G
gelöscht
Guest
Die Frage nach der Entwicklung der Meinungen ist eine wirklich gute Frage.
Wenn sie an mich gestellt wird:
Als es damit begann, den Trainer in Frage zu stellen oder seinen Abschied zu fordern, war mir dies trotz mancher offensichtlichen Kritikpunkte viel zu aktionistisch. Ich war davon überzeugt, das TS die Krise in den Griff bekommen würde. Die Krise, die streng genommen bereits mit dem ersten Saisonspiel in Hoffenheim begonnen hatte.
Erst spät in der Hinrunde begann diese von TS überzeugte Haltung mehr und mehr zu bröckeln. Nicht nur wegen der Ergebnisse. Sondern auch wegen der absolut desolaten Einstellung der Spieler. Wegen völlig unverständlicher Egoismen - man meinte ja geradezu zu erkennen, das manche Spieler nicht mehr zusammen SPIELEN wollten.
Vor allem war für mich überhaupt kein Konzept mehr erkennbar. Statt dessen wurden die immer gleichen Fehler wiederholt. Und die Standards waren auf dem Niveau einer schlechten C-Jugend Mannschaft.
Da war ich dann schon der Meinung, das TS "fertig hätte". Ich hielt es aber immer noch für falsch, ihn mitten in der Vorrunde zu tauschen. Wollte ihm noch Zeit bis zum Ende der Hinrunde geben. Wäre ich Vorstand, hätte ich TS dann getauscht.
In der Rückrunde sah ich eine Bestätigung des Abwärtstrends. Wenigstens gab es etwas Kampf, etwa gegen Hoffenheim und Bayern. Das ist aber eigentlich das Mindeste, was man jeder Amateurmannschaft abverlangen kann. Spielerisch wurde es in meinen Augen immer schlimmer.
Da keine Alternative erkennbar war (weil der Vorstand offenbar auch den Kopf in den Sand steckte, wie es mancher user hier tut) war ich dann der Meinung, lieber die Saison mit TS zu Ende spielen, als hektischen Aktionismus betreiben.
Mittlerweile bin ich dabei angekommen, TS sofort abzulösen, weil mir alles besser erscheint als die momentane grausame Quälerei, die ja auch für TS eine Quälerei ist - siehe Presseartikel über sein derzeitiges Verhalten. Ich denke, das Werder auch diesen "Kitzel des neuen Mannes" braucht, um einfach auch für die Spieler eine Veränderung herbei zu führen.
Ohne einen sofortigen Wechsel sehe ich den SVW dem Abstieg entgegen taumeln. Denn es passt gar nix mehr. Die drei Katastrophen-Fehler von Merte sowie die jetzt schon mehrfach bewiesenen spielerischen Offenbarungseide TROTZ erkennbaren Bemühens der Spieler zeigen ganz deutlich, das sie im Kopf alle nicht frei sind.
Es werden andauernd offenbar immer neue , nicht unkomplizierte Konzepte versucht, die allesamt scheitern, was dann dazu führt, das auf dem Platz ein spielerisches Konzept nicht mehr erkennbar ist. Die Mannschaft ist damit sichtlich überfordert. Merkwürdiger Weise wird aber die einfachste Möglichkeit, zum Erfolg zu kommen, mit der Ausnahme des Spiels gegen Hannover und ansatzweise gegen die Bayern -nämlich Standards - nicht trainiert - ein schwerer Fehler.
Mit einem "eisernen" Festhalten an TS beweist man nur Ignoranz gegenüber der leider vorhandenen Situation und man schadet in erster Linie dem Verein, aber auch TS selbst, der nach seinen so langjährigen und großen Verdiensten so eine Qual und so ein Ende einfach nicht verdient hat - denn es deutet LEIDER alles darauf hin, das es mit ihm nur weiterhin schlimmer wird.
Tut mir leid, aber das ist mein Eindruck.
Wenn sie an mich gestellt wird:
Als es damit begann, den Trainer in Frage zu stellen oder seinen Abschied zu fordern, war mir dies trotz mancher offensichtlichen Kritikpunkte viel zu aktionistisch. Ich war davon überzeugt, das TS die Krise in den Griff bekommen würde. Die Krise, die streng genommen bereits mit dem ersten Saisonspiel in Hoffenheim begonnen hatte.
Erst spät in der Hinrunde begann diese von TS überzeugte Haltung mehr und mehr zu bröckeln. Nicht nur wegen der Ergebnisse. Sondern auch wegen der absolut desolaten Einstellung der Spieler. Wegen völlig unverständlicher Egoismen - man meinte ja geradezu zu erkennen, das manche Spieler nicht mehr zusammen SPIELEN wollten.
Vor allem war für mich überhaupt kein Konzept mehr erkennbar. Statt dessen wurden die immer gleichen Fehler wiederholt. Und die Standards waren auf dem Niveau einer schlechten C-Jugend Mannschaft.
Da war ich dann schon der Meinung, das TS "fertig hätte". Ich hielt es aber immer noch für falsch, ihn mitten in der Vorrunde zu tauschen. Wollte ihm noch Zeit bis zum Ende der Hinrunde geben. Wäre ich Vorstand, hätte ich TS dann getauscht.
In der Rückrunde sah ich eine Bestätigung des Abwärtstrends. Wenigstens gab es etwas Kampf, etwa gegen Hoffenheim und Bayern. Das ist aber eigentlich das Mindeste, was man jeder Amateurmannschaft abverlangen kann. Spielerisch wurde es in meinen Augen immer schlimmer.
Da keine Alternative erkennbar war (weil der Vorstand offenbar auch den Kopf in den Sand steckte, wie es mancher user hier tut) war ich dann der Meinung, lieber die Saison mit TS zu Ende spielen, als hektischen Aktionismus betreiben.
Mittlerweile bin ich dabei angekommen, TS sofort abzulösen, weil mir alles besser erscheint als die momentane grausame Quälerei, die ja auch für TS eine Quälerei ist - siehe Presseartikel über sein derzeitiges Verhalten. Ich denke, das Werder auch diesen "Kitzel des neuen Mannes" braucht, um einfach auch für die Spieler eine Veränderung herbei zu führen.
Ohne einen sofortigen Wechsel sehe ich den SVW dem Abstieg entgegen taumeln. Denn es passt gar nix mehr. Die drei Katastrophen-Fehler von Merte sowie die jetzt schon mehrfach bewiesenen spielerischen Offenbarungseide TROTZ erkennbaren Bemühens der Spieler zeigen ganz deutlich, das sie im Kopf alle nicht frei sind.
Es werden andauernd offenbar immer neue , nicht unkomplizierte Konzepte versucht, die allesamt scheitern, was dann dazu führt, das auf dem Platz ein spielerisches Konzept nicht mehr erkennbar ist. Die Mannschaft ist damit sichtlich überfordert. Merkwürdiger Weise wird aber die einfachste Möglichkeit, zum Erfolg zu kommen, mit der Ausnahme des Spiels gegen Hannover und ansatzweise gegen die Bayern -nämlich Standards - nicht trainiert - ein schwerer Fehler.
Mit einem "eisernen" Festhalten an TS beweist man nur Ignoranz gegenüber der leider vorhandenen Situation und man schadet in erster Linie dem Verein, aber auch TS selbst, der nach seinen so langjährigen und großen Verdiensten so eine Qual und so ein Ende einfach nicht verdient hat - denn es deutet LEIDER alles darauf hin, das es mit ihm nur weiterhin schlimmer wird.
Tut mir leid, aber das ist mein Eindruck.


