„Ich wollte unbedingt wieder nach Bremen. Das hier ist für mich wie ein zweites Zuhause. Schön, die altbekannten Spieler wiederzusehen – aber auch die neuen kennenzulernen“
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Kampfansagen an die Kollegen verkniff er sich gestern zwar („Ich muss gut spielen, um in die Startelf zu kommen“

– er betonte allerdings auch, dass er „bessere Chancen“ zu spielen sehe als noch vor einem Jahr: „Da hatte ich eine schlechte Saison hinter mir. Das ist jetzt anders. Ich bin mit großem Selbstvertrauen hierher gekommen.“
Das habe er sich während seines Engagements in der Primera Division erarbeitet. Für Santander (am Ende Zwölfter) schoss er neun Tore in 33 Pflichtspielen, hinzu kam eine Vorlage. „Erst habe ich meistens als Zehner gespielt, dann ab Dezember im Sturm – das war etwas einfacher. Ich hatte ein Superjahr in Spanien, habe eine Saison lang gut gespielt – eine gute Erfahrung. Santander wollte mich auch behalten, aber es war ein finanzielles Problem“, sagte Rosenberg. Unglücklich ist er darüber aber nicht: „Die zehn Monate in Spanien reichten. Hier in Bremen fühle ich mich besser.“ Auch, weil Werder eine stärkere Mannschaft habe als Racing.