Naja - aber es bleibt ja dann trotzdem dabei, dass das (vermeintliche) Kopf-durch-die-Wand-Brechen uns Platz 4 mit 3 Punkten Abstand zur Spitze und nicht mehr Niederlagen als dem FC Bayern beschert hat (nächte Woche vielleicht sogar eine weniger ...).
Wenn man sich jetzt die nicht so erfolgreichen Spiele herausgreift und darauf hinweist, dass man in diesen Spielen mit einer speziell auf diesen Gegner ausgerichteten Taktik ggf. mehr Erfolg gehabt haben könnte, müsste man dann auch hinterfragen, ob man in den erfolgreichen Spielen mit einer übertriebenen Ausrichtung auf die (vermeintliche) Spielweise des Gegners nicht ggf. schlechter gefahren wäre.
Da sind wir dann wieder bei den Chefkritikern der erfolgreichen Saisons, die mit CL-Platzierungen abschlossen. Da wurden dann auch nur die wenigen Pleiten herausgepickt und erklärt, wie man auch da hätte gewinnen können, während alle eingefahrenen Punkte als selbstverständlich (bzw. glücklich) abgebucht wurden.
Vom Grundsatz her halte ich die Herangehensweise, das eigene Spiel durchzubringen, für die bessere. Spezielle Stärken einzelner herausragender Spieler des Gegners bzw. regelmäßige taktische Varianten eines Gegners wird sicher auch TS ansprechen (wenn die Spieler dies nicht ohnehin selbst drauf haben). Aber vor einem Spiel wie z.B. in Mainz stundenlange Video-Sessions einzulegen, damit die Spieler des SV Werder die ganzen (unbekannten) Namen der neuen Mainzer Spieler lernen und verstehen, was für tolle Spieler das sind - das mag in meinen Augen auch kontraproduktiv sein.
Wenn man sich jetzt die nicht so erfolgreichen Spiele herausgreift und darauf hinweist, dass man in diesen Spielen mit einer speziell auf diesen Gegner ausgerichteten Taktik ggf. mehr Erfolg gehabt haben könnte, müsste man dann auch hinterfragen, ob man in den erfolgreichen Spielen mit einer übertriebenen Ausrichtung auf die (vermeintliche) Spielweise des Gegners nicht ggf. schlechter gefahren wäre.
Da sind wir dann wieder bei den Chefkritikern der erfolgreichen Saisons, die mit CL-Platzierungen abschlossen. Da wurden dann auch nur die wenigen Pleiten herausgepickt und erklärt, wie man auch da hätte gewinnen können, während alle eingefahrenen Punkte als selbstverständlich (bzw. glücklich) abgebucht wurden.
Vom Grundsatz her halte ich die Herangehensweise, das eigene Spiel durchzubringen, für die bessere. Spezielle Stärken einzelner herausragender Spieler des Gegners bzw. regelmäßige taktische Varianten eines Gegners wird sicher auch TS ansprechen (wenn die Spieler dies nicht ohnehin selbst drauf haben). Aber vor einem Spiel wie z.B. in Mainz stundenlange Video-Sessions einzulegen, damit die Spieler des SV Werder die ganzen (unbekannten) Namen der neuen Mainzer Spieler lernen und verstehen, was für tolle Spieler das sind - das mag in meinen Augen auch kontraproduktiv sein.
Und stand nie in Frage. Jedenfalls nicht für mich.