Medizinische Abteilung

:confused: Boenisch ist bei nus doch auch nach 9 Tagen zurückgekommen mit nem RISS...
Und Hunt? Und Naldo? Ein Kagawa macht nach 6 Tagen Außenbandanriss wieder Lauftraining.
Weil Menschen keine Maschinen sind und Verletzungen nie genau gleich?!
Jau...gut und schön. Aber wieso sind bei nur uns im Grunde nur so langzeitproblemfälle und bei allen andern gehts schnell. An Kugel kanns nicht liegen. Der ist Deutschlands bester Fitnesstrainer und baut die Spieler super auf. Muss also an der Medizinischen liegen.

:tnx:
 
Jau...gut und schön. Aber wieso sind bei nur uns im Grunde nur so langzeitproblemfälle und bei allen andern gehts schnell. An Kugel kanns nicht liegen. Der ist Deutschlands bester Fitnesstrainer und baut die Spieler super auf. Muss also an der Medizinischen liegen.

Da täuscht wohl die Wahrnehmung, den weder sind wir die einzigen bei den Verletzungen auch mal langwieriger sind (auch als prognostiziert) noch haben wir nur langwierige Verletzungen.
 
Da täuscht wohl die Wahrnehmung, den weder sind wir die einzigen bei den Verletzungen auch mal langwieriger sind (auch als prognostiziert) noch haben wir nur langwierige Verletzungen.

:tnx:

Hunt? Ich als amateur kasper schon seit 8 Monaten damit rum (adduktoren)
usw.

Man kann zwar medizin studieren aber fragst du 4 Doktoren hast du 5 Antworten. Jeder Körper verhält sich anders und manchmal treten Randgeräusche auf die vorher nicht abzusehen waren oder unverhofft eintreten.
Diese Ganzen Aussagen bzgl. med. Abteilung ist aus meiner Sicht selektive Wahrnehmung plus Enttäuschung.

Mich würde es auch interessieren, ob Bremen signifikant mehr und längere Verletzungen hat als der Rest der BuLi Temas. Statistiker vor ich habe da kein Bock drauf
Selsbt oben genanntes Mailand (AC) hatte "viele" Verletzungen im Laufe dieser Saison trotz der TOP Bedingungen.
 
Entscheidend bei den MilanLabs und wie sie alle heißen ist ja gar nicht die anzahl an Fitnesstrainern sondern die Aufstellung von individuellen wissenschaftlich fundierten Trainingsplänen die täglich überwacht und angepasst werden.
Ich könnte mir durchaus vorstellen das eine stärkere Professionalisierung in dem Bereich große Vorteile bringen würden.
Aber nicht nur die hohen Personalkosten an Betreuern, wissenschaftlichen und medizinischen Mitarbeitern, auch Einrichtung, Equipment und etc. würden ordentlich zu buche schlagen so das die Kosten mit Sicherheit im Millionenbereich liegen würden.
 
Ob unsere medizinische Abteilung gut arbeitet oder nicht, das vermag ich nicht zu beurteilen.

Was mich allerdings immer wieder wundert (und auch ärgert), sind diese (meiner Wahrnehmung nach) immer wieder auftretenden Verletzungen von Spielern, wo zunächst von einer kleinen Blessur geredet wird, dann davon, dass bald wieder mit dem Mannschaftstraining begonnen werden kann, um dann irgendwann gar keine Wasserstandsmeldungen abzugeben, weil es sich über Wochen hinzieht (wie aktuell bei Naldo und Hunt). Ob das nur schlechte Kommunikation ist oder woher diese offensichtlichen Fehleinschätzungen kommen, vermag ich nicht zu sagen - auffällig ist es trotzdem. :(
 
Deine Einleitung passt mMn nicht zu deinen Beispielen.

Bei Hunt und auch Naldo wurde mMn von anfang an gesagt, dass man es nicht genau sagen kann, da es schwierige Verletzungen sind, bei denen es zwar auch mal schnell geht, aber das eben nicht die Regel sei.
 
Bei Naldo gab es doch einen Rückschlag, oder irre ich mich da?

Wenn ein Band gedehnt oder angerissen ist, kann es doch bei der Reha oder durch eine unglückliche Bewegung jederzeit zu Verschlimmerungen kommen.
 
Deine Einleitung passt mMn nicht zu deinen Beispielen.

Inwiefern nicht? Ich kann (und will) die Qualität der medizinischen Abteilung nicht beurteilen und teile nur mit, was mir aufgefallen ist.

Bei Hunt und auch Naldo wurde mMn von anfang an gesagt, dass man es nicht genau sagen kann, da es schwierige Verletzungen sind, bei denen es zwar auch mal schnell geht, aber das eben nicht die Regel sei.

Nee, das habe ich anders in Erinnerung. Zunächst war nur von wenigen Tagen die Rede und erst nach und nach wurden immer längere Zeiträume daraus.
 
ieso fehlen bei uns Spieler mit einfachen XY Problemen mehrere Monate und bei anderen Vereinen kommt ein Spieler nach AUßenbandanriss nach 11 Tagen zurück?!

Weil Muskeln und ergo auch Sehnen aus Zigtausend einzelnen Fasern bestehen...ein sogenannter "Anriss" kann nur wenige Fasern betreffen oder aber auch 60.000 Fasern. Dass dies unterschiedlich verheilen dürfte, kann doch nicht so schwer zu begreifen sein. Es ist ja nun weiß Gott nicht die Schuld der medizinischen Abteilung, dass alles unter einem Laien-Begriff zusammen gefasst wird...oder das viele Medien auch statt "Anriss" mal "Riss" schreiben und umgekehrt.
 
Brasilianische Ärzte sind sehr viel pragmatischer als deutsche Kollegen. Das liegt aber auch an den begrenzten Ressourcen.
Beispiel: Ein "Djungelarzt" Batista hat bei schwerer Herzinsuffizienz am linken Ventrikel Muskel entfernt. Die Ergebnisse waren nicht schlecht, hat sich international kaum durchgesetzt. Aber es ist schon erstaunlich, was ein Batista in seiner begrenzter Situation im Vergleich zu hochtechnisierten Universitäten im Westen bewerkstelligt hat!
Der Vergleich mit Naldo hinkt natürlich gewaltig, aber in D hat man ein Jahr abgewartet und in Brasilien mal eben das Knochenödem angebohrt?!
 
Mir stößt immer wieder folgedes auf:

Jeder Verein hat mal Verletzten, hat auch mal mehrere Verletzte, hat auch mal mehrere Verletzte über einen längeren Zeitraum.

Nur:

Bei Werder ist dies bereits das 3. Jahr, in dem dies ununterbrochen passiert und die medizinische Abteilung irgendwie die Spieler nicht richtig und in erträglicher Zeit fit bekommt.

Müsste man da nicht irgendwann einmal wirklich die medizinische Abteilung hinterfragen und austauschen?

Euagoras
 
So wies auschaut, muss ja morgen auch der Greenkeaper auf die Bank, da ja kaum ein Profi einsatzbereit ist.

Laut werder.de fehlen morgen ja insgesamt 10 Profis. Nun vermeldet die Bild, das Herr Allofs die Profis auf ihr persönliches Regenerationsverhalten sowie Essgewohnheiten untersuchen lassen will :confused:

Allmählich stellt sich mir jedoch mehr und mehr die Frage, ob die Probleme nicht vielmehr im medizinischen Bereich oder an den Trainingsmethoden liegen...

Bereits in der letzten Saison war es ja nun auch so, dass viele muskuläre Verletzungen über die gesamte Saison hinweg immer wieder zu Ausfällen führten. Allein die etlichen Faserrisse von Pizza, der Arschmuskel von Prödl, und...und...und...

Diese Saison das gleiche Bild: Hunt, Marin, Ekici, Prödl, Bargfrede, Naldo...allesamt Muskel- oder Bänderverletzungen.
Das kann kein Zufall sein, oder wie der Themenname schon sagt: Pech...


Wir haben die Threads zusammengeführt, aber in Zukunft dürfen gerne direkt die schon bestehenden Threads genutzt werden.

Niedersachse (Moderatorenteam)
 
Ich denke, so viel Verletzungspech über Jahre: Das ist natürlich kein Pech mehr!
Bis vor kurzem war noch eine Erklärung, dass wir jahrelang in Europa mit die meisten Spiel überhaupt hatten, sprich eine hohe Belastung, aber davon kann ja dieses Jahr keine Rede sein!
Ich finde, der Quatsch, dass immer von der medizinischen Abteilung gesprochen wird, muss mal aufhören! Welche Belege gibt es dafür?
Wenn man mal eine Minute darüber nachdenkt, wie viel eine medizinische Abteilung etwa bei einem Muskelfaserriss machen kann oder wie viel Schuld sie daran haben kann, weiß man, dass das kaum der Grund sein kann!
Mir drängt sich aber langsam ein anderer Grund auf: Ich habe vor kurzem mit einem Freund gesprochen, der häufiger beim Training zusieht, und er hat sich darüber aufgeregt, dass Thomas Schaaf immer deutlich zu hart trainieren lassen würde. Die Spieler zu sehr aufstacheln würde.
Und mal ehrlich: Das kann doch durchaus eine Erklärung sein. Welche Konstante gibt es schon in den letzten Jahren, außer das Training von Thomas Schaaf? Spieler und Belastungsphasen kommen und gehen, aber der Trainer bleibt. (Nur ein Beispiel: Rosenberg und Wiese sind zusammengerasselt)
Nur um das klarzustellen: Ich bin ein Riesen-Fan von Thomas Schaaf. Aber, wie gesagt, wenn wir über Jahre immer die meisten Verletzten der Bundesliga haben, sollte man auch mal über diesen Punkt nachdenken.

PS: Ich finde es in dem Zusammenhang nicht angemessen, dass jetzt die Professionalität der Spieler in Frage gestellt wird. Wenn man sieht, dass das Problem schon seit Jahren besteht, weiß man, dass es nicht an den einzelnen Spielern liegt.
 
Ich hoffe einfach das nun mehr denn je die Arbeit der medizinischen Abteilung und des Trainerteams hinterfragt wird (so gern ich Schaaf & Co mag und sie noch lange bei Werder sehen möchte). Aber normal ist das in meinen Augen schon lange nicht mehr. Nun ist es aber natürlich immer einfach und bequem, mit dem Laptop auf der Couch liegend, seinen Senf zu Dingen zu geben in denen man gar nicht sonderlich drin steckt. Auf der anderen kann es sich doch nicht mehr nur um Pech handeln. Es ist ja nicht mal so, dass nur die vielen Spieler am Wochenende fehlen, sondern auch innerhalb der Woche einiges an Spielern fehlt, die dann beim Spiel ohne die absolvierten Trainingseinheiten unter der Woche auflaufen.

Es wäre einfach "beruhigend" zu wissen, dass diese Problematik von den Verantwortlichen ernst genommen und hinterfragt wird.:)
 
Etwas verwunderlich ist es schon, dass wir so viele Verletzte haben, obwohl die Belastung durch Pflichtspiele nicht so hoch ist wie in vergangenen Jahren. Wo hierfür die Gründe liegen, ist für Außenstehende wirklich schwer zu erahnen.
 
Und wir werden es auch nie erfahren, wenn nicht irgendwer entlassen wird, sodass irgendwas offensichtlich wird. Wird aber nicht passieren, von daher bleibt es auf ewig ein ungelüftetes Geheimnis.
 
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