Robert Enke

Ich als Spieler würde mich auch nicht als schwul outen?

Dann würde mit mir keiner jubeln! Oder?

Blödsinn! Also zumindest kann ich sagen, dass ich einige Freunde habe, die homosexuell sind, und man nimmt die beim Jubeln oder bei Glückwünschen genauso in den Arm wie jeden/jede andere auch.
Sicherlich mag es bei einigen so eine übertriebene Homophobie geben, aber ich glaube die Mannschaftskameraden sind da das geringste Problem....
 
@greenschnabela
:tnx:

So siehts aus. Je länger man versucht, einem Menschen mit Depressionen zu helfen, desto unverständlicher erscheint es einem. Es ist schwierig zu verstehen, dass man ihnen nicht helfen kann. Unsereins denkt sich in einer schweren Phase halt "Wird schon wieder" und kommt wieder auf die Beine. Das funktioniert aber bei Depressionen nicht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man da helfen kann. Dazu bringen, dass derjenige eine Therapie macht, stelle ich mir sehr schwierig vor.

Möchte noch sagen, vielleicht ist es schon ein erster Schritt, dann die Gefühle und die Situation des anderen erstmal zu akzeptieren, wertfrei - ohne eben aus der eigenen 'Welt' heraus 'Ratschläge' geben zu wollen, wo sich unter Umständen derjenige noch einsamer und unverstandener fühlt.

(Edit: Das es schwer ist zu verstehen, dass man nicht helfen kann bzw. nicht weiß wie und sich dass auch einzugestehen - vielleicht ist das auch Ausdruck der eigenen Angst vor Kontrollverlust. Der Angst, selbst in eine Depression fallen zu können und damit aus der Welt der Mehrheit. Man redet die Angst dann quasi von sich weg, indem man sich oder dem gegenüber 'vormacht', das alles schon wieder wird und die Situation aus eigener Kraft regelbar ist.)

Muss auch sagen, dass ich mich fast schäme, dass erst der Tod einer prominenten Person mich dazu bringt, über den Umgang bzw. über die Krankheit Depression nachzudenken und mal einiges über Bord zu werfen, wovon ich bis dato ausgegangen bin.
 
Kommt in dem Beitrag das vor, was ich denke? Keinen Sound hier. .___.

Keine Überraschung. Stand vor einigen Tagen ja in der Zeitung, dass alle Medien eine Übereinkunft haben, nicht über Suizide zu berichten, aus Angst vor Nachahmern. Tja, nun ists doch passiert. Zuviel drüber berichtet worden.
 
Ich sage ja: Die mediale Berichterstattung muss hinterfragt werden.


Man sollte es nicht übertreiben, sondern auch im Fußball sukzessive zur Normalität zurückkehren.
 
es ist wohl niemand zu Schaden gekommen, der Fahrer saß beim Zeitpunkt des Aufpralls nicht im Fahrzeug, sondern saß etwas entfernt neben den Gleisen. Äußerst merkwürdig und nicht gerade beruhigend.
 
Ja, man sollte ich Zukunft wirklich jede Häme unterlassen, weil ja jeder Mensch evtl. psychisch angeknackst sein könnte ...

Man man, bei einigen Kommentaren kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Bei "Schießbuden Lehmann" habe ich voller Freude mitgesungen, weil ich diesen arroganten Sack nicht leiden kann. Wenn er sich jetzt auch zum Freitod entscheidet, muss ich also deiner Meinung nach ein schlechtes Gewissen haben?

Bla,laber, Gummiball… Wenn du kein Problem damit hast dann träller doch voller Freude deine unsportlichen, beleidigenden Liedchen weiter. Zum Glück kennst du den Menschen Lehmann, diesen arroganten Sack, ja so genau, der hat das so richtig verdient und außerdem hält er das bestimmt aus.
 

eine Richtigstellung die richtig stellt dass wir mit unserer Einschätzung über das nicht vorhandene Niveau des Magazins richtig lagen.

Dazu fällt mir ein Zitat meines früheren Chrfs im bauingenieurwesen ein:
"Wissen sie, ich bin ein bißchen dumm. Aber wenn man nicht ganz so schlau ist dann kommt das Glück von ganz allein."


....was irgendwie FÜR Robert Enke und GEGEN die "Unsinkbaren" spricht.
 
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