Klaus Filbry (Vorsitzender der Geschäftsführung)

Der Wahlausschuss schlägt die Aufsichtsratsmitglieder vor und schon dort stellt man fest, dass die benötigte Expertise selten mit Fußball und/oder Finanzen, dafür mit Nachhaltigkeit und sonstige Nebensächlichkeiten zu tun haben. Der sich hieraus ergebende Vorstand ist Ergebnis der vorgelagerten Rangreihenfolge an Interessen (Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und sportlicher Erfolg) und weniger an das Produkt Fußball orientiert. Herzlich lachen musste ich zum Thema sportlicher Erfolg, der die Vorstellungsrunde der neuen AR-Mitglieder zeigte. Wer sich die wenigen Minuten ansieht muss sich nicht wundern, dass der Verein dort steht, wo er sich gerade befindet.

Sieht man sich die Kernziele genau an, ergibt sich folgendes Bild:
  • Nachhaltigkeit als Kernziel: Agieren nachhaltig (eines von fünf Unternehmenszielen); Ambitionen zu Umwelt, Sozialem und Gesellschaft (z. B. Parität 25–50% Frauen in Gremien/Führung bis 2026).
  • Sportlich/wirtschaftlich: Finanzielle Stabilität, Infrastruktur (z. B. Weserstadion), Erhalt Bundesliga (mind. Platz 15), Jugendförderung, Investor-Suche.
  • Sozial: Stiftungsprojekte, Inklusion, regionale Verantwortung; Sport als Plattform für Veränderung.
Ich möchte diese Kernziele nicht im Einzelnen weiter beleuchten, aber bei der Top-Down Betrachtung der Protagonisten (Wahlausschuss, AR und Vorstand) fällt eindeutig auf, dass die notwendige Kompetenz in den jeweiligen Gremien mit einiger Sicherheit an letzter Stelle der erforderlichen Kriterien / Fähigkeiten steht.

Bei Werder müsste die Reihenfolge Kernziele neu geordnet werden. Filbry ist nur eine Fehlbesetzung, in einer ganzen Reihe von Mißverständnissen.
 
Filbry bei kicker+: Spielerverträge reduzieren sich bei Abstieg um 55%.

Das ist schon heftig. Und gerade deswegen würde ich als Spieler doppelt den A... ausreißen, damit das nicht passiert
(Oder ich schaue mich schon mal anderweitig um
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)
 
Aktuell liegt also der SpielerEeat bei 40 Millionen ...das ist für einen Bundesligisten wirklich unteres Niveau ..das erklärt warum Spieler wie z.b. Assllani, niemals zu Werder wechseln würden..Das erklärt auch warum man keinen Ducksch Ersatz holen konnte..umso unverständlicher warum man ihn nicht behalten hat...
Das sind ja nicht mal 2.Millionen pro Kopf..Kein Wunder, dass man nem Burke niemals 1,8 Millionen geboten hätte...

Der HSV hat seinen Etat trotz 7 Jahren BL 2 auf 55 erhöhen können...
 
Zuletzt bearbeitet:
Aktuell liegt also der SpielerEeat bei 40 Millionen ...das ist für einen Bundesligisten wirklich unteres Niveau ..das erklärt warum Spieler wie z.b. Assllani, niemals zu Werder wechseln würden..Das erklärt auch warum man keinen Ducksch Ersatz holen konnte..umso unverständlicher warum man ihn nicht behalten hat...
Das sind ja nicht mal 2.Millionen pro Kopf..Kein Wunder, dass man nem Burke niemals 1,8 Millionen geboten hätte...

Der HSV hat seinen Etat trotz 7 Jahren BL 2 auf 55 erhöhen können...
Wenn ein Verein gute Spieler erkennt könnte es klappen, aber über 20 Spieler verpflichten wo kaum einer Stammspieler ist?? Alvero 4,5Mio ??Dazu mit einen Vorerkrankten Spieler wie Boniface und einen Topp in die Saison gehen, hat eher was von Harakiri!
Es gibt Vereine wie Hertha......die kannst 300 Mio geben und kommt nichts bei Rum, bei unseren Geschäftsführer Sport habe ich meine Zweifel das viel Geld und nach oben bringt.
 
Filbry bei kicker+: Spielerverträge reduzieren sich bei Abstieg um 55%.

Das ist schon heftig. Und gerade deswegen würde ich als Spieler doppelt den A... ausreißen, damit das nicht passiert
(Oder ich schaue mich schon mal anderweitig um
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Letzteres werden einige im Hintergrund schon tun.Glaub kaum das Friedl,Stage,Lynen,Schmid,Coulibaly,Njinmah in Liga 2 gehen,Weiser wahrscheinlich auch nicht.
 
Die Reduzierung der Gehälter war glaube ich auch ein Learning aus dem Abstieg. Man hat direkt bei den Verträgen die Gehaltskürzungen für den Fall eines Abstieges mit aufgenommen.

Aber ohne Kontext bringen dir die Werte auch nichts. Werder kompensiert durch die Gehaltsreduzierungen vermutlich gerade mal so einen Teil der fehlenden Medienerlöse - insbesondere TV-Gelder. Zumal Werder parallel Spieler dringend verkaufen muss, um den weiteren Fehlbetrag nach Abstieg zu decken. Wir laufen ja aktuell schon defizitär und hatten ein Minus von 7,5 Millionen Euro.

In der Praxis rechne ich mit 2-3 Abgängen, die "ordentlich" Geld in die Kasse spülen (hier würde ich aber auch nicht zu viel erwarten, das Interesse ist jetzt ja schon nicht groß an unseren Spielern, Rohdiamanten wie Couli dürften bei Abstieg viel weniger als in Vergleich zu Liga 1 einbringen). Das Blöde ist nur, dass Werder dann immer noch nicht handlungsfähiger als vorher ist und parallel immer noch einen Kader auf die Beine stellen muss, der bestenfalls den Aufstieg schafft - auch wenn nicht alle 7 Leihspieler akut eine Rolle spielen, müsse deren Slots ja trotzdem befüllt werden.

Und: Auch wenn die Gehaltskosten sinken, bleiben die Fixkosten (etwa Zinsen, Investitionen in Infrastruktur) gleich. Zudem muss man schauen, dass man bis 2030 irgendwie 25 Millionen auftreibt, um die Anleihe abzulösen. Nimmt man eine neue auf, schafft man sich wieder hohe Zinsbelastungen.

Es wird eine Mammutaufgabe in Liga 2, einen sportlich erfolgreichen Kader bei hohen Fixkosten auf die Beine zu stellen und gleichzeitig die Finanzierung des Vereins sicher zu stellen.

Edit: Ich finde es übrigens ungewöhnlich, dass Filbry sich dazu positioniert und auch recht genau den Etat des Profikaders umreißt. Schätze, hier möchte man auch ein Signal an Banken und Stakeholder setzen und beruhigen. Könnte man auch als Warnsignal interpretieren bzw. dass es hinter den Kulissen bereits erste Fragen dazu gab.
 
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Aktuell liegt also der SpielerEeat bei 40 Millionen ...das ist für einen Bundesligisten wirklich unteres Niveau ..das erklärt warum Spieler wie z.b. Assllani, niemals zu Werder wechseln würden..Das erklärt auch warum man keinen Ducksch Ersatz holen konnte..umso unverständlicher warum man ihn nicht behalten hat...
Das sind ja nicht mal 2.Millionen pro Kopf..Kein Wunder, dass man nem Burke niemals 1,8 Millionen geboten hätte...

Der HSV hat seinen Etat trotz 7 Jahren BL 2 auf 55 erhöhen können...
War es nicht Ole Werner, der kritisierte, dass Werder wie ein Zweitligist zahle?
 
Die Reduzierung der Gehälter war glaube ich auch ein Learning aus dem Abstieg. Man hat direkt bei den Verträgen die Gehaltskürzungen für den Fall eines Abstieges mit aufgenommen.

Aber ohne Kontext bringen dir die Werte auch nichts. Werder kompensiert durch die Gehaltsreduzierungen vermutlich gerade mal so einen Teil der fehlenden Medienerlöse - insbesondere TV-Gelder. Zumal Werder parallel Spieler dringend verkaufen muss, um den weiteren Fehlbetrag nach Abstieg zu decken. Wir laufen ja aktuell schon defizitär und hatten ein Minus von 7,5 Millionen Euro.

In der Praxis rechne ich mit 2-3 Abgängen, die "ordentlich" Geld in die Kasse spülen (hier würde ich aber auch nicht zu viel erwarten, das Interesse ist jetzt ja schon nicht groß an unseren Spielern, Rohdiamanten wie Couli dürften bei Abstieg viel weniger als in Vergleich zu Liga 1 einbringen). Das Blöde ist nur, dass Werder dann immer noch nicht handlungsfähiger als vorher ist und parallel immer noch einen Kader auf die Beine stellen muss, der bestenfalls den Aufstieg schafft - auch wenn nicht alle 7 Leihspieler akut eine Rolle spielen, müsse deren Slots ja trotzdem befüllt werden.

Und: Auch wenn die Gehaltskosten sinken, bleiben die Fixkosten (etwa Zinsen, Investitionen in Infrastruktur) gleich. Zudem muss man schauen, dass man bis 2030 irgendwie 25 Millionen auftreibt, um die Anleihe abzulösen. Nimmt man eine neue auf, schafft man sich wieder hohe Zinsbelastungen.

Es wird eine Mammutaufgabe in Liga 2, einen sportlich erfolgreichen Kader bei hohen Fixkosten auf die Beine zu stellen und gleichzeitig die Finanzierung des Vereins sicher zu stellen.
Grundsätzlich glaube ich, dass ein Abstieg in Liga 2 in Anbetracht der Gesamtaufstellung des Vereins und unter Berücksichtigung der Performance der handelnden Verantwortlichen einfach nur logische Konsequenz sein wird. Ob es nun in diesem Jahr passiert oder im nächsten spielt ja nur bedingt eine Rolle. Die Überlegung in der zweiten Liga etwas Tragfähiges und auf Weitsicht geprägtes aufzubauen, wäre eine denkbare Herangehensweise. Allerdings kann man dann nicht den sofortigen Wiederaufstieg proklamieren. Man müsste den gesamten Kostenapparat schrumpfen, einen personellen Neuanfang hinlegen und einen homogenen Kader schmieden, klar, konzeptionell und zukunftorientiert. Ich persönlich habe von der ersten Liga genug gesehen und das ähnelt alles doch eher einer lang anhaltenden und nie enden wollenden Depression. Man muss in Bremen kleinere Brötchen und strukturell sich ein Beispiel an Freiburg nehmen - auch wenn sie uns abgehängt haben. Vom Potential her sollte Werder eigentlich mit so einem Verein mithalten können, aber allein der Umstand, dass dies nicht so ist, zeigt auf, dass hier ganz schlechte Arbeit gemacht wird.
 
filbry ist ein führender verantwortlicher an der aktuellen situation - viele personelle fehlentscheidungen in vorstand und AR - wenn zb (wie vor jahren) ein milliardär in den AR gelassen wird, dann muß die verpflichtung seines finanziellen engagements damit verbunden sein (wenn er es schon nicht freiwillig macht) - der hsv ohne die hilfe von kühne wäre gar nicht denkbar - ein abstieg kann auch an CF & co festgemacht werden -
thioune ist ein sympathischer mensch und guter trainer, aber kein "feuerwehrmann", den werder gebraucht hätte - 1968 und später nochmal war es fritz langner, der werder aus dem keller holte und zum vizemeister machte - im aktuellen fall wäre es eben FF gewesen - ebenso hätten fritz &co an dzeko denken müssen statt milosevic - baumann tat es !
 
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