Dr. Hubertus Hess-Grunewald (Präsident)

Ich glaube nicht, dass Weiser 0 Optionen hatte. Die dürften schlicht weniger attraktiv gewesen sein. Gleiches Spiel bei Schmid. Wenn er gewollt hätte, hätte er bestimmt schon lange einen Verein gefunden. Aber es kommen keine Angebote, die attraktiver wären als Werder. Übrigens Aussagen, die diverse Spieler wie Schmid so schon getroffen haben.
Sehe ich komplett anders.
Weiser war damals völlig aus dem Fokus verschwunden bevor ihm sowohl Bayer als auch Berater nahegelegt haben,den Schritt in die 2 Liga zu gehen um sich wieder präsentieren zu können.Hat ja geklappt,auch mit der Rückkehr in die Bundesliga.Für beide Seiten erfolgreich. Aber es gab jedesmal Hick Hack mit der Vetragsverlängerung und trotzdem blieb er. Und große Angebote gab es scheinbar nicht,nichtmal Gerüchte.

Wenn Medien wie Deichstube und andere die nahe dran sind,berichten das MW 3 Jahre Vertrag wollte und weiterhin hohe Bezüge und TROTZDEM am Ende 1 Jahresvertrag , leistungsbezogen mit dafür erhöhten Bonuszahlungen unterschrieben hat, dann ist Werder ziemlich stur geblieben und Weiser sehr eingeknickt.
Da wird nix gekommen sein , zumal nach 1 Jahr Ausfall und seinem Alter.
Ansonsten hätte seine Agentur sicher auch was in die Presse lanciert um Druck zu machen.

Generell komisch das Werder Spieler wie er oder Schmid scheinbar keinen Markt bei anderen Vereinen haben.Das mit Stage scheint momentan auch im Sande zu verlaufen .
 
Sehe ich komplett anders.
Weiser war damals völlig aus dem Fokus verschwunden bevor ihm sowohl Bayer als auch Berater nahegelegt haben,den Schritt in die 2 Liga zu gehen um sich wieder präsentieren zu können.Hat ja geklappt,auch mit der Rückkehr in die Bundesliga.Für beide Seiten erfolgreich. Aber es gab jedesmal Hick Hack mit der Vetragsverlängerung und trotzdem blieb er. Und große Angebote gab es scheinbar nicht,nichtmal Gerüchte.

Wenn Medien wie Deichstube und andere die nahe dran sind,berichten das MW 3 Jahre Vertrag wollte und weiterhin hohe Bezüge und TROTZDEM am Ende 1 Jahresvertrag , leistungsbezogen mit dafür erhöhten Bonuszahlungen, dann ist Werder ziemlich stur geblieben und Weiser sehr eingeknickt.
Da wird nix gekommen sein , zumal nach 1 Jahr Ausfall und seinem Alter.
Ansonsten hätte seine Agentur sicher auch was in die Presse lanciert um Druck zu machen.

Generell komisch das Werder Spieler wie er oder Schmid scheinbar keinen Markt bei anderen Vereinen haben.Das mit Stage scheint momentan auch im Sande zu verlaufen .
Bei Bayer hatte er 0 Angebote, das hat er bestätigt. Bei uns wissen wir das nicht. Wäre aber schon sehr seltsam, wenn er oder Schmid nie irgendwelche Angebote bekommen hätten. Und mit Angebote meine ich Anfragen beim Berater. Schmid hat das sogar bestätigt, aber er sagte dazu halt, dass da schon mehr bei rumkommen muss als bei Werder.
 
Bei Bayer hatte er 0 Angebote, das hat er bestätigt. Bei uns wissen wir das nicht. Wäre aber schon sehr seltsam, wenn er oder Schmid nie irgendwelche Angebote bekommen hätten. Und mit Angebote meine ich Anfragen beim Berater. Schmid hat das sogar bestätigt, aber er sagte dazu halt, dass da schon mehr bei rumkommen muss als bei Werder.
Und wie blind/blöd müssen die Scouts der anderen Vereine gewesen sein. Ach nee...unsere Scouts waren ja immer die Blöden.
 
Vielleicht sollte man da mal lesen, was Stage dazu gesagt hat. Nämlich, dass es schon seit Jahren so abgesprochen war, dass er diesen Sommer wechseln darf, wenn sich was interessantes für ihn ergibt. Das war bei Hoffenheims Angebot der Fall. Er hat jedoch auch gesagt, dass es absolut okay für ihn ist, wenn nichts passiert und er hier bleibt.

Generell sind solche Mutmaßungen ziemlich an den Haaren herbeigezogen. In den letzten Jahren gab es kaum Wechselwünsche unserer Spieler, außer bei Schmid, aber nicht wegen Unzufriedenheit. Wir haben sogar viele Transfers gehabt, die mehr oder weniger von Werder forciert wurden, siehe Ducksch, Schmidt, Gruev - selbst Füllkrug und Zetti zum Teil. Friedl hat mit dem Gedanken gespielt wegen Horst Steffen.
Spieler ticken hier ohne anders als Fans. Wohlfühlfaktor spielt auch eine große Rolle - neben Geld und sportlicher Perspektive.

Ja, gelesen haben wir alle was Stage dazu gesagt hat. Es unterstreicht aber nicht deine These .... Nämlich, dass es schon seit Jahren so abgesprochen war .........
Vielleicht kannst du uns mal die/das Quelle/Interview offenbaren, welches dies so herausstellt. Insbesondere die Formulierung
"schon seit Jahren". Seine vorzeitige VVL (Nov. 2024) liegt mal gerade rund 18 Monate zurück.
Genau richtig, deine Mutmaßungen sind an den Haaren herbeigezogen und wie so oft nicht belegt.

Zum Thema Wechselwünsche:
Ich sehe sogar sehr deutliche Signale einiger Spieler den Verein verlassen zu wollen (siehe JJ Beer). MMn haben alle genannten Spieler
den Murks einfach satt und sehen ihren nächsten Schritt bzw. die letzte Möglichkeit bei einem anderen Verein mit höheren Ambitionen. Das es bei ihnen bisher
nicht gereicht hat liegt auch an dem durchschnittlichen Niveau was sie nicht nur in dieser Saison präsentiert haben.
Füllkrug: Ja, nee ist schon klar Fülle hätte niemals gewechselt.
Wo steht geschrieben, dass Friedl wegen Steffen mit dem Gedanken spielte zu wechseln?
Friedl wollte 08/21 mit einigem Getöse den Verein wechseln, obwohl er sich so wohlfühlte.
Zu deiner Steffen-Phobie, anbei ein paar Links, dort darfst du nachlesen dasdeine Behauptungen Steffen könnte etwas mit dem Ducksch-Wechsel
zu tun haben. Ich habe dir bereits einmal geschrieben/belegt (da war ich noch nicht auf Ignore), dass diese Entscheidung längst vor
der Steffen-Verpflichtung gefallen war, aber du bist ja beratungsresistent und noch dazu rechercheunfähig.



Für alle die es mit dem Eisbären halten, Feuer frei!
 
Und wo sind all diese Spieler, die den Verein so dringend verlassen wollen? Außer von Stage (und Schmid seit Jahren) haben wir nix gehört. Friedl wollte im Winter wegen Steffen weg, hat sich inzwischen wieder beruhigt.

Wo sind die Belege für sowas? Es gibt nicht ein einziges Transfergerücht oder irgendwelche Aussagen von Spielern. Nicht mal ansatzweise. Und Stage hat sich sehr deutlich und eigentlich unmissverständlich zu der Thematik geäußert.

Wenn Spieler unbedingt weg wollen, dann gehen sie auch. Niemand hält sie hier auf. Sind dennoch da. Weiser hat sogar gerade verlängert - trotz starker Kritik.

Du weißt schon, dass "... habe Angebote", ".... bin in Sondierungsgesprächen/habe Anfragen ganz allgemein" auch letztendlich
Stilmittel/Phrasen sind. Ja auch, "ich fühle mich wohl und es muss schon was Besseres kommen".
Es ist wie bei dir Formulierungen so führen, dass man letztendlich immer noch gut rauskommt.
Friedl wollte im Winter wegen Steffen weg!!! Wo sind die Belege für diese Feststellung, letztendlich auch wieder eine Mutmaßung, weil es
deiner Steffen-Phobie entspricht.
Btw. Friedl will im Winter weg nachdem "er" am 15. ST die 3er Kette samt sonders seine zentrale IV-Position wieder inne hatte.
Bitte Quelle für deine Behauptung.
Ach, Spieler gehen wenn sie unbedingt weg wollen??? Das sie noch da sind könnte vielleicht auch daran liegen, dass in Punkto Gehalt
keine besseren Angebote reinkommen oder sportlich noch weniger attraktivere Angebote gemacht werden.
Das Weiser verlängert hat könnte auch daran liegen, dass er sich verzockt hat und eben aufgrund Alter/Verletzung/zu erwartende Leistung
DIE Angebote ausblieben. Klappern gehört zum Handwerk.
 
Ich glaube nicht, dass Weiser 0 Optionen hatte. Die dürften schlicht weniger attraktiv gewesen sein. Gleiches Spiel bei Schmid. Wenn er gewollt hätte, hätte er bestimmt schon lange einen Verein gefunden. Aber es kommen keine Angebote, die attraktiver wären als Werder. Übrigens Aussagen, die diverse Spieler wie Schmid so schon getroffen haben.
Weiser: Wenn sie weniger attraktiv als Werder sind, dann sind sie also auch unterhalb der Norm Werder Bremen und Werder samt
Manager etc. hatte er gerade gescholten.
Schmid: "Ich möchte den nächsten Schritt machen." Wenn er gewollt hätte , hätte er diesen Schritt gemacht, aber offensichtlich war er wohl
nicht so hoch angesehen, oberhalb der Norm TSV Havelse.
Was du für einen widersprüchlichen Unsinn schreibst ist schon denkwürdig.
 
Ja, gelesen haben wir alle was Stage dazu gesagt hat. Es unterstreicht aber nicht deine These .... Nämlich, dass es schon seit Jahren so abgesprochen war .........
Vielleicht kannst du uns mal die/das Quelle/Interview offenbaren, welches dies so herausstellt. Insbesondere die Formulierung
"schon seit Jahren". Seine vorzeitige VVL (Nov. 2024) liegt mal gerade rund 18 Monate zurück.
Genau richtig, deine Mutmaßungen sind an den Haaren herbeigezogen und wie so oft nicht belegt.
Fang doch keine Haarspalterei an.
Laut KI im Bezug auf Deichstube:
Wechselabsichten: Stage selbst hat öffentlich erklärt, dass es von Beginn an sein Plan war, sich in diesem Sommer nach einem Gesamtpaket umzusehen, das für ihn und seine Familie noch attraktiver ist als Werder (u. a. lockt die Europa League).


Bis heute dann 20 Monate - ins Deutsche übersetzt: Seit mehr als anderhalb Jahren

Feuer einstellen!
 
Und wie blind/blöd müssen die Scouts der anderen Vereine gewesen sein. Ach nee...unsere Scouts waren ja immer die Blöden.
In dem Fall haben wir alles richtig gemacht .War auch ein Dellenspieler quasi und da hat es geklappt.Wird eben nicht so häufig erwähnt , macht eben mehr Spaß immer über die Fehlgriffe zu meckern..
Wobei man bei Keita und Alvero ne Menge Kohle verbrannt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei ich mich bis heute frage, was Weiser dort getan hat, dass man ihn nicht mehr wollte. War ja nicht nur aussortiert, der war Spielernummer 00.
Na ganz einfach....er ist unbequem und das war noch nie erwünscht. Er fühlte sich genau so ver**scht wie Ole Werner. Hier gab es ja auch vereinzelt die Meinung, dass er mit seiner öffentlichen Kritik eine rote Linie überschritten hätte, weil er ja ein Jahr nicht gespielt hätte. Als ob er einfach keinen Bock gehabt hätte zu spielen. Typen sind sind nicht mehr gefragt...deshalb sehen und hören wir auf und neben dem Platz nur noch weichgespülte Jasager und Social Media Bubis...ok, bis auf ganz wenige Ausnahmen?
War ja nach dem 1. Spiel der Nati gerade zu erleben...Granit Xhaka übte nach dem 1. Match zu recht Kritik und schon kamen die erhobenen Zeigefinger der Funktionäre und der Journalisten, die auf deren Schleimspur rutschen. Meine Freunde in der Schweiz waren da übrigens unabhängig von einander geschlossen auf der Seite von Xhaka.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ganz einfach....er ist unbequem und das war noch nie erwünscht. Er fühlte sich genau so ver**scht wie Ole Werner. Hier gab es ja auch vereinzelt die Meinung, dass er mit seiner öffentlichen Kritik eine rote Linie überschritten hätte, weil er ja ein Jahr nicht gespielt hätte. Als ob er einfach keinen Bock gehabt hätte zu spielen. Typen sind sind nicht mehr gefragt...deshalb sehen und hören wir auf und neben dem Platz nur noch weichgespülte Jasager und Social Media Bubis...ok, bis auf ganz wenige Ausnahmen?
War ja nach dem 1. Spiel der Nati gerade zu erleben...Granit Xhaka übte nach dem 1. Match zu recht Kritik und schon kamen die erhobenen Zeigefinger Funktionäre und der Journalisten, die auf deren Schleimspur rutschen. Meine Freunde in der Schweiz waren da übrigens unabhängig von einander geschlossen auf der Seite von Xhaka.
Ehrlich gesagt keine Ahnung. Stimme dir zwar grundsätzlich zu, aber Weiser kam mir nie wie ein Querulant vor, jedenfalls nicht mehr als Friedl oder Duckschi.

Habe auch gar nix mitbekommen aus Leverkusen. Hatte das dort nicht sportliche Gründe?
 
Fang doch keine Haarspalterei an.
Laut KI im Bezug auf Deichstube:
Wechselabsichten: Stage selbst hat öffentlich erklärt, dass es von Beginn an sein Plan war, sich in diesem Sommer nach einem Gesamtpaket umzusehen, das für ihn und seine Familie noch attraktiver ist als Werder (u. a. lockt die Europa League).


Bis heute dann 20 Monate - ins Deutsche übersetzt: Seit mehr als anderhalb Jahren

Feuer einstellen!

Haarspalterei? Okay, führen wir es weiter? Ich glaube wir sind dann mit deiner Haarspalterei bei 19 Mon. und ein paar Tage ;-)
Die Kernaussage war seit Jahren und wenn es nicht mehr als zwei Jahre sind wird es so wie du es beschrieben hast zum Ausdruck gebracht.
Seit Jahren hingegen bringt zum Ausdruck mindestens zwei, wenn nicht sogar mehr.
Aber danke für deine Sichtweise und! hocherfreulich, da wird ja heimlich mitgelesen ......
 
Ehrlich gesagt keine Ahnung. Stimme dir zwar grundsätzlich zu, aber Weiser kam mir nie wie ein Querulant vor, jedenfalls nicht mehr als Friedl oder Duckschi.

Habe auch gar nix mitbekommen aus Leverkusen. Hatte das dort nicht sportliche Gründe?
Querulant...ist für Mitch nicht der richtige Begriff, er hat einfach berechtigt Kritik geübt. Von der Mentalität her mit Ducksch überhaupt nicht zu vergleichen, der war ja immer am motzen, gegen alles und jeden und selten mit Selbstkritik.
 
Haarspalterei? Okay, führen wir es weiter? Ich glaube wir sind dann mit deiner Haarspalterei bei 19 Mon. und ein paar Tage ;-)
Die Kernaussage war seit Jahren und wenn es nicht mehr als zwei Jahre sind wird es so wie du es beschrieben hast zum Ausdruck gebracht.
Seit Jahren hingegen bringt zum Ausdruck mindestens zwei, wenn nicht sogar mehr.
Aber danke für deine Sichtweise und! hocherfreulich, da wird ja heimlich mitgelesen ......
Komm! Gib Stage noch 5 Monate für einen gewissen Gedankenvorlauf!

KI gefragt, antwortet:
Der mentale Unterschied im Detail
  • Deutsche Kultur: Legt großen Wert auf "Ordnung" und Sicherheit. Themen und Projekte werden von langer Hand strukturiert und durchgeplant, um Eventualitäten zu vermeiden.
  • Dänische Kultur: Basiert stark auf flachen Hierarchien und dem Konzept der Flexicurity (Flexibilität gepaart mit sozialer Sicherheit). Dänen gehen Themen oft vorsichtiger an, tasten sich gedanklich an eine Lösung heran und agieren situativer, statt sich an starre, im Voraus erstellte Pläne zu klammern.
 
Das alles ist doch eher wieder geprägt durch eigene Meinung und Internetbubble, dass man glaubt, die Unzufriedenheit mit HHG und co. wäre so dermaßen hoch.
Wie groß oder gering die Unzufriedenheit HHG ist, dürfte ebenso von den jeweiligen eigenen Meinungen geprägt sein. ;)

Doch selbst den Werder-Fans, die Ereignissen im Verein mit großem Wohlwollen begegnen, kann kaum entgangen sein, dass sich die Stimmung in der treuen grün-weißen Anhängerschaft in der Saison 25/26 signifikant verschlechtert hat. Und zwar mit einer für hiesige Verhältnisse bis dato unbekannten Häufung und Intensität.

Oberflächlich betrachtet ließe sich zwar behaupten, dieser Frust beschränkt sei allein auf die Spielzeit 25/26. Doch wer die Werder-Seele auch nur ansatzweise kennt, weiß, dass die Fans dieses ruhmreichen Traditionsvereins ausgesprochen leidensfähig sind. Sie haben über Jahrzehnte hinweg Rückschläge, Enttäuschungen und schwierige Phasen mit bemerkenswerter Geduld hingenommen. Wegen einer einzelnen schlechten Saison gehen sie daher nicht sofort auf die Barrikaden – schon gar nicht in einer solchen Breite und mit einer derartigen Vehemenz.

Viel wahrscheinlicher ist daher, dass die Saison 25/26 lediglich die Tropfen geliefert hat, die das Fass zum Überlaufen brachten, welches sich spätestens seit Beginn der Saison 10/11 kontinuierlich füllte. Mal schneller, mal langsamer, mal offensichtlicher, mal verdeckter. Die Enttäuschung vieler Anhänger speist sich nicht allein aus der letzten Saison, sondern aus der Gesamtentwicklung eines Vereins, der seit mehr als anderthalb Jahrzehnten seinen eigenen Ansprüchen hinterherläuft und dessen Aufbruchssignale sich immer wieder als kurzlebige Strohfeuer erwiesen.

Eine derart lang anhaltende Misere fällt zwangsläufig auch auf den Aufsichtsrat zurück. Denn wenn es in 16 Jahren vier sportlichen Leitern und neun verschiedenen Cheftrainern (Interimslösungen nicht eingerechnet) nicht gelingt, diesen stolzen Verein Werder Bremen sportlich wie finanziell zumindest einigermaßen nachhaltig auf gesunde Füße zu stellen, dann stellt sich irgendwann zwangsläufig die Frage nach der Kontrollinstanz. Wer über Jahre hinweg strukturelle Leitplanken setzt, sportliche und wirtschaftliche Ziele definiert, Personalentscheidungen fällt bzw. mitträgt, Entwicklungen begleitet etc., steht mindestens ebenso in der Verantwortung die Entscheider im operativen Geschäft.

Und genau an diesem Punkt richtet sich der Blick vieler Fans zunehmend auf den Aufsichtsrat, und insbesondere auf dessen Vorsitzenden, aktuell Hubertus Hess-Grunwald. Nicht, weil er (ebenso wie zuvor seine Vorgänger Willi Lemke, Marco Bode und Marco Fuchs) allein für die Entwicklungen der vergangenen Jahre verantwortlich wäre. Aber maßgebliche Verantwortung in einem Profiverein beschränkt sich nicht nur auf den Bereich, wo tagtäglich viele wichtige Entscheidungen getroffen werden, sondern auch dort, wo diese Arbeit kontrolliert, bewertet und gegebenenfalls korrigiert werden muss.

Wenn sich über eineinhalb Jahrzehnte hinweg diese Hierarchien regelmäßig austauschen, die grundlegenden Probleme jedoch bestehen bleiben, dann wächst zwangsläufig der Eindruck, dass die Ursachen dafür nicht allein bei einzelnen Sportdirektoren und/oder Trainern liegen können.

Die Schärfe der aktuellen Kritik ist deshalb nicht allein Ausdruck einer enttäuschenden Saison. Sie ist Ausdruck eines generellen Vertrauensverlustes. Und genau dieser Umstand sollte in der Führungsetage an der Weser deutlich größere Sorgen auslösen als jede Tabellenplatzierung. Denn sportliche Krisen gehören zum Fußball. Verliert jedoch ein Verein immer mehr das Vertrauen seiner treuesten Anhänger, dann steht weit mehr auf dem Spiel als nur der Erfolg einer Saison.
 
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