Christian Günther
Moderator
Warum Schaaf Sonntag Ignjovski Schmitz vorgezogen hat, werde ich aber dennoch wohl nie verstehen. :O
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Das sehe ich anders. Werder hat letzte Saison mit einem 4-2-3-1 sehr schlechte Erfahrungen gemacht und nachweislich weniger Punkte geholt. Ich habe deshalb schon in der letzten Winterpause die Rückkehr zur Raute gefordert. Wir haben auch die Spieler dafür. Marin kann sich auf der 10 entfalten und wird defensiv besser abgesichert als auf der Außenposition. Pizarro profitiert enorm von einem zweiten Stürmer, als alleinige Spitze ist er ebenso verschenkt wie im Mittelfeld. Mit Fritz und Hunt hat Werder zwei Rautenspieler, die es dank ihrer Laufarbeit ermöglichen, dass je nach Spielsituation mit drei "Sechsern" (Fritz, Bargfrede, Hunt) oder drei offensiven Mittelfeldspielern (Marin, Fritz, Hunt) gespielt wird.Trotzdem finde ich für meinen Teil das irgendwie ermüdend, immer wieder Raute zu sehen und jedes Jahr auf`s Neue festzustellen, dass wir nicht die Spieler für dieses System haben.
Das sehe ich anders. Werder hat letzte Saison mit einem 4-2-3-1 sehr schlechte Erfahrungen gemacht und nachweislich weniger Punkte geholt. Ich habe deshalb schon in der letzten Winterpause die Rückkehr zur Raute gefordert. Wir haben auch die Spieler dafür. Marin kann sich auf der 10 entfalten und wird defensiv besser abgesichert als auf der Außenposition. Pizarro profitiert enorm von einem zweiten Stürmer, als alleinige Spitze ist er ebenso verschenkt wie im Mittelfeld. Mit Fritz und Hunt hat Werder zwei Rautenspieler, die es dank ihrer Laufarbeit ermöglichen, dass je nach Spielsituation mit drei "Sechsern" (Fritz, Bargfrede, Hunt) oder drei offensiven Mittelfeldspielern (Marin, Fritz, Hunt) gespielt wird.
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Eben.Leider spielen heute praktisch alle Mannschaften mit einer Doppelsechs und machen das Zentrum dicht, hinzu kommt meistens nur ein Stürmer, so dass fast immer eine Überzahl im Mittelfeld entsteht, da wir zwei Stürmer haben, die auf einer Höhe stehen.
, zusätzlich ist hinderlich, dass dieses zentrumsorientierte System heute nicht mehr so einfach funzt wie vor 6 Jahren, weil fast alle Kontrahenten in erster Linie die Mitte dichter machen, sei es durch Doppelsechs, ein 4-1-4-1 oder ähnliches.Dass wir regelmäßig die Anfangsphase verpennen, müssen wir schleunigst abstellen."

Und wie Du sagst, zusätzlich ist hinderlich, dass dieses zentrumsorientierte System heute nicht mehr so einfach funzt wie vor 6 Jahren, weil fast alle Kontrahenten in erster Linie die Mitte dichter machen, sei es durch Doppelsechs, ein 4-1-4-1 oder ähnliches.
Aktuell läuft mir der Spielaufbau zu sehr über Hunt und damit zu sehr über die Linke Außenbahn, da kann man keine besonders starke Einbindung der rechten Außenbahn in das Offensivspiel erwarten weil Hunt nur über lange Seitenwechsel in der Lage wäre sie mit einzubeziehen, außerdem rückt Fritz oft ein wodurch auch rechts keine Anspielstation außer dem aufgerückten AV zu finden wäre, der dann allein da steht,
Das sehe ich anders. Werder hat letzte Saison mit einem 4-2-3-1 sehr schlechte Erfahrungen gemacht und nachweislich weniger Punkte geholt.
Zwar war das gestern wieder der alte Schaaf-Fussball (keine Flexibilität in der Gegnerorientierung oder in der Reaktion auf den Spielverlauf) und ging Slomka`s Taktik zum dritten Mal in Folge gegen uns problemlos auf, [...]
[...] wäre es letzte Woche sinnvoller gewesen, sich mit der Spielweise von Hannover effektiver auseinanderzusetzen, statt zu überlegen und zu erzählen, dass Werder Meister werden kann. [...]
Worüber Schaaf sich Gedanken machen sollte, ist die Abwehr. Da sind wir nach der langen Verletzung von Naldo und dem Abgang von Mertesacker nur durchschnittlich besetzt, trotz der Neuzugänge. Die große Frage wird sein, ob Naldo wieder "der Alte" ist.
Wir haben seit Jahren unabhängig vom eingesetzten Spielermaterial unübersehbare Schwächen im der Defensive (vor allem beim Umschalten von Angriff auf Abwehr), und diese Phänomen trat auch in den Zeiten auf, wo die "Twin-Towers" Merte und Naldo das zweikampfsstärkste IV-Duo der Liga bildeten.


Unser Problem ist doch eher im Mittelfeld, denn in der Abwehr anzusiedeln.Wobei wir den, der das neben JM am besten oder besser konnte, immer noch bei Werder in der GL unter Vertrag haben.Warum lädt man Micoud nicht mal ein, für unsere Spieler einen Lehrgang One-Touch Fußball zu machen?
Dafür hat Klausi nicht auch noch Zeit...:cool:Wobei wir den, der das neben JM am besten oder besser konnte, immer noch bei Werder in der GL unter Vertrag haben.
Sehe es aber wie Mabo als falsch und unangemessen an, nach momentanem Stand den Saisonstart nach dem Maßstab vermeintlich schwacher Gegner zu verklären.
Gegen das hochstehende Mittelfeld der Dortmunder sollten wir auf einen Stürmer verzichten und mit 5er Mittelfeld spielen m.E. ohne darauf unsere eigene Spielstärke aus der Hand zu geben.
Ja, Slomkas Taktik ist aufgegangen und man kann natürlich vermuten, dass die Spieler nicht entsprechend vorbereitet wurden, doch möchte ich diese Annahmen nicht tätigen, weil Werder durch das frühe Tor ins Hintertreffen geriet. Wobei ich auch nach diesem Treffer gerne ein defensiveres Werder gesehen hätte. WARUM?
Denke ich auch. Bin aber ziemlich sicher, dass genau das nicht passieren wird. Dann wäre TS nicht TS...
... also werden wir immer Bargi (solang er gesund bleibt) auf der alleiningen 6er position sehen...mal sehen wie gut das in dieser saison funktionieren wird...