Vorab: Dies soll nicht als Niedermachen der Mannschaft, sondern als konstruktive Kritik an ihr und als Versuch, zu erklären, wo der verdammte Wurm liegt, dienen.
- Frankfurt (2:3): Nach nur 6 Minuten steht es bereits 0:1. Obwohl Özil wenig später per FE ausgleicht, war die Anfangsphase grausam, das trifft allerdings auf das gesamte Spiel zu.
- Bayern (1:1): Dieses Spiel kann ich nicht beurteilen, da ich zeitgleich den Dortmundern in Stellingen zugesehen hatte. Vielleicht schreibt ja noch jemand etwas dazu.
- Gladbach (3:0): Selbst gegen die defensiven Gladbacher konnten wir nach 20 Minuten froh sein, nicht schon zurückzuliegen. Immerhin waren wir spielerisch besser, auch das nämlich eine absolute Seltenheit in dieser Anfangsphase.
- Hertha (3:2): Es passierte nix. Für mich gegen schwache Berliner auch ein Zeichen fehlender Konzentration.
- Hannover (0:0): Auch hier hatte der Gegner mal wieder die erste große Chance. Dieses Spiel ist quasi der Prototyp für diese Kritik, denn erst mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Spielgeschehen.
- Leverkusen (0:0): Siehe Hannover.
- Mainz (3:0): Auch hier: Den besseren Start erwischte der Gegner. Und wie so oft konnten wir froh sein, dass wir nicht schon nach wenigen Minuten zurücklagen.
- Stuttgart (2:0): Die Ausnahme, die die Regel bestätigt, und man fragt sich: Wieso eigentlich nicht immer oder wenigstens häufiger so? Von Anfang an hellwach.
- Hoffenheim (2:0): Hoffenheim von Anfang an überlegen, was sich dann auch im Elfmeter widerspiegelte. Und wie so oft: Erst mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Spielgeschehen.
- Bochum (4:1): Ganz schlimm. Nach nur wenigen Sekunden bereits der Rückstand, dann Pfosten und Latte. Glück gehabt, dass unser erstes richtiges Aufbäumen gleich funktionierte.
- Nürnberg (2:2): Auch dies ein sehr trauriger Beweis dafür, was bei dieser permanenten anfänglichen Nachlässigkeit passieren kann und irgendwann auch passiert. Wieder ein sehr früher Gegentreffer und wir kommen nicht einmal erwähnenswert aus der eigenen Hälfte.
- Dortmund (1:1): Eine frühe Chance haben wir in dieser Saison ja selten genug gesehen. Aber wieso ist es nicht möglich, daran anzuknüpfen? So ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Einige Unkonzentriertheiten haben dazu geführt, dass auch Dortmund in den ersten zehn Minuten schon das 1:0 hätte erzielen können.
- Freiburg (6:0): Hier das Problem mal andersrum. Zum leidigen Pech beim Abschluss kam in bemerkenswerter Weise die Unkonzentration dazu.
- Wolfsburg (2:2): Hier gibt es gar nicht mal so viel zu kritisieren. Wir haben das Spiel gemacht, Wolfsburg stand aber auch kompakt. Wenigstens versucht, mehr erwartet ja auch niemand.
- Köln (0:0): Das ganze Spiel war scheiße. Aber so schlecht wie in der gesamten ersten Halbzeit dann eigentlich auch wieder nicht. Klar ist es schwer, gegen die Kölner durchzukommen. Man muss es aber auch versuchen.
- Schalke (0:2): Hier ist das gesamte lahme Spiel ebenfalls nicht nur der mangelnden Konzentration zuzuschreiben. Schalke spielte grausam und zwang uns, auch grausam zu spielen.
- Hamburg (1:2): Und wieder mal ein Paradebeispiel. Früher Gegentreffer, wir bringen gar nichts zustande und brauchen diesmal sogar satte 70 Minuten um so etwas wie das Spiel zu finden.
Ich frage mich dann doch tatsächlich, woran das liegt. Um es klarzustellen, es geht mir nicht explizit um Torchancen oder gar Tore. Es geht mir darum, vernünftige Pässe zu spielen und eine Struktur in das Spiel zu bekommen. Daraus entstehen dann meist auch Chancen. Was die Defensive betrifft, so wünsche ich mir, dass diese Nachlässigkeit endlich ein Ende hat. Wie gesagt, alles vortrefflich zu beobachten in den, mal mehr, mal weniger, ersten 20 Minuten.
Was übrigens auch für Europa- und DFB-Pokal gilt. Und auch für viele Spiele vergangener Spielzeiten. Aber in dieser Saison fällt mir das besonders unangenehm auf.
Man braucht meistens etwas Zeit, um ins Spiel zu finden, um sich Torchancen zu erarbeiten. Das hindert aber niemanden, saubere Pässe zu spielen und auch mal nach vorne zu arbeiten. Und hinten sicherer zu stehen, verdammt nochmal.
Frohe Weihnachten.
- Frankfurt (2:3): Nach nur 6 Minuten steht es bereits 0:1. Obwohl Özil wenig später per FE ausgleicht, war die Anfangsphase grausam, das trifft allerdings auf das gesamte Spiel zu.
- Bayern (1:1): Dieses Spiel kann ich nicht beurteilen, da ich zeitgleich den Dortmundern in Stellingen zugesehen hatte. Vielleicht schreibt ja noch jemand etwas dazu.
- Gladbach (3:0): Selbst gegen die defensiven Gladbacher konnten wir nach 20 Minuten froh sein, nicht schon zurückzuliegen. Immerhin waren wir spielerisch besser, auch das nämlich eine absolute Seltenheit in dieser Anfangsphase.
- Hertha (3:2): Es passierte nix. Für mich gegen schwache Berliner auch ein Zeichen fehlender Konzentration.
- Hannover (0:0): Auch hier hatte der Gegner mal wieder die erste große Chance. Dieses Spiel ist quasi der Prototyp für diese Kritik, denn erst mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Spielgeschehen.
- Leverkusen (0:0): Siehe Hannover.
- Mainz (3:0): Auch hier: Den besseren Start erwischte der Gegner. Und wie so oft konnten wir froh sein, dass wir nicht schon nach wenigen Minuten zurücklagen.
- Stuttgart (2:0): Die Ausnahme, die die Regel bestätigt, und man fragt sich: Wieso eigentlich nicht immer oder wenigstens häufiger so? Von Anfang an hellwach.
- Hoffenheim (2:0): Hoffenheim von Anfang an überlegen, was sich dann auch im Elfmeter widerspiegelte. Und wie so oft: Erst mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Spielgeschehen.
- Bochum (4:1): Ganz schlimm. Nach nur wenigen Sekunden bereits der Rückstand, dann Pfosten und Latte. Glück gehabt, dass unser erstes richtiges Aufbäumen gleich funktionierte.
- Nürnberg (2:2): Auch dies ein sehr trauriger Beweis dafür, was bei dieser permanenten anfänglichen Nachlässigkeit passieren kann und irgendwann auch passiert. Wieder ein sehr früher Gegentreffer und wir kommen nicht einmal erwähnenswert aus der eigenen Hälfte.
- Dortmund (1:1): Eine frühe Chance haben wir in dieser Saison ja selten genug gesehen. Aber wieso ist es nicht möglich, daran anzuknüpfen? So ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Einige Unkonzentriertheiten haben dazu geführt, dass auch Dortmund in den ersten zehn Minuten schon das 1:0 hätte erzielen können.
- Freiburg (6:0): Hier das Problem mal andersrum. Zum leidigen Pech beim Abschluss kam in bemerkenswerter Weise die Unkonzentration dazu.
- Wolfsburg (2:2): Hier gibt es gar nicht mal so viel zu kritisieren. Wir haben das Spiel gemacht, Wolfsburg stand aber auch kompakt. Wenigstens versucht, mehr erwartet ja auch niemand.
- Köln (0:0): Das ganze Spiel war scheiße. Aber so schlecht wie in der gesamten ersten Halbzeit dann eigentlich auch wieder nicht. Klar ist es schwer, gegen die Kölner durchzukommen. Man muss es aber auch versuchen.
- Schalke (0:2): Hier ist das gesamte lahme Spiel ebenfalls nicht nur der mangelnden Konzentration zuzuschreiben. Schalke spielte grausam und zwang uns, auch grausam zu spielen.
- Hamburg (1:2): Und wieder mal ein Paradebeispiel. Früher Gegentreffer, wir bringen gar nichts zustande und brauchen diesmal sogar satte 70 Minuten um so etwas wie das Spiel zu finden.
Ich frage mich dann doch tatsächlich, woran das liegt. Um es klarzustellen, es geht mir nicht explizit um Torchancen oder gar Tore. Es geht mir darum, vernünftige Pässe zu spielen und eine Struktur in das Spiel zu bekommen. Daraus entstehen dann meist auch Chancen. Was die Defensive betrifft, so wünsche ich mir, dass diese Nachlässigkeit endlich ein Ende hat. Wie gesagt, alles vortrefflich zu beobachten in den, mal mehr, mal weniger, ersten 20 Minuten.
Was übrigens auch für Europa- und DFB-Pokal gilt. Und auch für viele Spiele vergangener Spielzeiten. Aber in dieser Saison fällt mir das besonders unangenehm auf.
Man braucht meistens etwas Zeit, um ins Spiel zu finden, um sich Torchancen zu erarbeiten. Das hindert aber niemanden, saubere Pässe zu spielen und auch mal nach vorne zu arbeiten. Und hinten sicherer zu stehen, verdammt nochmal.
Frohe Weihnachten.
