Klaus Allofs

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Dass das Sein das Bewusstsein steuert ist mir dann aber doch ein wenig zu undialektisch, denn schließlich ist der Mensch nicht nur eine Marionette seiner Verhältnisse, sondernd kann über systemische und reflexive Bewusstseinsprozesse sowie seiner Antizipationsfähigkeit das Sein gestalten, so dass das Sein nicht nur das Bewusstsein steuert, sondern das Bewusstsein auch das Sein, und dies in einem ständigen Wechselwirkungsprozess.

Zwar Off-Topic, trotzdem möchte ich einhaken: Antizipation, systemische und reflexive Bewusststeinsprozesse - was verstehst du darunter? Ich glaube, Mick und ich verstehen das Bewusstsein eher als Endergebnis vorausgehender Prozesse (im Rahmen des Seins). Das Bewusstsein wirkt sich dann auf das Handeln aus. Aber nicht auf das Sein. Das Sein wird von den Resultaten (Erfolge/Misserfolge) des Handelns geprägt. Und prägt damit das Bewusstsein.
 
...denn schließlich ist der Mensch nicht nur eine Marionette seiner Verhältnisse, sondernd kann über systemische und reflexive Bewusstseinsprozesse sowie seiner Antizipationsfähigkeit das Sein gestalten, so dass das Sein nicht nur das Bewusstsein steuert, sondern das Bewusstsein auch das Sein, und dies in einem ständigen Wechselwirkungsprozess.
Was gut funktioniert, wird zum Selbstläufer, was nicht funktioniert, wird zur Blockade. Das mit dem Wechselwirkungsprozess stimmt zwar, worum es hier aber ging, war wenn "die systemischen und reflexiven Vorgänge" sowie die "Antizipationsfähigkeit" nicht mehr ausreichen, nicht mehr greifen. Um das danach. Über diesen Punkt sind bei dem, was ich beschrieb, Werder`s Spieler längst hinaus.

Edit: @Hundertstelsekunde: hab`s jetzt erst gesehen. :tnx:
 
Gleich kommt ein Interview mit KA bei BuLi Aktuell u. a. zum Thema, ob Ralf Rangnick neuer Werdertrainer wird.
Gestern soll sich ja angeblich ein Vorstandsmitglied (Fischer) mit ihm getroffen. War ja hier auch schon zu lesen.

Bitte bloß das nicht.
 
Gleich kommt ein Interview mit KA bei BuLi Aktuell u. a. zum Thema, ob Ralf Rangnick neuer Werdertrainer wird.
Gestern soll sich ja angeblich ein Vorstandsmitglied (Fischer) mit ihm getroffen. War ja hier auch schon zu lesen.

Bitte bloß das nicht.


Im Sport1-Text (Seite204) stehen Auszüge von dem Interview zu lesen. Sinngemäß: Es hat keine Gespräche mit Rangnick gegeben. Auch nicht durch Fischer und Filbry. Es gibt keinen Plan B, was den Trainer angeht, da KA davon ausgeht, dass man mit TS die Saison auf jeden Fall zu Ende machen werden.

So viel dazu!
 
Gleich kommt ein Interview mit KA bei BuLi Aktuell u. a. zum Thema, ob Ralf Rangnick neuer Werdertrainer wird.
Gestern soll sich ja angeblich ein Vorstandsmitglied (Fischer) mit ihm getroffen. War ja hier auch schon zu lesen.

Bitte bloß das nicht.

Da wird genau das hier http://www.sport1.de/de/video/#/0,0_fcjfvbf9/url kommen. Um`s vorweg zu nehmen: KA hat jegliches Treffen mit Rangnick energisch dementiert.
 
Da wird genau das hier http://www.sport1.de/de/video/#/0,0_fcjfvbf9/url kommen. Um`s vorweg zu nehmen: KA hat jegliches Treffen mit Rangnick energisch dementiert.

Cool danke. Dann kann ich wieder umschalten. :)

Im Sport1-Text (Seite204) stehen Auszüge von dem Interview zu lesen. Sinngemäß: Es hat keine Gespräche mit Rangnick gegeben. Auch nicht durch Fischer und Filbry. Es gibt keinen Plan B, was den Trainer angeht, da KA davon ausgeht, dass man mit TS die Saison auf jeden Fall zu Ende machen werden.

So viel dazu!

Hab ich auch nichts anderes erwartet. Wundert mich nur echt, dass die das überhaupt aufgreifen. :rolleyes:
 
@ Mick

Mit "...daß die Truppe auf urtypische Weise mit ihrem losen taktischen Korsett und ihrer Ignoranz was die Spielweise des Gegners angeht..." bestätigst Du doch genau das was ich meine, denn wenn eine Manschaft die Spielweise des Gegner ignoriert, dann das ist ein klares Anzeichen dafür, daß sie mit der falschen Einstellung in die Partie(n) gegangen ist.

Diese falsche Berufsauffassung war auch der Grund für KA, einen Teil der Gehälter einzufrieren, weil sie die Spielweise des Gegner ignorierten sowie Kampf, Einsatz und Laufbereitschaft vermissen ließ. Er tat dies nicht, weil er glaubte, daß dadurch eine taktisch klug spielende Truppe ensteht, die ihre Torchancen permanent nutzt, bei der die Raumaufteilung stimmt und/oder das aus Grobmotorikern ohne Spielübersicht spielaufbauende Strategen werden, denn für spielerische und taktische Defizite - die ja eigentlich nicht so groß sein dürften, denn abgesehen von Özil ist der Stammkader, der im Vorjahr Platz 3 erreichte ja zusammengeblieben - kann man eine Mannschaft wohl kaum sanktionieren. Und er tat es auch nicht, um im besten Uli-Hoeneß-Schma die Medien zu bedienen - was nebenbei bemerkt für seine Vorgehensweise atypisch wäre -sondern es war der Versuch, die "Mannschaft" wachzurütteln, weil ihm zu diesem frühen Saisonzeitpunkt (somit auch in Hoppenheim, Hannover und gegen Mainz) abseits von spielerischen und taktischen Defiziten einiges in punkto Einstellung sauer aufgstoßen ist, womit diese Sanktion auch begründet wurde.
 
@ Mick_666
@ Hundertstelsekunde

So, jetzt komme ich endlich dazu Euch kurz zu antworten. Dass das Bewusstsein sich auf das Handeln auswirkt und nicht auf das Sein kann man so sagen, allerdings nur, wenn man die Handlungskomponente aus dem Konstrukt Bewusstsein herauslöst. Ich wollte nur darauf hinaus, dass es so etwas wie einen intentionalen Handlungsbezug gibt: Dieser kann im subjektiven Bewusstsein nur dann an Bedeutung gewinnen, wenn auf die vorhandenen Probleme die eigene Aufmerksamkeit gerichtet und für sie Verantwortung übernommen wird, d. h. ein personaler Bezug hergestellt wird. Dies setzt ein Bewusstsein darüber voraus, nicht nur das Produkt der Verhältnisse zu sein, sondern diese auch beeinflussen zu können. Dies setzt wiederum die Fähigkeit des Denkens in Zusammenhängen und der Perspektivübernahme voraus (systemisches Bewusstsein). Das reflexive Bewusstsein ermöglicht das Hinterfragen des individuellen und gemeinschaftlichen Handelns, das antizipatorische Denken die Einschätzung künftiger Entwicklungen und deren Beeinflussung. Für den intentionalen Handlungsbezug ist es entscheidend, dass Problemzusammenhänge auf sich bezogen werden und dass hierdurch motivationale Energien freigesetzt werden, die sich in Handlungen niederschlagen und das Sein beeinflussen. Wenn diese Handlungen nicht greifen, dann müssen sie neu überdacht und nach anderen Problem- und Ursachendefinitionen sowie Handlungsalternativen Ausschau gehalten werden, was die Bereitschaft voraussetzt, Lebensumständen durch aktives Handeln lernend begegnen zu können.
 
Mit "...daß die Truppe auf urtypische Weise mit ihrem losen taktischen Korsett und ihrer Ignoranz was die Spielweise des Gegners angeht..." bestätigst Du doch genau das was ich meine, denn wenn eine Manschaft die Spielweise des Gegner ignoriert, dann das ist ein klares Anzeichen dafür, daß sie mit der falschen Einstellung in die Partie(n) gegangen ist.
Nein, ich begründe es u. a. damit....
...richtig. Wenn Du auf Arbeit gehst und montag morgen einen Fehler machst, dann machst Du den dienstags nicht wieder oder versuchst zumindest, diesen zu vermeiden. Die kleinen Fehler, die Dir Mi. und Do. unterlaufen, versuchst Du in der nächsten Woche mindestens zu minimieren. Es wird immer mal schlechte Tage geben, wo Dir alte Fehler noch einmal unterlaufen. Aber im Wesentlichen achtest Du mit zunehmender Erfahrung auf diese Dinge und weisst, was Du frühmorgens auf keinen Fall vergessen darfst, welcher Zwischenschritt wichtig ist, um den nächsten gehen zu können, damit am Feierabend was brauchbares dabei rumkommt. Ist das im Fussball anders?

Manche bzw. viele Profi-Fussballer scheinen das jedenfalls anders zu sehen. Mir kommt es oft so vor, als ob die immer wieder von vorne anfangen. Ein Beispiel: Die Mannschaft Werder`s hatte es in der Hinrunde 09/10 über 6 bis 10 Spiele geschafft, genau die defensiven Algorithmen zu beherrschen, die heute wieder komplett fehlen. Obwohl sich das Team in der Besetzung so viel nicht verändert hat. Dies ist allerdings kein Werder-Phänomen. Aber für mich hat das eben mit genannter Berufsauffassung zu tun. Viele von denen vermitteln den Eindruck, dass sie überhaupt nicht wissen, wie Fussball erfolgreich funktioniert und auch nicht Willens sind, das zu erlernen. Wenn eins, zwei Leute ausfallen, fällt das Gebilde in sich zusammen? Weil die anderen nicht dazulernen, obwohl sie gesehen haben, wie`s geht? Es geht ihnen zu gut, das ist alles.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen - Routine im Job ist nicht mit Konzentration auf den Punkt, in diesem Fall mit 90 Minuten Leistungssport vergleichbar. Sehr wohl vergleichbar ist allerdings, aus Fehlern zu lernen sowie Abläufe zu trainieren und immer wieder abzurufen. Aber das wollen unsere Bubis offenbar nicht.

Deshalb wird die Arbeit für die Trainer immer schwieriger und Schaaf ist mit seiner Philosophie eigentlich zu gut für dieses Geschäft. Umso bemerkenswerter, dass er bisher so erfolgreich war. Deswegen ist es aber gleichzeitig mit diesem Trainer so wichtig, bei Neuzugängen und Förderung der Spieler auf Intellekt oder auf schon vorhandene taktische Schulung zu achten. Wenn immer wieder nur junge Spieler dazukommen, die noch viel lernen müssen, wird es mit diesem "Stamm" kaum funktionieren. Schaaf setzt bei Spielern auf das Ausreizen der schlummernden individuellen Möglichkeiten, geschult werden sie mMn bei uns eher nicht. Was sich darin zeigt, wenn viele dieser Spieler nach dem Weggang von Werder anderswo untergehen.

Nur machst Du den Fehler, grundsätzliche Berufsauffassung mit Einstellung bspw. auf ein Spiel zu vermengen. Da wirken wieder ganz andere Zusammenhänge, da ist der Ist-Zustand ohnehin nicht mehr zu ändern, da geht es darum, Automatismen zu finden, diese unreifen Bengels in ein Raster zu zwängen, welches am Ende des Spiels ein positives Ergebnis bringt. Da haben wir sportliche Probleme und an diesem Punkt ist der Verweis auf "Einstellung" so nicht richtig. Und das, um auf den Rest Deines Beitrages zurückzukommen, änderst Du nicht mit "Gehälter einfrieren". Schon gar nicht rüttelst Du damit jemanden wach.
 
@ Mick

Diese falsche Berufsauffassung war auch der Grund für KA, einen Teil der Gehälter einzufrieren, weil sie die Spielweise des Gegner ignorierten sowie Kampf, Einsatz und Laufbereitschaft vermissen ließ. Er tat dies nicht, weil er glaubte, daß dadurch eine taktisch klug spielende Truppe ensteht, die ihre Torchancen permanent nutzt, bei der die Raumaufteilung stimmt und/oder das aus Grobmotorikern ohne Spielübersicht spielaufbauende Strategen werden, denn für spielerische und taktische Defizite - die ja eigentlich nicht so groß sein dürften, denn abgesehen von Özil ist der Stammkader, der im Vorjahr Platz 3 erreichte ja zusammengeblieben - kann man eine Mannschaft wohl kaum sanktionieren. Und er tat es auch nicht, um im besten Uli-Hoeneß-Schma die Medien zu bedienen - was nebenbei bemerkt für seine Vorgehensweise atypisch wäre -sondern es war der Versuch, die "Mannschaft" wachzurütteln, weil ihm zu diesem frühen Saisonzeitpunkt (somit auch in Hoppenheim, Hannover und gegen Mainz) abseits von spielerischen und taktischen Defiziten einiges in punkto Einstellung sauer aufgstoßen ist, womit diese Sanktion auch begründet wurde.

Er hat die Mannschaft damit aber nicht wachgerüttelt; diese Aktion ist aus meiner Sicht eine etwas peinliche Aktion gewesen, da sie am Rande des Rechts genau da ansetzt, wo nichts zu holen ist. Aus meiner Sicht war das „Einfrieren“ der Gehälter der Ausdruck einer gewissen Hilf- und Ratlosigkeit der Führungsebene, und man hat damit sicherlich nicht die Berufsauffassung der Spieler verändert oder die Identifikation mit dem Verein erhöht. Ob diese Aktion auch ein nicht so gutes Signal für die Verpflichtung zukünftige Spieler war, sei mal dahingestellt.
 
@invisible
ich glaube, Du zäumst das Pferd von hinten auf, wie es @Hundertstelsekunde schon andeutete.

Bewusstes und schwer beeinflussbares Handeln ist der Punkt.
Wenn ich das richtig verstehe, unterscheidest Du noch zwischen Handeln, welches intuitiv passiert und Handeln, welches wissentlich, also denkend und vorausschauend passiert. Beides schafft einen Zustand, das Sein. Dieser Zustand, egal wie zustandegekommen, ist in unserem diskutierten Fall eine Mannschaft, die auf dem Rasen steht, die kein Selbstvertrauen hat und die individuell aufgrund verpassten Lerneffekts wenig selbst beitragen kann. Dann bestimmt allein das Sein, also das, was drumherum passiert, das Handeln und damit das Bewusstsein.
Auf gut deutsch beeinflussen die Umstände (Taktik des Gegners, eigene Tagesform, Spielverlauf etc.) das Handeln und steuern damit das Bewusstsein. Deshalb ist "Einstellung" an diesem Punkt eine Folge, keine Ursache. Da sind wir uns ja einig. Aber dass der "Zustand" irgendwann mal durch (in diesem Fall falsches) Handeln entstanden ist, ist sicherlich korrekt, ob dieses Handeln intuitiv oder intellektuell (systemisch/reflexiv) war, spielt aber alles in diesem Fall keine Rolle und ist der Ansatz von der falschen Seite.

Könnte das sein?

Wenn diese Handlungen nicht greifen, dann müssen sie neu überdacht und nach anderen Problem- und Ursachendefinitionen sowie Handlungsalternativen Ausschau gehalten werden, was die Bereitschaft voraussetzt, Lebensumständen durch aktives Handeln lernend begegnen zu können.
Und genau da sind wir bei dem, was ich meinte.

Zu deinem letzten Beitrag: Das wollte ich @Bremen sagen. :tnx:
 
Da wird genau das hier http://www.sport1.de/de/video/#/0,0_fcjfvbf9/url kommen. Um`s vorweg zu nehmen: KA hat jegliches Treffen mit Rangnick energisch dementiert.

Allofs wird bestimmt das nicht zugeben, dass man anderen Möglichkeiten ins augefasst um die Krise zu überwinden. Ich würde es einfach vom Aufsichtsrat fahrlässig finden diesem Zustand wo der Verein mit seiner Mannschaft sich befindet tatenlos zuzusehen. Ich bin mir sicher, dass in der Geschäftsführung im Hintergrund die Situation analysiert wird und Vorkehrungen getroffen hat nach Möglichkeiten zu suchen wie man da herauskommt die man natürlichkeit der Öffentlichkeit nicht mitteilen wird. Denn 2. Liga wäre der Supergau, sie das Interview mit Burdenski im WK. Es würde dem Wirtschaftunternehmen Werder in eine große Schieflage bringen.
Aber was für Veränderungen stattfinden werden weiß keiner. Übrigens Rangknik wäre keine Schlechte Lösung
 
Vorweg: Ich bin kein großer Anhänger von Marcel Reif.

Aber was er heute bei "Mein Stadion" gesagt hat ist leider mehr als wahr.
"Wenn nicht bald ein Anker geworfen wird könnte es sehr traurig werden" (so in der Art) und der Rest stimmte auch (für die, die es gesehen haben).
Das Problem ist Allofs ist nie und nimmer bereit diesen "Anker" zu werfen.
Ich sehe einer bitteren und dunklen Zukunft entgegen.

Es ist kaum zu fassen wie sehr man etwas in die Scheisse reiten kann und dann noch die Frechheit besitzt den gleichen Mist immer und immer wieder zu rechtfertigen!
Was ist denn wenn wir gegen Mainz wieder total untergehen?
Es gibt keinerlei Anzeichen das sich was ändert wird!
Der Mannschaft ist es anscheinend egal und KATS tappen total im dunkeln herum.
Und dafür werden sie sogar von einigen Fans noch gefeiert!:wall:
Ich habe vor der Winterpause gesagt das sich jetzt in der Winterpause etwas ändern muss, geändert hat sich rein gar nichts.
Es wurden wieder nur sogenannte "Talente" geholt die uns in keinerweise momentan helfen können. Wir bekommen immer nur zu hören "geht nicht" , "ist nicht möglich", "können wir nicht machen".
Was denkt sich Allofs denn was man machen sollte?
Alles schön weiter wie bisher. Hauptsache krampfhaft festhalten an nicht funktionierenden Dingen?
Was uns das bringt haben wir bisher glaubig gesehen.
Für mich steht fest das Werder entweder A) absteigt oder B) mit ganz viel Glück (mehr als Verstand) noch grade die Klasse halten kann.
 
Nur machst Du den Fehler, grundsätzliche Berufsauffassung mit Einstellung bspw. auf ein Spiel zu vermengen.

Das ist nicht richtig. Wenn ich die Berufsauffassung/Einstellung kritisiere, dann bezieht sich das ausschließlich auf die Spiele, in denen dieses Defizit herrschte (es gab in dieser Saison ja auch - leider zu wenige - Partien, in der die Einstellung stimmte) und nicht als grundsätzliches Problem. Dein diesbezüglicher Eindruck kann natürlich dadurch entstanden sein, daß sich die Spiele mit einer schlechten Einstellung derart gehäuft haben, daß man der Truppe ein grundsätzliches Einstellungsproblem vorwerfen könnte.

Da haben wir sportliche Probleme und an diesem Punkt ist der Verweis auf "Einstellung" so nicht richtig. Und das, um auf den Rest Deines Beitrages zurückzukommen, änderst Du nicht mit "Gehälter einfrieren".
Schon gar nicht rüttelst Du damit jemanden wach.

Auch das ist verkehrt. Ich habe heute um 11.24 h geschrieben

Mir sind die Verletztenliste, spielerische und taktische Defizite, Schwächen auf bestimmten Positionen, etc. durchaus bewußt [...]

so daß ich Dich frage, wie Du darauf kommst, daß ich bei den vorhandenen sportlichen Problemen auf die Einstellung verweisen würde?

Grundsätzlich sind sportliche Defizite (die wie vorhin bereits erwähnt, ja eigentlich nicht so groß sein dürfte, denn abgesehen von Özil ist der Stammkader, der im Vorjahr Platz 3 erreichte ja zusammengeblieben) und eine schlechte Einstellung in den jeweiligen Partien erst einmal zwar unterschiedliche Paar Schuhe.

Gefährlich kann es allerdings werden, wenn sportliche Defizite und eine schlechte Einstellung in den jeweiligen Partien sich miteinander kombinieren, so wie es z.Zt. bei Werder Bremen häufig der Fall ist. Wie oft hat man denn von KATS in dieser Saison schon gehört, daß die Mannschaft sich nicht mehr so präsentieren darf, oder das sie im Gegensatz zum Gegner die Laufwege und Zweikämpfe nicht angenommen hat? Das war keine Kritiken wegen sportlicher Mängel sondern wegen Deifzite an der Einstellung in den jeweiliegn Spielen.

Mit einer richtige Einstellung in einem Match kann dazu beitragen, daß die sportlichen Mängel mit Kampf, Einsatz und Laufbereitschaft bis zu einem gewissen Grad kompensiert werden. Warum hat denn Werder in den letzten Jahrzehnten Juve, Real, Inter oder den SSC Neapel (mit einem gewissen Diego Maradonna) aus dem Weserstadion gefegt? Bestimmt nicht, weil sie sich trösteten, daß die Gegner spielerisch deutlich überlegen waren, sondern weil die jeweiligen Spieler mit der richtigen Einstellung durch Kampf ins Spiel gefunden haben (3 € fürs Phrasenschwein) - auch wenn man vom Verletzungspech arg gebeutelt war, denn beim Sieg gegen Real z.B. fehlten uns Wiese, Frings, Diego, Borowski sowie Almeida und zudem hatte Fritz in dieser Partie früh verletzt.

Das Einfrieren der Gehälter war wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, der falsche Weg, auch weil er arbeitsrechtlich nicht zulässig gewesen ist. Aber was können KA und auch TS noch tun, um bei der Mannschaft für jede Partie die richtige Einstellung an den Tag zu legen, wenn die zahlreichen diesbezüglichen (!) Krisengespräche nicht fruchten? Von diesem Problem mit den sportlichen Defiziten abzulenken ist genau so der falsche Weg wie tatenlos zuzusehen, denn ohne die richtige Einstellung kann man selbst mit einer Weltauswahl keinen Blumenpott gewinnen.
 
Es gibt keinerlei Anzeichen das sich was ändert wird!
Der Mannschaft ist es anscheinend egal und KATS tappen total im dunkeln herum.
Und dafür werden sie sogar von einigen Fans noch gefeiert!
Wenn sie gegen Bayern so wie gegen Köln gespielt hätten, wäre das vielleicht zutreffend gewesen. Ich habe letzten Samstag jedoch eine andere Mannschaft gesehen und hoffe sehr, dass sie diesen Kampf und das Engagement auch gegen Mainz und darüber hinaus an den Tag legen.
 
Wenn sie gegen Bayern so wie gegen Köln gespielt hätten, wäre das vielleicht zutreffend gewesen. Ich habe letzten Samstag jedoch eine andere Mannschaft gesehen und hoffe sehr, dass sie diesen Kampf und das Engagement auch gegen Mainz und darüber hinaus an den Tag legen.

Stimmt ansatzweise.
Besser gespielt haben sie das ist wahr aber die gleichen Fehler gemacht wie die, die sie immer macht.
Nach dem Tor von Merte wurde immer mehr nach gelassen.
Wie oft haben wir das schon gesehen das die Mannschaft nach einer Führung wieder alles her schenkt.
Man sollte natürlich auch nicht vergessen das, dass die Bayern waren und gegen die kann man schon mal verlieren.
Zudem hat man gegen Hoffenheim auch eine andere Mannschaft gesehen aber sie ist ja nicht mal annähernd in der Lage Konstanz zu zeigen (Köln).
 

Wenn man die Sache so aufzieht wie Du es vorhin so schön getan hast: Ja, so kann man das sagen. :thumb:

Und hier zur guten Nacht noch ein kleiner Vierzeiler von Robert G., der unseren Dialog thematisch zumindest ein klein wenig aufscheinen lässt:

Die Basis sprach zum Überbau:
"Du bist ja heut schon wieder blau!"
Da sprach der Überbau zur Basis:
"Was is?" ;)
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top