Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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Zitat von Werder-Wü;1595294:
Jetzt alles rauszukramen was in den letzten Jahren so eingeschlagen ist, ist aber auch nicht fair. Da kann ich dir genauso ne Liste von allen Vereinen machen mit Leuten die viel Geld gekostet haben und nichts gebracht haben :O Kein Verein holt sich nur Glückstreffer ...

Nein, natürlich nicht. Aber es waren einfach ein paar Flops zu viel bei uns und einige davon waren nicht mal billig!
 
Finanziellen Schaden hat allerdings nur Alberto gemacht, naja und vielleicht Tosic. Ansonsten nahm sich das alles nicht viel. Und mehr Flops als bei anderen Vereinen warens auch nicht. Wir sind nur verwöhnt.

Die Vergleiche mit den anderen Vereinen hinsichtlich erfolgreichen oder eben weniger erfolgreichen Mitteleinsatz bringt doch nichts. Fakt ist wir sind im Abstiegskampf und die Ursache wurde aus meiner Sicht blendend von Mick_666 ein paar Seiten zuvor zusammengefasst.

Für mich eine Folge sowohl konfuser Kaderpolitik (Scouting), als auch taktischer Weiterentwicklung. Und dafür erhalten wir gerade brachial die Quittung.

Ich denke das bringt es ganz gut auf den Punkt. Die Kernfrage hierbei im Zusammenhang mit TS ist doch, inwiefern er es schafft aus dem von ihm zusammengestellten Kader nachhaltig etwas erfolgreiches zu formen. Letzteres muss momentan einfach in Frage gestellt werden.
 
Doch. Weil man viele günstige Transfers, die echte Verstärkungen hätten sein können, verpasst hat. Beispiele wären die Benders, Kagawa, Schürrle, Holtby, Ya Konan, Dzeko (als er zu WOB kam, nicht jetzt im Winter) undundund.

Echt jetzt? Ich will jetzt keine Beweise dafür, aber es wundert mich schon, dass Du das weißt, dass diese Spieler bei KA auf der Liste standen und zum Anderen auch noch gewillt waren, nach Bremen zu wechseln. Aber wenn Du das so schreibst, wird´s schon so sein. :tnx:

Inter ist schon ein gutes Beispiel, aber ich denke, dass es sogar mit gravierenden taktischen Fehlern machbar ist, wenn die Mannschaft einfach auf einem Topniveau spielt und die Mängel des Trainers überspielt. Bayern macht auch dauernd dicke Fehler und dennoch werden sie Meister und kommen weit in der CL.

Gut, aber Mourinho, der Erleuchtete, macht keine Fehler. Das ist Dir hoffentlich klar. Bayern: Die sind wirtschaftlich und damit auch sportlich, dem Rest der Liga dermaßen überlegen, als dass es schon böser Zufälle, Spielverschiebungen, bestochener Schiedsrichter bedarf, dass sie nicht Deutscher Meister werden.

Insofern wissen wir jetzt: durchschnittlich in jedem zweiten Jahr, gibts ne fette Verschwörung gegen den dicken Ulli.

wenn man die finanzielle lage von intern begutachtet müssen sehr viele fehler begangen worden sein. sportlicher erfolg hin oder her

Berücksichtigt man die finanzielle Lage, dieses Vereins, dieser Liga, dann hat sie alles richtig gemacht, so lange die mafiösen Strukturen innerhalb dieses Landes, dieses Calcio-System weiterhin trägt. Und so lange die UEFA und die FiFA sich noch länger ebenso als zahnloser Bettvorleger erweist, wie Brüssel auf EU-Ebene, wird denen auch nichts passieren und sie dürfen weiterhin Schulden machen, die sie nie zurückzahlen können, um Pokale zu gewinnen, die ihnen nicht zustehen.

:(
 
Dortmund, Mainz, Hannover, Freiburg, Nürnberg, Frankfurt...

Reicht das?

Von denen zählt eigentlich nur Dortmund, weil es da schon seit Jahren berg auf geht...

Bei allen anderen Mannschaften sollte man die Kirche im Dorf lassen und ein, zwei Saisons abwarten wie es sich entwickelt.

Vor Ein, Zwei Jahren war hier z.B. das Geschrei groß das uns Wolfsburg und Hoffenheim dauerhaft den Rang abgelaufen hätten, weil wir ja so schlecht wären... was dann passierte ist offensichtlich.
 
Von denen zählt eigentlich nur Dortmund, weil es da schon seit Jahren berg auf geht...

Bei allen anderen Mannschaften sollte man die Kirche im Dorf lassen und ein, zwei Saisons abwarten wie es sich entwickelt.

Vor Ein, Zwei Jahren war hier z.B. das Geschrei groß das uns Wolfsburg und Hoffenheim dauerhaft den Rang abgelaufen hätten, weil wir ja so schlecht wären... was dann passierte ist offensichtlich.

Ja klar, nur Dortmund... :lol::lol::lol: Mainz steigt auf, belegt daraufhin nen soliden Mittelfeldplatz und zieht mit ein wenig Glück dieses Jahr in einen internationalen Wettbewerb ein. Gut, zählt nicht. 3 Jahre heißt nicht jahrelang.

Nürnberg steigt auf, rettet sich daraufhin gerade so in der Relegation und steht nun solide im Mittelfeld. Mit, wie Hecking betonte, "minimalsten finanziellen Mitteln". Gut, zählt auch nicht. Sind ja auch "nur" 3 Saisons.

Freiburg wird nach dem Aufstieg 14. und darf jetzt vom internationalen Geschäft träumen und den Klassenerhalt als gesichert anzusehen. Macht nach Adam Riese auch schon 3 erfolgreiche Jahre.

Beim kleinen HSV ist die Zeit des Erfolges sicherlich kürzer anzusiedeln. Eigentlich immer mehr oder weniger unten drin. Auch Slomka brauchte eine gewisse Eingewöhnungszeit, doch seit einem Jahr zeigt die Tendenz steil nach oben. Ein Wink, wie es nach einem Trainerwechsel auch laufen kann.

Frankfurt kämpft jedes Jahr mit bescheidenen Mitteln um den Klassenerhalt. Dieses Jahr lief es anfänglich äußerst gut, erst ein unglaubliches Verletzungspech wirft den Club jetzt in der Tabelle zurück - mitten hinein in den Abstiegskampf. Dass ein Verein ohne CL - Millionen in der Breite schlechter aufgestellt sein sollte als wir, ist von der Natur her logisch. Dementsprechend ist ein Leistungsabfall aus Verletzungsgründen dort eher entschuldbar als in Bremen.

Ich sage ja nicht, dass diese Clubs uns auf Dauer überholen werden oder können, aber offensichtlich scheint dort gemessen an den finanziellen Möglichkeiten über die letzten Jahre eindeutig effizienter gearbeitet zu werden. Darüber hinaus erscheint mir bei all diesen Vereinen die Spielweise attraktiver und durchdachter und die Tendenz der letzten Jahre ist mindestens eine gerade Linie, meist jedoch eine mehr oder weniger steil ansteigende. Bei uns steht ein 10. Platz, ein unter gnädiger Mithilfe der Konkurrenz immerhin noch erreichter CL - Platz und hoffentlich der Klassenerhalt in dieser Saison zu Buche. Spielerisch geht die Kurve schon seit Jahren bergab, sportlich - ergebnisorientiert ist diese Saison einfach desaströs.

Die Dortmunder mal außen vor gelassen: Fuchs, Schürrle, Szalai, Allagui, Holtby, Ekici, Schieber, Gündogan, Toprak, Baumann, Cisse, Zieler, Abdellaoue, Ya Konan und Gekas. Na, klingelt da was? Egal ob geliehen oder gekauft. Gut gescoutet und ich würde sagen, jeder einzelne dieser Spieler - von Zieler mal abgesehen - würde auch unseren Kader bereichern.

Wenn dann einige noch hämisch Wolfsburg oder Hoffenheim als Gegenbeispiel aufführen, kann ich nur den Kopf schütteln. Hoffenheim hat acht (!) Punkte mehr als wir auf der Habenseite und man sollte lieber froh sein, dass sich auch die Wölfe dermaßen blass anstellen und einen gern gesehenen Mitaspiranten auf einen der Abstiegsplätze darstellen.
 
Ja klar, nur Dortmund... :lol::lol::lol: Mainz steigt auf, belegt daraufhin nen soliden Mittelfeldplatz und zieht mit ein wenig Glück dieses Jahr in einen internationalen Wettbewerb ein. Gut, zählt nicht. 3 Jahre heißt nicht jahrelang.

Nürnberg steigt auf, rettet sich daraufhin gerade so in der Relegation und steht nun solide im Mittelfeld. Mit, wie Hecking betonte, "minimalsten finanziellen Mitteln". Gut, zählt auch nicht. Sind ja auch "nur" 3 Saisons.

Freiburg wird nach dem Aufstieg 14. und darf jetzt vom internationalen Geschäft träumen und den Klassenerhalt als gesichert anzusehen. Macht nach Adam Riese auch schon 3 erfolgreiche Jahre.

Beim kleinen HSV ist die Zeit des Erfolges sicherlich kürzer anzusiedeln. Eigentlich immer mehr oder weniger unten drin. Auch Slomka brauchte eine gewisse Eingewöhnungszeit, doch seit einem Jahr zeigt die Tendenz steil nach oben. Ein Wink, wie es nach einem Trainerwechsel auch laufen kann.

Frankfurt kämpft jedes Jahr mit bescheidenen Mitteln um den Klassenerhalt. Dieses Jahr lief es anfänglich äußerst gut, erst ein unglaubliches Verletzungspech wirft den Club jetzt in der Tabelle zurück - mitten hinein in den Abstiegskampf. Dass ein Verein ohne CL - Millionen in der Breite schlechter aufgestellt sein sollte als wir ist von der Natur her logisch. Dementsprechend ist ein Leistungsabfall aus Verletzungsgründen dort eher entschuldbar als in Bremen.

Ich sage ja nicht, dass diese Clubs uns auf Dauer überholen werden oder können, aber offensichtlich scheint dort gemessen an den finanziellen Möglichkeiten über die letzten Jahre eindeutig effizienter gearbeitet zu werden. Darüber hinaus erscheint mir bei all diesen Vereinen die Spielweise attraktiver und durchdachter und die Tendenz der letzten Jahre ist mindestens eine gerade Linie, meist jedoch eine mehr oder weniger steil ansteigende. Bei uns steht ein 10. Platz, ein unter gnädiger Mithilfe der Konkurrenz immerhin noch erreichter CL - Platz und hoffentlich der Klassenerhalt in dieser Saison zu Buche. Spielerisch geht die Kurve schon seit Jahren bergab, sportlich - ergebnisorientiert ist diese Saison einfach desaströs.

Die Dortmunder mal außen vor gelassen: Fuchs, Schürrle, Szalai, Allagui, Holtby, Ekici, Schieber, Gündogan, Toprak, Baumann, Cisse, Zieler, Abdellaoue, Ya Konan und Gekas. Na, klingelt da was? Egal ob geliehen oder gekauft. Gut gescoutet und ich würde sagen, jeder einzelne dieser Spieler - von Zieler mal abgesehen - würde auch unseren Kader bereichern.

Wenn dann einige noch hämisch Wolfsburg oder Hoffenheim als Gegenbeispiel aufführen, kann ich nur den Kopf schütteln. Hoffenheim hat acht (!) Punkte mehr als wir auf der Habenseite und man sollte lieber froh sein, dass sich auch die Wölfe dermaßen blass anstellen und einen gern gesehenen Mitaspiranten auf einen der Abstiegsplätze darstellen.

Für dich zählt auch nur die Momentaufnahme oder?
 
Ja klar, nur Dortmund... :lol::lol::lol: Mainz steigt auf, belegt daraufhin nen soliden Mittelfeldplatz und zieht mit ein wenig Glück dieses Jahr in einen internationalen Wettbewerb ein. Gut, zählt nicht. 3 Jahre heißt nicht jahrelang.

Nürnberg steigt auf, rettet sich daraufhin gerade so in der Relegation und steht nun solide im Mittelfeld. Mit, wie Hecking betonte, "minimalsten finanziellen Mitteln". Gut, zählt auch nicht. Sind ja auch "nur" 3 Saisons.

Freiburg wird nach dem Aufstieg 14. und darf jetzt vom internationalen Geschäft träumen und den Klassenerhalt als gesichert anzusehen. Macht nach Adam Riese auch schon 3 erfolgreiche Jahre.

Beim kleinen HSV ist die Zeit des Erfolges sicherlich kürzer anzusiedeln. Eigentlich immer mehr oder weniger unten drin. Auch Slomka brauchte eine gewisse Eingewöhnungszeit, doch seit einem Jahr zeigt die Tendenz steil nach oben. Ein Wink, wie es nach einem Trainerwechsel auch laufen kann.

Frankfurt kämpft jedes Jahr mit bescheidenen Mitteln um den Klassenerhalt. Dieses Jahr lief es anfänglich äußerst gut, erst ein unglaubliches Verletzungspech wirft den Club jetzt in der Tabelle zurück - mitten hinein in den Abstiegskampf. Dass ein Verein ohne CL - Millionen in der Breite schlechter aufgestellt sein sollte als wir ist von der Natur her logisch. Dementsprechend ist ein Leistungsabfall aus Verletzungsgründen dort eher entschuldbar als in Bremen.

Ich sage ja nicht, dass diese Clubs uns auf Dauer überholen werden oder können, aber offensichtlich scheint dort gemessen an den finanziellen Möglichkeiten über die letzten Jahre eindeutig effizienter gearbeitet zu werden. Darüber hinaus erscheint mir bei all diesen Vereinen die Spielweise attraktiver und durchdachter und die Tendenz der letzten Jahre ist mindestens eine gerade Linie, meist jedoch eine mehr oder weniger steil ansteigende. Bei uns steht ein 10. Platz, ein unter gnädiger Mithilfe der Konkurrenz immerhin noch erreichter CL - Platz und hoffentlich der Klassenerhalt in dieser Saison zu Buche. Spielerisch geht die Kurve schon seit Jahren bergab, sportlich - ergebnisorientiert ist diese Saison einfach desaströs.

Die Dortmunder mal außen vor gelassen: Fuchs, Schürrle, Szalai, Allagui, Holtby, Ekici, Schieber, Gündogan, Toprak, Baumann, Cisse, Zieler, Abdellaoue, Ya Konan und Gekas. Na, klingelt da was? Egal ob geliehen oder gekauft. Gut gescoutet und ich würde sagen, jeder einzelne dieser Spieler - von Zieler mal abgesehen - würde auch unseren Kader bereichern.

Wenn dann einige noch hämisch Wolfsburg oder Hoffenheim als Gegenbeispiel aufführen, kann ich nur den Kopf schütteln. Hoffenheim hat acht (!) Punkte mehr als wir auf der Habenseite und man sollte lieber froh sein, dass sich auch die Wölfe dermaßen blass anstellen und einen gern gesehenen Mitaspiranten auf einen der Abstiegsplätze darstellen.

Ähhhhm, wer stand von diesen Vereinen letzte Saison vor uns?
Schaffen sie es die Position die sie jetzt haben zu halten?
Darum geht es doch, die Position auch dann zu halten, wenn gute Spieler gehen (z.B. Diego oder Özil). Schaffen es deine ausgewählten Mannschaften diese Spieler (Schürrle, Schieber, wohl Holtby,...) zu ersetzen?
Das wird sich nämlich erst nach so einer "Sensations"-Saison zeigen. Nur spielen wir seit Jahren da oben und für uns war es bis jetzt selbstverständlich da oben zu bleiben und sämtliche Abgänge fast reibungslos zu ersetzen.
Haben die von dir genannten Vereine es in den letzten 11 Jahren geschafft so konstant zu spielen (muss nichtmal da oben sein, da sie ja weniger finanzielle Mittel haben(?))?
Schön, dass es die letzten 2-3 Saisons da aufwärts ging, aber noch längerfristig?
Klar gab und gibt es Fehler, aber auf andere Vereine zu verweisen, die nicht annähernd eine solch lange Konstanz aufweisen, ist dann doch unpassend für mich.
Mal ganz abgesehen davon, dass mich interessiert was du mit "seit Jahren" definierst, dass es für uns spielerisch steil nach unten ging?!
 
Die Frage ist nur immer, wie viel von dem Konzept auch umgesetzt werden kann - aus wirtschaftlichen Zwängen heraus. Wenn Du dort deutliche Abstriche machen musst, kann ein gescheiterter Verpflichtungsversuch dazu führen, dass Vieles in sich zusammen fällt, wie in dieser Saison zu sehen.
Daher der Verweis auf die Ablöse von Wesley/ Arnautovic. Wieder zwei grosse Talente, die uns bei normalem, erwartetem Verlauf individuell verstärkt hätten, was Wesley teilweise ja auch hat.

Aber schnell war bei beiden ersichtlich, dass sie alles andere als diejenigen waren, die uns in unseren Problembereichen verstärken konnten. Schon von der fussballerischen Veranlagung her. Leicht oberflächlich betrachte sage ich mal Peer Kluge, J. Jones, Rosenthal, Gentner (der zurückwollte, aber sicherlich eine Möglichkeit gewesen wäre), Rudy. Flexibel einsetzbare Mittelfeldspieler, die einfachen Fussball, aber mit Kopf spielen, sowohl gegen den Ball als auch im Umschaltspiel stark sind und die auf dem Markt waren. Und die uns viel eher hätten helfen können - vermute ich! - da sie genau das verkörpern, was bei uns fehlt. Oder Cohen in Nürnberg. Oder Polanski. Julian Schuster? Tiffert? Vielleicht sogar Lanig. Meinst Du, die hätten dasselbe gekostet?
Magath holt gerade Annan, einen der besten Sechser der WM. Für wie viel nochmal? Der wäre allerdings auch eine Wundertüte.

Aber Werder hat eben erneut nur zwei technisch hochbegabte Wundertüten relativ teuer aus anderen Ligen verpflichtet. Was wir nicht haben, sind oben angesprochene Dinge. Und deshalb staunen wir heute über eine Mannschaft, die auf dem Rasen keinerlei Struktur ins Spiel bringt, sowohl offensiv, als auch gegen den Ball. Trotz unbestrittenem fussballerischem Potential.

Bei allem berechtigten Verweis auf Standortnachteile, wirtschaftliche Zwänge, erweckt diese Transferpolitik auf mich nach wie vor den Eindruck, dass da viel zu viel auf Talent, Technik, spielerische Qualitäten, statt auf Intelligenz oder Routine geachtet wird. Hast Du einen gewissen Stamm aus älteren Spielern, die oben genannte Attribute mitbringen, kannst Du dir talentierte Wundertüten leisten. Den haben wir aber nicht. Dazu einen Trainerstab, der gemessen an den letzten Jahren mMn nicht unbedingt für taktische Schulung der Spieler steht.
Und deshalb sehe ich dieses Setzen auf immer wieder nur junge, unzureichend ausgebildete Spieler als derzeitige Achillesferse im System Werder.
 
Das hatte ich auch so verstanden, ich denke nur, daß er im Grunde, was die taktischen Maßgaben angeht, noch gar nicht so weit sein konnte. Er hat zunächst versucht, mit viel Laufarbeit auf sich aufmerksam zu machen, was ihm mMn auch gelungen ist. Er könnte eine Art Allzweckwaffe werden, taktisch ist er sicherlich noch formbar.
Für einen Kaltstart, den er hinlegen musste, war das schon recht ordentlich. Das ist bei Brasi´s nicht unbedingt die Regel...;)
:tnx: Genau das meinte ich. 100% Übereinstimmung.
Nur lagen ja unsere Defizite angesichts letzter Saison sowie teilweise den Jahren zuvor m.E. auf der Hand. Siehe Beitrag darüber.
 
Bei allem berechtigten Verweis auf Standortnachteile, wirtschaftliche Zwänge, erweckt diese Transferpolitik auf mich nach wie vor den Eindruck, dass da viel zu viel auf Talent, Technik, spielerische Qualitäten, statt auf Intelligenz oder Routine geachtet wird...
...Und deshalb sehe ich dieses Setzen auf immer wieder nur junge, unzureichend ausgebildete Spieler als derzeitige Achillesferse im System Werder.
Jep...:tnx:
 
Das ist nicht nur dein Eindruck, es ist so und durchaus auch gewollt. Nur der fehlende Erfolg ist sicherlich nicht gewollt. Hat die Jahre zuvor ja immer funktioniert, diesmal aber nicht. Jetzt muss man also die Taktik wieder ändern, kann es aber aufgrund finanzieller Zwänge nicht.
 
@Eisbär
Naja, ob es die "Jahre zuvor immer funktionierte", ist Deine Interpretation, die die Ergebnisse allerdings bestätigen. Ich glaube eher, dass die Herangehensweise der Jahre zuvor auch eíne Ursache für den derzeitigen Nicht-Erfolg ist.

Die Spieler die ich meine, hatten wir mit Krstajic, Ismael, Micoud, Ernst, Klasnic, Baumann, Özil. Auch da hat es funktioniert.

Da auf diese Abgänge nicht oder eben mit Spielern reagiert wurde, die deren Art, Fussball zu spielen, nicht ausgleichen konnten, stellt sich mir eher die Frage: War unser Erfolg nun allein der Philosophie KATS, oder doch eher dem "System Micoud-Ernst-Baumann" geschuldet? Manchmal bin ich mir da nicht sicher, ob allein grandiose Spielintelligenz auf dem Rasen mangelnde Taktikschulung ausgestochen hat.

Aber das Schöne ist doch: Eklatante Mängel in diesem Bereich unterstelle ich TS seit jeher, aber dann sind wir doch immer wieder Dritter oder Zweiter geworden. ;) :applaus: :knutsch:

Schon rätselhaft, das Ganze. :stirn:
 
Ja klar, nur Dortmund... :lol::lol::lol: Mainz steigt auf, belegt daraufhin nen soliden Mittelfeldplatz und zieht mit ein wenig Glück dieses Jahr in einen internationalen Wettbewerb ein. Gut, zählt nicht. 3 Jahre heißt nicht jahrelang.

Nürnberg steigt auf, rettet sich daraufhin gerade so in der Relegation und steht nun solide im Mittelfeld. Mit, wie Hecking betonte, "minimalsten finanziellen Mitteln". Gut, zählt auch nicht. Sind ja auch "nur" 3 Saisons.

Freiburg wird nach dem Aufstieg 14. und darf jetzt vom internationalen Geschäft träumen und den Klassenerhalt als gesichert anzusehen. Macht nach Adam Riese auch schon 3 erfolgreiche Jahre.

Beim kleinen HSV ist die Zeit des Erfolges sicherlich kürzer anzusiedeln. Eigentlich immer mehr oder weniger unten drin. Auch Slomka brauchte eine gewisse Eingewöhnungszeit, doch seit einem Jahr zeigt die Tendenz steil nach oben. Ein Wink, wie es nach einem Trainerwechsel auch laufen kann.

Frankfurt kämpft jedes Jahr mit bescheidenen Mitteln um den Klassenerhalt. Dieses Jahr lief es anfänglich äußerst gut, erst ein unglaubliches Verletzungspech wirft den Club jetzt in der Tabelle zurück - mitten hinein in den Abstiegskampf. Dass ein Verein ohne CL - Millionen in der Breite schlechter aufgestellt sein sollte als wir ist von der Natur her logisch. Dementsprechend ist ein Leistungsabfall aus Verletzungsgründen dort eher entschuldbar als in Bremen.

Ich sage ja nicht, dass diese Clubs uns auf Dauer überholen werden oder können, aber offensichtlich scheint dort gemessen an den finanziellen Möglichkeiten über die letzten Jahre eindeutig effizienter gearbeitet zu werden. Darüber hinaus erscheint mir bei all diesen Vereinen die Spielweise attraktiver und durchdachter und die Tendenz der letzten Jahre ist mindestens eine gerade Linie, meist jedoch eine mehr oder weniger steil ansteigende. Bei uns steht ein 10. Platz, ein unter gnädiger Mithilfe der Konkurrenz immerhin noch erreichter CL - Platz und hoffentlich der Klassenerhalt in dieser Saison zu Buche. Spielerisch geht die Kurve schon seit Jahren bergab, sportlich - ergebnisorientiert ist diese Saison einfach desaströs.

Die Dortmunder mal außen vor gelassen: Fuchs, Schürrle, Szalai, Allagui, Holtby, Ekici, Schieber, Gündogan, Toprak, Baumann, Cisse, Zieler, Abdellaoue, Ya Konan und Gekas. Na, klingelt da was? Egal ob geliehen oder gekauft. Gut gescoutet und ich würde sagen, jeder einzelne dieser Spieler - von Zieler mal abgesehen - würde auch unseren Kader bereichern.
& Henne
Wenn dann einige noch hämisch Wolfsburg oder Hoffenheim als Gegenbeispiel aufführen, kann ich nur den Kopf schütteln. Hoffenheim hat acht (!) Punkte mehr als wir auf der Habenseite und man sollte lieber froh sein, dass sich auch die Wölfe dermaßen blass anstellen und einen gern gesehenen Mitaspiranten auf einen der Abstiegsplätze darstellen.

Jo sehe ich ähnlich , wobei Mainz und Freiburg langfristig uns nicht überholen sollten, haben halt mit Dutt und Tuchel überragende Leute , und die scouting Abteilung passt auch.
Aber Hannover , auch Köln, Frankfurt etc werden uns oder haben uns schon überholt , dafür braucht man keine Glaskugel, denn die Infrastruktur ist einfach besser und mittelerweile arbeiten da auch gute Leute. GRADE KÖLN TAT DER PERSIONAL WECHSEL IM TRAINER/MANAGER BEREICH SEHR GUT.
I
Aber Henne unsere Fans hier wollen keine Veränderung , lieber 2 Liga als Veränderung.
 
Für dich zählt auch nur die Momentaufnahme oder?

...Tendenz der letzten Jahre ist mindestens eine gerade Linie, meist jedoch eine mehr oder weniger steil ansteigende. Bei uns steht ein 10. Platz, ein unter gnädiger Mithilfe der Konkurrenz immerhin noch erreichter CL - Platz und hoffentlich der Klassenerhalt in dieser Saison zu Buche. Spielerisch geht die Kurve schon seit Jahren bergab, sportlich - ergebnisorientiert ist diese Saison einfach desaströs.

:lol::lol::lol: Lesen und lesen sind zwei verschiedene Dinge, gelle? Und ich wage einfach mal zu behaupten, dass es in dieser Saison selbst mit Rang 10 zumindest eng werden könnte.

Ähhhhm, wer stand von diesen Vereinen letzte Saison vor uns?
Schaffen sie es die Position die sie jetzt haben zu halten?

Keiner der aufgeführten Vereine. Ist aber im Normalfall auch nicht die Regel, dass diese kleinen Vereine, abgesehen vom BVB dies als erreichbares Saisonziel ansehen. Oder denkst du, Nürnberg oder Freiburg haben das internationale Geschäft als Ziel vor der Saison ausgegeben?

Zur Erinnerung:
Ich sage ja nicht, dass diese Clubs uns auf Dauer überholen werden oder können, aber offensichtlich scheint dort gemessen an den finanziellen Möglichkeiten über die letzten Jahre eindeutig effizienter gearbeitet zu werden.


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Schaffen sie es die Position die sie jetzt haben zu halten?
Darum geht es doch, die Position auch dann zu halten, wenn gute Spieler gehen (z.B. Diego oder Özil). Schaffen es deine ausgewählten Mannschaften diese Spieler (Schürrle, Schieber, wohl Holtby,...) zu ersetzen?

Gegenfrage: Müssen sie das? Realistisch gesehen betrachten alle außer Dortmund den Klassenerhalt als primäres Ziel. Und dies erreichten und übertrafen / übertreffen sie bei weitem. Wir auch? Die Fans in Freiburg sind doch glücklich, wenns dort Erstligafußball zu sehen gibt. Die müssen sich mit Sicherheit nicht dort oben festsetzen. Gleiches gilt in großen Teilen für Nürnberg sowie für Mainz , auch wenn da schon die ersten Träumer und Phantasten auftraten, wie deren Torhüter ja schon bemerkte.

Nur spielen wir seit Jahren da oben und für uns war es bis jetzt selbstverständlich da oben zu bleiben und sämtliche Abgänge fast reibungslos zu ersetzen.

Haben wir das wirklich? Oberflächlich betrachtet, mit Sicherheit. Aber Abgänge wurden teilweise mit Leuten kompensiert, die dies durch individuelle Fähigkeiten konnten. Dabei ging allerdings etwas für Werder verloren, was viel schwerer als die Verluste einzelner Spieler wiegt: Das taktische "Konzept" war nun auch offensiv nicht mehr mit dem vorhandenen Spielermaterial kompatibel. Das ist mit "spielerisch nach unten" gemeint.

Haben die von dir genannten Vereine es in den letzten 11 Jahren geschafft so konstant zu spielen (muss nichtmal da oben sein, da sie ja weniger finanzielle Mittel haben(?))?

Haben wir das? Es gab ne konstante Phase von 1999 bis zur Meisterschaft. Dann gab es eine andere Konstanz, eine auf höherem Level. Diese ist aber seit mindestens 2,5 Jahren Geschichte. Wir entwickelten uns von einer Mannschaft, um deren Offensivfähigkeiten uns ganz Deutschland beneidete zu einer "Wundertüte". Mittlerweile sind wir aber - um im Jargon zu bleiben - leider nur noch Trantüten. Ich bin für die Erfolge und all die schönen Momente sehr dankbar. Aber in den letzten Jahren haben einfach viele andere Teams mehr aus ihren Möglichkeiten gemacht. Für mich sind 2 - 3 Jahre eben auch schon ein betrachtenswerter Zeitraum.

Preisfrage: Was kann sich Werder im worst - case - Szenario für die Meisterschaft 2004 kaufen?
 
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