"Wir müssen die Dinge beim nächsten Mal besser machen." ...
Ich kann diesen Satz von TS nicht mehr hören!!!
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Genau, der unsinnigste war fuer mich jedoch:
"Wir muessen klarer spielen."
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"Wir müssen die Dinge beim nächsten Mal besser machen." ...
Ich kann diesen Satz von TS nicht mehr hören!!!
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Für mich ist auch die Taktik nicht das Problem, die war in Stuttgart auf den Gegner ausgerichtet. Aber spielerisch war da kein Konzept erkennbar und das war erschreckend. Werder kann, wie in der Hinrunde, an guten Tagen, mit Standardsituationen oder durch individuelle Klasse insbesondere von Pizarro, Hunt oder Marin mal hier und da etwas übertünchen. Dass aber ein Spiel wirklich spielerisch überzeugt wurde, dass gut kombiniert und Fußball gespielt wurde - das habe ich unter diesem Trainer nicht mehr gesehen, seit Özil weg ist, der das selbst auf den Platz gebracht hat ohne jede Anweisung.

Teilweise hat sich dafür die Defensive in dieser Saison stabilisiert.
Bei 50 Gegentreffern in 31 Spielen, in denen man in gerade mal fünf Spielen ohne Gegentor blieb, halte ich die Aussage trotz des "teilweise" für sehr fragwürdig.

Ist mein Eindruck, dass wir im Vergleich zu letzten Saison etwas besser agieren. Keine herausragende Leistung, aber immerhin.![]()
Ob das mit Özil so stimmt, weiß ich nicht. Am Ende ist es ja dann doch ein Qualitätsproblem und ein Taktikproblem, denn als Team gut kombinieren zu können und dann auch noch daraus Torchancen zu erspielen, bedarf mehr als nur guter Individualisten wie auch Dortmund gegen Bayern gezeigt hat. Die Laufwege müssen zum Einen aufeinander abgestimmt sein, gerade zwischen den zwei Spitzen und zum Anderen muss dann natürlich im Spiel situativ kreativ gehandelt werden. Das Erste kann in der taktischen Trainingsarbeit geleistet werden, zweitens nur bedingt. Gladbach ist ein gutes Beispiel, die wissen wie sie einen Angriff aus den jeweiligen Situationen heraus spielen wollen, aber ohne die Qualitäten eines Reus würden sie nicht so erfolgreich sein.
Ja, bis zum ersten Gegentor sieht das (so komisch das jetzt auch klingt) ja auch meistens ganz gut aus (wie z.B. gegen Stuttgart).
Ich dachte, es dürfte grade bei der Personalie Naldo eigentlich keine 2 Meinungen geben, wo er gesetzt sein sollte. Gab es jahrelang auch nicht.
Da muss ich doch widersprechen. Es gab zumindest hier im Forum (und nein, ich werde jetzt keine Zitate raussuchen) schon mehrfach von verschiedensten Usern die Aussage, man sollte Naldo als 6er ausprobieren. Ich war selbst kein Fan dieser Ansicht, man sieht aber, dass der Spieler scheinbar Anlagen mitbringt, die einen zu der Meinung bringen könnten, er wäre auf der 6 gut aufgehoben. Ob TS diese Idee schon länger verfolgte, kann ich natürlich auch nicht einschätzen.
Da Sokratis am Samstag ausfällt, kann die IV ja eigentlich nur Naldo/Affolter heißen, somit wäre das Problem ja eh erstmal behoben.
Dieser Beitrag bietet sich doch perfekt an, um unsere aktuelle Situation zu analysieren. Wie du richtig feststellst, bedarf es für einen Spielfluß abgestimmter Laufwege und Eingespieltheit. Woher soll gerade aber das denn kommen, wenn man jede Woche mit einer anderen Mannschaft spielt? Und wenn man wie TS den Spielern bei der Spielauslegung noch viele Freiheiten gibt, dann rächt es sich umso mehr, wenn man nicht eingespielt ist. Dazu dann das völlig fehlende Selbstvertrauen und die Verunsicherung und es kommt das dabei raus, was wir am Freitag gesehen haben. Mal ganz abgesehen von drei!!! Gegentoren nach Standards, die ja laut Fritz intensiv trainiert wurden. Wie man gegen Augsburg in der zweiten Halbzeit gut sah, konnte die Mannschaft ja plötzlich Fußball spielen, als ein bisschen Selbstvertrauen zurückkehrte. Und jetzt kommt nicht damit, dass es nur Augsburg war. Die wurden von keinem Gegner in den letzten Monaten an die Wand gespielt.
Und dann sprichst du ja noch Gladbach an, wo in der Tat jeder zu wissen scheint, was er zu tun hat. Wie oft hat Gladbach dieses Jahr mit der selben Startelf gespielt? Richtig, gefühlt jedes mal. Es ist wohl die Startelf, die jeder Fußballfan sofort und ohne nachzudenken aufsagen kann, weil es immer dieselbe war. Und als dann mal nur eine Korsettstange mit Herrmann durch Verletzung weggebrochen ist, da setzte es schon eine lange Serie mit nur einem Sieg. Und wieviele Korstettstangen brechen bei uns in der Rückrunde regelmäßig weg?
Also bei aller berechtigten Kritik an TS, dürfen auch gerade bei der schlechten spielerischen Komponente, die Eingespieltheit und die einstudierten Laufwege nicht vergessen werden. Und diese sind schwierig zu erreichen, wenn immer andere Spieler dort stehen, die zudem oft direkt nach Verlertzungen ran müssen, ohne jeglichen Rhythmus.




@Simac
Praktisch die gesamte Rückrunde haben wir mit Fritz, Junuzovic, Trybull, Bargfrede, MArin, Ignjovski etc. gespielt. Klar fällt da immer mal jemand aus. Aber erstens haben wir da ein Qualitätsproblem und zweitens ist da auch kein spielerisches Konzept vorhanden. Das sieht jeder, denn sonst würde wenigstens mal zufällig ein Angriff klappen.
Auch wenn ich das hier bereits öfter las, daß angeblich eine ernstzunehmende Zahl von wem auch immer ihn auf der 6 sehen wollte, gab es wohl weit mehr Menschen, die sich auf eine IV mit ihm und Sokratis freuten. Meine Wenigkeit eingeschlossen.Da muss ich doch widersprechen. Es gab zumindest hier im Forum (und nein, ich werde jetzt keine Zitate raussuchen) schon mehrfach von verschiedensten Usern die Aussage, man sollte Naldo als 6er ausprobieren.
Und genau DAS ist für mich das größte Rätsel, in welcher Form er diese Anlagen haben sollte. Allein schon aufgrund seines Körpers und seines Bewegungsapparates ist er mMn dort absolut deplatziert. Auf jener Position wünsche ich mir einen kleineren, wendigen Kerl, der auf den ersten Metern bereits eine gewisse Schnelligkeit sein Eigen nennt. Abgesehen davon wird Naldo´s bockstarke Kopfballstärke dort fast kpl. sinnlos.Ich war selbst kein Fan dieser Ansicht, man sieht aber, dass der Spieler scheinbar Anlagen mitbringt, die einen zu der Meinung bringen könnten, er wäre auf der 6 gut aufgehoben.
Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Das wirkt auf mich eher alles sehr kurzfristig zusammengeflickt. Zum Einen, weil man wohl FA/ Sokratis nicht wechseln wollte und zum anderen ganz einfach, weil ale anderen "Testpersonen" nach gut 3/4 der Saison dort nicht überzeugten.Ob TS diese Idee schon länger verfolgte, kann ich natürlich auch nicht einschätzen.
Das ist eine Erklärung für das desaströse Abschneiden in der RR. Aber nicht die alleinige.
Das klingt immer nach: Erfolge durch TS bedingt, Misserfolge durch Verletzungspech und Verkettung unglücklicher Umstände ohne Schuld von TS.
Was soll denn dann erst kommende Saison werden, wenn seine etablierten Korsettstangen gegangen sind?
Wie du richtig feststellst, bedarf es für einen Spielfluß abgestimmter Laufwege und Eingespieltheit. Woher soll gerade aber das denn kommen, wenn man jede Woche mit einer anderen Mannschaft spielt? Und wenn man wie TS den Spielern bei der Spielauslegung noch viele Freiheiten gibt, dann rächt es sich umso mehr, wenn man nicht eingespielt ist. Dazu dann das völlig fehlende Selbstvertrauen und die Verunsicherung und es kommt das dabei raus, was wir am Freitag gesehen haben.
Endlich mal jemand der es kapiert hat und die Situation Werders erfasst hat

Geht es vielleicht auch mit etwas weniger Anspruch auf die alleinige Wahrheit?![]()