Der Wahlausschuss schlägt die Aufsichtsratsmitglieder vor und schon dort stellt man fest, dass die benötigte Expertise selten mit Fußball und/oder Finanzen, dafür mit Nachhaltigkeit und sonstige Nebensächlichkeiten zu tun haben. Der sich hieraus ergebende Vorstand ist Ergebnis der vorgelagerten Rangreihenfolge an Interessen (Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und sportlicher Erfolg) und weniger an das Produkt Fußball orientiert. Herzlich lachen musste ich zum Thema sportlicher Erfolg, der die Vorstellungsrunde der neuen AR-Mitglieder zeigte. Wer sich die wenigen Minuten ansieht muss sich nicht wundern, dass der Verein dort steht, wo er sich gerade befindet.
Sieht man sich die Kernziele genau an, ergibt sich folgendes Bild:
Bei Werder müsste die Reihenfolge Kernziele neu geordnet werden. Filbry ist nur eine Fehlbesetzung, in einer ganzen Reihe von Mißverständnissen.
Sieht man sich die Kernziele genau an, ergibt sich folgendes Bild:
- Nachhaltigkeit als Kernziel: Agieren nachhaltig (eines von fünf Unternehmenszielen); Ambitionen zu Umwelt, Sozialem und Gesellschaft (z. B. Parität 25–50% Frauen in Gremien/Führung bis 2026).
- Sportlich/wirtschaftlich: Finanzielle Stabilität, Infrastruktur (z. B. Weserstadion), Erhalt Bundesliga (mind. Platz 15), Jugendförderung, Investor-Suche.
- Sozial: Stiftungsprojekte, Inklusion, regionale Verantwortung; Sport als Plattform für Veränderung.
Bei Werder müsste die Reihenfolge Kernziele neu geordnet werden. Filbry ist nur eine Fehlbesetzung, in einer ganzen Reihe von Mißverständnissen.
