Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
Und weil er so gegen die Veröffentlichung angegangen ist, liegt natürlich der Verdacht nahe, daß er etwas zu verbergen hat.
In Punkto Privatangelegenheiten stimme ich Dir uneingeschränkt zu, aber genau das ist der Punkt, wo man differenzieren muß. Ein Plaigiatsvorwurf ist nämlich keine Privatangelegenheit mehr, sondern die Unterstellung einer Straftat, die sich bereits in einem juritischen Verfahren befindet.
Was stand denn dort sinngemäß drin?
Kennt jemand von euch die Wahlbörse?
Ist ein interessantes Prinzip für die Erstellung einer Prognose finde ich. Bin mal gespannt, wie genau die das Ergebnis wirklich vorhersagen können.
Auch hier gilt - was von den deutschen Medien leider überhaupt nicht berücksichtigt wird - das Tatverdächtige einen Recht auf informationelle Selbstbestimmung haben. Dies ist nicht aufgehoben, weil man unter dem "Verdacht" steht eine Straftat begangen zu haben.
Nochmal: Wenn jemand nicht möchte, dass irgendetwas an die Öffentlichkeit dringt, dann ist dies kein Verdachtsmoment, sondern sein gutes Recht. Das gilt immer und ohne ansehen der Person.
Und das der Fall Guttenberg aufgrund der Öffentlichkeit seiner Person durchaus von öffentlichen Interesse ist, sei da mal völlig dahingestellt. Das Argument ist nur das Falsche.
@Felis
Um Inhalte geht es im Bremer Wahlkampf auch nur am Rande, oder? Wenigstens kann man als Außenstehender Geschehnisse wie das hier Klick! mit einem gewissen Amusement beobachten...
@Felis
Um Inhalte geht es im Bremer Wahlkampf auch nur am Rande, oder? Wenigstens kann man als Außenstehender Geschehnisse wie das hier Klick! mit einem gewissen Amusement beobachten...
Ob echte Hafenarbeiter abgebildet sind oder nicht, ist auch für die Wahlberechtigten im Land Bremen so interessant wie eine geplatzte Currywurst im ostfriesischen Wattenmeer.
Dieser Artikel wirft eher Frage auf, wie dämlich Millionen von Menschen sein müssen, die ihr sauer verdientes Geld für ein Blatt wie die Blöd ausgeben, das sich an so einem belanglosen Scheiß hochzieht.
Dieser Rechtsanspruch auf informelle Selbstbestimmung wird auch gar nicht in Frage gestellt.
Aber es paßt - auch moralisch - nicht zusammen, wenn ein Beschuldigter mit seinen öffentlichen Äußerungen zu diesem Tatbestand die Öffentlichkeit allem Anschein nach wissentlich belügt, und anschließend mit allen Mitteln verhindern will, daß die Wahrheit ans Tageslicht kommt. Das ist in etwa so, als wenn ein Dackel nach dem Wurstklauen jedem in die Waden beißt, der nachsehen will, ob die Wurst im Kühlschrank noch unversehrt ist.
Ob echte Hafenarbeiter abgebildet sind oder nicht, ist auch für die Wahlberechtigten im Land Bremen so interessant wie eine geplatzte Currywurst im ostfriesischen Wattenmeer.

Mal davon abgesehen, dass ich das Plakat schlecht finde, muss man doch sagen, dass die Aufregung darum mehr als albern ist. Und das sich die BILD lieber mit solch einen Schmarrn als mit den Inhalten beschäftigt, sei ihr zugestanden, muss man aber auch nicht so hinnehmen und kanns einfach ignorieren. Themen gibt es genug, über die es sich zu berichten und diskutieren lohnt.
Das ist eben das Recht eines Verdächtigen bzw. Angeklagten zu lügen bis sich die Balken biegen. Ob das moralisch passen will oder nicht. Und es bleibt die Entscheidung eines jeden einzelnen, was man der Öffentlichkeit preis geben möchte oder nicht.
Nochmal das Argument: Es deute daraufhin, dass er was zu verbergen habe, ist in der Frage Guttenberg das Falsche, denn es ist viel mehr die Frage, ob es sein Recht ist als Person des öffentlichen Lebens und in der Frage einer Dr-Arbeit.
Mal davon abgesehen, dass ich das Plakat schlecht finde,
Ich denke er hat Angst vor dem, was in dem Bericht steht und dass er sich seine politische Karriere dann endgültig versaut.
Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist als Teil des Persönlichkeitsrechts ein Rahmenrecht, dass ggf. gegen andere Rechtspositionen abgewogen werden kann. Im Fall Guttenberg überwiegt wahrscheinlich das öffentliche Informationsinteresse
Angeblich kommt die Uni Bayreuth in ihrem Gutachten zu dem Schluss, dass Guttenberg absichtlich getäuscht hat, was dieser bis heute bestreitet
. Wer so viele Quellen nicht angibt, handelt bewusst und absichtlich. Ich meine die Absicht war mir von Anfang an klar, was noch interessant wäre, ist die Frage, ob er wirklich die Arbeit selbst geschrieben hat....
Es ist nicht nur schlecht, es dient legentlich dem legitimen Werben um Stimmen, ohne jedoch eine politisch authentische Botschaft zu übermitteln. Wenn eine poltische Person des bürgelichen Lagers für ein Wahlplakat zwischen zwei Hafenarbeitern ablichten läßt, dann ist das in etwa so glaubwürdig, als wenn man z.B. auf einem Wahlplakat der Grünen eine Familie beim sorgenfreien Picknick vor einem havariertem Kernkraftwerk sehen würde.