SG Dynamo Dresden

Was mit der Historie und den Leuten in diesen Gebieten zu tun hat. Sag ich doch "verengte Sichtweise der Leute fördern". Das fällt an anderen Orten schon mal weg. Da sind es dann eben andere Extreme, die ausufern. Ändert aber nichts am Sachverhalt an sich.
 
Jedenfalls, und das wirst Du kaum bestreiten können, ist insbesondere die Ultra-Szene in den ostdeutschen Bundesländern ein Hort des nazistischen Gedankenguts, der Gewaltbereitschaft und so weiter. Davon macht man sich in Bremen mit einigermaßen reflektiert-antifaschistischen Gruppen wie Racaille oder Infamous oft keine Vorstellung, dass es da doch ganz anders zur Sache geht.
 
Das bestreite ich auch nicht. Ich sehe nur die gesamtdeutsche Gesellschaft in einer vernachlässigten Verantwortung, die länger zurückliegt, aber Grundlage war, dass es erst dazu kommen konnte.
 
Das bestreite ich auch nicht. Ich sehe nur die gesamtdeutsche Gesellschaft in einer vernachlässigten Verantwortung, die länger zurückliegt, aber Grundlage war, dass es erst dazu kommen konnte.

Das ist für mich Bestandteil der üblichen Entschuldigungen, Verharmlosungen und Verantwortungsverschiebungen, die dazu beitragen, das ostdeutsche Nazi-Problem zu perpetuieren. Und eben auch das pränazistische Gedankengut der OStdeutschen zu fördern, die zwar selbst noch nicht offene Nazis sind, in den Nazis und den Protesten dagegen jeweils "von außen" kommende Verschwörungen etc. pp. sehen wollen. Es ist eben dieses Denken, aus dem der Nazismus in OStdeutschland seinen Nachwuchs rekrutiert.
 
Das sind ebenfalls blosse Vermutungen, die Du woher hast?
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Was meinst du jetzt? Der Angriff auf Bauer, die Tatsache, dass der Verein das runterspielt und/oder das im Umfeld des 1. FC Magdeburg rechte Umtriebe gibt?

Und zu dem Rest der Diskussion, die hier aufgekommen ist: Es gibt ganz spezifische Gründe, warum es die Braunen im Osten leichter haben. Da ist übrigens die vielfach genannte "Perspektiv-/Arbeitslosigkeit" ein Grund, aber sicher nicht der Hauprgrund.
 
Das ist für mich Bestandteil der üblichen Entschuldigungen, Verharmlosungen und Verantwortungsverschiebungen, die dazu beitragen, das ostdeutsche Nazi-Problem zu perpetuieren. Und eben auch das pränazistische Gedankengut der OStdeutschen zu fördern, die zwar selbst noch nicht offene Nazis sind, in den Nazis und den Protesten dagegen jeweils "von außen" kommende Verschwörungen etc. pp. zu sehen. Es ist eben dieses Denken, aus dem der Nazismus in OStdeutschland seinen Nachwuchs rekrutiert.

Sorry aber jetzt wird es nur noch lächerlich. Du pauschalisierst hier so, daß es schon weht tut. @Mick hat es schon ganz richtig angemerkt, die Ursachen sind gesamtgesellschaftlich zu sehen, erstens ist ein Großteil hier im Osten in einer demokratiefreien Zone aufgewachsen mit linker Zwangsideologisierung und relativer Abschottung von anderen Kulturen und Werten. Nach dem Zusammenbruch des Systems fiel das zu DDR-Zeiten vorhandene Tabu der rechten Gesinnung weg und erschien vielen als attraktive Alternative, nach dem Motto, endlich konnte man ja mal sagen was man wollte. Dazu kam eine nur schwach entwickelte demokratische Parteienlandschaft, die sich oftmals in eigenen Grabenkämpfen lähmte, anstatt sich um die Probleme der Leute vor Ort zu kümmern. Das haben die rechten Rattenfänger natürlich geschickt ausgenutzt, indem sie insbesondere Schwerpunkt auf "Volksnähe" und Basisarbeit legen.
Dazu kommt ein unglaublicher Substanzverlust in der Gesellschaft durch die Abwanderung von über 2. Mio vorwiegend gut ausgebildeter Leute in die Altbundesländer. Zurück bleiben oftmals schlecht ausgebildete Menschen ohne große Perspektive, die dann gern mal die Schuld für ihre Misere woanders suchen. Leider zieht der Fußball solche Leute dann auch oft an, da sie hier Gemeinschaft und Gleichgesinnte finden. Aber eben nicht pauschal über alle Ostvereine - du kannst ja gern mal zu Union Berlin oder Aue kommen, dann merkst du, daß es auch anders geht.
 
Nichts gegen Ausnahmen, die die Regel bestätigen, aber eben auch der Heimat- und Traditionskult, wie ihn nicht-rechte Fanszenen betreiben, ist Teil des Problems. In Ostdeutschland ist ja nicht nur die Rechte ein Problem, sondern eben auch die Linkspartei und all die anderen "Heimatschützer".
 
Das eine sind die Vereine im Osten, die Naziprobleme zu rechtfertigen und zu vertuschen versuchen, die zudem schlimme Verschwörungstheorien und typisch ostdeutsche Minderwertigkeitskomplexe pflegen.

Dezente Hinweise, übrigens nachweisbar, dass manches in gesamtdeutscher Hinsicht seinen Ursprung haben könnte, sind dagegen "übliche Entschuldigungen, Verharmlosungen und Verantwortungsverschiebungen" und fördern bzw. "rekrutieren Nazi-Nachwuchs". Ausserdem sind Racaille und Infamous "einigermaßen reflektierende Gruppen".

Auf einer solchen Basis ist eine Diskussion unmöglich.
 
ich bin im Osten geboren- sogar schon zu DDR-Zeiten und lebe hier.
Ich bin nun also rechts und Nazi, weil ich hier lebe, ja?

@Mick: guter Beitrag.
 
Ich lasse doch eine sinnvolle Diskussion über Nazis im Osten nicht von Schwabbeltanten verwässern, die mit solchen Totschlagsaussagen und Dingen, die nie gesagt wurden, ankommen. Das hat doch überhaupt nichts zur Diskussion beigetragen, sondern ist einfach nur Geschwätz. Wie Dein letzter Beitrag im Übrigen auch. Wie wäre es mal mit einem Beitrag zum Thema - oder alternativ mit Schweigen?
 
ich habe mich zu dem Thema schon lang und breit geäußert.
Ob dir meine Meinung passt oder nicht, ist mir mal sowas von egal.
Schon mal was von Meinungsfreiheit gehört?

Und solange du nur mit solchen Aussagen um dich wirfst, darfst dich über Gegenwind nicht beschweren.
Vielleicht kommst du einfach mal in den Osten und schaust dich hier um?
 
Du kannst so viel Quatsch "meinen" wie Du willst - aber wenigstens ein Argument wäre nett, anstatt einfach nur schwachsinnige Behauptungen aufzustellen, die ich nie getätigt habe oder mir zu unterstellen, ich kennte den Osten nicht. Das ist einfach nur billig. Und eben leider kein Argument gegen irgendetwas, das ic hgesagt habe. In einer diskussion ist eine "Meinung" im Übrigen nichts wert, es kommt auf das bessere Argument an. Und da hast Du bisher 0 geliefert.
 
Na das ich mich hier überhaupt noch auf die Strasse wagen kann ist ja fast ein Wunder, so Naziverseucht wie wir hier im Osten sind. Achja ich hab vielleicht ja Glück gehabt weil ich Blond und Blauäugig bin:rolleyes:

Das ist genauso ein pauschalisiertes Abblocken, wie es pauschale Vorurteile gibt. Und diese pauschalisierte Abblocken ist ein Grund, weshalb bestimmte Tatsachen dann gern aus einem Abwehrreflex heraus negiert werden. Tatsache ist aber, und das kommt je gerade jetzt wieder deutlich zu Tage, dass es die rechte Szene geschafft hat ganze Dörfer und Regionen quasi zu "national befreiten Zonen" zu machen. So etwas kenne ich aus dem Westen Deutschlands ehrlich gesagt nicht.
 
[...]Und eben auch das pränazistische Gedankengut der OStdeutschen zu fördern, [...]

Boah, bei Dir kommt mir echt die Galle hoch. Mal ganz von Deiner Ausdrucksweise ab (Schwabbeltante, Ostzone) hast Du Dir Deine Kompetenz um hier überhaupt etwas sinnvolles beitragen zu können mit dem zitierten Post selber genommen.

zum 1. FCM: Ich bin ne ganze Weile zu den Spielen gegangen und kann leider nur zustimmen, daß ein nicht unerheblicher Teil (gefühlte 10 - 15%) eher ins rechte Spektrum einzuordnen sind.
 
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