Auslandsjahr

Man, ich werde mich in diesem Leben einfach nicht mehr daran gewöhnen, dass du, wenn du Fragen stellst und Infos suchst, hinterher dann in Wirklichkeit doch nie Infos und Antworten haben willst.
Mein Fehler, ich lerne das auch noch ;)

Hm, ich hab mir schon wieder widersprochen!:wall: Sorry, ich fänd's schön, wenn du hier bisschen was von deinem Aufenthalt erzählen würdest, ich würde mich freuen was zu lesen...einfach so allgemein, was es dir gebracht hat und was die am meisten/wenigsten gefallen hat!
Tut mir leid, war blöd von mir!:tnx:
 
Hm, ich hab mir schon wieder widersprochen!:wall: Sorry, ich fänd's schön, wenn du hier bisschen was von deinem Aufenthalt erzählen würdest, ich würde mich freuen was zu lesen...einfach so allgemein, was es dir gebracht hat und was die am meisten/wenigsten gefallen hat!
Tut mir leid, war blöd von mir!:tnx:

Na dann is ja gut :p
Ich muss das auch nicht machen, ich wunderte mich ja nur :p

Aber ich denke, es ist letzten Endes auch egal, wo wir alle gewesen sind, ich werd die Tage mal ein bisschen was Allgemeines zusammenpacken, ich denke gerade Bewerbung, Finanzierung und Co. sind überall ähnlich ;)
 
Also zum Thema kann ich auch was beitragen.
Ich war ein Semester via ERASMUS (also im Rahmen des Studiums) in Finnland.
Ich kann das Land nur empfehlen und stimme Hasenbommel zu, dass die Nordeuropäer exzellent Englisch sprechen.
Als kleiner Tipp: du kannst dir ja mal Leute in deinen potentiellen Zielländern suchen. Via fb is das meist kein Prob.... so kennste in dem Land auch schon mal Leute..... aber normalerweise kommt man ja schnell und leicht mit Leuten in Kontakt, WENN man das will.
 
Ich kann leider so wenig zur Motivation sagen :p
Vielleicht wäre ich auch so ins Ausland gegangen aber diesmal war es eher, auch wenn ich es toll fand, gezwungenermaßen. Bei uns ist ein Auslandssemester nämlich Pflicht. Ich denke, es gibt genug andere Gründe, es trotzdem zu tun, wenn man es eh machen muss, denkt man aber irgendwie nicht sooo viel darüber nach, sondern sieht dann eben hinterher, was es einem gebracht hat.

Und man hat recht viel davon, man sollte sich vielleicht nur vorher damit beschäftigen, ob die Noten auch anerkannt werden, irgendwo soll es das Studium ja auch voran treiben. Stichwort Learning Agreement.

ERASMUS kann ich auch nur empfehlen, war auch mit denen im Ausland. Für den ERASMUS-Zuschuss ist es glaub ich nötig, dass die Hochschulen eine ERASMUS-Partnerschaft haben. Einfach Partnerhochschule aussuchen, bewerben und schon kann's losgehen.

Wer sich Sorgen um das Finanzielle macht: Ich habe Auslandsbafög (und ich bekomme hier in Deutschland kein Bafög) und den ERASMUS Zuschuss bekommen, so war das Jahr in Stockholm (wo es wirklich nicht gerade billig ist) sogar günstiger als ein Jahr leben in Bremen, da ich mehr Geld bekommen habe, als ich in Stockholm mehr ausgeben musste, als in Bremen.

Zum Sprachlichen kann ich leider auch nicht so viel sagen, da ich in der 11. Klasse schon einmal ein Jahr in den USA war und an meinem Englisch nicht mehr so viel zu rütteln war. Hab also wenig Erfahrung damit, wie sich Englisch entwickelt, wenn man in ein nicht englischsprachiges Land geht, in dem Englisch trotzdem viel (beispielsweise in der Uni) benutzt wird...
Was speziell Skandinavien angeht: Es ist extrem schwer, dort die Landessprache effektiv zu erlernen. Zwar habe ich Schwedisch gelernt, kann ein paar Brocken und auch schwedische Texte lesen ist nicht sooo schwer (ist dem Deutschen und Englischen ja recht ähnlich) aber man bekommt kaum eine Chance zu Üben. Die Skandis reden eben auch gerne Englisch und nutzen fast jede Chance, erst recht, wenn sie merken, dass du ihre Sprache nicht perfekt sprichst. Da sind sie eher pragmatisch als eigensinnig...
Ich würde allerdings vermuten, dass es da im Süden ganz anders aussieht.

Und ganz wichtig: Vorher mit Stadt, Land, Sitten und Lebensstandard beschäftigen. Ich habe jetzt oft genug erlebt, wie Leute blind losfliegen und sich am Ende wundern, dass es im Ausland manchmal ganz anders ist, als zuhause :lol: Und das habe ich bei uns erlebt, wie sich Studenten plötzlich wundern, wie teuer der Alkohol in Schweden ist (Überraschung :rolleyes: ) oder jetzt auch bei ein paar Studenten in Dundee, die in einer leicht verschlafenen Industriestadt die edlen Clubs vermissen. Man sollte sich noch mal überlegen, worauf man ein halbes oder ganzes Jahr verzichten kann. Einige tun es sich da offensichtlich sehr schwer :p
 
Mexiko wär ja auch mal ein Land, das mich total reizen würde. Hätte ich irgendwann die Möglichkeit dahinzukommen, würde ich's wohl auch machen.
 
Finnland, Schweden und Norwegen stelle ich mir prinzipiell auch ganz Interessant vor (besonders irgendwie Norwegen). Allerdings habe ich das eher auf ein englisch sprechendes Land abesehen. Aber danke! :)

Hier ist die Norwegerin :D Sorry, wegen der WM war ich in letzter Zeit nur sehr sehr selten hier. Aber jetzt kann ich mich hier auch mal zu Wort melden. Also wie hier schon erwähnt wurde, ist das mit englisch hier oben überhaupt kein Problem. Das ist quasi die zweite Landessprache, und selbst der Opa nebenan kann dir noch auf englisch weiterhelfen. Und gerade an den Hochschulen und Unis wird mittlerweile zum grössten Teil auf Englisch unterrichtet.
Wegen meinen Deutschkentnissen bin ich auch öfters mal in Kontakt mit Austauschstudenten die hier in Norwegen studieren und bis jetzt hab ich noch niemanden getroffen, der es bereut hat. Die meisten mosern halt über die Kosten, aber sie finden sich damit dann doch auch zurecht. Gerade als Student bekommt man hier in Norwegen gute Rabatte.

Ich selbst war über ERASMUS ein Semester in Finnland, und bereue auch keinen Moment davon.

Aber wenn ich dir mit irgendwelchen Fragen zu Norwegen zur Seite stehen kann, meld dich doch einfach, dann helf ich dir gerne =)
 
hehe ich find es immer wieder nett zu sehen das es im endeffekt meist die selben länder sind wo es die deutschen hinzieht, skandinavische länder, australien, usa, kanada ;)

ich würde auch gerne ein jahr in usa verbringen, auch am liebsten über die firma...
da ein "urlaub" zu kruz ist um die stadt/städte und vorallem die leute besser kennenzulernen...aber sobald man die möglichkeit auf ein jahr/halbes jahr ausland hat sollte man es meiner meinung nach sofort nutzen...diese erfahrung ist traumhaft...raus aus dem alltagstrott rein in neue kulturen und wenn man beruflich/schulisch dort weiterbilden kann immer ein riesenvorteil bei bewerbungen und aufstiegschancen ;)
 
Ich kann leider so wenig zur Motivation sagen :p
Vielleicht wäre ich auch so ins Ausland gegangen aber diesmal war es eher, auch wenn ich es toll fand, gezwungenermaßen. Bei uns ist ein Auslandssemester nämlich Pflicht. Ich denke, es gibt genug andere Gründe, es trotzdem zu tun, wenn man es eh machen muss, denkt man aber irgendwie nicht sooo viel darüber nach, sondern sieht dann eben hinterher, was es einem gebracht hat.

Und man hat recht viel davon, man sollte sich vielleicht nur vorher damit beschäftigen, ob die Noten auch anerkannt werden, irgendwo soll es das Studium ja auch voran treiben. Stichwort Learning Agreement.

ERASMUS kann ich auch nur empfehlen, war auch mit denen im Ausland. Für den ERASMUS-Zuschuss ist es glaub ich nötig, dass die Hochschulen eine ERASMUS-Partnerschaft haben. Einfach Partnerhochschule aussuchen, bewerben und schon kann's losgehen.

Wer sich Sorgen um das Finanzielle macht: Ich habe Auslandsbafög (und ich bekomme hier in Deutschland kein Bafög) und den ERASMUS Zuschuss bekommen, so war das Jahr in Stockholm (wo es wirklich nicht gerade billig ist) sogar günstiger als ein Jahr leben in Bremen, da ich mehr Geld bekommen habe, als ich in Stockholm mehr ausgeben musste, als in Bremen.

Zum Sprachlichen kann ich leider auch nicht so viel sagen, da ich in der 11. Klasse schon einmal ein Jahr in den USA war und an meinem Englisch nicht mehr so viel zu rütteln war. Hab also wenig Erfahrung damit, wie sich Englisch entwickelt, wenn man in ein nicht englischsprachiges Land geht, in dem Englisch trotzdem viel (beispielsweise in der Uni) benutzt wird...
Was speziell Skandinavien angeht: Es ist extrem schwer, dort die Landessprache effektiv zu erlernen. Zwar habe ich Schwedisch gelernt, kann ein paar Brocken und auch schwedische Texte lesen ist nicht sooo schwer (ist dem Deutschen und Englischen ja recht ähnlich) aber man bekommt kaum eine Chance zu Üben. Die Skandis reden eben auch gerne Englisch und nutzen fast jede Chance, erst recht, wenn sie merken, dass du ihre Sprache nicht perfekt sprichst. Da sind sie eher pragmatisch als eigensinnig...
Ich würde allerdings vermuten, dass es da im Süden ganz anders aussieht.

Und ganz wichtig: Vorher mit Stadt, Land, Sitten und Lebensstandard beschäftigen. Ich habe jetzt oft genug erlebt, wie Leute blind losfliegen und sich am Ende wundern, dass es im Ausland manchmal ganz anders ist, als zuhause :lol: Und das habe ich bei uns erlebt, wie sich Studenten plötzlich wundern, wie teuer der Alkohol in Schweden ist (Überraschung :rolleyes: ) oder jetzt auch bei ein paar Studenten in Dundee, die in einer leicht verschlafenen Industriestadt die edlen Clubs vermissen. Man sollte sich noch mal überlegen, worauf man ein halbes oder ganzes Jahr verzichten kann. Einige tun es sich da offensichtlich sehr schwer :p

dem kann ich nur zustimmen, gilt auch für finnland
ich hatte das glück, eine länderanalyse anfertigen zu müssen, bevor ich nach finnland durfte, das war mein vorteil den anderen studenten gegenüber, besonders meiner mitbewohnerin gegenüber, die sich null informiert hat und unglaublich unglücklich war, aber selbstverschuldet, also da hatte ich kein mitleid
 
hehe ich find es immer wieder nett zu sehen das es im endeffekt meist die selben länder sind wo es die deutschen hinzieht, skandinavische länder, australien, usa, kanada ;)

ich würde auch gerne ein jahr in usa verbringen, auch am liebsten über die firma...
da ein "urlaub" zu kruz ist um die stadt/städte und vorallem die leute besser kennenzulernen...aber sobald man die möglichkeit auf ein jahr/halbes jahr ausland hat sollte man es meiner meinung nach sofort nutzen...diese erfahrung ist traumhaft...raus aus dem alltagstrott rein in neue kulturen und wenn man beruflich/schulisch dort weiterbilden kann immer ein riesenvorteil bei bewerbungen und aufstiegschancen ;)

Kannst du dir dann aussuchen, wo es hingeht?

Ich war 2003/2004 ein Jahr drüben und habe es mir NICHT ausgesucht.
Fazit: Joseph City, Arizona, 1500 Einwohner, Eine Kirche, eine Schule, eine Tankstelle, 40° jeden Tag, kein Regen, keine Pflanzen, 20.000 Tonnen Sand in alle Himmelsrichtungen und so weiter...

Um Jo City zu sehen braucht man keinen Urlaub, man braucht 2 Stunden :lol:
Aber na ja, man macht ja draus, was man kann und es hat ja auch Vorteile.

Ich kann's trotzdem für nen Aufenthalt empfehlen, auch wenn die USA jetzt nie meine 2. Heimat geworden sind und es wohl auch nicht mehr werden. Zu sehen gibt's auf jeden Fall ne Menge.
Einziger Nachteil: ENGLISCH sprechen die da irgendwie nicht :lol:
 
Wenn jemand etwas über Schweden will wissen kann ihr mir fragen. Hat zwar nie als auslandstudent da gewohnt aber alle anderes spezielle schwedische dingen bin ich expert drinn. ;)
 
So, ich werde jetzt los legen mir die Sache genau zu überlegen und Infos zu holen.
Es soll auf jeden Fall ein englischsprachiges Land sein und dann denke ich wird es auf ein Praktikum hinaus laufen. Kann mir eventuell einer eine Agentur empfehlen bzw. etwas empfehlen wie ich es mache ohne Agentur? Man hört ja immer wieder über unseriöse Agenturen.
Infos, immer her damit! :)
 
Ich werde Anfang nächsten Jahres wahrscheinlich ein Auslandspraktikum antreten. Hat sich bei mir in letzter Zeit viel geändert, Planung waren für' A.... :D
Werden wohl auch nur 3-6 Monate. Kanada und USA stehen hoch im Kurs.
 
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