Homophobie im Fußball

super Kommentar!:rolleyes:

Aber mir fällt hier schon ein wenig auf, das die Männer das ganze verharmlosen und die Frauen sich für mehr Offenheit bei dem Thema aussprechen. Woran das wohl liegt?

Weil Frauen vielleicht gerne mal meinen, dass sie für jemand anderen empfinden müssen? ;)

Versteh mich nicht falsch. Ich finde das Thema genauso wichtig wie du. Ich sehe das nur aus einer anderen Sichtweise.

Wenn jemand sich outen möchte, soll er das tun. Dann hat er meinen Respekt und gut ist. Man muss das aber nicht forcieren. Scheinbar traut sich niemand und damit sollte man die Sache dann anders anpacken oder die Leute ihrem Schicksal überlassen, dem sie sich selbst ergeben haben. Man kann niemandem zu einem Outing drängen, weil er einem leid tut. Hast du denn schon mit einem schwulen Fußballer gesprochen, wie er sich fühlt? Weiß doch keiner. Ist mir auch egal. Jeder muss selbst wissen, wie er mit seiner Sexualität umgeht. Und wenn er damit nicht an die Öffentlichkeit gehen will, dann ist das auch die eigene Entscheidung. Man kann es den Leuten nur einfacher machen. Aber doch nicht so...
 
Weil Frauen vielleicht gerne mal meinen, dass sie für jemand anderen empfinden müssen? ;)

Versteh mich nicht falsch. Ich finde das Thema genauso wichtig wie du. Ich sehe das nur aus einer anderen Sichtweise.

na dann unterhalte dich doch mal mit nem Schwulen was für ein super Gefühl das ist auf Arbeit vielleicht irgendwelche Sachen liegengelassen zu haben die einen verraten könnten? Ich bekomme so einige Dinge mit und finde das ehrlich gesagt ziemlich ätzend. Und wenn ich sehe wie meine schwulen Freunde darauf reagieren wie normal ich mit ihnen umgehe, gibt mir das schon extrem zu denken was sie denn sonst für Reaktionen erleben. Daher kann ich diesem, "ach das wird schon werden denken" nichts abgewinnen.
 
na dann unterhalte dich doch mal mit nem Schwulen was für ein super Gefühl das ist auf Arbeit vielleicht irgendwelche Sachen liegengelassen zu haben die einen verraten könnten? Ich bekomme so einige Dinge mit und finde das ehrlich gesagt ziemlich ätzend. Und wenn ich sehe wie meine schwulen Freunde darauf reagieren wie normal ich mit ihnen umgehe, gibt mir das schon extrem zu denken was sie denn sonst für Reaktionen erleben. Daher kann ich diesem, "ach das wird schon werden denken" nichts abgewinnen.


:tnx:

Dazu ein Beispiel aus meinem Freundeskreis: mein bester Freund S. ist immer noch bei seiner Mutter und deren Lebensgefährten ungeoutet. Was in erster daran liegt, dass er ein A**** ist. Sein Vater weiß bescheid, aber auch nur durch einen Überraschungsbesuch bei ihm und seinem Partner zuhause. Jedes Mal, wenn S. Richtung Mutter fährt, muss er sich wieder verstellen. Und zu Hause lebt er offen und glücklich seit über fünf Jahren mit seinem Freund zusammen.
 
Was gibt es da zu verharmlosen? Das "Outing" od. schwul sein? Kann doch jeder so halten wie er mag. Um etwas verharmlosen zu können müsste es ja was schlimmes sein.

oh man schon wieder dieses Pseudotolerante Gequatsche ohne sich mal wirklich damit auseinandergesetzt zu haben oder vielleicht auch mal intensiver die letzten Seiten gelesen zu haben.:rolleyes:

@tinchen ich glaub ich komme langsam dahinter warum wir Frauen scheinbar mehr wissen über die Schwierigkeiten mit dem outen und dem Leben als ungeouteter Schwuler. Mir scheint es fast so das die Jungs mit uns Mädels da eher drüber reden als sie es scheinbar bei ihren hetero Kumpels machen. Wahrscheinlich unabhängig davon ob diese es vielleicht auch wissen.
 
Du kennst mich kein Stück, weisst NICHTS über meine Lebenserfahrung, weisst nicht mal ob ich den Fred mitgelesen habe und gibst sowas zur Antwort.. au Backe..

Sagen wir mal so, wenn du den Thread gelesen hättest wüsstest du auch worüber wir hier diskutieren. Und hier ging es mitnichten darum ob Schwulsein was schlimmes ist oder nicht. Denn das es das nicht ist sollte eigentlich klar sein. Das das viele Menschen in ihrer Wahrnehmung aber anders sehen, ist ebenso klar und das ist es worum es geht.
 
Sagen wir mal so, wenn du den Thread gelesen hättest wüsstest du auch worüber wir hier diskutieren. Und hier ging es mitnichten darum ob Schwulsein was schlimmes ist oder nicht. Denn das es das nicht ist sollte eigentlich klar sein. Das das viele Menschen in ihrer Wahrnehmung aber anders sehen, ist ebenso klar und das ist es worum es geht.

Dann mach' doch mal deutlich was Du mit "Verharmlosung" in Deinem Post meintest..
 
@tinchen ich glaub ich komme langsam dahinter warum wir Frauen scheinbar mehr wissen über die Schwierigkeiten mit dem outen und dem Leben als ungeouteter Schwuler. Mir scheint es fast so das die Jungs mit uns Mädels da eher drüber reden als sie es scheinbar bei ihren hetero Kumpels machen. Wahrscheinlich unabhängig davon ob diese es vielleicht auch wissen.

:lol: ich kenn auch einige Heten-Männer, die meinen gleich, sie werden sofort von einem schwulen angebaggert und fühlen sich dann etwas unwohl. Einer meiner besten Kumpels kommt z.B. so gar nicht mit der (zugegebenermaßen sehr offenen) Art meines besten schwulen Freundes nicht wirklich klar. Er ist nicht homophob, fühlt sich aber eher unwohl, wenn irgendwelche Mehrdeutigkeiten kommen.

und ohne jetze den Männern (im Forum) zu nahetreten zu wollen. Ich vermute auch, dass die Männer, die mit sich und ihrer Sexualität völlig im Reinen sind und auch genug Selbstbewusstsein haben, sich am wenigsten von Schwulen "bedroht" fühlen.
Ich hoffe, ich hab das jetzt nicht zu missverständlich ausgedrückt...
 
Dann mach' doch mal deutlich was Du mit "Verharmlosung" in Deinem Post meintest..

das ergibt sich doch aus der laufenden Diskussion! Ich und auch die anderen Mädels plädieren dafür das offener darüber gesprochen werden sollte, die Männer erzählen was von wegen das das doch nicht nötig wäre! Jetzt mal verharmlost ausgedrückt. Denn es ist ja nichts schlimmes, also warum sollte man darüber reden. Aber nur weil man selber damit kein Problem hat, heisst es noch lange nicht, das es nicht genug Menschen gibt die sehr wohl damit ein Problem haben. Und homosexuellen Menschen damit das Leben erschweren.

@tinchen oh jaaa, das hab ich auch schon mitbekommen. Und ich denk mir dann, ey sorry Junge so der tolle Hecht bist du bei Frauen nicht, warum sollten die Männer da weniger wählerisch sein.
 
Dann mach' doch mal deutlich was Du mit "Verharmlosung" in Deinem Post meintest..

ich versteh außerdem unter Verharmlosung sarkastische Sprüche wie diesen hier von eisbär: "Aber die leiden doch bestimmt darunter, sich nicht outen zu können."
Auch wenn ich weiß, dass er nicht homophob ist sondern einfach eine andere Sichtweise auf das Outing hat.

Aber ich hatte vorher auch schon lang und breit erläutert, was es auch psychisch bedeutet, wenn man sich ein Leben lang versteckt.
Und irgendwie hab ich so die Ahnung, dass es das ist, was ihr Männer verharmlost.
Lieber nehm ich ein furchtbares Jahr wegen meines Outings hin, erfahre, wer meine wahren Freunde sind - auf wen ich mich verlassen kann, als dass ich mich mein Leben lang verstecke...
 
das ergibt sich doch aus der laufenden Diskussion! Ich und auch die anderen Mädels plädieren dafür das offener darüber gesprochen werden sollte, die Männer erzählen was von wegen das das doch nicht nötig wäre! Jetzt mal verharmlost ausgedrückt. Denn es ist ja nichts schlimmes, also warum sollte man darüber reden. Aber nur weil man selber damit kein Problem hat, heisst es noch lange nicht, das es nicht genug Menschen gibt die sehr wohl damit ein Problem haben. Und homosexuellen Menschen damit das Leben erschweren.

Offen reden auf freiwilliger Basis.. impiliziert FREIWILLIGKEIT.. wenn diese jedoch nicht gegeben ist.. warum sollten sich Menschen dieser "oktroyierten Freiwilligkeit" hingeben? Nach dem Motto.. es MUSS FREIWILLIG geschehen.. für mich ergibt das keinen Sinn.
 
Offen reden auf freiwilliger Basis.. impiliziert FREIWILLIGKEIT.. wenn diese jedoch nicht gegeben ist.. warum sollten sich Menschen dieser "oktroyierten Freiwilligkeit" hingeben? Nach dem Motto.. es MUSS FREIWILLIG geschehen.. für mich ergibt das keinen Sinn.

ich verstehe den Sinn deines Posts gerade nicht. Von was für einer Freiwilligkeit reden wir hier. Der sich zu outen, der offen über Homosexualität und deren Diskriminierung zu reden?
 
Offen reden auf freiwilliger Basis.. impiliziert FREIWILLIGKEIT.. wenn diese jedoch nicht gegeben ist.. warum sollten sich Menschen dieser "oktroyierten Freiwilligkeit" hingeben? Nach dem Motto.. es MUSS FREIWILLIG geschehen.. für mich ergibt das keinen Sinn.

:tnx:
Das versuche ich schon den ganzen Tag zu erklären. Hier wird versucht, Menschen zu einem Statement zu drängen, zu dem sie offensichtlich noch nicht bereit sind. Wenn die Initiative nun von einem schwulen Profi selbst ausginge, aber so finde ich das irgendwie albern.
 
:tnx:
Das versuche ich schon den ganzen Tag zu erklären. Hier wird versucht, Menschen zu einem Statement zu drängen, zu dem sie offensichtlich noch nicht bereit sind. Wenn die Initiative nun von einem schwulen Profi selbst ausginge, aber so finde ich das irgendwie albern.

du hast die ganze Diskussion irgendwie nicht wirklich verstanden. Ich hab schon mehrmals gesagt das es mir nicht unbedingt um das öffentliche Outing eines schwulen Profis geht, sondern um den allgemein offeneren Umgang mit dem Thema. Und das ein Outing da durchaus helfen KÖNNTE. Zwingen will hier niemand jemanden, das ist ja totaler Blödsinn.
 
also ich muss sagen, wenn mich ne Frau attraktiv findet, fühle ich mich da auch nicht bedroht oder so. Nehme das als Kompliment, lehne aber dankend ab.

Ich glaube in dem Falle ticken Männer doch ganz anders als wir Frauen ;) Jedenfalls so wie ich das schon so erlebt hab.

Aber zu dem ganzen Thema... Ich finde es sehr schade, dass überhaupt darüber diskutiert werden muss. Dass es in unserer Gegenwart noch immer nicht akzeptiert ist. Aber auf der anderen Seite unterstütze ich auch den Standpunkt: Warum sollen sie sich outen? Die Heteros stellen sich ja schliesslich auch nicht hin und sagen; Hey, ich bin hetero!
Das sollte doch jeder für sich entscheiden dürfen.
 
Zitat von Melä;1962195:
Ich glaube in dem Falle ticken Männer doch ganz anders als wir Frauen ;) Jedenfalls so wie ich das schon so erlebt hab.

Aber zu dem ganzen Thema... Ich finde es sehr schade, dass überhaupt darüber diskutiert werden muss. Dass es in unserer Gegenwart noch immer nicht akzeptiert ist. Aber auf der anderen Seite unterstütze ich auch den Standpunkt: Warum sollen sie sich outen? Die Heteros stellen sich ja schliesslich auch nicht hin und sagen; Hey, ich bin hetero!
Das sollte doch jeder für sich entscheiden dürfen.

Das sehe ich absolut so wie du. Aber leider ist das noch nötig, bis wir dann mal wirklich soweit sind das man sagen kann, es interessiert einfach keinen mehr ob du nun mit nem Mann oder einer Frau zusammen bist.

Was ich aber wirklich gut finde, das Werder da auch sehr engagiert ist was dieses Thema angeht und da nicht nur unsere Ultras, die immer mal wieder Choreos mit dem Thema haben, sondern auch der Verein selber der Veranstaltungen dahingehend durchgeführt hat und wo auch die Fanbetreuung ein guten Draht zu unserem Schwulen-und Lesbenfanclub pflegt!
 
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