Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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:lol:

TS ist 49 Jahre jung und sicherlich nicht zu alt, um nochmals etwas bewegen zu können. Einer wie er, wird nirgendwo mehr diese Chance erhalten, leider hat er seine starke Stellung nicht genutzt. Was er aber sicherlich wird niemals selber bestimmen können, ist der Zeitpunkt seines Abgangs bei Werder. Wenn es in der Rückrunde ähnlich schlecht anläuft, wird er schnell Geschichte sein.

B.

Es geht mir nicht ums Alter und übrigens spielt das Alter bei der Motivation überhaupt keine Rolle. Ich kenne Leute, die sind mit Ende 20 sowohl geistig als auch körperlich näher an der Rente als Menschen jenseits der 50. Die Frage ist, ob er nach der langen Zeit noch die Motivation hat, hier sowas wie einen Neuanfang zu starten. Und sei Dir sicher, so wie das beim HSV, Stuttgart, Köln und einigen anderen Clubs läuft, läuft es bei uns nicht. Und das ist gut so!!!

Und was meinste damit, dass er seine Stellung nicht genutzt hat? Nur mal so, er ist der erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte. Das wir nicht bis ins Jahr 2040 weiter mit ihm ständig in der Champions League spielen, war abzusehen, oder?
 
Ein Trainerwechsel birgt immer ein Risiko, nicht nur bei Bremen, da keiner weiß, wie er mit der Mannschaft zurechtkommt, oder die Mannscahft mit ihm, oder niemand weiß, ob ein neuer Trainer den Erfolg zurück bringen kann.

Was willst Du damit sagen? Einfach erst mal den Trainer wechseln?

Das, denke ich, ist das Problem. Das "erst mal". Aus Frust geboren.

Nur, wenn man den Fußball ein wenig beobachtet, weiß man, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man einen neuen Werdertrainer findet, der dann auch wieder zehn Jahre bleibt und x Titel und CL-Teilnahmen mit einem kleinen Provinzverein ohne wirtschaftliche Potenz holt, gering ist. Sehr gering.

Wenn Schaaf entlassen wird und an seiner Stelle ein Gross kommt oder meinetwegen ein Dutt, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei über 90 Prozent, dass wir in den nächsten sieben Jahren auf dem Werder-Trainerstuhl vier plus x neue Trainer und in der Vitrine KEINE neuen Meriten haben werden.
 
Wenn Schaaf entlassen wird und an seiner Stelle ein Gross kommt oder meinetwegen ein Dutt, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei über 90 Prozent, dass wir in den nächsten sieben Jahren auf dem Werder-Trainerstuhl vier plus x neue Trainer und in der Vitrine KEINE neuen Meriten haben werden.

Was eine hanebüchene "Argumentation". :lol:

Wer das sichere Unglück dem unsicheren vorzieht, sollte evtl. mal eine Psychologen konsultieren. Zukunftsängste sind nämlich zu über 90% therapierbar :D
 
Was eine hanebüchene "Argumentation". :lol:

Wer das sichere Unglück dem unsicheren vorzieht, sollte evtl. mal eine Psychologen konsultieren. Zukunftsängste sind nämlich zu über 90% therapierbar :D

Auch wenn die Zahlen keine Grundlage haben, so muss man schon mit Wahrscheinlichkeiten bzw. Prognosen arbeiten, denn sicher ist (zum Glück, wäre ja Langweilig) nichts. Und da kann man halt (ich kann es aufgrund fehlender Einblicke nicht beurteilen) auch zu dem Ergebnis kommen, dass die Prognosen mit KATS (oder auch nur einem von ihnen) besser sind als die Prognosen mit verfügbaren Alternativen.
Die von dir zitierte Aussage halte ich allerdings auch für unpassend und 90% ist da definitiv (deutlich) zu hoch gegriffen.
 
Was eine hanebüchene "Argumentation". :lol:

Wer das sichere Unglück dem unsicheren vorzieht, sollte evtl. mal eine Psychologen konsultieren. Zukunftsängste sind nämlich zu über 90% therapierbar :D

Auf die Zukunft bezogen von sicherem Unglück zu sprechen, ist genauso hanebüchen. Und das muss man unterstellen, wenn man die Situation mit einem neuen Trainer vergleicht, denn diese Betrachtung ist nunmal zukunftsbezogen.

Wenn Du die Ist-Situation meinst, dann ist die Aussage nicht von der Hand zu weisen - wenn auch als Vergleich hinkend.
 
Das wir nach den ganzen erfolgreichen letzten Jahren auch mal eine Saison in den Sand setzen, finde ich gar nicht weiter schlimm. Damit musste man ja auch irgendwann mal rechnen.

Ich finde, dass genau dass so nicht stimmt. Der Niedergang hat nicht erst diese Saison angefangen. Ich denke z.B. an die vorletzte Saison, die in der Bundesliga mehr als enttäuschend war und nur durch die Erfolge in den Pokalwettbewerben gerettet wurde (ich schreibe "nur", weil im Pokal auch immer viel Glück dazugehört und es mit Lospech wie in diesem Jahr gegen die Bayern auch anders laufen kann). Auch die letzte Saison war teilweise ziemlich erschreckend und wurde nur durch den beeindruckenden Schlussspurt gerettet. Dass es noch für den dritten Platz reichte, lag auch an der Schwäche von Leverkusen und Dortmund. Natürlich habe ich mich sowohl über den Pokalsieg letztes Jahr als auch über den dritten Platz und die CL-Quali in diesem Jahr (die ja auch mehr als knapp war) sehr gefreut, aber ich fürchte, dass diese Erfolge über einige Probleme, die sich in den letzten Jahren aufgebaut haben, hinweggetäuscht haben.
Als Probleme sehe ich z.B. die nie wirklich in den Griff zu bekommene Abwehrschwäche. Ich erinnere mich an so viele Spiele in den letzten Jahren, wo wir uns an den Kopf gefasst haben, wie naiv sich die Mannschaft angestellt hat (immer wieder bei Auswärtsspielen ausgekontert zu werden, Viererkette viel zu weit aufgerückt etc.). Das ist kein Problem erst dieser Saison, sondern besteht schon seit Jahren. Nur wurde es bisher noch durch die Offensive aufgefangen und deswegen hat man es irgendwie in Kauf genommen (hat ja auch Spaß gemacht).
Wenn ich an Werders internationale Auftritte denke, dann hat sich in den sechs Jahren seit der Meisterschaft auch nicht viel getan. Eher würde ich von einem Rückschritt sprechen. Besonders in der CL wurde es von Mal zu Mal schlechter. Da ist Werder weit hinter den eigenen Ansprüchen geblieben.
Dann scheint es wirklich grundlegende Probleme in der medizinischen Abteilung zu geben. Das deutete sich meiner Meinung schon beim Fall Klasnic an, zeigte sich nach meinem Eindruck daran, dass sich immer mehr Spieler bei anderen Medizinern behandeln ließen und gipfelt in der kaum zu erklärenden Häufung von Muskelverletzungen in dieser Saison. Da ist irgendetwas mehr als faul.
Auch die atmosphärischen Störungen in der Mannschaft sind nicht neu. Schon zu Zeiten von Micoud hatte man das Gefühl, dass es verschiedene Gruppen in der Mannschaft gab, die sich nicht grün waren. Auch mit Diego gab es immer wieder Probleme in der Mannschaft, die oft nur durch die Erfolge glattgebügelt wurden. Und das derzeitige Auftreten der Mannschaft zeugt nicht gerade von einer eingeschworenen Gemeinschaft.
Ich denke, man könnte noch mehrere Sachen aufzählen, die belegen können, dass die Probleme nicht erst mit der aktuellen Saison aufgekommen sind, sondern aktuell nur verstärkt ausschlagen.

Deswegen halte ich die Haltung, dass es gerade nur mal etwas schwieriger ist und alles wieder gut werden wird, wenn man nur in Ruhe weiter macht, für sehr gefährlich. Es wird wirklich Zeit, dass man sich wirklich hinterfragt und - wenn nötig - alles gehörig umkrempelt. Da gehört die Mannschaft dazu, da gehören aber auch der Trainerstab, die medizinische Abteilung und die Geschäftsleitung dazu. Letztendlich geht es nur um Werder Bremen und nicht um einzelne Leute. Und wenn man feststellt, dass es mit Thomas Schaaf oder Klaus Allofs so nicht weiter geht, dann dürfen solche Gedanken kein Tabu sein. Ich denke an 1999, als nach der Krisensaison die komplette Vereinsführung zurück trat, um neuen Strukturen und Leuten Platz zu machen. Damals waren alle geschockt und keiner hätte geglaubt, dass diese Maßnahme letztendlich die Voraussetzung für die überaus erfolgreichen Jahre mit KATS gebildet hat. Vielleicht ist jetzt einfach nach 11 Jahren wieder eine Ära zuende und es wird wieder Zeit für einen Neuanfang. Diesen Schnitt wird man sicher nicht in dieser kurzen Winterpause angehen können, aber spätestens zum Sommer ist er meiner Meinung nach nötig.

Ich bin lange genug Werderfan, um auch wieder eine längere Durststrecke durchzuhalten. Wichtig ist mir, dass ich das Gefühl habe, dass es ein Konzept gibt, dass die Richtung stimmt und etwas aufgebaut wird, dass Mut für die Zukunft macht. Das sehe ich zur Zeit leider nicht mehr.
 
Ich sehe das Problem, dass die Krise multidimensionale Ursachen hat.
Man kann einen neuen Trainer holen, dann muss man aber zwingend davon ausgehen, dass die Hauptursache TS ist und die Mannschaft an sich ein Riesenpotential besitzt, welches durch falsches Training und ungenügende Motivation nicht herausgekitzelt wird.

Dann hätte aber KA soweit alles richtig gemacht. Nun steht dieser auch in der Kritik, dass nicht zwingend genug nachgerüstet wurde. Demnach hat sich die These, dass nur der Trainer die Alleinschuld inne hat, fast von selbst widerlegt.
Nun kann man sagen, beide sowohl KA und TS müssen gehen, weil die schlechte Transferpolitik und das falsche Training + Motivation die beiden Variablen sind, die zu der Krise geführt haben. Es kann natürlich auch sein, dass aufgrund der nicht vorhanden Spielerpotentials aufgrund KA's Politik, Schaaf tatsächlich nicht mehr rausholen kann.
Dann müsste ein neuer Manager her.
In beiden letztgenannten Fällen würde die Diagnose: Wir brauchen neues Spielermaterial gemacht werden.

Ok.. Das führt zu einer nächsten Frage:War KA der Sparfuchs oder hätte er auch lieber mehr investiert, wurde aber vom AR dazu angehalten, möglichst günstige Spieler zu verpflichten?
Wie oft hat man von einem Herrn Lemke gehört: "Wir machen keine verrückten Dinge", wenn wir nicht international spielen, dann müssen wir LT verkaufen usw., sogar in Phasen, wo es noch gut lief. Würde der AR einem anderen Duo mehr Geld zur Verfügung stellen?
Wenn ja, dann kann er es doch jetzt auch noch machen?!

Nun kommen auch noch die anderen Verein, sprich die Konkurrenten hinzu, auch diese investieren Jahr für Jahr, manche mehr manche weniger. Nehmen wir mal den BVB. Sie hatten die letzten Jahre eine ähnliche Situation wie Werder bei der KAts Übernahme. Sie spielten keine gewichtige Rolle und fanden sich im MF teils im unteren MF der LIga wieder. Die Fans schraubten über die Zeit ihre Ansprüche zurüc, ebenso wie die Führung. Der Vorteil ist, dass kein Erfolgsdruck in dem Maße vorhanden ist, wie bei Bremen, die über die Jahre um die CL-Plätze mitgespielt haben, so dass man einfach testen kann. Man kann einfach junge Spieler installieren und ausprobieren, wenn man nicht den Druck hat, in der CL zu landen. Hinzu kommt, dass beim BVB ein durchaus hohes wirtschaftliches Potential vorhanden ist. Das zeigen die Umsatzzahlen, die in etwa in Bremens Bereich liegen, nur, dass man international gar keine Zusatzeinnahmen hatte. Das der BVB Schulden hat, die aber rückläufig sind, interessierte nicht so arg, ansonsten wären sie nicht mehr in der BL, aber das ist ein anderes Thema..

Was ich damit sagen will ist, dass Bremen ähnliche wirtschaftliche Voraussetzungen wie der BVB hatte, nur mit Zusatzeinnahmen. Nun hätte Bremen natürlich auch schon früher nen Cut machen können, denn mal ganz ehrlich, viele haben immer vom nächsten Schritt gesprochen, Topspieler 1 zu 1 ersetzen bzw den Kader eher noch qualitativ aufzurüsten. Da muss man mMn. in Erwägung ziehen, dass die Vereine der Spieler, an denen Werder Interesse hat, ganz genau wissen, wie sie mit Werder verhandeln müssen. Generell sind die Spielerpreise extrem gestiegen, aber sind die generellen Einnahmen von Bremen proportional zu den sich erhöhenden Spielerpreisen mitgestiegen? Das gleiche gilt ja auch für Gehälter. Wie gesagt, man hätte, früher einen Cut vollziehen und ausmisten können. Man hätte die sog. "Altlasten" nicht verlängern können und junge Spieler hochholen können. Klappt das und landet man direkt wieder weit oben, dann sind KATS tatsächlich Halbgötter, rutsch man ab, funzt das nicht, dann ist das Geschrei so groß wie derzeit.

Mit den Verpflichtungen von Wesley und Arnautovic sehe ich schon eine Verjüngunskur, die eingeleitet werden soll, es hat aber nicht funktioniert bisher. Einen Spielmacher zu verpflichten, wäre sicherlich sinnvoll gewesen, aber da hätte man Özils Transfererlös + viel mehr Gehalt investieren müssen, um einen gleichwertigen Ersatz zu bekommen und dieser muss dann auch sofort einschlagen.

Was strafverschärfend auch noch hinzu kommt, sind unkalkulierbare Verletzungen und deren Dauer. Sicher ist es richtig, dass Boenisch und Naldo. die einzigen Langzeitverletzten sind.
Doch man darf auch nicht vernachlässigen, dass sich zwischendurch immer mal wieder auch andere verletzt haben, teilweise mehrfach, so dass man immer wieder Änderungen vornehmen musste. Man musste bisher neue Spieler integrieren, ein neues System austütfteln und die ganzen Verletzungen kompensieren.
Es mag stimmen, dass gewisse Spieler eine falsche Einstellung zu Beginn der Krise an den Tag legten, was mit zum Geginn dieser führte. Über die Zeit kam aber auch noch fehlendes Selbstbewusstsein hinzu, bei sämtlichen Leuten, was die Situation verschärft. Sicher hätte Schaaf auch früher schon sich aus de U23 Kader bedienen können und wenn man als Hauptursache, nur die fehlende Einstellung als Grund für die schlechten Leistungen ausfindig machen kann, dann kann man davon ausgehen, dass die U23 Spieler sicher motivierter sind, können sie aber qualitativ auch mehr leisten, wenn sie selbst gegen den Abstieg in der 3.ten Liga kämpfen müssen?

Ich bin der Meinung, dass es sehr viele Variablen gibt, die zur derzeitigen Situation beigetragen haben. "Schuldlos" ist sicher keiner, jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. Die Frage , die sich stellt ist, ob eine Trainerwechsel allein oder einen Austausch von Kats, den Verein wieder nach oben führen kann, oder ob die gerelle Philosophie hinterfragt werden muss bzw. kann, was Investitionen angeht. Des Weiteren müssen sicher auch Spieler hinterfragt werden. Es ist so leicht zu sagen, dass ja KATS für die Mannschaft verantwortlich sind...Ändern sich auch die SPieler bei einer neuen Führung? Kann eine neue Führung mehr rausholen aus dem Verein und der Philosophie des "Sparens" treu bleiben? Ich weiss nicht, ob es momentan einen realtiv einfachen Weg geben würde, wie Austausch von Personal und es wird ad hoc besser. Selbst wenn KATS tatsächlich ausgebrannt sind und deshalb auch lieber ihre Posten frei machen sollten, muss man damit rechnen, dass die fetten Jahre erstmal vorbei sein könnten. Und wie groß wird das GEschrei bei manchen sein, die die Köpfe fordern, und nach der Enthauptung möglicherweise keine Besserung feststellen. Ich persönlich könnte mit einem Austausch von KATS leben, bin mir aber gleichzeitig auch bewusst, dass man daurch nicht zwangsläufig wieder da stehen wird, wo man die letzten Jahre war. Und wenn ich hier manche lese, befürchte ich, dass diese genau die Erwartungen haben....
 
So, die Hinrunde ist vorbei. Wir sind im Abstiegskampf. Darf man vielleicht jetzt den Trainer hinterfragen oder ist Schaaf weiterhin unantastbar und hat eigentlich so garkeine Schuld? ;)
 
@Norge

Die vielen Gegentore waren nun einmal immer unserer Spielweise und der Philosophie von Thomas Schaaf geschuldet. Und am Ende hat ihm diese Philosphie fast immer Recht gegeben. Wir haben fast jedes Jahr - trotz der vielen Gegentore - ein überragendes Torverhältnis erzielt. Klar kann man sagen, das Glas war immer halbleer, weil vielleicht noch mehr möglich gewesen wäre. Aber es bleibt einfach ein Fakt, dass wir unter Schaaf/Allofs die erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte bislang erleben. Wenn man sich über viele Jahre fast immer am Limit bewegt, wird die Gefahr logischerweise grösser, dass man irgendwann das Ziel nicht mehr erreicht.

Am Ende kommt es auf die Qualität im Kader an und es hat gegewärtig den Anschein, dass Schaaf und Allofs hier einige Fehleinschätzungen vorgenommen haben. Für mich stellt sich die Frage, ob beide das auch so einsehen und inwieweit es realistisch ist, einen notwendigen Umbruch umzusetzen. Und wie ich schon geschrieben haben, ob Thomas Schaaf hierfür noch einmal die Motivation aufbringt oder ob er evtl. am Ende der Saison das Feld freiwillig räumt.
 
@Norge

Die vielen Gegentore waren nun einmal immer unserer Spielweise und der Philosophie von Thomas Schaaf geschuldet. Und am Ende hat ihm diese Philosphie fast immer Recht gegeben. Wir haben fast jedes Jahr - trotz der vielen Gegentore - ein überragendes Torverhältnis erzielt. Klar kann man sagen, das Glas war immer halbleer, weil vielleicht noch mehr möglich gewesen wäre. Aber es bleibt einfach ein Fakt, dass wir unter Schaaf/Allofs die erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte bislang erleben. Wenn man sich über viele Jahre fast immer am Limit bewegt, wird die Gefahr logischerweise grösser, dass man irgendwann das Ziel nicht mehr erreicht.

Am Ende kommt es auf die Qualität im Kader an und es hat gegewärtig den Anschein, dass Schaaf und Allofs hier einige Fehleinschätzungen vorgenommen haben. Für mich stellt sich die Frage, ob beide das auch so einsehen und inwieweit es realistisch ist, einen notwendigen Umbruch umzusetzen. Und wie ich schon geschrieben haben, ob Thomas Schaaf hierfür noch einmal die Motivation aufbringt oder ob er evtl. am Ende der Saison das Feld freiwillig räumt.
Er ist doch viel zu stur dafür , leider auch um sich weiterzuentwickeln
 
PPSSSSSTTTT.
Bist du lebensmüde??
Jetzt kommen die Schaaf-Jünger vorbei und werden dich steinigen. :lol::lol::p


Ja ja ja,
immer wieder diese Mär von den Schaaf-Jüngern, die bei Thomas angeblich keine Fehler sehen. Mir sind die, trotz reger Forumsaktivität, zwar noch nicht begegnet, aber vielleicht könnt Ihr ja mal ein wenig stöbern und einen solchen Beitrag hier posten.

Natürlich hat Thomas Fehler gemacht, natürlich haben auch diese zur Krise beigetragen. Wer auf so etwas hinweist, wird auch keineswegs gesteinigt, zumindest nicht wenn es sich um konstruktive Beiträge handelt. (Auch und gerade als Kritiker sollte man aber damit leben können, dass auch Beiträge inhaltlich kritisiert werden können.)

Was aber nach wie vor nervt sind inhaltslose Zweiteiler, die gefühlt seit 2002 immer wieder lauten "Schaaf raus."

Ich würde mich ja schon freuen, wenn auf Nachfragen wie: "Wer soll denn an seiner Stelle übernehmen" mal Namen genannt würden.
 
Was sagen jetzt eig. die nach dem Stuttgart Spiel sagten das KATS=Werder und Werder=KATS ist? Seit ihr immer noch der Meinung oder hab ihr endlich begriffen das es nicht SV KATS ist sondern Werder Bremen ist? Und das KATS schon lang enicht mehr unantastbar sind?
 
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