Vor allem klauen die hier Ihre Ideen aus dem Forum.
Genau.
Zitat von BILD:
Schlechte Ergebnisse, eine leidenschaftslose Mannschaft...
Der einzige Grund.
Köln - Werder 11:25 Fouls
Frings Zweikämpfe: 14/9 gewonnen, Quote 64%
Bargfrede Zweikämpfe: 25/12 gewonnen, Quote 48%
die vergleichbare Doppelsechs:
Matuschyk Zweikämpfe: 12/7 gewonnen, Quote 58%
Lanig Zweikämpfe: 21/12 gewonnen Quote 57%
Das nominelle DM hatte also in etwa die gleichen (schlechten) Zweikampfwerte wie der Kontrahent. Hinzu kommen Kroos (17%) gegen Peszko (36%). Fritz (54%) bekam es oft mit Christian Clemens (56%) zu tun.
Hunt, Frings, Bargfrede, Kroos und Arnautovic sind zudem viel mehr gelaufen als Lanig, Matuschyk, Peszko, Clemens und Podolski. Auch ohne Ballbesitz.
Damit hatte Werder nahezu ähnliche Werte wie am 18. Spieltag - 24:19 Fouls, Frings/Bargfrede/Kroos bestritten weniger Zweikämpfe gegen Hopp, mit besserer Quote, weil sie etwa genauso viele Zweikämpfe gewannen wie gegen Köln. Dennoch war Hoffenheim ein noch aggressiverer und laufstärkerer Gegner als Köln. Alaba, Rudy, Weis und Vukcevic führten mehr Zweikämpfe und legten längere Laufstrecken zurück als Lanig, Matuschyk, Peszko und Clemens. Bei gleicher Gegenwehr.
Der erste wesentliche Unterschied aus Werder-Sicht war der, dass Hoffenheim im klaren 4-3-3, also mit zwei flachen Drei, mit Werder`s Raute in Sachen Raumaufteilung und Ordnung besser zu bespielen war als das mit der Raute gegen das 4-2-3-1 der Kölner funktionierte. Der zweite, dass Hoffenheim sich mehr am Spiel beteiligte, als es Köln tat (was natürlich auch, aber eben nicht nur mit dem Spielverlauf zu tun hatte). Ausserdem unterscheidet sich die individuelle Klasse des Mittelfeldes von Hoffenheim nicht in Summe von dem der Kölner.
Blanke Statistik, die sich allerdings mit meinen Beobachtungen deckt. Und ein weiterer Hinweis, dass Werder viel mehr an mangelnder Flexibilität in Bezug auf Spielausrichtung/ System und mangelnder eigener Kreativität, denn an fehlender Lauf- und Kampfbereitschaft scheiterte.