Stuttgart 21

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Es ist mühselig, aber man kann die Drucksachen des Bundestages und Landtages von Baden-Württemberg lesen. Auch Drucksachen des EP sind einsehbar. Die lese ich derzeit soweit ich sie bisher gefunden haben gerade.
Hieraus kann man sich ein Bild von der Lage machen. Dann nimmt man die Berichterstattung der Fürsprecher und Gegner des Projekts und man kann dann genaus sehen, wer hier nur die halbe Wahrheit sagt und wer nicht.

Das man jetzt über den Juchtenkäfer versucht das Porjekt zu stoppen, erinnert mich dann doch an die Feldhamsterbauten, in deren Nähe man dann doch keine Feldhamster gefunden hat und deswegen ein privates (!) Milliardenprojekt in NRW in die Tonne treten konnte.
 
Zum Thema Bürgerentscheid und was die Grünen davon halten:

Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 14 / 36

14. Wahlperiode 21. 06. 2006

Antrag der Fraktion GRÜNE

(...)

4. die Belastung des Landesetats für SPNV-Investitionen durch Verzicht auf die Großprojekte „Stuttgart 21“ und „U-Strab Karlsruhe“ zu verringern;

(...)

Quelle: Ist die Drucksache 14/36 des Landtag von Baden-Württemberg Leider kann ich die Linkadresse zu der Drucksache nicht kopieren.

Zum Thema U-Strab in Karlsruhe hat es 2002 parallel zur Bundestagswahl einen Volksentscheid gegeben. Damals haben sich 55,5 % der Karlsruher für die U-Strab ausgesprochen. Hier die Quelle!
Wie kommen die Grünen, die jetzt bezüglich S-21 angeblichen so nach Volkes Wille schreien und meinen sie würden diesen vertreten, einen Antrag zu stellen, der sich genau über den Willen des Karlsruher Volkes hinwegsetzt?
 
Du versuchst schon wieder das Bemühen der Menschen, die gegen dieses Projekt sind, zu beschädigen. Fällt Dir aber garnicht auf, oder? Warum willst Du die Menschen als Idioten abstempeln?
 
Du versuchst schon wieder das Bemühen der Menschen, die gegen dieses Projekt sind, zu beschädigen. Fällt Dir aber garnicht auf, oder? Warum willst Du die Menschen als Idioten abstempeln?

Tue ich gar nicht. Ich zeige lediglich auf wie verlogen die Parteien sind, die versuchen auf dem Rücken dieser Menschen die anstehende Landtagswahl im nächsten Jahr zu gewinnen.

Zeigt doch deutlich, dass den Grünen der Volkswille nur dann recht ist, wenn er der eigenen Ideologie entspricht. Tut er dies nicht, dann ist er ihnen sch*** egal.
 
Der Mann mit den blutigen Augen.
:eek:
Der Ingenieur im Ruhestand hatte am vergangenen Donnerstag versucht, Jugendlichen zu helfen, die vom Strahl des Wasserwerfers weggefegt worden waren. Deshalb habe er die Arme hochgerissen und den Polizisten gewunken, um ihnen zu bedeuten, sie sollten aufhören. Dann traf ihn selbst der Wasserstrahl direkt ins Gesicht - so massiv, dass der Rentner ohnmächtig wurde. "Es fühlte sich an wie der Schlag von einem Riesenboxer", so Wagner zum stern.[..]Egon Georg Weidle, Chefarzt am Stuttgarter Katharinenhospital, diagnostizierte bei Wagner "schwerste Augenverletzungen". Am schlimmsten seien die "beidseitig schweren Prellungsverletzungen". Die Lider seien zerrissen, der Augenboden eines Auges gebrochen, die Netzhaut vermutlich eingerissen. Die Linsen sind zerstört, sie müssen durch Kunstlinsen ersetzt werden. Dietrich Wagner "ist im Moment erblindet", so der Arzt zum stern. Er wisse nicht, wie gut sein Patient in Zukunft je wieder sehen wird.
 
Zum Thema Bürgerentscheid und was die Grünen davon halten:


Wie kommen die Grünen, die jetzt bezüglich S-21 angeblichen so nach Volkes Wille schreien und meinen sie würden diesen vertreten, einen Antrag zu stellen, der sich genau über den Willen des Karlsruher Volkes hinwegsetzt?


Volksentscheide werden von den Parteien nur befürwortet, wenn sie eine Chance sehen, die eignenen Interessen durchsetzten zu können, da sind alle Parteien gleich, egal ob Union, SPD, FDP, Grüne oder wer auch immer.
 
Volksentscheide werden von den Parteien nur befürwortet, wenn sie eine Chance sehen, die eignenen Interessen durchsetzten zu können, da sind alle Parteien gleich, egal ob Union, SPD, FDP, Grüne oder wer auch immer.

Zu der U-Strab-Entscheidung kann ich aber sagen, da ich damals in KA lebte und noch keiner Partei engehört habe, dass die Entscheidung bis zu letzt sehr offen war. Nicht umsonst haben alle im Gemeinderat der Stadt Karlsruhe vertretenden Parteien, mit Ausnahme der Grünen, die ja angeblich so für Volksentscheide sind, dem Volksentscheid zur U-Strab zugestimmt.
 
Warum respektiert man die Entscheidung nicht, wenn man sich für eine Kopfbahnhofsanierung stark macht, anstatt für einen Durchgangsbahnhof?

Es ging generell um die Glaubwürdigkeit derjenigen, die jetzt nach einem Volksentscheid schreien, aber selbst, in einem anderen Fall (U-Strab KA), nicht bereit sind das Ergebnis eine Volksentscheides zu respektieren.
Das zeigt die Verlogenheit der Grünen in der Sache. Und genau daraum geht es. Entweder sagt man "Ja" zu Volksentscheiden und akzeptiert und respektiert deren Ergebnisse oder man sagt "Nein" zu Volksentscheiden. Aber Volksentscheide fordern und gleichzeitig missliebige Ergebnisse eines solchen nicht zu akzeptieren und zu respektieren zeigt das wahre Gesicht dieser Leute.

Die Grünen akzeptieren nur ihre eigene Meinung - auch wenn sie in der Sache falsch ist oder von dem Volke nicht gewollt wird. Hier empfehle ich noch mal das Buch und den Film "Unter den Linken". Toleranz gegenüber anderen Meinungen ist nicht gerade die Stärke der politisch Linken. Das wird an diesem Beispiel wieder deutlich.

Deswegen sage ich voraus: Wenn wir einen Volksentscheid zum Thema S21 bekämen und die Gegner wären unterlegen, würden sie den Kampf gegen dieses Projekt nicht einstellen.
 
Habe eine Seite zuvor diesen Beitrag geschrieben.

In Karlsruhe haben sich 55,5% der Bürgerinnen und Bürger für den Bau der U-Strab ausgesprochen. Im Landtag Baden-Württembergs stellten die Grünen den Antrag auf den Bau der U-Strab zu verzichten. Was klar gegen das Votum der Karlsruher Bevölkerung ist, die eben mehrheitlich für den Bau ist.
 

Noch nicht ganz. Bisher wird lediglich der Straßenbahntunnel angegangen. Der Tunnel für die Autos ist noch nicht begonnen worden. Hier gibt es - soweit meines bisherige Erkenntnis und das was ich von meinem Schwiegervater weiss - noch juristische Probleme. Mit meinen fünf bis zehn Jahren lag ich ja auch gar nicht mal so falsch bis die Umsetzung vollendet sein soll.

Ändert aber nichts daran, dass die Grünen trotz des positiven Volksentscheides das Projekt im Landtag stoppen wollten.
 
Komisch. Das wird derzeitig der Stuttgarter CDU wie auch Herrn Mappus vorgeworfen. Zudem wird dies belegt, warum. Es ist nachvollziehbar und Transparent. Etwas, dass dem politischen Willensbildungsprozess nicht so nachgesagt werden kann. Weshalb diejenigen, die bis heute an der Umsetzung festhalten, unglaubwürdig sind und ein Mappus jetzt im Frühstücksfernsehen einräumen muss, dass es "KOMMUNIKATIONSPROBLEME" gab.

In einer halben Stunde ist es so weit. Herr Mappus wird in seiner Regierungserklärung eine Alternative aufzeigen. Spannend. :beer:
 
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