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Der Spott war ihnen gewiss, wenn's schief gehen würde. Und es ist schief gegangen. Vor dem Spiel bei Hannover 96 ließ der Kölner Coach Christoph Daum seine Spieler im Kurztrainingslager die FC-Hymne singen - jeden in seiner Sprache. Nach dem 1:2 in Hannover lästerte die Presse über "Daums Chorknaben", die im Keller "versingen" würden. Trotz des 2:1-Sieges bei den Bayern ist der FC das zweitschlechteste Team der Rückrunde. Nur dank ihrer guten Leistungen in der ersten Saisonhälfte befinden die Kölner sich nicht in akuter Abstiegsgefahr. Zum endgültigen Klassenerhalt fehlt nach Daums Ansicht aber immer noch ein Sieg. "Dafür treten wir fünfmal an. Das werden alles Nervenspiele", fürchtet der Trainer. Es sei denn, das Team regelt alles gleich beim ersten Versuch gegen Bremen. Kommentar: Martin Groß.
Trainer Martin Jol hat Angst. Angst davor, dass sein HSV, der vor etwas mehr als einer Woche noch die Chance auf drei Titel hatte, "am Ende so einer Saison mit leeren Händen dasteht." Inzwischen verabschiedeten sich die Hamburger nämlich nicht nur aus dem DFB-Pokal, sondern verloren auch in der Liga 0:2 in Dortmund. Damit liegen die "Rothosen" zwar weiter nur drei Punkte hinter Tabellenführer Wolfsburg, doch der Vorsprung auf Platz sechs ist auf fünf Zähler zusammengeschmolzen. Deswegen gilt es jetzt, so Jol, in erster Linie das Mindestziel Europacup, sprich wenigstens Rang fünf, abzusichern. Ganz ähnlich dachte die Hertha vor drei Wochen und nach drei Pleiten in Serie auch. Zwei Siege später und zwei Punkte hinter Platz eins sind die Berliner jedoch wieder ein heißer Titelkandidat. "Hamburg wird ausschlaggebend dafür, wohin die Reise geht", meint Manager Dieter Hoeneß, "sollten wir dort gewinnen, ist alles möglich." Kommentar: Marcel Reif.
Karlsruhe gewinnt bei Bayer Leverkusen, Cottbus zu Hause gegen Spitzenreiter Wolfsburg und Gladbach und Bielefeld trennen sich unentschieden. Weil am vergangenen Spieltag die unteren vier Teams alle punkteten, schwebt der VfL Bochum plötzlich wieder in akuter Abstiegsgefahr. Statt fünf Zählern beträgt der Vorsprung nur noch drei Punkte. Dabei hatten die Bochumer die Chance zum Befreiungsschlag, führten in Bremen zur Pause mit 2:0. Doch dann drehte Werder auf und der VfL verlor mit 2:3. "Für uns ist eine Niederlage nach einem solchen Vorsprung natürlich unsäglich, weil wir die Punkte hätten gut gebrauchen können", ärgerte sich Marcel Koller. Gegen Hannover müsse man nun zusehen, "dass wir wieder auf die Reihe kommen", hofft der Trainer. Sonst könnte es noch mal richtig eng werden. Anders als bei 96, das nach dem 2:1 gegen Köln laut Auskunft von Coach Dieter Hecking "zu 100 Prozent durch" ist. Kommentar: Hansi Küpper, Moderation: Jan Henkel.
Da ich in Kölle bin ist es mir ziemlich egal wer kommentiert![]()