Hä? Wenn Prödl Mertesacker etwas voraus hat, dann ja wohl die bessere Spieleröffnung.
Mir läuft es eiskalt den Rücken runter wenn Prödl in der eigenen Hälfte angespielt wird. Man spürt im Stadion förmlich wie er da schon das Muffensausen bekommt. Seine "Spieleröffnung" beschränkt sich auf Querpässe über 5-10 Meter, oder sinnlose halbhohe Bälle in das Halbfeld, die meist den Mannschaftskollegen nicht erreichen. Gerne spielt er den Ball auch mal unbedrängt ins Seitenaus, obwohl dieser dem 10 Meter entfernt postierten Außenverteidiger gilt (gegen Genua auf Pasanen, gegen Hoffe auf Fritz). Lange keinen Abwehrspieler mehr bei Werder gesehen der balltechnisch so limitiert ist. Wenn ich mir die Fußballkünste eines Basti Prödl so anschaue, erinnere mich grau und ungern an Franky (Ge-)Fahrenhorst.


