Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Dieses Verhalten ist für mich nahezu unerklärbar. Die Spiele sind ja - von den schlechten Ergebnissen abgesehen - nicht einmal mehr schön anzusehen. Die Kartenpreise sind über die Jahre teurer geworden und dennoch pilgern die Leute ins Stadion und lassen das sportliche Elend über sich ergehen. Das verstehe, wer will. Für mich wäre das Fernbleiben ein Mittel, um den Verantwortlichen aufzuzeigen, dass man diesen Weg nicht mehr unterstützt.
Für die meisten ist es ein Event.
Die Weser entlang,mit Freunden treffen,Bier,Bratwurst,fachsimpeln,Stadion Atmosphäre...
Den Rest nimmt man immer gleichgültiger hin.
 
Es ist ja schon bizarr, dass CF seine attraktivsten Spieler unter Marktwert verkauft, damit einen hohen Erlös erzielt, der laut AR und der GF Finanzen zur Deckung der Fehlbilanzen genommen wird. Es sind die gleichen Personen, nämlich HHG & KF, die hauptverantwortlich dafür sind, dass Werder finanziell dermaßen angeschlagen ist. Wenn jetzt noch Mbangula gehen sollte, haben sie fast 50 Mio € eingenommen und können nur noch Leihspieler holen. Statt der 7 letzte Saison sind wir evtl. bei deren 5. Kaufoptionen völlig uninteressant, weil man sie sowieso nicht kaufen kann.
Aber bei JS weigerte sich CF beharrlich ihn unter dem Marktwert zu veräußern, was bei den anderen Spielern kein Problem darstellte. Es ging da um 3-4 Millionen.
JS ist ja nicht blöd. Der sieht das auch. Er hatte eine Vereinbarung mit der TSG. Die Zusammenarbeit mit ihm wird dadurch nicht einfacher. Mit dem Wissen seiner langwierigen Verletzung (=ca. 6 Monate) wäre das ein guter Deal gewesen. Konnte man nicht ahnen.
Ich frage mich, wie die mit diesem Kader 15-17 Punkte in der HR holen wollen? Das wäre maximal erreichbar.
Es könnte am Ende doch eine interessante JHV im Herbst geben, wenn die Mannschaft am Tabellenende und der Trainer vor der Entlassung steht. Die Performance wird sich nicht groß ändern. Wie ich schon schrieb, CF fand die letzte Saison schon maximal anstrengend. Diese wird das Alles noch toppen.
 
Wo ist eigentlich die Rechtsabteilung der Geschäftsführung Sport ( Eisbär) :confused:
Der Postet hier doch sonst rund um die Uhr:coffee:
Könnte aber auch im Sauerstoffzelt liegen!
Wenn es ganz schlecht läuft nimmt er sich immer eine Auszeit.
Könnte diesmal länger dauern.

Vielleicht muss er auch seinen Job nachgehen und heute ein paar Spieler am Land ziehen.
Würde so einiges erklären.:D
 
Der erste Spieltag der Saison 2025/26 begann für Werder Bremen mit einem 1:4 bei Eintracht Frankfurt. Ein Jahr später, zum Auftakt der Saison 2026/27, wiederholt sich das Ergebnis beinahe wie ein Déjà-vu: Werder verliert beim SC Freiburg ebenfalls mit 1:4.

Auf den ersten Blick mag diese Parallele Zufall sein. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch schnell deutlich, dass das Zustandekommen dieser identischen Ergebnisse alles andere als zufällig ist.

Denn so unvermeidbar die Trennung von Horst Steffen letztlich gewesen sein mag: Strukturelle Probleme eines Vereins lassen sich nicht durch einen Trainerwechsel beheben.

Ein neuer Trainer kann Symptome kurzfristig kaschieren, er kann Abläufe verändern und vielleicht sogar neue Impulse setzen. Was er nicht kann: Versäumnisse und Fehlentwicklungen auf der Ebene der Kaderplanung, der sportlichen Strategie und der grundsätzlichen Vereinsführung innerhalb weniger Wochen beseitigen.

Genau hier liegt das eigentliche Problem von Werder Bremen.

Die strukturellen Defizite scheinen inzwischen so gravierend zu sein, dass sich zu Beginn der Amtszeit von Daniel Thioune nicht einmal der viel beschworene „Neue-Besen-Effekt“ eingestellt hat. Statt einer kurzfristigen Verbesserung der Punkteausbeute blieb auch dieser Impuls aus. Die Konsequenz: Die Punktausbeute unter DT bewegt sich auf einem ähnlich enttäuschenden Niveau wie zuvor unter seinem Vorgänger HS.

Natürlich wäre es falsch, bereits nach einem einzigen Spieltag den Verlauf einer gesamten Saison vorherzusagen. Ein 1:4 ist zunächst einmal nur ein Ergebnis. Trotzdem sollte Werder aus den Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit gelernt haben. Und diese Erfahrungen legen zumindest die Befürchtung nahe, dass der Verein auch in dieser Saison wieder sehr schnell in den Kreis der Abstiegskandidaten geraten könnte.

Damit droht ein bekanntes Szenario: Der sportliche Druck steigt, die Mannschaft bleibt hinter den Erwartungen zurück und irgendwann wird nach der vermeintlich einfachsten Lösung gerufen: Trainerwechsel.

Und genau an diesem Punkt richtet sich der Blick zwangsläufig auf Clemens Fritz.

Es wäre durchaus nachvollziehbar, wenn der Geschäftsführer Sport angesichts eines etwaigen zunehmenden Drucks in die Versuchung käme, mit einem Trainerwechsel die Verantwortung für die sportliche Entwicklung zumindest teilweise auf die Trainerbank zu verlagern. Schließlich folgt der Fußballmarkt seit Jahrzehnten einem ungeschriebenen Gesetz: Wenn die Ergebnisse nicht stimmen, muss häufig zuerst der Trainer gehen.

Doch Werder sollte sich dieser Logik nicht erneut blind unterwerfen. Zumindest nicht zwangsläufig, denn alter Wein wird nicht dadurch besser, dass man ihn in neue Schläuche füllt. Auch dann nicht, wenn man es mehrfach versucht.

Wenn die Ursachen der sportlichen Probleme tatsächlich struktureller Natur sind, dann wäre ein erneuter Trainerwechsel vor allem eines: die Wiederholung eines bekannten Musters. Ein neuer Name an der Seitenlinie würde möglicherweise für einige Wochen Hoffnung erzeugen. Die grundlegenden Probleme aber blieben bestehen.

Deshalb muss CF sich an seiner eigentlichen Aufgabe messen lassen: Nicht daran, wie schnell er einen Trainer austauscht, sondern daran, ob er die strukturellen Voraussetzungen dafür schafft, dass Werder Bremen sportlich wieder nachhaltig konkurrenzfähig Selbstverständlich nicht nur er, sondern die gesamte Geschäftsführung und ebenso der Aufsichtsrat.

Das 1:4 von Freiburg sollte deshalb nicht nur als misslungener Saisonauftakt betrachtet werden. Es sollte ein Warnsignal sein.

Denn wenn Werder jetzt wieder lediglich auf die Mechanismen des Fußballgeschäfts reagiert, könnte am Ende genau das passieren, was man aus der jüngeren Vergangenheit eigentlich kennen müsste: Trainerwechsel, kurzfristiger Aktionismus, neue Hoffnung - und anschließend die nächste Krise.

Daher braucht Werder endlich eine nachhaltige Lösung für die Probleme, die unter der Oberfläche liegen.
 
Daher braucht Werder endlich eine nachhaltige Lösung für die Probleme, die unter der Oberfläche liegen.
Die da wäre? Was soll passieren, was mit dem Werderweg im Einklang zu bringen ist?
Es ist doch grotesk, dass HHG & KF ihren GFS auffordern, das Tafelsilber zu veräußern und dann ihm untersagen, den Kader substantiell zu verstärken, um selber ein gutes Betriebsergebnis präsentieren zu können.
CF ist der sportlich Verantwortliche und hat wahrscheinlich 5 Leihspieler auf der Payroll am Ende der TP, von denen er Keinen jemals ablösen kann. Im kommenden Sommer nimmt das Drama den gleichen Verlauf, sofern sie die Klasse halten??? Ein Circulus vitiosus den man so wird nicht durchbrechen können.
 
Das Licht bedeutet, dass sie jede Saison für 25 Mill € verkaufen müssen. Wenn man den Kader zur Hälfte mit Leihspielern auffüllt, wie soll das gehen? Sie brauchen weitere Investoren.
Werder muss nicht jede Saison für 25M verkaufen... noch mehr Fremdkapital und Werder kann sich abmelden... es muss einfach mal wirklich gut gearbeitet werden.
Couli hat uns den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) gerettet... mehr Hilfe als die Anleihe oder durch den Verkauf von Anteilen.
Leihspieler sind ok, wenn dann mit KO und Spieler die durchstarten, Leihspieler sind auch eine Form von Kredit, aber mit weniger Risiko.
Unser Scouting ist der Schlüssel den Verein zu retten... mit einem GFS der einen Plan hat.
 
Ganz großes Kino: Ibrahimovic geht nach Augsburg für 0,5 Mill Leihgebühr, die wir wohl nicht zahlen können. Mbangula soll nach Bergamo verliehen werden. Macht absolut Sinn. Am besten übernehmen wir noch sein Gehalt. Die Offensive ist überhaupt Werders Prunkstück.
Der Regeer ist wohl da. Ndaiyi soll kommen. Das wird es dann wohl gewesen sein. Sagenhaft was diese Strategen dort machen, wenn es denn so kommt.
 
Egal. Auf jeden Fall muss nach dieser TP eine echte Aufarbeitung erfolgen. Das ist jetzt die Nummer 5 mit CF & PN. Ich gewinne mehr und mehr den Eindruck: schlimmer geht nimmer. Ich warte bis morgen Abend 20:00 Uhr ab. Wenn das alles eintritt, was sich derzeit abzeichnet, muss CF eigentlich entlassen werden.
 
Und er hat tatsächlich das 10 € bei ALDI, 20 € nicht ausgeben können Bild gebraucht. Hm.
Auf eine ganz eigene Art unterklassig; mit ganz viel Ohnmacht-Beigeschmack.
Darüber habe ich mich ehrlicherweise sehr geärgert und zeigt mir das die Hochbezahlten Manager bei Werder wirklich glauben das sie arm sind. So ein Statement aus dem Multi-Millionen Euro Geschäft Bundesliga, wirkt auf mich total deplaziert. Wenn Du gerade für 20 Mio´s Coulibaly verkaufst und dann so ein Beispiel bringst, dann wirkt das dermaßen unseriös, anmaßend und künstlich sozial anbiedernd. Das ist der Gipfel der Selbstverzwergung. Totales kommunikatives Fettnäpfchen .... vor allem gibt es 100 Möglichkeiten auf den Stage Ausfall kommunikativ zu antworten.

"Wir versuchen schnell Ersatz zu finden"
"Wir werden nochmal tätig auf dem Transfermarkt"
"Wir haben für diesen Fall Kandidaten auf unserer Beobachtungsliste"
"Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung"
.... sogar ein
"Wir müssen schauen was jetzt auf die Schnelle möglich ist" .... hätte ich noch akzeptiert.

Aber die 10/20 Euro Floskel?!? Das kanns doch nicht sein. Wieder sofort die reflexartige Senkung der Erwartungshaltung. Das die Gazetten da auch seit Jahren mitmachen? So albern alles!
 
Der erste Spieltag der Saison 2025/26 begann für Werder Bremen mit einem 1:4 bei Eintracht Frankfurt. Ein Jahr später, zum Auftakt der Saison 2026/27, wiederholt sich das Ergebnis beinahe wie ein Déjà-vu: Werder verliert beim SC Freiburg ebenfalls mit 1:4.

Auf den ersten Blick mag diese Parallele Zufall sein. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch schnell deutlich, dass das Zustandekommen dieser identischen Ergebnisse alles andere als zufällig ist.

Denn so unvermeidbar die Trennung von Horst Steffen letztlich gewesen sein mag: Strukturelle Probleme eines Vereins lassen sich nicht durch einen Trainerwechsel beheben.

Ein neuer Trainer kann Symptome kurzfristig kaschieren, er kann Abläufe verändern und vielleicht sogar neue Impulse setzen. Was er nicht kann: Versäumnisse und Fehlentwicklungen auf der Ebene der Kaderplanung, der sportlichen Strategie und der grundsätzlichen Vereinsführung innerhalb weniger Wochen beseitigen.

Genau hier liegt das eigentliche Problem von Werder Bremen.

Die strukturellen Defizite scheinen inzwischen so gravierend zu sein, dass sich zu Beginn der Amtszeit von Daniel Thioune nicht einmal der viel beschworene „Neue-Besen-Effekt“ eingestellt hat. Statt einer kurzfristigen Verbesserung der Punkteausbeute blieb auch dieser Impuls aus. Die Konsequenz: Die Punktausbeute unter DT bewegt sich auf einem ähnlich enttäuschenden Niveau wie zuvor unter seinem Vorgänger HS.

Natürlich wäre es falsch, bereits nach einem einzigen Spieltag den Verlauf einer gesamten Saison vorherzusagen. Ein 1:4 ist zunächst einmal nur ein Ergebnis. Trotzdem sollte Werder aus den Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit gelernt haben. Und diese Erfahrungen legen zumindest die Befürchtung nahe, dass der Verein auch in dieser Saison wieder sehr schnell in den Kreis der Abstiegskandidaten geraten könnte.

Damit droht ein bekanntes Szenario: Der sportliche Druck steigt, die Mannschaft bleibt hinter den Erwartungen zurück und irgendwann wird nach der vermeintlich einfachsten Lösung gerufen: Trainerwechsel.

Und genau an diesem Punkt richtet sich der Blick zwangsläufig auf Clemens Fritz.

Es wäre durchaus nachvollziehbar, wenn der Geschäftsführer Sport angesichts eines etwaigen zunehmenden Drucks in die Versuchung käme, mit einem Trainerwechsel die Verantwortung für die sportliche Entwicklung zumindest teilweise auf die Trainerbank zu verlagern. Schließlich folgt der Fußballmarkt seit Jahrzehnten einem ungeschriebenen Gesetz: Wenn die Ergebnisse nicht stimmen, muss häufig zuerst der Trainer gehen.

Doch Werder sollte sich dieser Logik nicht erneut blind unterwerfen. Zumindest nicht zwangsläufig, denn alter Wein wird nicht dadurch besser, dass man ihn in neue Schläuche füllt. Auch dann nicht, wenn man es mehrfach versucht.

Wenn die Ursachen der sportlichen Probleme tatsächlich struktureller Natur sind, dann wäre ein erneuter Trainerwechsel vor allem eines: die Wiederholung eines bekannten Musters. Ein neuer Name an der Seitenlinie würde möglicherweise für einige Wochen Hoffnung erzeugen. Die grundlegenden Probleme aber blieben bestehen.

Deshalb muss CF sich an seiner eigentlichen Aufgabe messen lassen: Nicht daran, wie schnell er einen Trainer austauscht, sondern daran, ob er die strukturellen Voraussetzungen dafür schafft, dass Werder Bremen sportlich wieder nachhaltig konkurrenzfähig Selbstverständlich nicht nur er, sondern die gesamte Geschäftsführung und ebenso der Aufsichtsrat.

Das 1:4 von Freiburg sollte deshalb nicht nur als misslungener Saisonauftakt betrachtet werden. Es sollte ein Warnsignal sein.

Denn wenn Werder jetzt wieder lediglich auf die Mechanismen des Fußballgeschäfts reagiert, könnte am Ende genau das passieren, was man aus der jüngeren Vergangenheit eigentlich kennen müsste: Trainerwechsel, kurzfristiger Aktionismus, neue Hoffnung - und anschließend die nächste Krise.

Daher braucht Werder endlich eine nachhaltige Lösung für die Probleme, die unter der Oberfläche liegen.
Außerdem wissen wir ja alle was für ein Trainer da kommt. Denn die strukturellen Defizite bei Werder und die Werder Loyalitätsprüfung lassen nur einen Trainertypen zu:

Unterklassiger Trainer, der so überaus dankbar ist endlich mal einen Bundesliga Klub trainieren zu dürfen, das er dafür den ganzen Sch.eiss hier mitmacht und seinen Mund hält! Mit anderen Worten "innere Unabhängigkeit" sieht anders aus!
 
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