Ganz im Gegenteil! Ich wünsche mir mehr Kritik vom Vorstand, Spielern und Trainer als auch von uns Fans. Ansonsten wird es hier noch düsterer als es jetzt schon ist. Fehler kann man nur mit Selbstkritik und Einsicht einstellen, ansonsten tritt man auf der Stelle.
Und wer sagt dir das es intern keine Kritik gibt, sowohl sich selbst gegenüber als auch den Spielern gegenüber?
Mich ärgern da eher die Werder-Fans die fordern das Werder öffentlich kritisieren , sich selber kritisch betrachten oder sich zu irgendwas bekennen soll. Eine Frage, warum?
Ich sehe es als professionell an, dass Werder nach außen die Dinge lobt die besser sind (z.B. das man sagt, dass es eine Leistungssteigerung gab) und nicht anfängt die Mannschaft oder irgendetwas öffentlich anzuprangern.
Das ist Bayernscheiße und ich muss das nicht sehen bzw. lesen.
Ein falscher Kommentar und die Presse zerreißt die Mannschaft (insbesondere Bild & Co) in der Luft. Sieht man doch als KA sagte dass sich im schlimmsten Fall von Spielern getrennt werden muss. Große Schlagzeilen: Allofs droht Spielern ... bla bla bla.
Ich löse meine Beziehungsprobleme auch nicht in der Öffentlichkeit, du/ihr vielleicht?
Klar ist das nicht alles gelobt werden soll, aber ich sehe auch nicht das dies passiert. Schaaf hebt nach den Spielen in Interviews das Positive raus oder versucht es zumindest und das zeigt mir, wie wichtig ihm jeder einzelne Spieler ist. Hier wird niemand in der Öffentlichkeit bloßgestellt
Wurst-Ulli, der Kaiser und Gefolge, die prangern öffentlich Spieler an, kritisieren in Interviews und Sendungen und ich finde es jedesmal einfach erbärmlich. Es wäre nicht mein Werder Bremen wenn es hier auch so gemacht würde. Bremen zeichnet sich seit Jahren als besonnene Mannschaft aus, in der einzelne Spieler auch mehr zählen als der Erfolg. Es geht uns/andere einfach nichts an, wie KATS & Co die Spieler kritisieren, fordern und mit ihren Fehlern konfrontieren und das ist auch gut so.
Meiner Meinung nach würde es der Mannschaft auch nicht gut tun, wenn Schaaf sich zu öffentlicher Kritik hinreißen lassen würde.
Werder löst (bisher) seine Probleme intern und das ist wie gesagt gut so.
Wikipedia sagt:
Die Krise bezeichnet eine problematische, mit einem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation.
Es bezeichnet (Ent-)Scheidung, entscheidende Wendung (Duden) und bedeutet eine schwierige Situation, Zeit, die den Höhe- und Wendepunkt einer gefährlichen Entwicklung darstellt (Duden).
Eine Krise ist zunächst nicht nur schlecht, denn sie zeigt Werder jetzt das etwas nicht stimmt. Jetzt hat man die Chance Probleme zu erkennen und alte Fehler auszubügeln.
Und ich denke/hoffe das Werder hier keine schlechte Arbeit leisten wird. Was natürlich nicht passieren wird, ist das diese Krise von jetzt auf gleich vorbei ist. Eine Krise bedeutet immer das Ende vom gelebten hinzu starken Veränderungen. Was das für Werder bedeutet wird sich denke ich in der Winterpause zeigen. Vielleicht wird Werder ein neues Spielsystem einführen? Vielleicht werden entscheidende personelle Veränderungen gemacht?
Damit ihr mich nicht falsch versteht, ich bin überhaupt nicht zufrieden mit der Situation und ärger mich über vergebene Punkte wie die gestern. Jedoch sehe ich in der Krise auch eine positive Seite und hoffe das die Probleme in der Mannschaft endlich gefunden und ausgeräumt werden. Denn die Probleme gibt es schon länger, sie haben sich schon in den vergangenen Spielzeiten gezeigt.
Für mich denke ich das Werder für die Raute einfach nicht mehr die richtige Mannschaft hat und sich gleichzeitig in der Mannschaft eine Mentalität eingeschlichen hat, die einerseits glaubt der Erfolg wäre Standard und anderseits ich bin unersetzlich und einfach gut.
Ich sehe in dieser Krise die Chance Werder wieder in die richtige Richtung zu schieben, oder mit den Worten aus "Wir sind Werder Bremen"
"Die Zeit ist da, wir sind zurück und Bremen strahlt und tanzt im Glück. Wir sind Stolz auf Werder und unseren Fisch!"
Wir sind Werder Bremen! Ein Leben lang grün-weiß!
Und das, wenn es sein muss, auch im unteren Tabellendrittel!
