Also dein Beitrag enthält schon einmal viel Spekulation. Es gäbe große Abschreibungsmöglichkeiten usw... Davon hat hier doch keiner Ahnung.
Bitte schön:
04/05: 6.778.276,78
05/06: 7.878.141,65
06/07: 13.798.097,91
07/08: 23.249.649,32 (Alberto wurde komplett abgeschrieben)
08/09: 17.892.397,49
Du siehst, davon haben hier doch welche Ahnung. Außerdem könnte man es auch anhand der Investitionen abschätzen.
Zudem verwechselst du Cashflow mit Bargeld auf der Bank. Das ist nicht dasselbe. Cashflow beinhaltet Kreditrahmen.
Nö...die Liquidität Werders habe ich doch eindeutig benannt, oder? Das beides ähnlich ist, kann ich nun nichts dafür

.
Werder hat soweit ich weiß (habe das letztens inner Zeitung gelesen, weiß nicht mehr wo) eine Eigenkapitalquote von 37%. Was gut aber nicht überragend ist.
47,6 %, was überragend ist.
Warum ich da über Gewinne geschwafelt habe ist ganz einfach, die Gewinne von einst, sind der Großteil des Cashflows von heute. Hätte Werder all das Geld investiere, gäbe es diesen Cashflow nicht.
und wie ich bereits sagte, kannst du aus der Bilanz lesen, dass Werder sehr wohl laufend Kredite aufnimmt, weil es nicht anders geht. Und das trotz des Bargelds auf der Bank.
Dann weiß mal nach. Ich bin gespannt....vorallem, da die letzte Bilanz die gigantische Summe von 200.000 Euro Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausweist.
Dein Vorschlag die langfristigen Anlagen zu Geld zu machen, senkt doch schlicht die Kreditwürdigkeit.
Was bitte? Wo habe ich sowas gefordert. Und welche langfristigen Anlagen sollen das sein? Es wurden schlicht das Immaterielles Vermögen von Seiten Werders (kein Vorschlag, sondern Praxis bei Werder) in die Liquidität verschoben. Was nichts anderes bedeutet, man hat den Wert der Mannschaft zu gunsten der Kohle auf der Bank verschoben (Dem Kader Geld entziehen).
Wenn ich mir die Bilanz anschaue, sehe ich ein Unternehmen, dass am Rande der soliden Finanzierung rudert. Sich dabei um eine 2 Jährige Reserve für Krisen bemüht.
Du schaust hin und siehst ein Unternehmen dass sich dicke Reserven anbaut und dabei vergisst die aktuelle Situation zu sichern.
Und woran erkennst Du das? Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Du irgendwie nicht mehr Recht weiterkommst.
Ich denke dass in einem Geschäft wie Fußball, selbst die aktuelle Vereinspolitik sehr Risiko bereit ist. Fußball ist kein Immobilienmarkt. Das sind hoch Risiko anlagen, alles. Jeder Transfer.
Und Werder arbeitet für diese hoch riskanten Anlagen, mit beängstigend wenig Rücklagen.
Und ich denke man sollte den Teufel tun und da noch mal ein wenig Riskanter ran zugehen.
Und wo liegt da das gewaltige Risiko? Alberto ist wohl der worst case. Dann sind 8 Mio weg. Schlecht, aber wo ist da ein (weiteres) Risiko? Werder hat wenig Schulden bzw. diese alle langfristig finanziert. Für Werder gibt es nur ein Risiko. Sportlich nachlassenden Erfolg. Und eben gegen diesen Muss man ankämpfen.
Denn im Gegensatz zu Hamburg, Bayern, Leverkusen, Wolfsburg, Stuttgart, Hoffenheim, Hannover, Dortmund und Schalke hat Werder niemanden der sie im Notfall aus dem Dreck ziehen könnte.
Wen haben denn die anderen? WOB hat VW, solange die Lust haben. Leverkusen hat Bayern (was auch schon anders war). Schalke (okay Tönnies) und der BVB haben wen? Beide sind fast über Kopp gegangen. Hannover und Stuttgart? Wen? Hoffenheim? Hopp hat die beiden Top-Leistungsträger gegen den Willen des Trainers verkauft und nicht investiert.
Keine reiches Bundesland das mit Krediten, Bürgschaften und Krediterlassen aushelfen könnte, keine reiche Stadt die teile der Finanzierung übernimmt, kein reiches Unternehmen dass einfach mit Bargeld die Bilanz aufbügelt, keine Finanzstarke Fanbasis,
und nicht einmal einen großen Investor.
Haben die meisten anderen auch nicht. Und die haben eben vorallem eines nicht. Zusätzliche Einnahmen wie Werder seit 2004....Werder hat den 5 größten Investor laut wiki....
Alle diese Vereine arbeiten mit Netz und doppeltem Boden, Werder hat gar nichts davon. Arbeitet Werder so wie du vorschlägst, noch mehr am Limit und das geht nur 2 Jahre schief. Dann wäre es schlicht Geschichte mit dem SV Werder Bremen.
Deswegen ist KA Finanz stiel, genau der richtige, 2 Jahre Absicherung auf gleichem Niveau, und dann noch genug Zeit drastisch zu kürzen, falls es nicht wieder Bergauf geht. So kann sich Werder im ausbleibe Fall von Erfolg innerhalb von 5-6 Jahren sanieren und verkleinern.
Ich kann überhaupt nicht verstehen, wo du da noch großen Finanzierungsspielraum siehst. Weder in den Aktive, noch Passiva, noch im Cashflow. Für die Risiko fülle des Geschäfts (insbesondere für Werder Bremen), sind die Werte im Prinzip alle noch viel zu klein.
Das ist doch völlig überzogen und spekulativ. Die Fakten sind doch ander. Und beantworte doch endlich die Frage. Warum ging denn all das, was Du für Werder verneinst bis 2008 und nun nicht mehr. Die Zahlen stehen oben.
Aber schön, dass Du von den Steuer auf Transfers weg bist. Die gibt es in relevanter Art nicht. Aber ebenfalls keine Kredite. Etwas, was Allofs immer betont hat. Keine Transfers auf Pump.
Wo ich noch Finanzierungsspielraum sehe? In dem Geld, was auf der Bank liegt?

. Aus dem Vergleichen der Möglichkeiten aus den Vorjahren?