Ach Paul, daß meinst Du doch jetzt nicht etwa ernst, oder?
Du versuchst doch jetzt nicht ernsthaft, die garndiose Saison des BVB mit der CL zu relativieren? Sicherlich war die Saison nur pures Glück und in der CL sah man dann ihre "wahre" Stärke...:zweifeln:
In der CL haben sie mit ihrer jungen Truppe in erster Linie Lehrgeld gezahlt, ihre vorhandenen Chancen nicht genutzt und sich durch individuelle Fehler, wie das zweimalige Ausrutschen Hummels in Marseille, oftmals selbst um den Lohn gebracht. Spielerisch war das sicherlich alles andere als peinlich. Nebenbei sollten grade wir in HB vorsichtig sein, mit dem Echauffieren über CL-Auftritte anderer Clubs.
Nein, es ist Glück. Pures, um genau zu sein...

Natürlich kann man das nicht in der Form am Reißbrett planen, aber grade aufgrund der Vielzahl an Spielern kann man noch weniger davon ausgehen, daß das alles aus Glück und ner günstigen Sternenkombination entstanden ist. Da kann jemand scheinbar die Stärken und Schwächen seiner Spieler richtig einschätzen, sie motivieren und ihnen das Selbstvertrauen vermitteln, so aufzutreten. Wo wir wieder beim Thema Menschenführung wären. Einem "spezialgebiet" unseres Coaches quasi.
Das Du Schmolle´s Post bejubelst wundert nicht wirklich und war erwartbar. Ich persönlich finde ihn, im gegensatz zu vielen anderen seiner Posts, ziemlich flach.
Denn es ist hochgradig selbstgefällig so zu tun, als würde es sich hier lediglich um 20 Personen handeln, natürlich reine verwöhnte Erfolgsfans, die einfach nur undankbar sind. Das ist schon recht ignorant, denn wenn ich mal vor die Tür trete und mich im Kollegen-, Bekanntenkreis umhöre, dann ist nicht nur der "Bonus" der so erfolgreichen Jahre mittlerweile aufgebraucht, sondern TS und seine Arbeit wird vielerorts sehr kritisch gesehen und die heilige Kuh ist er schon lange nicht mehr.
Ebenso platt könnte man nun auch behaupten, daß die treue Gefolgschaft gebetsmühlenartig dazu aufruft, in Lemmingmanier ihrem Heiland euphorisch zu folgen. Was gut war, ist gut, bleibt gut.
Kritik ist unerwünscht, unangebraht und natürlich undankbar. Das kein anderer hier aus dieser Truppe mehr rausholen könnte, ist für einige scheinbar ihr Mantra. Jedem das seine.