Hinzu kommt, dass unsere Mannschaft ja viel zu selten bei eigenem Ballbesitz gefährlich im 16er (genau da wo es eben gefährlich werden muss!) Aktionen setzt mit mehrern Offensivspielern.Hab so das Gefühl, dass wir mittlerweile nur noch ein defensives Konzept haben.
Alles was offensiv stattfindet ist entweder auf Glück oder individuelle Einzelleistungen zurückzuführen. Hab nicht das Gefüh,l dass irgendwelche Spielzüge eintrainiert werden, geschweige denn offensive Standards wie Ecken oder Freistöße.
Die Balance fehlt mMn komplett, es wird sich von Minute 1 kraftraubend der defensiven Marschroute verschrieben, ohne Nadelstiche zu setzen.In Hälfte 2 zollen wir nach und nach Tribut für diesen kräftezehrenden Einsatz und zerfallen mental und physisch in unsere Einzelteile, im Grunde weiß das auch der Gegner, der Teils nur mit stoischer Ruhe und abwartend agieren muss, bis wir einbrechen.
Zu guter letzt folgt noch ein völlig verkorkstes Ingamecoaching mit Teils aberwitzigen Wechseln und null Effekt...das spielt dann den gegnerischen Mannschaften noch zusätzlich in die Hände...fertig ist der Salat...
Slomka hat es in einer Szene gegen Wolfsburg gut beschrieben, als sich Ludde mal auf links gut durchgesetzt hat und den Ball in den 16er geflankt hat.
"Da sind nur 2 Spieler im 16er gegen das Wolfsburger Abwehrbollwerk und das ist zu wenig, da müssen sich 3-4 Spieler mit einschalten, tun sie aber nicht, vielleicht geschuldet aus Verunsicherung nicht zuviel zu riskieren."
Darum sehe ich Lücke eben als Schlüsselspieler vorne im 16er, der durch seine Präsenz im 16er Spieler binden wird und dadurch eben z.B. Selke Woltemade oder wer auch immer zusätzlich stärker im 16er für Gefahr sorgt.
Kohfeldt´s System ist doch mittlerweile nur noch auf tiefe Läufe ausgelegt, die Stürmer müssen extrem viel mit nach hinten arbeiten und dann wird versucht durch Balleroberungen in die Tiefe zu spielen.
Dafür landen aber meistens nach 3-4 Stationen viel zu viele Bälle wieder in des Gegners Fuss, ein echtes einschnüren der gegnerischen Mannschaft an deren 16er erfolgt doch garnicht, so dass unsere Stürmer im 16er Abwehrspieler binden und dort für Gefahr Sorgen und dann durch Flanken von Aussen oder bei Abprallern durch Schüsse aus der zweiten Reihe zum Abschluss zu kommen, unser Offensivspiel endet viel zu häufig spätestens am gegnerischen 16er, alles zu einseitig und berechenbar.
Die Gegner warten nur auf den Fehler unseres Teams, Rückstand und dann versucht Kohfeldt noch irgendwas zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Kein Gespür für klare Wechsel im Spielverlauf, er wartet häufig zu lange anstatt selbst von der Bank an sein Team die richtigen Impulse zu geben.
Ergenbis, letzter Heimsieg war es September 2019? Unfassbar...
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gerettet" hat. Wenn man eine Saison mit "Stürmern" wie Bartels und Osako beginnt, die rein körperlich unterlegen sind und für Kopfbälle nach Flanken schon mal komplett ausscheiden - tja, was will man da erwarten.
dahinter.



