Keine Nachnominierung geplant
Das Kandidaten-Casting wird sich auf den erweiterten Kader beschränken. "Wir planen aktuell keine Nachnominierungen", sagt der Bundestrainer.
- Keine Chance für Torsten Frings also, dessen Verhältnis zu Löw ohnehin als gestört gilt.
- Keine Chance auch für Thomas Hitzlsperger, vor Jahresfrist noch fester Bestandteil des DFB-Teams. Der ehemalige Stuttgarter wechselte überstürzt zu Lazio Rom und fand sich auch dort nur schwer zurecht.
- Keine Chance für den erfahrenen Tim Borowski
- und keine Chance für die Talente Stefan Reinartz (Bayer Leverkusen) und Philipp Bargfrede aus Bremen.
Es läuft alles auf einen 23-Jährigen mit der Erfahrung von zwei A-Länderspielen hinaus. Sami Khedira vom VfB Stuttgart genießt hohes Ansehen bei Löw, "er hat sehr viel Potential", sagt der Bundestrainer. Khedira hat die U21-Nationalelf 2009 als Kapitän zum EM-Titel geführt und im September 2009 gegen Südafrika (2:0) im DFB-Team debütiert. Im Training in Sciacca wird Khedira von Löw auffallend oft gelobt, er schätzt die technischen Fähigkeiten und die Torgefährlichkeit des Stuttgarters.