@Werderfan RLP: (Keine professionelle Einschätzung, sonern persönliche Erfahrung) Habe vor meinem ersten Marathon (es sind insgesamt aber auch erst 2

) einmal 30 km und einmal 32 km als längste Strecken gehabt. Dazu halt ne ordentliche, lange Vorbereitung. Habe mich dabei schon recht stark an einem Trainigsplan orientiert, der von Erfahreneren erstellt worden war. Habe damals auch Infos eingeholt, die besagten, dass man gerade beim ersten Marathon, bei dem dann doch Ankommen wohl das Ziel ist, nicht zu oft über 30 km laufen sollte, schon gar nicht nen 42er vorher. Mein 32-km-Lauf war drei Wochen vor dem Marathon, ich würde auch nicht unbedingt viel später noch so nen langen im Training absolvieren.
Bei mir hats gereicht, die Strecke zu bewältigen (in 4:20er h, mit Knieproblemen, sonst hätts wohl auch knapp über 4:00 werden können). Für mich waren in den 30er-Kilometern eh Schmerzen als Ausdauer das größere Problem, und das würde ich dann weniger trainieren wollen, wie sehr die Füße drücken nach >30km und Ähnliches

Und ja, die Atmosphäre hat zumindest mich enorm zusätzlich motiviert. Bin allerdings auch Berlin und HH gelaufen, wo Hunderttausende am Straßenrand stehen, keine Leerphasen ohne Zuschauer (dürfte in FFM aber auch so sein, denke ich). Diese Volksfeststimmung war super, dazu zahlreiche persönliche Anfeuerungen, weil dein Name auf der Startnummer steht, super.
Ich will daher auch nochmal einen Marathon laufen, wenns passt schon nächstes Jahr. Die Norm ist gerade günstig: Bin am Wochenende erstmals auf 10 km unter 45 min geblieben
Ach, und: Mir tat damals nach den 30er-Trainingsläufen auch schon alles weh und ich war ziemlich platt. Dachte mir auch, oh Gott, nochmal 10 km mehr. Aber es hat ja wie gesagt gepasst. Und etwas Respekt vor der Marathondistanz beim ersten Mal ist ja auch nicht verkehrt.