Um dir mal Mut zu machen: Man kann sich auch ändern. Von dem was du so von ihr erzählst, kann ich mich teilweise schon in sie hineinversetzen. Klar ist es ein wenig voreilig, mit 20 so eine schlechte Bilanz über Beziehungen zu ziehen. Aber leider steckt jeder Mensch schlechte Erfahrungen anders weg, manche gut, andere weniger gut.
Vielleicht hilft es dir ja, mal eine ähnliche Geschichte zu hören. Bevor ich mich auf meine jetzige Beziehung eingelassen habe, habe ich öfters Dinge getan, die ich eigentlich nicht so wollte, nur um ihn und mich selbst zu schützen. Ich dachte, ich wäre nicht gut genug für ihn und dass er das auch noch irgendwann erkennen würde. Und das wollte ich nicht. Zudem ich mir nach einer harten Zeit selbst nicht vorstellen konnte, dass mich jemand liebt, wo ich es doch selbst noch nicht konnte. Also sagte ich ab und zu Treffen ab, um allgemein Distanz zu wahren und mich da nicht unumkehrbar in etwas rein zu manövrieren. Gleichzeitig suchte ich aber auch Nähe, da es mir ja doch etwas bedeutete. Wie auch immer, mittlerweile bin ich diejenige, die nicht mehr ohne ihn kann und jede Distanz zu vermeiden versucht. Es könnte sich also durchaus noch lohnen für sie zu kämpfen, also gib noch nicht auf, wenn dein Gefühl stimmt.
Ich muss allerdings auch sagen, dass ich 1 1/2 h schon relativ krass finde, da würde ich schon etwas Anderes als zickiges Verhalten als Wiedergutmachung erwarten. Darf ich dich mal kurz des Verständnis wegen was fragen? Ich lese hier ab und zu mal mit und du hast vor einiger Zeit geschrieben, dass jemand an dir Interesse hat, du aber nicht an ihr. Handelt es sich momentan noch um diese Person oder um eine andere? Wenn ja, wie kommt es, dass plötzlich du mehr und sie weniger Interesse zeigt? Allein aufgrund ihrer Ängste?