11 - Justin Njinmah

Ich sag immer noch, lasst den Jungen weg aus dem Sturm. Er ist viel besser aufgehoben auf den Außen, auch wenn er selbst sich als 9er sieht.
Auf Außen stellen und den ganzen Tag Flanken und Abspiele eintrainieren, dann ist der Junge eine Waffe.
 
Bei allem Respekt, aber manchmal übertreibst du wirklich schamlos.
Mal von seinem Ego abgesehen muss man ihm aber lassen, dass er sich Chancen herausspielt und das nicht zu knapp. Würde er die Tore dann auch machen, wäre er genau der Stürmer, den wir die ganze Zeit suchen. Ist halt nicht der Fall. Aber wenn man ihm das Tore schießen nicht mehr aufbürdet, sondern für andere auflegen lässt, könnte er eine Waffe sein. Mit Betonung auf "könnte".
 
Mal von seinem Ego abgesehen muss man ihm aber lassen, dass er sich Chancen herausspielt und das nicht zu knapp. Würde er die Tore dann auch machen, wäre er genau der Stürmer, den wir die ganze Zeit suchen. Ist halt nicht der Fall. Aber wenn man ihm das Tore schießen nicht mehr aufbürdet, sondern für andere auflegen lässt, könnte er eine Waffe sein. Mit Betonung auf "könnte".
Und genau hierbei würde ihm sein Egoismus, seine Selbstüberschätzung, sein nicht vorhandener Blick für den (besser positionierten) Mitspieler, seine brotlose (Übersteiger-)Kunst, sein Tempo, welches aufgrund seiner Technik zu einer ungenauen Ballkontrolle führt, im Wege stehen.
 
Und genau hierbei würde ihm sein Egoismus, seine Selbstüberschätzung, sein nicht vorhandener Blick für den (besser positionierten) Mitspieler, seine brotlose (Übersteiger-)Kunst, sein Tempo, welches aufgrund seiner Technik zu einer ungenauen Ballkontrolle führt, im Wege stehen.
Vielleicht. Dem will ich nicht widersprechen.
Vielleicht aber auch nicht. Besser als ihn als 9er weiter auflaufen zu lassen.
 
Ich sag immer noch, lasst den Jungen weg aus dem Sturm. Er ist viel besser aufgehoben auf den Außen, auch wenn er selbst sich als 9er sieht.
Auf Außen stellen und den ganzen Tag Flanken und Abspiele eintrainieren, dann ist der Junge eine Waffe.
Da sehe ich ihn auch… absolute Zustimmung….und auf der anderen Seite ist es Mbangula… für die Flanken bräuchte man Lücke in der Box
 
Daniel Thioune :
Wir befinden uns im leistungsorientierten Fußball , da darf man erwarten ,daß man Kontersituationen einfach besser abschließt.
Wir dürfen seine Chancenverwertung nicht enfach so akzeptieren ,sondern müssen daran arbeiten und seine Blockaden im Kopf lösen.

 
Daniel Thioune :
Wir befinden uns im leistungsorientierten Fußball , da darf man erwarten ,daß man Kontersituationen einfach besser abschließt.
Wir dürfen seine Chancenverwertung nicht enfach so akzeptieren ,sondern müssen daran arbeiten und seine Blockaden im Kopf lösen.


Hat er ja auch recht, gut das er es erkannt hat.
 
Daniel Thioune :
Wir befinden uns im leistungsorientierten Fußball , da darf man erwarten ,daß man Kontersituationen einfach besser abschließt.
Wir dürfen seine Chancenverwertung nicht enfach so akzeptieren ,sondern müssen daran arbeiten und seine Blockaden im Kopf lösen.

Hinzu kommt noch, dass er seine besser postierten Mitspieler nicht sieht oder, viel schlimmer, ignoriert.
 
Und genau das ist ja die Aufgabe eines Trainers. Viele bemängeln ja, dass Thioune die Vorbereitung fehlt, weil er erst später dazu gestoßen ist. Aber ganz ehrlich, die Jungs trainieren 5 mal die Woche denke ich. Also wie viele Trainings gab es bitteschön schon, dass daran mal gearbeitet werden konnte.
 
Und genau das ist ja die Aufgabe eines Trainers. Viele bemängeln ja, dass Thioune die Vorbereitung fehlt, weil er erst später dazu gestoßen ist. Aber ganz ehrlich, die Jungs trainieren 5 mal die Woche denke ich. Also wie viele Trainings gab es bitteschön schon, dass daran mal gearbeitet werden konnte.
Das tägliche Training ist nicht vergleichbar mit der Saisonvorbereitung, von daher darf man sowas nicht durcheinander würfeln.

Aber bei Justin Njinmah hat es auch nichts mit der Saisonvorbereitung zu tun. Genauso ist er kein unfähiger Klotz. Er kann es ja.

Wenn ich psychologisch analysieren würde, würde ich sagen, der Junge hat im Moment vor dem Tor nur vor Augen, dass er gleich der Held sein könnte. Das ist eine schlechte Eigenschaft bei Stürmern.
Bin ja selbst Stürmer und da gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1. Kopf komplett aus und einfach instinktiv handeln
2. Kopf komplett an und volle Konzentration auf die Handlung

Das eigentliche Problem ist gar nicht mal sein Ego. Ein gesundes Ego ist nicht verkehrt als Stürmer. Aber wenn du ego bist, dann musst du die Dinger auch machen.

Ich denke Justin hat einfach den Kopf nicht frei für den Torabschluss. Er will es zu sehr, das sieht man auch generell an seinem Ehrgeiz auf dem Platz. Er wäre vermutlich gut beraten, wenn er zunächst wieder uneigennütziger spielen würde und statt des eigenen Abschluss lieber anderen auflegen würde. Das macht auch den Kopf frei und dann trifft er auch selbst wieder.

Auch wäre es sicherlich zielführend, wenn nicht alles auf ihm lasten würde. In seiner ersten Saison bei uns kam er von der Bank und spielte komplett befreit auf. Das hat sich irgendwann verschoben und seitdem ist er auch Chancentod.
Njinmah würde stark davon profitieren, hätten wir einen treffsicheren 9er und er selbst würde als LA/RA auflaufen. Oder aber in einem System mit zwei Stürmern, wovon einer sehr treffsicher ist.

Mal ganz rational analysiert, ohne die Emotionen.
 
Njinmah würde am meisten profitieren, wenn er einen ordentlichen Handwerksberuf erlernt, und in diesem zukünftig sein Glück sucht.
Er könnte auch wieder Pakete ausliefern.

Polemik und Spaß mal außen vor, Njinmah hat Fähigkeiten, die wirklich verschenkt wären, sollte er in der Versenkung verschwinden. Er hat definitiv das Zeug zu einem sehr starken Stürmer, wenn er seine klare Schwäche überwindet - was eigentlich das Simpelste an der ganzen Geschichte sein müsste.

Man kann ja nicht leugnen, dass er bis zum Abschluss wirklich stark spielt. Das muss doch lösbar sein.
 
Er könnte auch wieder Pakete ausliefern.

Polemik und Spaß mal außen vor, Njinmah hat Fähigkeiten, die wirklich verschenkt wären, sollte er in der Versenkung verschwinden. Er hat definitiv das Zeug zu einem sehr starken Stürmer, wenn er seine klare Schwäche überwindet - was eigentlich das Simpelste an der ganzen Geschichte sein müsste.

Man kann ja nicht leugnen, dass er bis zum Abschluss wirklich stark spielt. Das muss doch lösbar sein.
„Wirklich stark spielte“ und „Zeug zu einem sehr starken Stürmer“. Reden wir von der gleichen Person??? Die wirklich starken Spiele kann man an einer Hand abzählen. Und wenn ich meine klaren Schwächen überwinde bin ich der neue Wolf of Wallstreet. „Seine klaren Schwächen überwinden“kann man so ziemlich auf alles und jeden runterbrechen.
Aber so kann sich die subjektive Wahrnehmung unterscheiden. Für mich ist er maximal Bundesligadurchschnitt, der in einer funktionierenden Mannschaft auf jeden Fall seine Darseinsberechtigung hat. Aber stand jetzt kann ich auf ihn verzichten…
 
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