Das Fehlen von Pizarro hat sich in den Partien vor Hamburg mE schon sehr bemerkbar gemacht. Uns fehlte die Struktur in der Offensive. Wenn ich mir folgende Definition anschauen, so trifft dies mMn auch merklich auf Pizarro zu. Er ordnet mMn unser Spiel in der Offensive, was man gegen Hamburg auch wieder eindrucksvoll sehen konnte. Zur Zeit macht er den Unterschied aus und ich sehe bislang niemanden, der Ihn wirklich ersetzen geschweige denn vertreten kann. Er macht es möglich, dass die Rädchen ineinandergreifen.
http://www.diplom.de/Bachelorarbeit...mplexitaet_und_Dynamik_in_Organisationen.html
Der Spielmacher: Der Spielmacher versteht sich selbst als eindeutiger Siegertyp und sucht ständig die Konkurrenz um zu beweisen, dass er der Beste ist. Sein Verhalten ist sehr risikofreudig, er motiviert andere ein schnelleres Tempo zu wählen und wird häufig ungeduldig wenn Menschen nicht mit der gleichen Energie und Motivation an die Sache heran gehen wie er selbst. Er liebt Innovationen und wird vom Wettbewerb gepuscht. Er ist dynamisch, spielerisch und handelt blitzartig. Sein Hauptziel im Leben ist es, der Sieger zu sein, denn er will um jeden Preis gewinnen. Er sieht das Leben wie ein Spiel, in dem es ausschließlich um den Wettbewerb geht. Sein Ehrgeiz und seine Motivation dienen aber hauptsächlich positiven Zwecken, er sucht den Wettbewerb, möchte aber kein Imperium aufbauen.
Er ist ausgestattet mit Sensibilität und der nötigen Intuition um immer wieder die richtigen Leute zusammen zu bringen, damit das Spiel weitergeht. Als Führungskraft kann er seine Mitarbeiter mit seiner Energie mitziehen und unterdrückt sie somit nicht. Er handelt fair und ist immer offen für neue Ideen, kennt aber keine Scheu, Mitarbeiter die dem Team nicht mehr weiterhelfen, auszutauschen. Die Eigenschaften Mitleid und Empathie sind für ihn Fremdwörter. Häufig findet man den Spielmacher in der Position des „jungen, dynamischen Managers“. Er arbeitet gut und hat viel Energie, aber in schwierigen Krisenzeiten reicht diese Dynamik nicht aus. Um ganz nach oben zu kommen, muss der Spielmacher sein jugendliches Rebellentum ablegen und zu einem gewissen Grad an die Organisation glauben. Das größte Problem, was ihn am meisten an seinem Aufstieg hindert, ist sein Charakter, der jugendlich, ausgelassen, fair und offen ist. Jedoch kennt er keine Grenzen und beharrt auf seiner Unabhängigkeit gegenüber Organisationen. Er geht dem Gefühl eingesperrt und gebunden zu sein aus dem Weg, was ihn auf lange Sicht in seinen Fähigkeiten einschränkt. Das Spiel ist sein Lebensinhalt, wenn Wettbewerbe zu häufig verloren gehen, wird der Spielmacher deprimiert und ziellos. In solchen Situationen bekommt er keine Unterstützung, denn Freundschaft und Vertrautheit gibt es in seinem Leben nicht.
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