Hat er nicht vor einem Jahr Lenas erneute Teilnahme auch damit begründet, dass es Quatsch ist, am Höhepunkt abzutreten?!
Da hast Du recht, das hat er so gesagt! Aber man könnte sich u. U. vorstellen, dass es irgendwelche Vertragsklauseln für das nächste Jahr im Falle eines Lena-Sieges gab.
Außerdem ist ihm bewußt, daß in all den bisher veranstalteten Castingshows in Deutschland nichts annähernd Vergleichbares entdeckt wurde. So etwas passiert wirklich sehr selten.
Und er fördert seine Talente immer weiter, die er entdeckt hat, er läßt sie nicht fallen und vielleicht reichen ihm diese Talente erst einmal, denn mit ihnen hat er doch reichlich zu tun.
Naja, der Aspekt ist nun wirklich keinen Dank wert. Er hat wohl selbst bei der Entscheidung, Lena noch mal antreten zu lassen, daran nicht gedacht. Und andere haben sich sicher auch nicht gefreut, puuh, zum Glück machts Lena noch mal, sonst hätte ich noch ne Chance gehabt, bei dem Event im eigenen Land mitzumachen.
Doch! Jeder jung Mensch, der bei USFD (wenn es genau das gleiche Prinzip wie bei USFO gewesen wäre) hätte in Lena´s Fußstapfen treten müssen (und das im eigenen Land). Dieser unerfahrene Mensch wäre in allen Beziehungen mit Lena verglichen worden, was unfair gewesen wäre. Der mediale Druck vor, während und nach dem ESC wäre vielleicht nicht zu verkraften gewesen für einen jungen Menschen, der keinerlei mediale und musikalische Erfahrung vorher gehabt hätte. Raab ging die ganze Kritik am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern

vorbei ( sorry). Lena hat gelernt, damit umzugehen (auch wenn sie die Lügen sie und über ihr Privatleben und das Herauskramen von Privatsachen, was Freunde und Familie angehen, sehr belasteten), aber sie ist geerdet und hat soviel Spaß, an dem, was sie machen darf, so daß sie das alles sehr gut durchstehen konnten und kennt dieses Business mittlerweile, genau das wußte Raab bzw. Brainpool. Man konnte nicht wissen, wie das ein in diesem Business unerfahrener Mensch psychisch durchgestanden hätte. Die deutschen Medien sind gerade junge Talente betreffend, teilweise einfach unwürdig. Da wäre ein zehnter Platz sicher nicht anerkannt worden und wir wären wieder bei dem unfairen Lena-Vergleich
Und Raab ist nun einmal der Verfechter der These: der ESC ist doch einfach nur Unterhaltung, sonst nichts!
Insgesamt bleibt aber, dass Raab dem ESC in Deutschland wieder populärer gemacht und viele Erfolge verzeichnet hat. Nicht zuletzt auch bei seinem eigenen Auftritt, den fand ich damals klasse.
Andererseits ist er auch weniger der Typ, der so einen Rückzug nicht ernst meint.
Er hat sich doch schon einmal offiziell vom ESC verabschiedet und ist dann doch wieder gekommen. Außerdem, das einzige, was er in seiner Presseerklärung nicht ausgeschlossen hat, ist, dass er selbst als Künstler nochmals antritt
Das
einzig Interessante ist jetzt nur noch, was die ARD nun machen wird, ob sie die angebotene Brainpool-Hilfe annimmt (und damit das USFx-Format beibehalten wird und sich Raab´s indirekter Unterstützung sicher sein können) und wer im Endeffekt für die Suche/Entdeckung des neuen ESC-Teilnehmers verantwortlich sein wird.