FC Hansa Rostock

...Es wäre für Rostock abermals bitter.

Wieso wäre es bitter? Die stehen doch soweiso schon mit beiden Beinen in der 3. Liga. Es könnte für die nur aufwärts gehn.

Aber ich denke, dass man dort wieder etwas aufbauen muss, was nachhaltig ist. Das geht schlecht, wenn man in der 2.Bundesliga gegen den Abstieg spielt.

Richtig. Vor allem wenn man bedenkt, dass einige Spieler (auch Leistungsträger bei Hansa) schon weggegangen sind.
 
Mit abermals bitter meine ich eher, dass man sich jetzt nochmal Hoffnungen macht. Wenn dann kommende Woche die Lizenz für Bielefeld doch reinflattert, ist das schon bitter. Aber wie du schon geschrieben hast, Rostock steht mit beiden Beinen in Liga 3.
Um jedoch in Liga 2 zu bleiben, bei einem Bielefelder Rauswurf, muss man schon sehr viel Glück haben. Es würden trotz Klassenerhalt einige Spieler gehen. Und man ist in Rostock auch nicht auf Rosen gebetten, so dass man mal eben auf Einkaufstour gehen kann. Die wären für mich in der kommenden Saison Abstiegskanditat Nummer 1 in der 2.Bundesliga.
In der 3.Liga hilft nur ein radikaler Neuanfang, um wieder nach oben zu kommen.
 
Es wäre das beste, wenn sich Hansa erst gar keine Hoffnungen machen sollte.
Da man dann, wenn Bielefeld doch die Lizen bekommen sollte, enttäuschter wäre.
 
Mit abermals bitter meine ich eher, dass man sich jetzt nochmal Hoffnungen macht. Wenn dann kommende Woche die Lizenz für Bielefeld doch reinflattert, ist das schon bitter. Aber wie du schon geschrieben hast, Rostock steht mit beiden Beinen in Liga 3.
Um jedoch in Liga 2 zu bleiben, bei einem Bielefelder Rauswurf, muss man schon sehr viel Glück haben. Es würden trotz Klassenerhalt einige Spieler gehen. Und man ist in Rostock auch nicht auf Rosen gebetten, so dass man mal eben auf Einkaufstour gehen kann. Die wären für mich in der kommenden Saison Abstiegskanditat Nummer 1 in der 2.Bundesliga.
In der 3.Liga hilft nur ein radikaler Neuanfang, um wieder nach oben zu kommen.

Also falls Rostock in der 2. Liga bleibt, werden die nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Darauf würde ich sogar wetten!;)
 
Nicht in Berlin, wo kreativ die Sitzschalen herausgerissen werden und die vorbildlichen Fans den Rasen stürmen, nicht in Hamburg, wo die eigenen Spieler liebevoll rassistisch beleidigt werden ... und ... und ... nein, nur in Rostock gibt es die wirklich bösen Fans und KEINE Familien, die mit ihren Kindern gerne des Fussballs wegen ins Stadion gehen.

Behauptet jemand was anderes? Nö. Auffällig sind die Rostocker dennoch und anscheinend auch auffälliger als Fans vieler anderer Vereine, da man immer wieder von Rostockern hört/liest, dass es da wieder "Vorfälle" gab. Persönliche Erfahrungen bestätigen da meine Meinung. Und aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen, gönne ich ihnen auch die 3. Liga und mehr.
 
Musik passt noch, der Rest ist dann eher nebensächlich. Mit fast 60 ist da eben nicht mehr drin.
Musst nicht sarkastisch-ironisch werden. Ich kenne viele, die sich auch in jungen Jahren bereits sehr für Politik interessieren, nicht erst im mittleren Alter.
Naja, ich nehme an Du wohnst in Bremen oder studierst dort. Dann braucht Du das tatsächlich nicht. Wer aber eher aus ländlichen Gefilden kommt, ist auf das Auto angewiesen und interessiert sich demzufolge auch dafür.
 
Behauptet jemand was anderes? Nö. Auffällig sind die Rostocker dennoch und anscheinend auch auffälliger als Fans vieler anderer Vereine, da man immer wieder von Rostockern hört/liest, dass es da wieder "Vorfälle" gab. Persönliche Erfahrungen bestätigen da meine Meinung. Und aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen, gönne ich ihnen auch die 3. Liga und mehr.

Darfst Du ja auch gerne!;)
Ich gönne ihnen halt nicht die 3. Liga, da ich dieses Bild, das gerne über die Rostocker verbreitet wird, nicht habe. Ich kenne halt sehr viele Fans dort, die sich klar von irgendwelchen Chaoten distanzieren.
Und wie ich schon sagte, in Extremsituationen reagieren einige "Fans" anderer Vereine ebenso, wie es die Rostocker z.B. in ihrem letzten Auswärtsspiel getan haben. Das soll die Sache nicht beschönigen, aber zumindest relativieren, denn das gibt es echt fast in jedem Club in solch einer Situation.
 
Darfst Du ja auch gerne!;)
Ich gönne ihnen halt nicht die 3. Liga, da ich dieses Bild, das gerne über die Rostocker verbreitet wird, nicht habe. Ich kenne halt sehr viele Fans dort, die sich klar von irgendwelchen Chaoten distanzieren.
Und wie ich schon sagte, in Extremsituationen reagieren einige "Fans" anderer Vereine ebenso, wie es die Rostocker z.B. in ihrem letzten Auswärtsspiel getan haben. Das soll die Sache nicht beschönigen, aber zumindest relativieren, denn das gibt es echt fast in jedem Club in solch einer Situation.

danke...wenigstens einer!!!!!!!!!!!!!!:tnx:
 
Ärger hatte ich bisher nur mit Frankfurtern und Rostockern und das nicht nur einmal. Mag Zufall sein, glaube ich aber nicht dran.
 
Hansa Fans lassen NPD Landtagschef nicht in die DKB Arena

09.08.2010

Rostock (nk) Etwa 150 Hansa-Fans haben Sonntagnachmittag Udo Pastörs, NPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag, vor dem Drittliga-Spiel des FC Hansa gegen die TuS Koblenz den Zugang zur DKB-Arena verwehrt. "20 Leute, zu denen auch Herr Pastörs gehörte, befanden sich am Eingang Südbereich, wo sie von Anhängern gesehen wurden, die daraufhin die Gruppe am Einlass hinderten", sagte Polizeisprecherin Dörte Lembke den Norddeutschen Neuesten Nachrichten.

Die Polizei habe anschließend den Ordnungsdienst der DKB-Arena unterstützt und die beiden Seiten voneinander getrennt. Die Gruppe um Pastörs befand sich zunächst weiter im Stadionbereich, entschied sich jedoch offensichtlich nach einer kurzen Beratung, das Gelände endgültig zu verlassen.

original Artikel aus dem Nordkurier

Strafanzeige nach Pastörs-Zwischenfall
Extremismus. Fans von Hansa Rostock verjagen den NPD-Fraktionsvorsitzenden. Der Vorstand verteidigt die Aktion.

Von Thomas Volgmann

Rostock. Die Auseinandersetzung zwischen Fans des FC Hansa Rostock und dem NPD-Fraktionsvorsitzenden im Schweriner Landtag, Udo Pastörs, sowie dessen Begleiter haben ein Nachspiel. „Wir ermitteln wegen des Verdachts der Körperverletzung gegen unbekannt“, sagte am Montag Polizeisprecherin Dörte Lembke gegenüber unserer Redaktion. Anzeige hat die Polizei von Amts wegen selbst gestellt.

Dagegen hat der Vorstand von Hansa Rostock, Bernd Hofmann, die Fans verteidigt. „Das ist ein positives Zeichen, unsere Anhänger lassen sich nicht politisch instrumentalisieren und wehren sich gegen die politische Einflussnahme der rechtsextremen NPD“, sagte Hofmann gegenüber unserer Redaktion. „Hansa ist nicht braun, anders als oft fälschlich dargestellt.“

Was war geschehen? Etwa 150 Hansa-Fans hatten am Sonntag vor dem Drittliga-Spiel gegen TuS Koblenz Pastörs und 15 seiner Begleiter den Zugang zur Südtribüne des Stadions verwehrt. Augenzeugen berichteten gegenüber unserer Redaktion: „Pastörs wurde auf der Treppe von einigen Fans erkannt, die sich ihm in den Weg stellten.“ Danach habe sich die Nachricht wie ein Lauffeuer auf der Südtribüne herumgesprochen. Rufe wie „Nazis raus“ seien laut geworden.

Immer mehr Menschen hätten den NPD-Leuten den Zugang versperrt. Dabei sei es vermutlich in zwei Fällen auch zu Handgreiflichkeiten gekommen, bestätigte Polizeisprecherin Lembke. Ordnungskräften und Polizei gelang es, die Gruppen zu trennen. Dem NPD-Fraktionschef sei vom Veranstalter angeboten worden, von einem anderen Bereich des Stadions aus das Spiel zu verfolgen. Nach kurzer Beratung habe sich Pastörs allerdings entschieden, die Spielstätte endgültig zu verlassen.

Eine Stellungnahme war gestern vom NPD-Politiker dazu nicht zu bekommen. „Herr Pastörs befindet sich im Ausland und ist nicht erreichbar“, ließ Fraktionssprecher Peter Marx wissen.

Auch Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) meldete sich gzu dem Zwischenfall zu Wort und unterstützte die Fans. „Das sind klare Bekenntnisse zum Sport. Leute, die radikalisieren, haben da nichts zu suchen“, so der Oberbürgermeister.

ein durchaus Positives zeichen wie ich finde. :applaus: :applaus:
 
Zitat: "Herr Pastörs befindet sich im Ausland und ist nicht erreichbar“, ließ Fraktionssprecher Peter Marx wissen."

Schade, dass man solch einem Nazi die Einreise nach Deutschland nicht verweigern kann.

Ansonsten eine gute Aktion von Hansa, die hoffentlich Schule macht.
 
schon ein bisschen lustig, wenn man einen der auf den rasenstürmenden fans gut kennt :D
das wirklich schlimme is nur, das man die leute nach so langer zeit in der bild wieder sieht....
 
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