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Guest
k.a ob es sowas schon gibt, hab nichts gefunden.

hab mal ne frage im bezug auf "diskriminierung im beruf" wenn man es so nennen kann.
bin azubi im 2lehrjahr, ist überbetrieblich. nun wollte ich mich in einer richtigen firma als praktikant mit übernahmemöglichkeit bewerben. bewerbung fertiggemacht und los. ich mich da vorgestellt und wollte gerade die mappe rausholen. da sagte der mann zu mir, dass sie keine frauen wollen. haha vor mir stand auch ne frau, die geschäftsinhaberin war.

ist sowas erlaubt? es heißt doch, im handwerk werden ja soooo dringend frauen gesucht. aber immer wenn ich mich in richtigen betrieben bewerbe wird man abgelehnt, ohne eine kleine chance.
in meiner schule bin ich im 2 lj das einzige mädchen und klassenbeste, hab dieses jahr nur 1ser geschriebenund auch das handwerkliche lerne ich schnell und versuche es immer so gut ich kann. ich durfte meine lehrzeit auf 2,5 jahre verkürzen.
 
So Schätzelein, ich hab kaum was verstanden. Fühlst du dich diskriminiert weil ein flappsiger Spruch gegen dich gesagt wurde? :confused:
 
k.a ob es sowas schon gibt, hab nichts gefunden.

hab mal ne frage im bezug auf "diskriminierung im beruf" wenn man es so nennen kann.
bin azubi im 2lehrjahr, ist überbetrieblich. nun wollte ich mich in einer richtigen firma als praktikant mit übernahmemöglichkeit bewerben. bewerbung fertiggemacht und los. ich mich da vorgestellt und wollte gerade die mappe rausholen. da sagte der mann zu mir, dass sie keine frauen wollen. haha vor mir stand auch ne frau, die geschäftsinhaberin war.

ist sowas erlaubt? es heißt doch, im handwerk werden ja soooo dringend frauen gesucht. aber immer wenn ich mich in richtigen betrieben bewerbe wird man abgelehnt, ohne eine kleine chance.
in meiner schule bin ich im 2 lj das einzige mädchen und klassenbeste, hab dieses jahr nur 1ser geschriebenund auch das handwerkliche lerne ich schnell und versuche es immer so gut ich kann. ich durfte meine lehrzeit auf 2,5 jahre verkürzen.

Nein. AGG lässt grüßen.
 
Wenn man dich mit der Begründung ablehnt, würde ich es dabei belassen. Du könntest vors Arbeitsgericht ziehen, aber mal ehrlich: selbst wenn man dich dann einstellen müsste, würdest du wirklich in einem Betrieb arbeiten wollen, in dem du dich einklagen musstest?
 
Och Mensch Olli, das hättest du dir sparen können, damit fängt es schon an...

@werderbeagle: Ich würde dir raten, den Sachverhalt etwas genauer zu schildern, wie es exakt abgelaufen ist. Momentan ist es noch sehr schwammig ausgedrückt.

Es gibt mit Sicherheit in diesem Forum Leute, die dann mehr dazu sagen können, nicht zuletzt zu den rechtlichen Grundlagen.
 
Diskriminiert werden darfst wegen deines Geschlechts natürlich nicht.
Aber ich geh davon aus, dass du diese Aussage nicht schriftlich hast und somit keine Chance hast etwas dagegen zu tun.

Dass du das von einer Personalerin gehört hast, ist leider nicht so ungewöhnlich- in dem Job darfst Frau sein. Im Handwerk selbst bist du halt exotisch.
Bewirb dich weiter- wenn du die Noten hast und es außerdem auch handwerklich drauf hast, dürftest schon was finden.
Grad die größeren Konzerne freuen sich ihre Frauenquoten voranzutreiben.
 
ok ich versuchs genauer zu beschreiben.

-ich bin da rein
-hab mich vorgestellt, wer ich bin, was ich mache und was ich da will
-wollte meine bewerbung abgeben, noch in tasche
- bevor ich auch nur den rucksack abgesetzt habe, kam dieser blöde spruch


draussen hab ich erstmal meinen chef angerufen. wir werden wohl morgen darüber reden. mal schauen was er dazu sagt.
 
Sprich ansonsten auch mal mit den Kollegen vom Arbeitsrecht: 01805/676713, da können deine Fragen auch beantwortet werden.
 
Ich sehe das ähnlich wie Wächter.

Vermutlich wirst du da schon was machen können, aber willst du doprt dann wirklich arbeiten?
In welchen Bereich ist es denn? Handwerklich ist ja weit gefächert.... :)
 
Natürlich kann man das, aber wie bereits erwähnt: was bringt ihr das dann? Einen Arbeitgeber, der sie nicht haben will. Wie dann ihre Ausbildung dort laufen wird, ist doch schon abzusehen.

Und mit nem guten Zeugnis und der richtigen Einstellung findet sie sicherlich nen Betrieb, wo die Vorgesetzten nicht in der Steinzeit leben.
 
Wenn ich als Chef keine Frauen einstellen will, darf ich doch die weiblichen Bewerber ablehnen. Oder nicht? Kann mir doch keiner vorschreiben, ob ich Frauen einstelle. Zumindestens in kleineren Firmen.

In diesem Fall hätten Sie ja die Bewerbung annehmen können, und sie nach 2 Tagen zurück senden können. Aber den Spruch an den Kopf knallen: "Frauen stellen wir nicht ein". Tut nicht not.
 
Natürlich kann man das, aber wie bereits erwähnt: was bringt ihr das dann? Einen Arbeitgeber, der sie nicht haben will. Wie dann ihre Ausbildung dort laufen wird, ist doch schon abzusehen.

Und mit nem guten Zeugnis und der richtigen Einstellung findet sie sicherlich nen Betrieb, wo die Vorgesetzten nicht in der Steinzeit leben.

Wenn die Geschäftsinhaberin bei dem Vorstellungsgespräch zugegen ist, scheint es um einen kleinen Betrieb zu handeln, so dass deine These sicherlich nachvollziehbar ist.
Andererseits kann sie hier sekundäre Ansprüche, wie Ersatz von Aufwendungen und sowas verlangen.
Sie könnte event Schmerzensgeld für erlittene Diskriminierung einfordern.
Zum anderen kann sie sich bei der Handelskammer darüber beschweren, dass sie als Frau bei bestimmten Betrieben keinen Zugang zum Job bekommt.

Aber, ich würde an ihrer Stelle die Sache vergessen, wenn sie das ncht beweisen kann.
Aus dem einfachen Grund, dass sie mit einer Beschwerde hohe Wellen schlagen könnte und somit bei Bewerbungen in anderen Betrieben ihr das angekreidet wird.
 
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