M
Mick_666
Guest
Was hast Du erwartet? Schaaf gehört zu Werder, seit knapp 39 Jahren.
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
Und das hat nichts mit Laufbereitschaft, Konzentration auf den Punkt usw. zu tun (auch wenn @Bremen das gebetsmühlenartig wiederholt ) sondern mit grundsätzlichem Willen und Bereitschaft jedes Einzelnen, an den eigenen Defiziten zu arbeiten. Doch die meisten Fußballer sind heutzutage scheinbar überhaupt nicht mehr bereit, sich konstruktiv und ausreichend selbstkritisch mit dem, was sie tun, auseinanderzusetzen. Sondern spulen ein uninspiriertes Pensum ab.

Und der ist kein Söldner, der dann mal weiterzieht mit Brillantohrring...:cool:

Ach Mick, so wie Du das schreibst, klingt es, als sei es ein generelles Generationsproblem... das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass mehr und mehr in dieser Generation eine Kritikunfähigkeit und wenig Lernbereitschaft herrscht. Es stellt sich allerdings dann auch die Frage, wieso diese Probleme explizit zur Zeit bei Werder so signifikant auftreten und nicht z.B. in Dortmund, wo eine Menge Protagonisten dieser Generation höchst erfolgreich und effektiv diese Defizite bekämpft haben.
Dass im Allgemeinen wir ein Problem mit der defensiven Disziplin haben, ist ja nichts Neues. Schreibst Du schon selbst in Deinem Beitrag - auch dass wir bis dato diese Probleme damit in den Griff bekommen haben, indem wir dann ein Tor mehr geschossen haben, als der Gegner.
Aber um all das geht es mir gar nicht. Es geht mir darum, die Frage zu klären, aus welchem Grund die Mannschaft, sich gegen Spiele, wie gegen Stuttgart, Hannover, Mainz, Kaiserslautern, Schalke oder jüngst Köln, sich nicht wehrt. Das Über-sich-ergehen-lassen, deutet schon arg darauf hin, dass sie sehr schnell im Spiel aufsteckt, sobald sie nicht zu ihrem Spiel findet, der Gegner uns auf den Füßen steht. Das ist kein taktisches Problem, das ist ein psychologisches Problem. Das muss nicht zwingend heißen, dass die Mannschaft nicht will. Das kann ebenso gut heißen, dass sie sich nicht als geschlossene Mannschaft sieht, die Identifikation mit dem Verein fehlt, das Gefühl irgendwie in der Bringschuld zu sein, ggü. dem Verein und dem Publikum, schlichtweg fehlt. Das ist imo schon ein Einstellungsproblem. Daher halte ich neben Krisensitzungen, neben dem Üben von Standards, neben dem Verinnerlichen von Laufwegen, die Förderung des Gemeinschaftgefühls, das Entwickeln von Verantwortungsgefühl, für das primäre Ziel.
Wochenlang habe ich geglaubt, dass das Einstellen eines Erfolgserlebnisses Wunder bewirken könnte. Falsch gedacht - nach dem ersten Rückschlag klappte die ganze Kiste wieder zusammen. Man konnte es während des Köln-Spiels fühlen, was dort auf dem Platz geschah. Insofern haben die Zicken das richtig gut gemacht und das ganze Spiel erinnerte doch stark an das Spiel in Mailand - nur aus unserer Sicht noch viel schlimmer, weil sich dieser Vorgang schon lange verselbstständigt hat und die Mannschaft nach dem ersten Windhauch umfällt.
Solche Phasen hatten wir gerade in den letzten 5 Jahren des Öfteren. Nach Diegos Abgang, dachte man zunächst, jetzt haben sie es begriffen. Die Laufbereitschaft war da, die Zuordnung passte, das Spielverständnis war phasenweise grandios. Aber auch dort fielen wir wieder in dieses Loch - ab diesem Augenblick fehlte ein Solist, wie eben Diego, dessen Abgang zunächst bewirkte, dass alle ein Stück weit mehr Verantwortung übernahmen, dann aber die vorn herein befürchtete Lücke hinterließ.
Ich denke nicht, dass wir Diego brauchen, um besser Fußball spielen zu können. Aber in der momentanen Verfassung könnten wir ihn brauchen, um erfolgreicher zu sein.
Wir müssen schauen, dass wir uns wieder dort hinbewegen, wo wir vor einiger Zeit schon waren. Dabei fehlt uns nicht ein spezieller Spieler oder ein neuer Zehner. Es fehlt imo an "Mannschaft".

Hm, ich hab jetzt dieses Jahr erst ein Desaster in Erinnerung.

Auch zum Rest......Das Über-sich-ergehen-lassen, deutet schon arg darauf hin, dass sie sehr schnell im Spiel aufsteckt, sobald sie nicht zu ihrem Spiel findet, der Gegner uns auf den Füßen steht. Das ist kein taktisches Problem, das ist ein psychologisches Problem. Das muss nicht zwingend heißen, dass die Mannschaft nicht will. Das kann ebenso gut heißen, dass sie sich nicht als geschlossene Mannschaft sieht, die Identifikation mit dem Verein fehlt, das Gefühl irgendwie in der Bringschuld zu sein, ggü. dem Verein und dem Publikum, schlichtweg fehlt. Das ist imo schon ein Einstellungsproblem.

Schön, ich zähle Testspiele irgendwie nicht in sowas rein.Echt?? Duisburg und Eskehirsespor zähle ich auch dazu!!!
Es stellt sich allerdings dann auch die Frage, wieso diese Probleme explizit zur Zeit bei Werder so signifikant auftreten und nicht z.B. in Dortmund, wo eine Menge Protagonisten dieser Generation höchst erfolgreich und effektiv diese Defizite bekämpft haben.![]()
Genau diese Fragen, die Du wiederholt stellst, habe ich wiederholt versucht, Dir zumindest im Ansatz zu beantworten. Aber....Es geht mir darum, die Frage zu klären, aus welchem Grund die Mannschaft, sich gegen Spiele, wie gegen Stuttgart, Hannover, Mainz, Kaiserslautern, Schalke oder jüngst Köln, sich nicht wehrt. Das Über-sich-ergehen-lassen, deutet schon arg darauf hin, dass sie sehr schnell im Spiel aufsteckt, sobald sie nicht zu ihrem Spiel findet, der Gegner uns auf den Füßen steht.
Damit setzt Du alles wieder an den Anfang der Debatte zurück. Dein ganzer Beitrag setzt die Debatte auf Null zurück. Eindrücke/Erkenntnisse werden nicht verstanden (bewusst?) oder/ und ignoriert. Zur empirischen Wahrheit gelangen wir sicher nicht. Aber zu einer sinnvollen Diskussion so auch nicht.Das ist kein taktisches Problem, das ist ein psychologisches Problem.
Was diese ganze Sache enorm erschwert, ist die Entwicklung in der BL hin zu konsequentem Systemfussball, der auf Eingespieltheit und eben einem klaren System beruht, welches je nach Qualitäten der Akteure variabel oder weniger variabel gespielt wird. Dass das Trainer so schnell umsetzen, habe ich auch unterschätzt. Die Partie gegen Mainz, wo wir glaubten, wieder in die zu diesem Zeitpunkt übliche Schaaf`sche Erfolgsspur zurückzukehren, war ein deutlicher Beleg. Und damit begründen sich auch Deine Fragen nach dem "Mainz, Dortmund und warum wir nicht?"das Entwickeln von Verantwortungsgefühl, für das primäre Ziel.
Damals hat meine Mannschaft (Bezirksliga) gegen den Abstieg gespielt. Eine Saison später hatten wir einen guten neuen Spieler im Mittelfeld bekommen und waren dann Zweiter.
Sind Transfermarkt-Profil, youtube-Videos und irgendwelche Infos zu seinem Berater-Konsortium vorhanden?



Weil er das desöfteren macht, wenn man zu seiner Sicht nicht ja und Amen sagt und sie als die einzig richtige anerkennt.Ich verstehe jetzt ehrlich gesagt, warum Du jetzt behauptest, ich resete die Diskussion auf Null und den Kopf schon wieder in den Sand steckst.
Es ist irre kompliziert, hier vernünftige Diskussionen zu führen.