Alles Gute zum Geburtstag, Thomas Schaaf! 

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Seltsam. Was ist Deine Aufgabe, wer bist Du? 
Dem Grunde nach wählst Du schon den richtigen Ansatz, allerdings ist mir das Ganze dann doch zu oberflächlich betrachtet. Mehr oder weniger systemabhängige oder systemimmanente Faktoren wie die grundsätzlichen Fähigkeiten der Spieler, wie der vorgegebene Handlungsrahmen - die Spielausrichtung etc. berücksichtigst Du gar nicht. Ein Kernpunkt der Kritik, den es bereits seit den Abgängen von Ernst, Micoud und der Integration von Diego hier im Forum gibt, war zum Beispiel, dass ein System weitergespielt wurde, auf das nach und nach die Spieler überhaupt nicht mehr passten.Jetzt ist die Frage: ändert man je nach Gegner das System, oder spielt man sein eigenes System. Ersteres führt dazu, dass man Eingespieltheit verliert, was dazu führt, dass es leichter zu individuellen Fehlern kommen kann (Fall 1 träte also öfter ein). Man kann aber trotzdem noch genauso durch die taktische Überlegenheit des Gegners verlieren (Fall 2), möglicherweise allerdings weniger häufig, als wenn man immer dasselbe System spielt. Man hat aber den Vorteil der Eingespieltheit, individuelle Fehler werden reduziert, allerdings muss man damit rechnen, dass der Gegner ziemlich genau weiss, worauf er sich einstellen muss.
Das sind meiner Meinung nach die Sachen, die man Gegeneinander abwägen muss.
Das ist die vieldiskutierte Frage: Agieren wir wirklich, obwohl es danach aussieht? Oder reagieren wir eher auf die Taktik des Gegners? Bspw. mit viel Ballbesitz, Brechstangentorschüssen ohne jede Effizienz und entscheidenden Raumgewinn sowie ohne Überraschungsmomente anzurennen, ist lediglich eine Reaktion auf das, was der Gegner spielt. Der behält dann ausserdem die Spielkontrolle und lässt uns weiterhin kopf- und hilflos nach Möglichkeiten suchen. Die Taktik des Täuschens, Scheinpassivität oder cleveres und gleichzeitig kontrollierendes Verschieben, systematisches Provozieren von Fehlern, indem die Konzentration des Kontrahenten genommen wird, das alles fehlt Werder sehr oft in solchen Partien. Aber das ist STRATEGIE. Was uns optisch oft als "Agieren" verkauft wird, ist in Wirklichkeit eine verquere Form des Reagierens.Mir ist es wichtig, dass wir versuchen zu agieren, weil wir dadurch die Möglichkeit haben den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Wenn es mal schlecht läuft haben wir so immer noch die Möglichkeit etwas zu ändern.
Das Magath klar der beste Trainer ist , brauchen wir eigentlich nicht diskutieren , ...

Korrekt, weil's grober Unfug ist.
Und @ Mick: Ich wiederhole mich - ich freue mich schon auf die kommende Saison, wenn das Taktiküberungeheuer Magath (also wenn man primitiven Kick & Rush als taktische Innovation verstehen will) in drei Wettbewerben antreten darf. Seine letzten Ausflüge dahin mit dem wohl besten Bayernkader des letzten Jahrzehnts waren ja nicht so prall, gelle. Bei den von Dir erwähnten Siegen Magaths vs. Schaaf ist nämlich nicht uninteressant, wer der beiden Trainer jeweils 'ne Mannschaft mit 2-fach- bzw. 3-fach-Belastung ins Feld geführt hat und wer eben nicht. Wie gesagt, mal schauen, wie der pseudoverschlagene Fitnesstrainer Magath das nächste Saison so auffe Reihe kriegt.
btw.
Alles Gute, Thomas!
Vor allem muss er sich erstmal fussballerisch verstärken, denn mit dieser Truppe wären die meisten anderen Trainer wieder auf Platz 8 gelandet. Das mit der Doppelbelastung habe ich ja bereits öfter und im eigens eröffneten Thread unter "Allgemeines" angesprochen, unter dieser hat außer Bayern in den letzten 8 Jahren kein anderer Verein gleichzeitig durchweg gute Bundesliga-Ergebnisse einfahren können.Und @ Mick: Ich wiederhole mich - ich freue mich schon auf die kommende Saison, wenn das Taktiküberungeheuer Magath (also wenn man primitiven Kick & Rush als taktische Innovation verstehen will) in drei Wettbewerben antreten darf.

Aber in der Liga hat er ja auch das Maximum rausgeholt und um das Team unter einem anderen Trainer (Hitzfeld?) die CL gewonnen hätte?
@CrystalPalace
Zuerstmal hast Du vergessen, dem Trainer zu gratulieren.
Dann - schreibst Du eigentlich nur Beiträge auf meine hier im Forum und sonst nichts?Seltsam. Was ist Deine Aufgabe, wer bist Du?
Dem Grunde nach wählst Du schon den richtigen Ansatz, allerdings ist mir das Ganze dann doch zu oberflächlich betrachtet. Mehr oder weniger systemabhängige oder systemimmanente Faktoren wie die grundsätzlichen Fähigkeiten der Spieler, wie der vorgegebene Handlungsrahmen - die Spielausrichtung etc. berücksichtigst Du gar nicht. Ein Kernpunkt der Kritik, den es bereits seit den Abgängen von Ernst, Micoud und der Integration von Diego hier im Forum gibt, war zum Beispiel, dass ein System weitergespielt wurde, auf das nach und nach die Spieler überhaupt nicht mehr passten.
Ein weiterer Kernpunkt, der mir auch gerade einfällt: Wenn Du schon die "Eingespieltheit" ansprichst, dann muss besonders dann auch die Spielführung den Umständen entsprechen. Nach Spielpausen wie Sommer und Winter können logischerweise die Automatismen nicht so greifen wie mitten in der Saison. Werder fängt aber meist genauso an, wie nach der Saison/Hinrunde aufgehört wurde. Volle Ausrichtung auf Ballkontrolle, konsequentes Verschieben in Gegner`s Hälfte usw. Doch die Laufwege stimmen dann meist noch nicht, Chancen werden versemmelt, die Ruhe am Ball fehlt. Zunächst muss eine Mannschaft über die eigene Ordnung und Staffelung im Spiel auch die Sicherheit finden, um danach die Stärken ausspielen zu können. Werder aber tut nach meinen Eindrücken zu oft das Gegenteil und macht den zweiten Schritt vor dem ersten. Kaum ein Team startet spielerisch stark nach einer längeren Pause, aber die allermeisten agieren auch zunächst verhaltener. Für mich mit ein Grund, warum wir regelmäßig durchwachsen starten, dafür aber gegen Ende einer Runde aufdrehen. Die Frage ist an dieser Stelle, warum nicht zuerst ein paar schmutzige Siege eingefahren werden, um über das errungene Selbstvertrauen auch zu fussballerischen Stärken zu finden. Wir aber verirren uns regelmäßig in "Anfangskrisen", um dann mühselig da wieder raus zu kommen.
Das System muss nicht ständig verändert oder dem Gegner angepasst werden. Es ist aber wichtig, dieses entweder den eigenen Spielern anzumodellieren oder eben den gegebenen Umständen. Beides bei Werder mMn nur unzureichend vorhanden und daher kritikwürdig.
Das ist die vieldiskutierte Frage: Agieren wir wirklich, obwohl es danach aussieht? Oder reagieren wir eher auf die Taktik des Gegners? Bspw. mit viel Ballbesitz, Brechstangentorschüssen ohne jede Effizienz und entscheidenden Raumgewinn sowie ohne Überraschungsmomente anzurennen, ist lediglich eine Reaktion auf das, was der Gegner spielt. Der behält dann ausserdem die Spielkontrolle und lässt uns weiterhin kopf- und hilflos nach Möglichkeiten suchen. Die Taktik des Täuschens, Scheinpassivität oder cleveres und gleichzeitig kontrollierendes Verschieben, systematisches Provozieren von Fehlern, indem die Konzentration des Kontrahenten genommen wird, das alles fehlt Werder sehr oft in solchen Partien. Aber das ist STRATEGIE. Was uns optisch oft als "Agieren" verkauft wird, ist in Wirklichkeit eine verquere Form des Reagierens.
Vor allem muss er sich erstmal fussballerisch verstärken, denn mit dieser Truppe wären die meisten anderen Trainer wieder auf Platz 8 gelandet. Das mit der Doppelbelastung habe ich ja bereits öfter und im eigens eröffneten Thread unter "Allgemeines" angesprochen, unter dieser hat außer Bayern in den letzten 8 Jahren kein anderer Verein gleichzeitig durchweg gute Bundesliga-Ergebnisse einfahren können.![]()


anke, danke, danke!:applaus: