Klaus Allofs

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Bei aller Kritik, die ich auch habe, frage ich:

Hat irgendjemand eine realistische Alternative zu Allofs????

Richtig ist, und das habe ich auch früher schon geschrieben, dass Allofs dringend durch eine weitere Person entlastet werden muss, nachdem er die Aufgaben von H. Born nunmehr mitmacht. Und von Lemke kommt ja nun gar nichts.

Allofs ist eine so zentrale Figur, ihn abzulösen bringt gar nichts. Man muss die Organisation drum herum ändern.

Euagoras

Ja man hätte Lemke feuern sollen und Born behalten sollen!!!! Ich denke es an Allofs festzumachen ist zu einfach! Wobei er durch seine zusätzlichen Tätigkeiten seinen Hauptjob im Sportlichen Bereich wohl nicht mehr so nachgehen kann.
 
Also bei aller Kritik an KA, muss man sich doch die Frage stellen: was bringt ein Wechsel des Sportdirektors (jetzt mal nur auf diese Funktion von KA bezogen) zum jetzigen Zeitpunkt der Saison??? Die Transferlisten sind geschlossen und KA stellt werder die Mannschaft auf, noch stellt er sie auf die Spiele ein. Also ein Abgang von KA bringt mMn für den Klassenerhalt wirklich überhaupt nichts, sondern nur Unruhe. Für die neue Saison kann man das alles in Frage stellen, aber jetzt bringt höchstens ein Trainerwechsel was.
 
Nur um das mal klarzustellen: Natürlich ist es prinzipiell besser, an jemandem festzuhalten, wenn man keine Alternative hat. Man setzt ja nun keinen schlechteren auf den Posten.

OB es eine Alternative gibt, ist damit natürlich nicht beantwortet.
 
Also bei aller Kritik an KA, muss man sich doch die Frage stellen: was bringt ein Wechsel des Sportdirektors (jetzt mal nur auf diese Funktion von KA bezogen) zum jetzigen Zeitpunkt der Saison??? Die Transferlisten sind geschlossen und KA stellt werder die Mannschaft auf, noch stellt er sie auf die Spiele ein. Also ein Abgang von KA bringt mMn für den Klassenerhalt wirklich überhaupt nichts, sondern nur Unruhe. Für die neue Saison kann man das alles in Frage stellen, aber jetzt bringt höchstens ein Trainerwechsel was.

Für den Klassenerhalt bringt das sicher nichts. Wenn man allerdings nicht mit KA weiterarbeiten will, dann wäre es schon sinnvoll, jetzt einen neuen Mann zu implementieren, der sofort mit den Planungen für die neue Saison beginnen kann (halt zweigleisige Planung). Bei einem Wechsel im Sommer wäre es für die nächste Saison eigentlich schon zu spät.
Allerdings fürchte ich, dass es eh nicht möglich ist, mal eben so schnell einen neuen Sportdirektor zu finden, wie einen neuen Trainer - der HSV lässt grüßen. :rolleyes:
 
Für den Klassenerhalt bringt das sicher nichts. Wenn man allerdings nicht mit KA weiterarbeiten will, dann wäre es schon sinnvoll, jetzt einen neuen Mann zu implementieren, der sofort mit den Planungen für die neue Saison beginnen kann (halt zweigleisige Planung). Bei einem Wechsel im Sommer wäre es für die nächste Saison eigentlich schon zu spät.
Allerdings fürchte ich, dass es eh nicht möglich ist, mal eben so schnell einen neuen Sportdirektor zu finden, wie einen neuen Trainer - der HSV lässt grüßen. :rolleyes:

Jemanden für die Planung für die neue Saison zu implementieren, halte ich für keine schlechte Idee. Ich will aber nicht, dass KA den SVW verlässt. Er soll im neuen Jahr Aufsichtsratsvorsitzender werden und dann könnte man jetzt schon einen neuen Sportdirektor installieren. Vielleicht Marco Bode. Der ist ein intelligenter, seriöser Kerl.
 
Das ist mir als Begründung zu einfach. Eingewöhnungsschwierigkeiten von Neuzugängen ist kein Phänomen, welches sich darauf beschränkt, wenn es sportlich nicht so gut läuft. Fairerweise muß man auch eingstehen, daß dieser Prozeß sich i.d.R in einem erfolgreichen Team einfacher gestaltet, aber andereseits sollte bei mehr Spielspraxis die Eingewöhnung schneller von statten gehen.

Und mir ist es wie gesagt zu einfach, nur die sportliche Leitung als Grund für die Misere zu sehen. Da liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte.

Die Verletztenliste spielt ohne Zweifel auch eine Rolle. Nur: wenn ein Mannschaft das Potential für das obere Tabellendrittel hat, dann wäre es u.U. nachvollziehbar, wenn sie bei dieser Verletztenmisere irgendwo um Platz 9 herumdümpelt, aber die Verletztenliste kann kein Grund dafür sein, daß man sich über weite Strecken der Saison mit dieser erschrenkenden Tor- und Punktebilanz wie ein Absteiger präsentiert, um nicht zu sagen teilweise widerstandslos anschlachten zu lassen (1:4 in Hoffenheim und Hannover, 0:4 in Schalke und bei HSV, 0:6 in Stuttgart, 0:3 in Köln). Falls doch, dann ist die Lücke zwischen der ersten und zweiten Reihe für die eigenen Ansprüche so groß, so daß Fehler in der Transferpolitik nicht auszuschließen sind.

Aber unabhängig davon ist der Ausfall eines Stammspielers doch für einen Nachrücker die ideale Chance sich zu empfehlen, aber auch sie zeigten viele uninspirierte und lustlose Auftritte wie ihre Kollegen und darin liegt der Pudels Kern für diese Saison. Diese unmotiverten Auftritte haben schon den Saisonauftakt verhagelt und daraus entstand eine Kettenreaktion: in den unteren Tabellenregionen zu dümpeln, war für die Spieler von wenigen Ausnahmen abgesehen weitesgehend unbekannt und die Routiniers (Lutscher ausgenommen) sind nicht in der Lage, eine Mannschaft zu führen und den jungen Spielern den Halt und die Motivation zu geben, auch bei einem Rückstand ehen kühlen Kopf zu bewahren und das Spiel ggf. noch rumzureißen.

Ich hatte ja geschrieben, dass ich es selbst nicht verstehen kann, warum Spieler, die vor einem Jahr noch in der Lage waren, um Platz 3 mitzuspielen, jetzt plötzlich scheinbar das Fussballspielen verlernt haben.
 
Klausdampf in allen Gassen ... ein Teil des Gesamtproblems ...

........ eines der Hauptprobleme. KA war schon in der Vergangenheit andauernd überfordert, weil er praktisch 2 Vollzeitjobs machen mußte - und das noch in einer persönlich so ungeheuer schweren Zeit. Das konnte niemand schaffen.

Es wäre für Werder besser gewesen, er hätte sich auf seinen Job als sportlicher Direktor konzentrieren können. Dann hätte es auch bessere Transfers gegeben. Im Nachhinein ist auch die zu enge Verbindung zu TS, die lange Zeit mit ein Garant für den Erfolg war, jetzt ein Hindernis.

Das was Lattek immer als Lebenserfahrung von sich gibt, nirgendwo länger als 5 Jahre zu trainieren ist nicht ganz so falsch. Im Falle von TS wären auch 8 oder 9 Jahre völlig o.k. gewesen - aber irgendwann ist anscheinend wirklich die Luft raus. Und bei den Gegenbeispielen wie Ferguson oder Wenger ist es eben so, das die das Geld haben, ständig neue hochkarätige Spieler zu kaufen, so das nach 2-3 Jahren die Kader sowieso völlig verändert sind. Da kann der Trainer ewig dasselbe machen, für die Spieler ist es neu, weil SIE neu sind.

Bei Werder fingen die Probleme an, als nicht nur der Trainer + Manager 8 Jahre da waren, sondern als man nach den Erfolgen anfing, Spieler sehr langfristig zu binden und sehr wenig Fluktuation im Kader war.

Ich mache mir in diesem Zusammenhang Gedanken über den damaligen Wechsel von Christian Schulz. Der hatte bei Werder eine gute Zukunft vor sich und hätte wohl auch deutlich mehr verdient. Trotzdem kam er aus dem Sommerurlaub und wollte plötzlich nur noch weg, er erklärte später mal er habe das Gefühl gehabt, alles sei gleich und mache keinen Spaß mehr. Er ging lieber zum Abstiegskandidaten nach Hannover.
Sportlich war das keine Flucht, denn er hatte bis dahin ja jedes Jahr die Linksverteidiger, die man ihm vorsetzte, ausgestochen und wenn ich mir unsere jetzigen Verteidiger so anschaue, hätte er bis heute gute Chancen dazu gehabt - ebenso wie auf seiner Lieblingsposition auf der "6" zu spielen.

Darüber sollte man mal nachdenken.
 
........ eines der Hauptprobleme. KA war schon in der Vergangenheit andauernd überfordert, weil er praktisch 2 Vollzeitjobs machen mußte - und das noch in einer persönlich so ungeheuer schweren Zeit. Das konnte niemand schaffen.
Vorstellbar, aber woher nimmst du die Sicherheit? Von Außen kann man doch überhaupt nicht beurteilen, ob er damit überfordert ist. Anhand der Transferpolitik kann man das jedenfalls nicht ablesen, nur vermuten. Ist aber ein ziemlicher Schuss ins Blaue.
 
Ich mache mir in diesem Zusammenhang Gedanken über den damaligen Wechsel von Christian Schulz. Der hatte bei Werder eine gute Zukunft vor sich und hätte wohl auch deutlich mehr verdient. Trotzdem kam er aus dem Sommerurlaub und wollte plötzlich nur noch weg, er erklärte später mal er habe das Gefühl gehabt, alles sei gleich und mache keinen Spaß mehr. Er ging lieber zum Abstiegskandidaten nach Hannover.
Sportlich war das keine Flucht, denn er hatte bis dahin ja jedes Jahr die Linksverteidiger, die man ihm vorsetzte, ausgestochen und wenn ich mir unsere jetzigen Verteidiger so anschaue, hätte er bis heute gute Chancen dazu gehabt - ebenso wie auf seiner Lieblingsposition auf der "6" zu spielen.

Ich hätte Schulle aktuell auch gerne im Kader, aber vergiss hier nicht, das Schulle bei den Fans zum Ende hin alles andere als ein gutes Standing hatte, insbesondere bei den Fans. Man ist mit ihm mitunter umgegangen wie man heute mit Hunt umgeht, von daher kann ich hier nur bedingt folgen. Zudem hat er auch oft ziemlich grottig gespielt ... in Hannoi ist er dann aufgeblüht ... hier sollte eher die Frage sein, warum es Schaaf seinerzeit nicht geschaft hat, sein eigentliches Potential auszureizen.
 
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