Wortwahl, die zu wünschen lässt

Letzte Woche beim Boule-Turnier, als ich eine kurze Hose und meine von Mückenstichen samt Kratzspuren gezeichneten Stelzen offen trug, sagt einer zu mir: "Wenn ich deine Beine hätte, würde ich die in eine Mülltüte stecken und in einen Abfalleimer werfen.
Ich brauchte keine 2 Sekunden: "Wenn ich deinen Kopf hätte, würde ich ihn in den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) stecken.."
 
Letzte Woche beim Boule-Turnier, als ich eine kurze Hose und meine von Mückenstichen samt Kratzspuren gezeichneten Stelzen offen trug, sagt einer zu mir: "Wenn ich deine Beine hätte, würde ich die in eine Mülltüte stecken und in einen Abfalleimer werfen.
Ich brauchte keine 2 Sekunden: "Wenn ich deinen Kopf hätte, würde ich ihn in den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) stecken.."
Alter Falter :lol:
Schlagfertig isser ja.
Ziehste beim nächsten Mal ne lange Buchse an, dann sieht man die blutarmen Trommelstöcke auch nicht.:D
 
Formulierungen, die mir auf die Nüsse gehen:

Am Ende des Tages.
Nicht dafür.
Und tschüss.
Ein Stück weit.
Muss man ganz klar sagen.
Das wird man doch mal sagen dürfen.
Ich bin kein...aber...
 
Auch dieses ständige "ja" zwischen den Aussagen bei Fussballerinterviews nervt mich.
Oder "Ja gut" als Einleitung, auch immer sehr beliebt.
Steigerung "Ja gut, ich sag mal..." :D
 
Weil ich Menschen mag, die sich gut ausdrücken können und oder authentisch sind.
Das ist mMn sogar noch wichtiger als rhetorische Fähigkeiten, denn Eloquenz ist aus unterschiedlichen Gründen nicht jedem Menschen gegeben.


So einem Gosens nehm ich ab was er erzählt z.B..Viele Andere scheinen vorgefertigte Textbausteine in Interviews aufzusagen, das langweilt und nervt mich.
:tnx:

Geht mir genauso, auch weil dadurch die Authentizität auf der Strecke bleibt. Ich erinnere mich z.B. als bei meinem Brötchengeber der damalige Verkaufsleiter einen Assistenten / Innendienstleiter einstellte, der - frisch von der Uni mit dem Selbstverständnis, das Rad neu erfinden zu können - eine CI bei der telefonischen Begrüßung für das Nonplusultra hielt. Ich hatte zum dem VK-Leiter ein so gegenseitiges, vertrautes Verhältnis, dass er mich ab und zu um meine Meinung / Rat fragte. Dabei erzählte ich ihm, dass ich diese einheitliche Begrüßung seines Assistenten deshalb für "großen Mist" (mein O-Ton) halte, weil dadurch die Authentizität verloren geht; sowohl bei den Kolleg(inn)en als auch bei der Firma, die zu der Zeit ein noch junges und dynamisches Unternehmen war. Indirekt stimmte er meinen Einwänden zu, dennoch hatte ich den Eindruck, dass er die Entscheidungen seines Assistenten nicht unterminieren wollte. Erst als sich bei ihm die Beschwerden von Kunden über diesen "Einheitsbrei" mehrten, pfiff er seinen Assistenten zurück.
 
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