Ja, richtig, es wurden die falschen Maßstäbe angelegt. Und zwar in erster Linie von Allofs und Schaaf.
Die jüngste Aussendarstellung der Geschäftsführung, inkl. der lächerlichen Gehaltseierei, lässt, bei allem Respekt, zu wünschen übrig und zeugt wenig bis nichts von der gewohnten Souveränität.

Die Krokodilstränen, die da zur Zeit über KATS Wangen rollen, sind schon reichlich bizarr. Grade bei Silvestre war die allgemeine Erwartungshaltung durchaus überschaubar und niedrig angesetzt worden, da er ja 4 monate untätig war.
Und auch nach den zu Beginn bereits unterirdischen vorstellungen war die Publikumsreaktion im goßen und Ganzen doch recht nachsichtig und zurückhaltend. nur mittlerweile tritt ganz einfach die selbe Ernüchterung ein, die leider mittlerweile schon fast obligatorisch ist, wenn es um die Integration eines LV´s geht.
Wenn ein Spieler, mit der Vita eines MS, reglmäßig zu einem der schlechtesten Spieler des Teams gehört und selbst einfachste, elementare Dinge nicht funktionieren, ist solch eine Reaktion wie gegen Nürnberg letztlich nicht wirklich verwunderlich. Generell halte ich zwar auch nichts von Pfiffen, kann sie in diesem Fall aber irgendwo nachvollziehen.
Die Dünnhäutigkeit TS´s ist mMn auf die generelle Problematik dieser scheinbar verfluchten LV-Position zurückzuführen. Nur gilt es dabei sich in erster Linie an die eigene Nase zu fassen, denn ob MS oder zahlreiche andere Kandidaten vorher, wurde allesamt von KATS ausgesucht, verpflichtet und scheiterten. Oftmals sogar kläglich. Angefangen von Jacek Chanko bis hin zu einem internat. Topstar, bei dem scheinbar alle positiven Eigenschaften irgendwo verschüttet liegen.
Der Vorwurf an die Fans, man würde den Spielern keine "Chance" einräumen ist daher nichts weiter als ein fast schon hilfloses Ablenken von der eigentlichen Problematik! Der Frust, daß auch der x-te Versuch, erneut in die Hose zu gehen scheint, ist bei KATS förmlich greifbar. Auch in verbindung zu der momentan sportlichen Durststrecke und einer Mannschaft, die nur sehr, sehr wenig Struktur in ihrem Spiel erkennen lässt. Es herrscht im OM ein kreatives Vacuum, welches man leider nicht mit den vorhandenen, hausinternen Mitteln beheben konnte.
Vom einstigen Offensivspektakel ist oftmals lediglich der Versuch geblieben, der zu selten zum Erfolg führt. Hinten präsentieren wir uns offen und anfällig, wie zu schlimmsten Zeiten und das permanente Umstellen der Startformation wirkt oftmals schon recht rat- und planlos.
Ich denke, TS hat derzeit genügend sportliche Baustellen, so daß er nicht noch von selbst weitere durch zweifelhafte Aussagen und Rundumschläge hinzufügen sollte.