CAF Africa Cup of Nation - Angola 2010

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Zitat von Lell für Deutschland;803898:
Das ist doch Schwachsinn. Südafrika hat keine Exklaven, in denen Rebellengruppen mit Gewalt nach Unabhängigkeit trachten. Und das Sicherheitsproblem ist in Bezug auf die WM 2010 nichts Neues. Deutschland hätte 2006 sein Sicherheitskonzept auch nicht neu überdenken müssen, wenn im Winter weißrussische Rebellen einen Mannschaftsbus angegriffen hätten. Es ist natürlich in Mode gekommen, auf die südafrikanische WM-Organisation draufzuhauen - und wenn man keine Ahnung von der Materie hat, kann man auch wunderbare Parallelen zu dem Terroranschlag in Cabinda ziehen. Man macht sich die Welt eben, wie sie einem gefällt. Stimmt's, Herr Springer, Afrika ist ja gleich Afrika. Und in einer erdölreichen angolanischen Exklave, welche zwischen der Demokratischen Republik Kongo und der Republik Kongo liegt, ist die allgemeine Lage ja schließlich auch genau so wie im unmittelbaren Umfeld der WM-Stadien.
Wir reden aber von der ersten WM, sogar dem ersten Sportgroßereignis auf afrikanischem Boden. Man hat keinerlei Erfahrungswerte. Da ist es doch wohl selbstverständlich, dass man nach solchen gezielten Attacken auf den Fußball auch die WM in Hinblick auf diese Vorkommnisse neu bewertet und prüft ob die Sicherheitskonzepte solche Gefahren abdecken...
 
Wir reden aber von der ersten WM, sogar dem ersten Sportgroßereignis auf afrikanischem Boden. Man hat keinerlei Erfahrungswerte. Da ist es doch wohl selbstverständlich, dass man nach solchen gezielten Attacken auf den Fußball auch die WM in Hinblick auf diese Vorkommnisse neu bewertet und prüft ob die Sicherheitskonzepte solche Gefahren abdecken...

Stimmt schon. Allerdings wird der Bereich in Südafrika wohl einer der bestgesicherten überhaupt sein. Da werden im Moment wie wild Polizisten und Soldaten ausgebildet, das man noch mehr hat. Internationale Polizeistaffeln, auch aus deutschland, werden ebenfalls unten sein.

Möglich ist immer alles. Siehe Flugzeugbomber. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar immer noch höher als bspweise bei einer WM in Deutschland, aber sicherlich geringer als beim Afrikacup
 
Ich frag mich im Falle Togos nur, was zur Hölle sich die Politik in den Sport einmischt. Zumal die Spieler selbst - soweit man gehört hat - spielen wollten um ein Zeichen zu setzen.

Wenn Rebellen mit Maschinenpistolen auf Fußballer schießen, mischt sich Politik in den Sport ein...

Sport ist in diesem Fall nicht irgendein Menschenrecht, das es durchzusetzen gilt. Wenn unser Innenminister(Sportminister) einen Bundesligaspieltag aus Sicherheitsgründen absagt, dann ist das auch einfach durchzuziehen, da bleibt das Recht auf Geldverdienen durch Sport auch auf der Strecke. Der Togoprem hat ein Zeichen gesetzt und kein schlechtes.
Du kannst dich ja ersatzweise in erschießen lassen - es sei denn, Du bist durch alte DDR-Seilschaften in Angola gern gesehen und geschützt.
 
Ich finde in dem Fall auch eher unverständlich, dass man trotzdem spielen wollte. Es wäre auch ein komisches Signal, dass man trotz der "Verluste" (vielleicht ist das Wort unpassend) in der Lage ist anzutreten. Das bedeutet im Umkehrschluss ja irgendwie auch, dass es auch ohne die Verletzten / Verstorbenen Spieler / Betreuer geht. Was muss denn passieren damit man sich nicht mehr in der Lage fühlt zu spielen? Es ist doch nur Fußball...
 
im Übrigen steht es im Eröffnungsspiel in der Nachspielzeit 4:4, nachdem Angola nach 90 Minuten noch 4:2 geführt hatten :D

Edith sagt: Abpfiff.

So lob ich mir n Fußballspiel als neutraler Zuschauer...
 
ich bin ja mal gespannt was gervinho für eine figur beim a-cup macht.bin total begeistert von dem.
 
Ich bin auch blöd. Hab doch glatt das Auftaktspiel verpasst :wall:

Und dann ist das auch noch gut gewesen...
 
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