(...)Da hier ist nur ein taktisches Geplänkel - eine Spielerei. Grundsätzlich steht die Raute ja, sie muß nur auch mit dem richtigen Engagement und der nötige Flexibilität umgesetzt werden.
Welches System auch immer gespielt wird, wichtig ist doch auch die Interpretation. Das hat 666_WERDER auch schon gesagt:
Zitat von 666_WERDER:Also ob ein 4-2-2-2 von uns so viel defenisver interpretiert werden würde als die übliche Raute. (...)
Jeder Spieler ist flexibel, Fußball ist schließlich ein Bewegungssport. In der Vorwärtsbewegung wird mit aufgerückt. Bei der Rückwärtsbewegung sollte es eigentlich auch so sein. Wenn das nicht richtig funktioniert, bekommt man Gegentore. Dazu kommen noch die individuellen Fehler.
Selbst wenn wir mit einer Dreier-Abwehrkette und fünf Mittelfeldspielern oder der Doppel-Sechs auflaufen würden, würde weiterhin offensiv nach vorne gespielt. Systemänderung: Mal schauen. Woran aber auf jeden Fall gearbeitet werden muss (und das war schon in der letzten Saison so) ist die Defensivarbeit. Gegen den KSC war der Aufschrei nach dem Tor von Freis groß. Nun passiert gegen Gladbach das Gleiche mit Baumjohann.
Vielleicht müssen in solchen Situationen einfach mal mehr Spieler hinten bleiben und dann konsequent drangehen. Aber ob das nun etwas mit dem System zu tun hat?
Gegen Bielefeld und Schalke hat mMn zweimal Unkonzentriertheit zu den Punktverlusten geführt. Zwei späte Gegentore durch Nebenherlaufen, vielleicht war man sich dort schon zu sicher, dass man gewinnen würde.
Halte es also mit asterix110011.
Die Systemfrage ist eine Auslegungssache.