Gesamtsituation der Mannschaft

"Gesamtsituation der Mannschaft" ?

Dazu zähle ich vor allem auch den Trainer T.S. & sein Team drumherum!

Wenn ich das zitieren darf aus der "Syker Kreiszeitung":

"Er wird auch die Antwort darauf bringen, ob Schaaf in der Lage ist, ein auf dem Papier gnadenlos unterlegenes Team zu unerwarteten Leistungen zu pushen. Wie es im Pokal die Trainer von Dritt- und Viertligisten machen – mit feurigen Ansprachen, mit psychologischen Tricks. Stark reden, Selbstvertrauen einimpfen – irgendwie. Vorerst setzt der 50-Jährige aber auf den Eigenantrieb seiner Spieler: „Jeder muss sich für die Aufgabe begeistern, jeder muss sich soviel Motivation wie möglich schaffen.“ Und noch etwas sagt Schaaf vor dem ungleichen Duell: Entscheidend seien nicht die Namen auf dem Platz, sondern „wie wir es zueinanderkriegen, was jeder Einzelne abrufen kann. Das ist die spannende Frage.“ "

T.S. als großer "Pusher", der geniale Motivator :confused:

Da bin ich ehrlich, da glaube ich seit Jahren schon nicht mehr dran!

Ab & zu lodert mal ein kleines Feuer auf bei T.S., aber das war`s dann auch leider:(
 
Solche Spiele wie das von The Elevator aufgezeigte gegen Bielefeld sind doch letztlich exemplarisch für die Systemschwäche Werder`s unter Schaaf.
Nicht nur, dass wir da nach einer 2:0-Führung gegen eine völlig verunsicherte und überforderte Truppe noch ab Mittellinie ausgekontert werden.

Sowas macht zwar den Zuschauern mal für ein Wochenende viel Spass, aber es bringt einer Mannschaft trotz vielen Toren keine Sicherheit, denn Sicherheit beziehst Du in erster Linie aus einem stabilen Gefüge, welches es versteht, per funktionierendem System solche Partien mit Kopf zu Ende zu spielen. Und es geht nicht um Tore, sondern um Kräfteeinteilung für drei Wettbewerbe.

Vier Tage später haben wir das entscheidende Heimspiel in der CL gegen Olympiakos Piräus mit 1:3 verloren, nach 1:0 – Führung zur Halbzeit, als in der letzten halben Stunde die Luft ausging.

Und deshalb stehen wir heute da, wo wir stehen, weil Schaaf es nie geschafft hat, eine vernünftige Ordnung und Raumaufteilung, ein kluges, organisiertes Spiel auf dem Rasen einzufordern und das Ganze der Zeit sowie dem Personal anzupassen. Systemfussball eben. Herbst 2007 hatten wir noch die Chance, daran zu arbeiten, da der Kader es hergab und dann wären auch Abgänge einzelner, herausragender Spieler niemals derart ins Gewicht gefallen (siehe BVB nach Sahin-Abgang, Barrios-Formschwäche und Götze-Ausfall). Nein, genau zu der Zeit hätten wir sogar daran arbeiten müssen, das war doch schon damals offenkundig.

Nichts ist passiert. TS hat den Individualistenfussball stoisch gewähren lassen, seine Nichttaktik im untergehenden System gnadenlos durchgezogen. 2008/2009 verbuchten wir einige, am Ende nutzlose 5:0-Siege, weil allein 6 Spiele (!) gegen Abstiegskandidaten verloren gingen, und zwar schon da, als die Konzentration auf EL und Pokal noch gar nicht zur Debatte stand. Vom Rest ganz zu schweigen. Was wir heute erleben, ist zum Großteil ein von langer Hand hausgemachtes Problem.
 
... Zwischen Trainer raus und Trainer bleibt gibt es ne riesige Grauzone, die ich viel viel spannender finde. Wie kann das Management in diesem Bereich gestärkt werden? Welche Defizite liegen vor und wie kann man diese beheben. Eine wirklich interessante Aufgabe von KA, der er sich gerne mal widmen darf!

:tnx: Ganz genau. Ich verweise da noch mal auf einen Post, der eigentlich ernst gemeint war. Bei zwei Jahren Pleiten, Pech und Pannen wäre ein Face-to-Face Gespräch zwischen Sportlicher Führung und den Fans eine gute Sache. So zusagen als Vertrauensbildene Massnahme :)

http://forum.werder.de/showthread.php?1376-Klaus-Allofs&p=2165228&viewfull=1#post2165228
 
Solche Spiele wie das von The Elevator aufgezeigte gegen Bielefeld sind doch letztlich exemplarisch für die Systemschwäche Werder`s unter Schaaf.
Nicht nur, dass wir da nach einer 2:0-Führung gegen eine völlig verunsicherte und überforderte Truppe noch ab Mittellinie ausgekontert werden.

Also bei einem 8:1 gegen Bielefeld erkännst du die Systemschwäche von TS? Wir haben bis zum 2:0 noch 3 weitere hundertprozentige Chancen vergeben und deshalb denke ich, dass es doch absolut normal ist, das man Bielefeld etwas unterschätzt und das die in 90 Minuten zu einer großen Chance, dem Tor kommen, sollte man einer Bundesligamannschaft auch zugestehen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Abwehr gut rausrückt und das Bielefelder Tor ja ein glasklares Abseitstor war. Aber natürlich ist das System TS Schuld. Die acht!! eigenen Tore haben wir nur unseren guten Spielern zu verdanken, aber das Abseitstor von Bielefeld, dass fällt natürlich durch die Unfähigkeit von TS.
Sorry für den polemischen Beitrag, aber ich konnte gerade nicht anders. ;)
 
Interessanter Beitrag, @Berder Wremen. Ob wir da Antworten bekommen? Die Allofs-Aussage ist die aus dem letzten Kicker nehme ich an?

In Bezug auf den Trainer ist diese Grauzone allerdings - in meinen Augen - längst bis ultimo ausgereizt. Kurz nach letzter Saison hätte ich`s noch ähnlich gesehen, im Verlauf der Hinrunde ist die Stimmung bei mir gekippt. Weil wieder genauso weitergewurstelt wurde. Vor allem vom Trainer, der 8 neue Spieler bekommen hat.
Nach 2007 wurde gesagt, kann mal passieren, nach erfolgreichen Jahren, er muss das Konzept anpassen. Nach 2009 wurde Schaaf ein Neuaufbau zugetraut, obwohl die Symptome offensichtlich waren. Nach letzter Saison wieder. Jetzt lese ich hier ständig, kann nichts für Verletzungen, hat keine guten Spieler..... Das alles hat rein gar nichts mit dieser totalen, über jedes Maß hinaus ausuferndem Starrheit zu tun, mit der TS in selbstzerstörischer Manier den Verein in immer größere Schwierigkeiten bringt.
Wir können auch 2018 noch dasselbe erzählen, diese Argumente wirst Du vermutlich immer irgendwie anbringen können. Nö, es reicht. Das Maß ist voll.

Im worum wurde zurecht mal darauf hingewiesen, dass ein Abstieg für Werder schon einmal eine wichtige Katharsis bedeutete. Reboot in der zweiten Liga als Grundlage für spätere Erfolge. Nicht dass das anstrebenswert wäre, aber so ganz falsch isses vielleicht doch nicht.

@Simac
Polemisch hin oder her, wenn Du die Zusammenhänge rauszitierst, macht Deine Antwort keinen Sinn. Klingt nur schön.
 
Nun wird also ein 8:1 gegen Bielefeld kritisiert?
Zweifellos wird Werder dieser hochüberlegene Sieg auch jede Menge Kraft gekostet haben, das Werder gegen Piräus die Puste ausging hatte mit der damaligen Verletztensituation zum Beispiel überhaupt nichts zu tun.

Ganz ehrlich, dieser Sieg wird nicht viel Kraft gekostet haben, er war locker und leicht herausgespielt. Mal abgesehen davon das ein knapper Sieg auf vom Kopf her ein vielfaches an Konzentration mehr fordert.

Und natürlich gibt ein solcher Sieg auch keine Sicherheit, besonders weil der Gegner zu einer Großchance und Tor aus einer klaren Abseitsposition gekommen ist.

Also ich kann ja verstehen wenn man ein solches Spektakel wie gegen Hoffenheim in dieser Hinsicht kritisiert, denn das war schon irgendwo Irsinn der gerade der Abwehr natürlich keine Sicherheit geben wird. Aber ein 8:1 gegen Bielefeld? Das gibt vielleicht eher zuviel Sicherheit, das die Spieler denken es könnte auch gegen andere Gegner leicht werden.

Naja, wenn man etwas unbedingt sehen will, dann sieht man es wohl auch.
 
Im worum wurde zurecht mal darauf hingewiesen, dass ein Abstieg für Werder schon einmal eine wichtige Katharsis bedeutete. Reboot in der zweiten Liga als Grundlage für spätere Erfolge. Nicht dass das anstrebenswert wäre, aber so ganz falsch isses vielleicht doch nicht.

Nur, dass damals die zweiten Ligen noch ganz anders waren und heute eine viel größere Leistungsdichte aufweisen, ohne dass man dementsprechend verdienen kann. D.h., dass ersten "mal eben in der zweiten Liga durchstarten" sehr schnell zu einem Daueraufenthalt werden kann und zweitens Werders finanzielle Situation ohne gnädigen Investor darunter noch mehr leiden würde. Keine gute Idee. :(
 
Aus dem worum.....
Zitat von badaboom:
Den einzigen Fehler den Klaus Allofs macht ist an seinem Kumpel Schaaf festzuhalten. Das wird ihn mitrunterziehen. Schaaf gibt die Signale bei allen Verpflichtungen und allen Verkäufen. Harnik sagt es doch eindeutig das TS mit der Art von Harnik nicht klarkam. Desweiteren ist Schaaf für die Integration der Neuzugänge zuständig, für dessen Verpflichtung er zuvor, ganz sicher auch sein OK gegeben hat. Schaaf kriegt seit Jahren keinen Spieler mehr integriert. Wie auch, wenn er jeden versucht in sein System zu pressen. Desweiteren behaupte ich, daß bei Werder keiner geht oder kommt ohne TS sein Wort. Von daher trägt er in meinen Augen die Hauptverantwortung. TS hat kein funktionierendes System, kein Händchen mehr für Spieler (Käufe/Verkäufe) und keine Integrationsfähigkeit. Und das schlimmste finde ich, auch keine einleuchtenden Erklärungen mehr. Die Ära Schaaf geht einfach zu Ende. Das ist auch nicht schlimm. SCHLIMM IST NUR DIE LÄHMENDE ANGST DAVOR, die völlig unbegründet ist.

Schaaf und dessen Systemsturheit ist für Allofs eigentlich nicht länger tragbar. Ich bin PRO Allofs und CONTRA Schaaf. Der Trainer lähmt zurzeit den ganzen Verein. Es wird auch kein richtiger Umbruch stattfinden mit Schaaf, sondern nur junge Spieler in ein altes System gepresst. Ich mág Schaaf gerne und er wird immer einen besonderen Platz bei Werder einnehmen, aber er sollte sich, dem Verein und uns einen Abschied auf Raten ersparen. Er wird ganz sicher demnächst gehen. Es ist nur die Frage, ob in Würde oder eben unwürdig. Im Sinne aller Beteiligten ist es am besten wenn er zum Saisonende seinen Vertrag selbst auflöst, da im Verein zu viele wohl Angst davor haben es einzuleiten. Werder steckt tief in einer strukturellen Krise aus Muff, Vereinsmeierei, Stillstand, Angst und phlegmatischen konservierenden Tendenzen. Praktisch ist der gute Ruf schon fast verspielt, wobei der natürlich wieder kommen kann. Die Trennung mit Schaaf ist irreversibel, die Frage ist nur wie schmerzhaft das wird!
...vor zwei Wochen...
Zitat von badaboom:
Werder Bremen WAR zu Beginn der Ära KATS ein Verein:
- der immer verhältnismäßig wenig Geld hatte, sich aber nicht beklagte
- dem die Kirch Krise zu Gute kam, da das Hanseatische Prinzip in die Zeit paßte
- der einen Trainer hatte der Energie versprühte und mit dem damaligen Raute 4-4-2 Maßstäbe setzte
- der es sich leisten konnte offensiv zu spielen, weils hinten einfach paßte
- der innovativ war in der Spielerverpflichtung und Integration von Spielern
- der Trends setzte und als Vorbild galt
- der taktisch nicht flexibel war, es aber auch nicht sein mußte, weil alles paßte und kaum ein Gegner ein Gegenmittel hatte

Werder Bremen IST jetzt ein Verein:
- der permanent lamentiert das er finanziell klamm ist. Man könnte meinen Freiburg wäre reicher als Werder und alle stimmen das Klammheitslied mit an. Keiner baut Druck auf, noch nicht mal die Presse. Wo sind die Merte Millionen???
- der statisch festhält an einem Spielsystem mit einem Trainer der Hilflos und verbittert wirkt
- der andauernd Verletzungen von Spielern in Kauf nimmt, die gefühlt länger ausfallen als in anderen Vereinen
- der Spieler hat wie Naldo, die sagen: sie möchten international spielen. Aber sie spielen ja nie .... dann sollte man lieber den Mund halten. Außerdem will er ja sowieso wech...
- der kein WIR Gefühl mehr ausstrahlt
- der keine Spieler mehr integriert bekommt, weder Wesley, noch Arni, noch Marin, noch Ekici, noch Schmitz (warum spielt der eigentlich nicht) Weil Schaaf ein Schwarzweiß Denker ist. Nu ist Umbruch und von daher spielt nur Hartherz. Lukas hat aber CL Erfahrung.
- der Spieler auf dem Platz hat, die Emotionslos (außer Sokratis) Ihren Stiefel runterspielen. Spätestens beim Foul an Hartherz hätten alle Spieler durchdrehen müssen

ALLES, aber auch wirklich ALLES deutet daraufhin, daß wir einen neuen Wind, SPRICH Trainer brauchen. Aber Werder Bremen scheint krank vor Angst zu sein es könnte uns so gehen wie nach der Ära Rehhagel, als man einen Trainer nach dem anderen durchorgelte. WERDER ist feige, altbatsch und betriebsblind geworden, traurig!
 
Du wirst uns aber diesen Schwätzer hier nicht als Propheten anpreisen wollen, oder?
 
Nö.

Aber die einzig richtigen Aussagen sind meiner Ansicht nach die, dass Schaaf Spieler nicht mehr wirklich integriert bzw. kein Händchen mehr dafür hat und dass es mit Schaaf die benötigte Kehrtwende/Trendwende nicht mehr geben wird. Den Rest der Texte kann man ziemlich komplett in die Tonne kloppen.
 
Ich stimme da auch insofern zu, dass ich viele Neuverpflichtungen nicht verstanden habe und auch von Anfang an kritisiert habe. Da ist Marin das beste Beispiel. Er hat ja dann am Anfang auch nur mal als zweite, hängende Spitze gespielt, weil man sonts keine Verwendung für ihn gefunden hat. Mir kam das so vor, als habe man ihn geholt weil das Geld gerade da war und man ncihts besseres damit anzufangen wusste. KA sagte doch sowas wie: Marin ist eine zusätzliche Waffe für unser Spiel. Das war unnötig und da der Spieler sicher in Absprache mit TS geholt wurde auch ein Fehler von dem. Ansonsten ist das imho ein völlig subjektiver Abgesang auf TS und nach der dritten Zeile und der Aussage über Harnik hatte ich eigentlich schon keine Lust mehr das zu lesen.
 
Nun wird also ein 8:1 gegen Bielefeld kritisiert?
Zweifellos wird Werder dieser hochüberlegene Sieg auch jede Menge Kraft gekostet haben, das Werder gegen Piräus die Puste ausging hatte mit der damaligen Verletztensituation zum Beispiel überhaupt nichts zu tun.

Ganz ehrlich, dieser Sieg wird nicht viel Kraft gekostet haben, er war locker und leicht herausgespielt. Mal abgesehen davon das ein knapper Sieg auf vom Kopf her ein vielfaches an Konzentration mehr fordert.

Und natürlich gibt ein solcher Sieg auch keine Sicherheit, besonders weil der Gegner zu einer Großchance und Tor aus einer klaren Abseitsposition gekommen ist.



Also ich kann ja verstehen wenn man ein solches Spektakel wie gegen Hoffenheim in dieser Hinsicht kritisiert, denn das war schon irgendwo Irsinn der gerade der Abwehr natürlich keine Sicherheit geben wird. Aber ein 8:1 gegen Bielefeld? Das gibt vielleicht eher zuviel Sicherheit, das die Spieler denken es könnte auch gegen andere Gegner leicht werden.

Naja, wenn man etwas unbedingt sehen will, dann sieht man es wohl auch.

:tnx::tnx::tnx:
 
@Maddin
Zusammenfassend betrachtet schon irgendwie, aber mMn nicht ganz ...
Und das schlimmste finde ich, auch keine einleuchtenden Erklärungen mehr. Die Ära Schaaf geht einfach zu Ende. Das ist auch nicht schlimm. SCHLIMM IST NUR DIE LÄHMENDE ANGST DAVOR, die völlig unbegründet ist.
...er wird immer einen besonderen Platz bei Werder einnehmen, aber er sollte sich, dem Verein und uns einen Abschied auf Raten ersparen.
Im Sinne aller Beteiligten ist es am besten wenn er zum Saisonende seinen Vertrag selbst auflöst, da im Verein zu viele wohl Angst davor haben es einzuleiten.
Werder Bremen scheint krank vor Angst zu sein es könnte uns so gehen wie nach der Ära Rehhagel, als man einen Trainer nach dem anderen durchorgelte.
Werder Bremen WAR zu Beginn der Ära KATS ein Verein:
- der immer verhältnismäßig wenig Geld hatte, sich aber nicht beklagte
- dem die Kirch Krise zu Gute kam, da das Hanseatische Prinzip in die Zeit paßte
- der einen Trainer hatte der Energie versprühte und mit dem damaligen Raute 4-4-2 Maßstäbe setzte
- der es sich leisten konnte offensiv zu spielen, weils hinten einfach paßte
- der innovativ war in der Spielerverpflichtung und Integration von Spielern
- der Trends setzte und als Vorbild galt
- der taktisch nicht flexibel war, es aber auch nicht sein mußte, weil alles paßte und kaum ein Gegner ein Gegenmittel hatte
Dem würde ich zustimmen. Diese Gedankengänge teile ich.

Solche Aussagen wie zu Naldo, emotionslose Kickerei, zu Harthertz/ Schmitz sehe ich allerdings anders, ebenso sind mir die Aussagen zum Spielsystem zu pauschal und passen nicht so richtig.

Warum ich das ausserdem noch hier reingestellt habe, sind u. a. zwei Passagen, die mich beschäftigen, die ich aber nicht wirklich bewerten kann und deshalb mal zur Disposition stellen würde...
der permanent lamentiert das er finanziell klamm ist. Man könnte meinen Freiburg wäre reicher als Werder und alle stimmen das Klammheitslied mit an.
- der andauernd Verletzungen von Spielern in Kauf nimmt, die gefühlt länger ausfallen als in anderen Vereinen
Möglicherweise kann und wird das bereits anderswo diskutiert werden, ich sehe das jetzt auf den ersten Blick auch anders, dennoch wirkt mir`snicht so weit hergeholt. Ob was dran ist?
 
Naja, das mit den Verletzungen ist ja statistisch widerlegt. Das subjektive Gefühl, besonders gebeutelt zu sein, haben sicherlich die Fans ca. 50% der Erstligisten.

Und "lamentieren" finde ich auch als Formuierung falsch, man versucht einfach nur, die Lage korrekt einzuordnen. Großes Gejammer seh ich nicht, gerade bei schaaf gar nicht.
 
Ich denke ja das die finanzielle Situation hier deswegen so beklagt oder diskutiert wird, weil sie eben noch relativ neu ist.

Das ist dann eben auch der Unterschied zu Freiburg, da diskutiert dann natürlich niemand darüber. Für die ist es Normalität. Da ist es immer so.

Man kann natürlich trotzdem darüber diskutieren ob es sinnvoll ist die eher klammen Kassen immer wieder anzusprechen.
Es wirkt in der Außendarstellung vielleicht nicht immer glücklich.
Auf der anderen Seite könnte es natürlich nach wie vor nicht wenige Verhandlungspartner geben, die glauben Werder könne oder wolle noch Ablösesummen und Gehälter wie in der Hochzeit zahlen. An diese mag das Signal Sinn machen.
 
Mal abgesehen davon das ein knapper Sieg auf vom Kopf her ein vielfaches an Konzentration mehr fordert.
Ist ja gerade der Sinn der Sache.

Ausserdem habe ich nicht das Spiel allein kritisiert, sondern die Zusammenhänge.

@Boxmulla
Kann es sein, dass der tiefere Sinn Deiner steten Smiley-Vergaben hier zu bestimmten Absätzen daher rührt, dass Du vermutest, Dein Superspieler würde womöglich in irgendeiner Form diskreditiert?
 
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