Mehmet Ekici (Fenerbahçe Istanbul)

Du musst Ekici in der schematischen Aufstellung aber wegen seiner Defensivschwäche offensiv aufstellen. Natürlich kann sich ein 10er auch bei Ballbesitz oft fallenlasen, Micoud hat, wenn der Aufbau hakte, oft neben der Innenverteidigung schon die Bälle geholt. Aber die schematische Grundordnung, die ja vor allem in der Defensive gehalten wird und weniger in der Offensive, muss ihn vorne vorsehen und defensiv absichern, sonst wäre Werder hinten viel zu anfällig.

Mit der schematischen Grundordnung meine ich nicht die Aufstellung an sich, wie sie der Mannschaft vorgegeben wird, sondern die Art, wie sie auf Internetseiten oder in Videotexten visualisiert wird. Streng genommen hätte das Nürnberger Mittelfeld demnach so gestaffelt werden müssen:

Gündogan Ekici
Simons

Stattdessen wird das als klassisches 4-2-3-1 geführt. Das hat aber keinen Einfluss auf die Ausrichtung der Mannschaft. Hunt und Ekici würden nebeneinander spielen und sich wechselseitig einschalten.

Was aber stimmt: Als zentraler OM in einem 4-2-3-1 wäre Ekici immer noch besser aufgehoben als als Rautenzehner. Ein solcher hat es schwieriger, weil er gezielter gedeckt wird. Wenn du nicht robust genug bist (oder dich wie Diego durch die Gegenspieler durchdribbelst), läufst du dich das fest. Das 4-2-3-1 macht die Räume vorne automatisch weiter (und zieht somit das Zentrum der gegnerischen Abwehr auseinander), weil es durch einen zusätzlichen Spieler im Mittelfeld zusätzlich abgedeckt.

So sagte Dieter Hecking auch, dass er Ekici auch mal auf dem Flügel eingesetzt hat - und zwar gegen schwächere AV. Warum nur gegen schwächere? Wegen Ekicis Durchsetzungsvermögens.
 
Was aber stimmt: Als zentraler OM in einem 4-2-3-1 wäre Ekici immer noch besser aufgehoben als als Rautenzehner. Ein solcher hat es schwieriger, weil er gezielter gedeckt wird.

Sehe ich nicht so. Wenn man sieht, wie eng die Augsburger Kagawa zugedeckt haben, ist es nicht schwieriger oder leichter, den 10er im einen oder anderen System zuzustellen. Wichtig ist, dass die anderen die Räume nutzen und der 10er sich der Bewachung entzieht, sei es durch Positionswechsel oder sei es durch geschicktes Lösen vom Gegner.
 
. Wichtig ist, dass die anderen die Räume nutzen und der 10er sich der Bewachung entzieht, sei es durch Positionswechsel oder sei es durch geschicktes Lösen vom Gegner.

Das ist absolut wichtig. Deswegen ist es auch wichtig, dass man eben nicht nur das System umstellt, sondern eben auch solche Bestandteile integriert.
Aber viele Trainer, die dieses System spielen lassen, legen da auch wert drauf.

Wenn du aber unser Rautensystem anguckst, finden Positionswechsel deutlich seltener statt. Da läuft das Offensivspiel über Vorstöße der Halbpositionen, Hinterlaufen der AV, aber immer von der klaren Grundordnung "Ich rechts, du links, der zentral" ausgehend.
Deswegen bietet sich die Raute wie wir sie spielen z.b. auch an, um eine instabile Defensive zu stabilisieren - so geschehen im letztjährigen Abstiegskampf.
 
Erfolgreich haben wir die Raute aber früher mit vielen Positionswechseln gespielt. Ich vermute die starre aufteilung basiert hauptsächlich darauf, dass es uns dort an Qualität mangelt und die Ordnung gehalten werden muss, um defensiv nicht ins Schleudern zu geraten.
 
Der Vorteil eines solchen 4-1-2-2-1 bzw 4-2-3-1 wäre zudem, dass man ganz schnell eine Raute herstellen kann. Nehmen wir einfach mal folgende Formation an:

Pizarro
Arnautovic Marin
Hunt Ekici
Bargfrede
Hartherz Naldo Sokratis Fritz/Ignjovski
Wiese

Verlangt es die Spielsituation, kann Arnautovic in die Spitze rücken, Hunt dafür den linken Flügel stärker abdecken. Schon hätte man wieder die Grundordnung der Raute und kann zusätzliche Flexibilität ins Spiel bringen. Aber solche Ansätze passieren bei uns momentan einfach nicht.
 
Der Vorteil eines solchen 4-1-2-2-1 bzw 4-2-3-1 wäre zudem, dass man ganz schnell eine Raute herstellen kann. Nehmen wir einfach mal folgende Formation an:

Pizarro
Arnautovic Marin
Hunt Ekici
Bargfrede
Hartherz Naldo Sokratis Fritz/Ignjovski
Wiese

Verlangt es die Spielsituation, kann Arnautovic in die Spitze rücken, Hunt dafür den linken Flügel stärker abdecken. Schon hätte man wieder die Grundordnung der Raute und kann zusätzliche Flexibilität ins Spiel bringen. Aber solche Ansätze passieren bei uns momentan einfach nicht.

Vor allem sind ca. 50% der Spieler verletzt, zudem wären das für meinen Geschmack viel zu viele Offensivspieler auf einmal und dann den armen Bargfrede das alles ausbaden zu lassen, kann nicht gut gehen. Aber grundsätzlich ist es richtig, dass man mit einer Verschiebung zwischen Raute und 4-2-3-1 switchen kann. Darum sage ich ja auch, dass die Unterschiede nicht so groß sind wie oft behauptet.
 
Vor allem sind ca. 50% der Spieler verletzt, zudem wären das für meinen Geschmack viel zu viele Offensivspieler auf einmal und dann den armen Bargfrede das alles ausbaden zu lassen, kann nicht gut gehen. Aber grundsätzlich ist es richtig, dass man mit einer Verschiebung zwischen Raute und 4-2-3-1 switchen kann. Darum sage ich ja auch, dass die Unterschiede nicht so groß sind wie oft behauptet.

Ansich finde ich eine Art 4-3-2-1 auch nicht schlecht, nur da muss wirklich die Mischung aus def. und off. Spielern sein. Ein Wesley hätte da guzt reingepasst, aber das ist jetzt nicht mehr möglich. Aber ich denke, dass gerade Bargfrede und Trybull ihre Stärken so besser einsetzen könnten!
 
das hauptproblem von Mehmet Ekici ist: die Position die ihm am meisten liegt gibt es bei Werder leider nicht! Er ist kein OM und auch kein DM! Auch ist er kein Spieler der über die Aussen kommt. Sicherlich könnte er das alles irgendwie lernen und auch hin bekommen, aber ES LIEGT IHM NICHT IM BLUT! Ekici ist und bleibt mMn der perfekte ZM! Dort kann er seine Stärken am besten ausspielen. Idealerweise wenn er von einem "Boxsystem", "Raute" oder was auch immer umgeben ist. Ekici braucht diese Vielzahl an Schnittstellen und Möglichkeiten, das ist es was ihn stark macht.
Die Position des ZM hat zwei kleine Haken: 1.) die position ist im modernen Fussball die wohl am schwersten zu spielende. Man muss sich diese Position vorstellen als wäre man mit seinem Auto auf der Autobahn unterwegs, nur das diese zudem in BEIDE Richtungen befahren wird und man selbst als ZM ist im Zentrum ist und den "Rundum Umblick" haben muss.
Jeder kann sich vorstellen das dies unglaublich hohe Anforderungen an Taktik, Technik, "Spiel lesen können", Passvermögen etc. stellt und dieses einzuspielen braucht ZEIT! Zeit die wir momentan leider nicht haben. Der zweite Haken ist das man sich mit diesem System sehr stark von einer Position (einem Dreh- und Angelpunkt) anhängig machen würde. Wird dieser ausgeschaltet isses Asche.
 
das hauptproblem von Mehmet Ekici ist: die Position die ihm am meisten liegt gibt es bei Werder leider nicht! Er ist kein OM und auch kein DM! Auch ist er kein Spieler der über die Aussen kommt. Sicherlich könnte er das alles irgendwie lernen und auch hin bekommen, aber ES LIEGT IHM NICHT IM BLUT! Ekici ist und bleibt mMn der perfekte ZM! Dort kann er seine Stärken am besten ausspielen. Idealerweise wenn er von einem "Boxsystem", "Raute" oder was auch immer umgeben ist. Ekici braucht diese Vielzahl an Schnittstellen und Möglichkeiten, das ist es was ihn stark macht.
Die Position des ZM hat zwei kleine Haken: 1.) die position ist im modernen Fussball die wohl am schwersten zu spielende. Man muss sich diese Position vorstellen als wäre man mit seinem Auto auf der Autobahn unterwegs, nur das diese zudem in BEIDE Richtungen befahren wird und man selbst als ZM ist im Zentrum ist und den "Rundum Umblick" haben muss.
Jeder kann sich vorstellen das dies unglaublich hohe Anforderungen an Taktik, Technik, "Spiel lesen können", Passvermögen etc. stellt und dieses einzuspielen braucht ZEIT! Zeit die wir momentan leider nicht haben. Der zweite Haken ist das man sich mit diesem System sehr stark von einer Position (einem Dreh- und Angelpunkt) anhängig machen würde. Wird dieser ausgeschaltet isses Asche.

Sowohl die Halbpositionen in der Raute als auch eine, je nach Ausrichtung auch beide zentralen Positionen eines 4-2-3-1 bzw 4-3-3 kommen dem klassischen ZM, wenn man es denn so nennen möchte, nahe.
 
Und da hilft nur absolute Ruhe und abwarten oder wie?

er wurde daraufhin in berlin untersucht und operiert. das ganze trat wohl als folge einer op aus dem jahre 2010 auf, wo er noch in münchen gespielt hat. diese op verlief damals aber absolut in ordnung, nur es kann wohl auch mal passieren, dass sich solche folgeerscheinungen geben. er hat immer mal wieder mit schmerzen zu kämpfen gehabt und durch untersuchungen von dimanski und eben in berlin blieb diese erneute op nicht aus.
 
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