Alles rund um Schule & Lehrer

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Mal ein erster kleiner Einblick in die bisherigen Resultate des zweiten Halbjahres:

Französisch: 11, 12
Geografie: 12
Biologie: 7

Morgen erst mal zwei Blöcke Ausfall.:thumb:
Donnerstag dann eine Geografie-Arbeit und Freitag Ethik.
Wird extrem lässig.:grinsen:
 
Wir sind auf der Suche nach nem Spruch für unseren 10er Abschluss Pulli. Danach gehts noch weiter in die Oberstufe, aber wir brauchen was :D

Weiß jemand nen Spruch? :)
 
Hey,
tut mir leid das ich das hier nicht im HA Thread poste, aber ich hab den i.wie gerade nicht gefunden :)
Und ich bin auch nicht mehr in der Lage ihn zu suchen, so schlimm steht es heute um mich.

Könntet ihr euch mal meine Facharbeit durchlesen. Religion-Islam.
Sie ist noch nicht fertig, ich möchte nur wissen ob ich stand jetzt wenn eine 3 erreichen könnte, (Bitte sehr erstmal davon ab das es noch unvollständig ist, es geht lediglich um den derzeitigen Inhalt) sofern die Formalien in Ordnung sind. (Davon gehe ich mal aus, ich muss sie noch machen ;))

Ich bin nämlich so blöd gewesen und hab mit dieser Facharbeit, die ich Dienstag abgeben muss, heute angefangen :wall::wall:
Also alles was hier nun geschrieben steht ist heute entstanden ;)

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1. Vorwort:

Der Prophet war eines Tages zu den Leuten hinausgegangen als ein Mann zu ihm kam und sagte: „Was ist iman?“ Er sagte: „Iman ist, dass du an Allah glaubst, an Seine Engel, an das Zusammentreffen mit Ihm und an Seine Gesandten und an die Auferstehung.“ Er fragte: „Was ist Islam?“ Er sagte; „Islam ist, dass du Allah dienst, Ihm nichts beigesellst, das Gebet einhältst, die zakat zahlst und den Ramadan hindurch fastest.“ Er fragte: „Was ist isan?“ Er sagte: „Dass du Allah dienst, als ob Du ihn siehst. Denn selbst wenn du Ihn nicht siehst, so sieht er Dich doch.“ (Abu Huraira; Buchari)

Es sind diese Worte aus dem Koran, die vielleicht am kürzesten die Grundsätze des islamischen Glaubens erklären. Erklärt wird was iman, ihsan und islam sind. Und doch würden solche Sätze niemals auch nur den Hauch dessen aussagen können, was der Islam in seiner Ganzheit ist. Der Islam ist eine der größten Religionen auf der Welt. Und gerade weil diese Religion so unfassbar groß ist, ist es schwer sie genau definieren zu können. Was genau zeichnet diese Religion aus? Woran wird in dieser Religion geglaubt? Welche Gebräuche sind in dieser Religion vorhanden? Welche Gegenstände oder Symbole spielen eine Rolle? Wer sind wichtige Menschen dieser Religion? Wie leben die Menschen im Islam?
Es sind nur einige von hunderten, tausenden, wohl zehntausenden oder auch hunderttausenden Fragen, die man über den Islam stellen könnte. Fast ist es unmöglich wirklich den ganzen Islam zu kennen- jedenfalls nicht für nicht Muslime. Doch in unserer Gesellschaft wird oft so getan, man kenne den Islam und alle seine dazugehörigen Facetten. Doch ist dies nicht eine bloße Behauptung, eine Lüge? Ist der Islam in unserer Gesellschaft und in den verschiedenen Religionsgruppen wirklich so bekannt wie es den Anschein hat und wie von einem großen Teil der Menschen vermutet beziehungsweise behauptet wird?
Diese Frage kann ich bereits vor der Facharbeit mit einem klaren nein beantworten. Der Islam ist mehr als nur eine einzelne Religion. So wie das Christentum oder das Judentum auch nicht eine einzelne Religion ist. Nicht alle Christen sind in ihrer Ansicht über die Welt, in ihrem Handeln und in ihrer Existenz gleich. Genauso ist es auch im Islam. Nicht alle Menschen die dem Islam zugehörig sind, sind gleich, gehören ein und derselben Gruppe an. Es gibt so viele unterschiedliche Gruppen und Charaktere im Islam, dass es schwer fällt zu sagen, man kenne den Islam wirklich. Und komplett.
Doch ich werde versuchen den Islam und seine Zugehörigkeiten in der folgenden Facharbeit näherzubringen und aufzuzeigen wie vielfältig der Islam mitsamt seiner verschiedenen Gruppierungen ist. Ich möchte in eine Religion einführen, in der es so viel Neues zu entdecken und erlernen gibt. Ich vermittle einen kleinen, ersten Eindruck darüber, warum der Islam in der heutigen Welt so weit verbreitet ist und für so viele Menschen auf der Welt den Glauben ausmacht und etwas Besonderes ist.
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2. Grundlegendes zum Islam:

Der Islam ist eine Religion, die ungefähr 1,4 Milliarden Anhänger auf der ganzen Welt verstreut hat und somit nach dem Christentum als die zweitgrößte Religion in unserer Gesellschaft gilt. Diese Anzahl der Muslime macht ungefähr 1/5 der Weltbevölkerung aus. Mit einer Anzahl von ungefähr 210 Millionen Menschen leben meisten Muslimen Leben in Indonesien. Dies sind 1/5 aller Muslime. An zweiter Stelle steht Pakistan mit ca. 155 Millionen Menschen. An der dritten Stelle sind es die ca. 140 Millionen Menschen aus Indien.
Wie auch das Christentum und das Judentum gilt der Islam als eine Monotheistische Religion, dass heißt es wird an einen allumfassenden und somit alleinigen Gott geglaubt.
Im Islam ist dieser Gott Allah, zu dem ich im Laufe dieser Facharbeit noch eingängig kommen werde. Im Islamischen Glauben wird davon ausgegangen das dem menschlichen Geist Grenzen gesetzt sind. Das sichere Wissen um die letzte Wahrheit liegt hinter diesen Grenzen und kann nur durch die die Offenbarung Allahs überschritten werden. Diese Offenbarung gilt als die letzte Botschaft Allahs, die alle anderen zuvohrigen Botschaften ergänzt. Wissenschaftlich ist bewiesen, dass sich die Lehre dieser letzten Botschaft in all den Jahren keineswegs verändert hat und weiterhin genauso lautet, wie bei der Bekanntgabe dieser Botschaft. Überbracht wurde diese Botschaft von Mohammad, einem der Propheten des Islams, wo an alle Propheten geglaubt wird. Sie werden alle ohne Unterschied verehrt und als Propheten anerkannt. Auf die Propheten werde ich in dieser Facharbeit auch noch näher eingehen. Im Islam ist es von besonderer Wichtigkeit und deswegen auch eine Pflicht, sich an 5 Grundsätze zu halten, die den muslimischen Glauben prägen. Diese 5 Grundsätze sind die Säulen der Religion, weswegen sie auch die 5 Säulen des Islams heißen.

3. Die 5 Säulen des Islams

Zu den 5 Säulen des Islams gehört der Glaube an die Einheit Allahs und ein dazugehöriges Glaubensbekenntnis, das fünfmalige Beten am Tag, die Wohltätigkeit gegenüber den Mitmenschen, das Fasten während des Ramadans und die Pilgerfahrt nach Mekka. Es heißt in einigen Quellen auch, es gäbe eine 6 Säule, der Heilige Krieg, doch diese ist außer bei den Chardschiten nicht persönlich verpflichtend. Wenn eine ausreichende Anzahl an Männern an ihm teilnimmt ist es ausreichend. Ruft der Imam jedoch aufgrund von bedrohten Landstrichen zu diesem Krieg auf, ist er verpflichtend.

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3.1 Das Glaubensbekenntnis (Shahada):
„La ilaha illa Allah wa Muhammad rasul Allah" So lautet das Glaubensbekenntnis, dass die Moslems ablegen. Auf Deutsch heißt es soviel wie: „Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und ich bezeuge, dass Mohammad sein Diener und Sein Gesandter ist.“
Das Glaubensbekenntnis wird auch shahada genannt und ist die erste der 5 Säulen. Es ist ein fester Bestandteil des rituellen Gebetes und soll mit viel Überzeugung aufgesagt werden, denn durch dieses Bekenntnis wird das Zugehörigkeitsgefühl zu der Religion zum Ausdruck gebracht. Es wird die Rechtmäßigkeit der Sendung des Propheten Mohammads bestätigt und der Glaube an die Einheit und Einzigartigkeit Allahs. Das Glaubensbekenntnis gilt im Islam als die bedeutendste Pflicht und steht somit vor den vier anderen Säulen des Islams. Mit diesem Glaubensbekenntnis kann ein Nicht-Muslim unumkehrbar in den Islam übertreten. Dazu muss, egal ob vom Mann oder der Frau, das shahada vor Zeugen drei Mal im freien Willen, bewusst und aufrichtig gesprochen werden. Ein neugeborenes Kind bekommt die Worte des Glaubensbekenntnisses ins Ohr geflüstert, sterbende sollen diese Worte auf ihren Lippen tragen.

3.2 Das Gebet (Salah)
Das Beten ist im Islam nach dem Glaubensbekenntnis die wichtigste Pflicht im Islam. „Das Gebet ist der tragende Pfeiler des Glaubens. Wer es verrichtet, hält den Glauben
aufrecht, und wer es verlässt, verlässt den Glauben.“ Mit diesen Worten von Mohammad zeigt sich auf, von welch immenser Bedeutung das Gebet in dieser Religion ist. Wer folglich nicht regelmäßig betet, verlässt also den islamischen Glauben. Dies ist ein großer Unterschied zum Christentum. Dort ist man nicht verpflichtet regelmäßig zu beten. Auch wenn diese Regelmäßigkeit nicht vorhanden ist, wird trotzdem die Zugehörigkeit zu dieser Religion als selbstverständlich gewährleistet, ohne damit den Glauben an Gott zu verlassen. Die Pflicht des Gebetes wird im Islam täglich 5 Mal ausgeübt. Das erste Gebet findet vor Sonnenaufgang statt. Zu beachten ist bei dem Gebet, dass immer in Richtung Mekka gebetet wird, was bei allen 5 Gebeten der Fall ist. Das zweite Gebet findet am frühen Vormittag statt, am Mittag das dritte und vor Sonnenuntergang dann das vierte. Das letzte der 5 täglichen Gebete findet vor Mitternacht statt. Den Moslems wird jedoch in Ausnahmefällen gestattet, dass Mittags und Nachmittagsgebet, sowie das Abend und Nachtgebet zusammenzulegen. Dies ist beispielsweise bei Reisen der Fall. Wichtig bei den Gebeten ist die Sauberkeit der Kleidung und des Ortes, weswegen der Boden mit einem Teppich, Tuch oder einer anderen Bedeckung ausgelegt sein sollte. Zudem ist die kultische Reinheit der Betenden wichtig. Dort unterscheiden sich die Schiiten, die eine Glaubensgruppe bilden von den Sunniten, einer anderen Glaubensgruppe. Die Reinheit wird bei den Schiiten durch eine stetige Waschung vor Beginn getätigt, bei den Sunniten gibt es diese Waschung nur bei Unreinheit. Bei dem Freitagsgebet ist eine Waschung vor dem Gebet jedoch auch Pflicht.
Neben den 5 Pflichtgebeten, gibt es auch drei freiwillige Gebetszeiten: „Wenn die Sonne schon hoch steht“, gegen 11 Uhr und nach Mitternacht.

”Im Namen Allahs,
des Allerbarmers, des Barmherzigen!
Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der
Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen,
dem Herrscher am Tage des Gerichts!
Dir (allein) dienen wir, 14
und Dich (allein) bitten wir um Hilfe.
Führe uns den geraden Weg, den Weg derer,
denen Du Gnade erwiesen hast,
nicht (den Weg) derer,
die (Deinen) Zorn erregt haben,
und nicht (den Weg) der Irregehenden.“


Hier kommt noch ein Teil rein, der die obrigen Zeilen erklärt!

3.3 Das Fasten (Siyam):

Beim Fasten, der dritten Säule des Islams, verzichten die Moslems für einen Monat nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang auf Essen, (Trinken), Rauchen, Geschlechtsverkehr und noch einige andere Dinge. Genau beginnt das Fasten am Morgen, wenn in der Morgendämmerung ein weißer von einem schwarzen Faden unterschieden werden kann. Die Fastzeit richtet sich nach dem islamischen Kalender, wo sie jährlich im 9. Monat stattfindet. Dieser Monat wird auch Ramadan genannt und hat für Muslime eine sehr wichtige Bedeutung. Er gilt als der Monat der inneren Einkehr und Besinnung für jeden einzelnen. Der Koran wurde in diesem Monat den Menschen als Rechtsleitung herabgesandt.
Der islamische Kalender ist jährlich 10 oder 11 Tage kürzer als der Sonnenkalender und richtet sich nach dem Mond, weswegen die Fastzeit auch immer zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfindet. Wie bereits bei der zweiten Säule, gibt es auch bei dieser Säule einige ausnahmen. Sowohl Reisende, Kranke und stillende Frauen sind vom Fasten befreit, wobei sie dies jedoch schnellstmöglich nachholen sollten. Die kleinen Kinder hingegen fasten noch nicht. Der Monat Ramadan und damit die Fastzeit, endet mit dem Zuckerfest. Es ist das zweitwichtigste Fest im Islam.

3.4 Soziale Abgaben (Zakah)

Ein wichtiger Bestandteil im Islam ist auch die vierte Säule des Islams. Diese befasst sich mit der Unterstützung der bedürftigen Menschen, z.B Weisen oder Verschuldete und wird auch Zakat genannt. Zakat bedeutet so viel wie „Reinigung“. Gereinigt sollen durch die Abgabe von Geld, Schmuck oder Essen demnach der Hass und die Gier der Menschen werden. Zudem wird das Vermögen der Muslime gereinigt und der gebende so bei Allah im Rang nach oben steigt. „Nimm Sadaqa von ihrem Vermögen, um sie dadurch zu reinigen und zu säubern.“ Dies sagte Allah zu einem Gesandten und meinte mit den Sadaqa die zu zahlende Zakat (At-Tauba, 104). Den Muslimen, die nicht verschuldet sind, ist es in der Regel auferlegt eine Zakat 2,5 % zu zahlen. Dies geschieht entweder durch Geld, Schmuck oder Essen. Minderjährige oder geistig Behinderte müssen nicht zahlen. Bei ihnen ist ihr Vormund dazu aufgefordert zu zahlen.

3.5 Pilgerfahrt nach Mekka (Hadj)

Die Pilgerfahrt nach Mekka soll jeder Muslim in seinem Leben wenigstens einmal gemacht haben. Zudem gibt es eine Jährliche Wallfahrt nach Mekka, die immer in den letzten 10 Tagen des letzten Monats im Mondkalender stattfindet, die den Muslimen sehr wichtig ist, da dies eine gute Möglichkeit ist alle Muslimen, die auf der ganzen Welt verstreut leben, zusammenzubringen und näher zu Allah zu bringen.
Mohammad fand folgende Worte für den Sinn der Pilgerfahrt um Allahs willen. : „Wer die Pilgerreise um Allahs willen ausführt, kein loses Gespräch führt, nicht sündhaft handelt, soll so rein von Sünden wiederkehren wie am Tage der Geburt.“ Damit trägt er die Wichtigkeit dieser Reise für die Muslimen hervor. Von seinen Sünden befreit zu sein, ist für die Muslime sehr wichtig und kann durch diese Pilgerfahrt geschehen. Zudem steht in Mekka die Kaaba, die durch Abraham und Ismael gebaut wurde. Es wird auch davon ausgegangen, dass bereits die ersten Menschen auf unserer Erde, Adam und Eva, diese Kaaba gebaut haben, sie jedoch von Abraham und Ismael neu errichtet wurde.
Es gibt verschiedene Rituelle und Vorschriften die an die Pilgerfahrt gebunden sind. Die vorgeschriebenen Waschungen müssen erfüllt werden, ebenso wie das Schneiden der Nägel, das kämmen des Bartes und das Anlegen des weißen Pilgergewandes. Zudem darf man während der kultischen Reinheit lediglich enthaltsam leben und darf kein Messer, keine Schere und keinen Kamm benutzen. So steht es in Sure 2, Vers 192 geschrieben.
Hat der Muslim die Pilgerfahrt beendet, darf er sich „Hadschi“ nennen. Doch nicht alle Muslime halten sich an die Pilgerfahrt nach Mekka. Einige sehen die Fahrt nicht als notwenig an. Unterscheiden kann man dies durch bestimmte Zugehörigkeitsgruppen, die durch Konflikte entstanden sind.

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4. Gruppierungen im Islam:
Immer wieder gibt es um die Deutung des Wortes Gottes Streit. Dieser Streit führte zu Aus- und Neugründungen, wie es beim Christentum und im Islam war. Im Islam führte dies auch zu einer Glaubensspaltung, weswegen es viele verschiedene Gruppierungen gibt, die sich in einigen Glaubensfragen beziehungsweise Tätigkeiten unterscheiden. Im Islam sind besonders die Gruppierungen der Schiiten, Sunniten und den Aleviten bekannt, auf die ich im folgendem eingängig eingehen werde.

4.1 Schiiten: Diese muss ich noch erklären!

4.2 Sunniten:
Die Sunniten, auch als ahl as-sunna (Volk der Tradition) bezeichnet, bilden die größte aller Glaubensrichtungen im Islam. Die Sunniten halten sich sehr streng an den Koran und ihre Pflichten. Für sie ist die traditionelle Entwicklung des Islams in ihre Glaubensüberzeugung von großer Bedeutung. Die Sunniten sind in drei verschiedene Lager gespalten. In das pro-westliche Lager, was um Saudi-Arabien liegt, in das neutrale Lager, welches besonders im Libanon und in Jordanien vorzufinden ist, sowie in das pro-kommunistische Lager bei Syrien, Libyen und Palästinenser.


4.3 Aleviten:
Die Aleviten entstanden im 13.-16. Jahrhundert in Anatolien aus der Verschmelzung schiitischer, altchristlicher und schamanitischer Elemente. In der Türkei bilden sie nach den Sunniten die zweitgrößte Religionsgruppe, bei uns in Deutschland sind etwa 12% der Türken und Kurden Aleviten. Die Aleviten werden auch als Bordline-Muslimen benannt, da sie mit den religiösen Vorschriften liberal verfahren. Das heißt, dass sie sich weder an die 5 Säulen des Islams halten, noch den Koran als ein verbalinspiriertes Buch anerkennen. Sie inspirieren den Koran eher mystisch und füllen die Ritualgebete so aus, wie sie es für richtig halten und beten wann und wo sie gerne wollen. Oft treffen sich zu Kulthandlungen in einem Cemevi (Versammlungshaus). Dort rezitionieren sie Gedichten und tanzen einen rituellen Tanz, der Semah genannt wird. Sowohl Frauen als auch Männer führen ihn gleichzeitig aus. Bei den Aleviten gelten Männer und Frauen als gleichberechtigt, weswegen eine Verschleierung den Frauen auch nicht vorgeschrieben ist. Die rituellen Tänze der Aleviten werden normalerweise unter der Aufsicht des Dede, dem Großvater oder der Ana, der Großmutter, durchgeführt. Aufgrund ihres großen Wissens über die Tradition genießen sie ein großen Stellenwert und sind sehr anerkannt. Laut den Aleviten lebe Gott im Menschen, was die äußere ritualisierte Glaubens- und Gesetzespflicht unbedeutend mache. Die Schiiten und die Sunniten zweifeln jedoch daran, dass man die Aleviten aufgrund ihrer Lehre noch als Muslime bezeichnen kann, denn auch das islamische Gesetzt, die sogenannte Scharia, lehnen die Aleviten ab. Sie stehen zu der Humanität und der Demokratie. Die Aleviten fordern ausdrücklich das Recht des freien Glaubens und gestehen jedem das freie Selbstbestimmungsrecht zu.

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5. Der Prophet Mohammad

Kommt noch

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6. Allah

Das Bedeutung des Wortes Allah kommt aus dem Arabischen und bedeutet „Der Erhabene“. Allah ist der Gott, an dem im Islam geglaubt wird. Neben ihn gibt es im Islam keinen anderen Gott. Bezeichnet wird er als erhaben (wie die Wortbedeutung schon aufzeigte), mächtig, barmherzig, allwissend und gnädig. Allah ist ewig und unvergänglich. Da er von nichts und niemandem abhängig ist, da er selbst alles geschaffen hat, ist es unmöglich, dass er jemals aufhört zu existieren. Denn da er der Schöpfer ist muss er sich von den erschaffenen Dingen unterscheiden. So herrscht ein Glaube an die Einzigartigkeit Allahs. Allah entscheidet was auf dieser Welt geschieht und gesehen wird. Er ist der Lehrer und die Menschen seine Diener, die seine Worte nicht in Frage stellen, geschweige denn es missachten. Der Prophet Muhammad wurde von seinen Zeitgenossen über Allah befragt. Die Antwort auf diese Frage gab Allah selbst und zwar in Form einer kurzen Koransure. Diese folgende Koransure wird als die Essenz oder der Grundsatz des Monotheismus bezeichnet.

Sinngemäß besagt diese Sure: „Sag: Er ist Allah, ein Einer, Allah, der Überlegene (Der, von Dem alles abhängt, Der selbst aber gänzlich Unabhängige. Der in den Anliegen angefleht wird; auch: der Undurchdringliche) Er hat nicht gezeugt und ist nicht gezeugt worden, und niemand ist Ihm jemals gleich“ (Sure112:1-4)

Um der Hingabe Allahs Ausdruck zu verleihen, beginnen alle Verse, bis auf eine Ausnahme mit den Worten: „Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen“.
Im Islam gilt Allah zudem als ein gerechter Gott. Sünder und Ausbeuter werden demnach nicht so behandelt wie Gottesfürchter und treue Gefolgsleute, sondern werden bestraft. Mit ihnen wird abgerechnet. Gäbe es diese Gerechtigkeit nicht, widerspräche man der Abrechnung des Jenseits. Damit wäre die Möglichkeit auf ein sowohl moralisches als auch tugendhaftes Leben auf unserer Welt vorbei. Da Allah als ein gerechter Gott gilt, sieht er über die unterschiedlichen Stände in der Gesellschaft hinweg. Ob arm oder reich, Allah gibt allen Menschen die gleiche Aufmerksamkeit und schenkt ihnen dieselbe Möglichkeit darin seine Gunst zu erlangen, so lange sie sich tugendhaft, gerecht und hilfsbereit verhalten.

An Allahs Seite stehen die Engel, die den Thron ihres Gottes tragen, ihn loben und als Lichtgestallten im Islam angesehen werden. Sie helfen den Menschen in Not und in Kummer, überbringen den Menschen göttliche Offenbarungen, legen Fürbitten ein und verzeichnen ihre Taten auch in Büchern. Wie oben bereits geschrieben soll auch ein Engel (der Erzengel Gabriel) dem damaligen Kaufmann Mohammad den Willen Allahs überbracht haben.

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7. Der Koran:
Der Koran ist die heilige Schrift der Moslems und beinhaltet die heiligen Worte Allahs. Nach diesen Worten richten die Moslems ihre Tätigkeiten und ihren Glauben aus, denn keine Worte sind im Islam so wichtig wie die im Koran verfassten Worte Allahs. Der Koran, der dem Propheten Mohammad zwischen 610 und 632 nach und nach offenbart wurde, besteht aus insgesamt 114 Suren (Abschnitten) und jeweils einer unterschiedlichen Anzahl von unterteilten Versen. Der Koran ist dementsprechend nicht nach dem Zeitpunkt der Offenbarung an Mohammad ausgelegt, sondern nach der Länge der Suren und seiner Verse. Beispielsweise besteht die zweite Sure aus 287 Versen, die letzte Sure hingegen erfasst lediglich 6 Verse. Der Koran ist also in absteigender Länge verfasst. Eine Ausnahme ist die kurze fatiha zu Beginn. Es ist die Eröffnung des Korans mit den Worten:

„Im Namen Gottes, des Gnädigen und Barmherzigen.
Lob sei Gott, dem Herrn der Menschen in aller Welt,
dem Barmherzigen und Gnädigen,
der am Tag des Gerichts herrscht.
Dir dienen wir und Dich bitten wir um Hilfe.
Führe uns den geraden Weg,
den Weg derer, denen du gnädig bist,
die nicht dem Zorn anheimfallen und nicht irregehen.“


Mit diesen Worten wird Allah für seine Barmherzigkeit und Gnädigkeit gedankt. Zudem wird er um Beistand auf den Weg der Menschen durch das Leben gebeten. Die faitha wird von vielen als ein Einleitungsgebet verstanden, dass wichtige Teile der islamischen Dogmatik zusammenfasst.
Jede der 114 Suren wird durch ein und denselben Vers eingeleitet, dem sogenannten basmala. Es ist der Vers, den ich bereits bei Allah angesprochen habe.

Wird noch um weitere Informationen erweitert

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8. Der Islam in unserer heutigen Gesellschaft

Kommt noch

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9. Nachwort

Hier endet die Facharbeit über den Islam, doch etwas bleibt trotzdem bestehen: Der Islam selbst. Der Islam mit all seinen Facetten und Gruppierungen. Der Islam in seiner Vielfältigkeit und in seiner Wirkung über eine Milliarde Anhänger zu haben, die den Glauben an Allah. Mohammad und dem Koran bei halten. Die den Glauben und die Hoffnung auf einer Zeit in Frieden und Glück haben, so wie es auch das Ziel so vieler anderer Religionen ist. So ist erkennbar, dass der Islam Unterschiede gegenüber den anderen Religionen aufweist, was die Welt jedoch erst in ihrer Vielfalt auszeichnet. Diese Vielfalt kommt erst dadurch richtig zur Geltung, dass nicht alle Menschen an ein und das Selbe glauben. Das Individuum bildet sich, weil nicht jeder Mensch an dieselben Dinge glaubt, gleich handelt und gleich fühlt. Ohne verschiedene Ansichten, hätte sich niemals ein Individuum gebildet, durch das es erst erstrebenswert und lebenswert ist in unserer Welt zu leben. Neues kennenzulernen wird erst dadurch ermöglicht nicht alles zu glauben, an was und wen der Mensch neben dir glaubt. Nur dein eigener Glaube bestärkt dich in diesem weiteren Leben die Entscheidungen zu treffen, die du für richtig hälst.
Dennoch gibt es auch zwischen diesen verschiedenen Religionen einiges was dafür sorgt, dass die Menschen den Glauben an die gleichen Dinge im Leben haben. So zum Beispiel die Hoffnung auf einen Gott, der uns Menschen liebt und beschützt und uns die Kraft gibt die Probleme und Schicksale des Lebens so zu meistern, dass diese Hoffnung auch niemals verschwindet, sondern durch unsere Herzen weiterlebt. Egal in welcher Religion.
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Steht es noch sehr schlimm um mich, oder gehts gerade noch so? ;) :ugly:
 
Ich habe jetzt nicht alles lesen können und bespreche jetzt auch keine sprachlichen Kleinigkeiten. Aufgefallen ist mir aber:


"Islam" ist kein Thema einer Facharbeit. Das Thema einer Facharbeit wäre es, konkret eine bestimmte Fragestellung zur untersuchen.

"Welche Parallelen gibt es zwischem dem Islam und dem Christentum?"
"Wie aktuell ist der Islam im Jahr 2012"
"Warum liegt hier eigentlich Stroh rum?"

Das sind keine Vorschläge, nur Beispiele. Daran knüpft auch das zweite Problem an: Bisher (das mag sich noch ändern) reproduzierst du nur. Eben weil die konkrete "Forschungsfrage" fehlt. Reproduzieren musst du auch, aber letzten Endes arbeitest du wissenschaftlich und brauchst deswegen auch eigene Gedanken, Forschungen, Argumente. Wo bleiben deine eigenen Gedanken dabei.

Was auch noch fehlt, sind Nachweise, woher du dein Wissen beziehst. Fußnoten, Quellenangaben, etc...

Das sind Grundsätzlichkeiten. Detaillierter habe ich bisher nur die Einleitung lesen können. Dabei ist mir auch eine ganz allgemeine Sache aufgefallen: Du darfst in der Einleitung keine Ergebnisse vorweg nehmen. Du verneinst aber schon eine rhetorische Frage. Das kommt in der Regel nicht die Einleitung. Dort steht stattdessen im Mittelpunkt, das Thema einzuleiten, dem Leser lust auf mehr zu bereiten. Keine Ergebnisse vorweg nehmen.
 
Glaub mir, zoggg, die Facharbeiten heutzutage sind an Sinnlosigkeit nicht zu übertreffen. Vor allem da sie nicht "offiziell" sondern von irgendwelchen inkompetenten Lehrern bewertet werden. Ich hatte bei meiner z.B. null Motivation, da es nicht mehr Gewicht hatte als eine abgegebene Hausaufgabe.
Soll das höheres Niveau haben, muss das von dir Genannte natürlich alles mit rein.:tnx:
 
Naja also zumindest bei uns an der Schule hattest du ohne vernünftige Quellen und problemorientierte Fragestellung keine Chance auf ne gute Note. Und eigene Recherchen wie z.B Interviews waren auch quasi verpflichtend.
 
Wir müssen derzeit auch eine Facharbeit in der Schule schreiben (10. Klasse).

Wir sollen uns ein Thema aussuchen und ein Unternehmen (da müssen wir auch hingehen und fragen) und dort ein wirtschaftliches Thema aussuchen worüber wir schreiben wollen. Find ich total sinnlos, warum das unbedingt mit einem Unternehmen sein muss, wieso kann man das nicht einfach alleine schreiben, da brauch man kein Unternehmen dazu...

8 Seiten Volltext müssen wir schreiben...das schafft aber kaum einer von uns xD
 
Warum schafft das kaum einer? Weil das Thema so auf den wirtschaftlichen Aspekt begrenzt ist?
Bei uns war die Mindestanzahl zwölf Seiten + Deckblatt, Inhalt- und Quellenangabe usw.. Die hab ich dann halbherzig vollgemacht und meine 2,5 kassiert. Ich sehe immer noch nicht ein, warum ich mich da etliche Stunden hinsetzen soll, wenn ich sogar eine Nichtabgabe locker wieder ausgleichen kann.
 
Bei uns hats ne halbe Halbjahresnote gezählt und das Halbjahr war verpflichtend ins Abi einzubringen.
Und 8 Seiten ist wahrlich nicht viel. Wir mussten mind 13 Seiten Text schreiben und dazu dann halt noch Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Literauturverzeichnis usw ;)
 
Achso, mein einer Satz wäre sinnlos.:D Wollte eigentlich sagen, dass die Mindestanzahl bei uns 12 Seiten + diese Zusätze war.

In welcher Klasse musstest du das denn schreiben, wenn die Arbeit mit ins Abi eingebracht wurde?

Eine Verteidigung gab es natürlich auch.
 
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