Sebastian Deisler

also hat nur die allerärmste sau der welt mitleid/mitgefühl verdient? denn dahin führt deine argumentation. solange es schlimmer geht, ists ja nicht so schlimm!? ich finde nicht, dass man anhand von vergleichen festmachen sollte, welche gefühle man vernünftigerweise (schließt sich das nicht ohnehin aus?) für einen menschen entwickeln sollte.
psychische krankheiten können sicherlich aus den verschiedensten umständen hervorgehen und gerade daher sollte man wohl hinterfragen ob ein positiver finanzieller aspekt generell als abmilderung in der betrachtung der kraft dieser krankheiten dienen sollte.
letztlich haben sich nicht gerade wenige große künstler oder persönlichkeiten selbst zerstört oder selbst umgebracht...onwohl das finanzielle sicherlich kein problem darstellte.

Die Lamoryanz Deislers geht mir persönlich auf den Keks. Wer hat ihn gezwungen, Profi Fußballer zu werden? Wenn ihm die Spielfreude abhanden gekommen ist (unter dem Druck von 20 Mio) hätte er zu den Amateuren gehen sollen. Im übrigen scheint er ja noch Antidepressiva zu nehmen.

Gerade er hatte diverse Wahlmöglichkeiten, jetzt die Schuld nur anderen zu geben, ist billig.

Wenns wirtschaftlich vorteilhaft scheint, hat er ja kein Problem mit seiner angeb. Medienenscheue. Wer das alles glaubt wird selig.
 
http://www.amazon.de/Sebastian-Deisler-Zur%C3%BCck-Geschichte-Fu%C3%9Fballspielers/dp/3941378287/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1255048760&sr=8-1

Ich bezweifle in keinster Weise, dass Deisler unter eine psychischen Krankheit leidet, welche nach seinem Empfinden ausschlaggebend war für die Beendigung der Ausübung seines Berufes, den er gut konnte.

Aber zwei Punkte stören mich sehr. Auch wenn es sich sehr oberflächlich anhört, so hat es Herr Deisler soweit gebracht, dass er sich um die finanzielle Zukunft seines Lebens keine Sorgen mehr machen muß. Das ist ein entscheidener Grund warum in unserer heutigen Gesellschaft erst Depressionen entstehen können, Zukunftsängste. Viele menschen tragen die Veranlagung für solche Krankheiten in sich, diese müssen aber nicht zwangsweise ausbrechen.

Es gibt Millionen Menschen die unter der gleichen Krankheit leiden, die aber weitaus schlechteren Zeiten entgegensehen müssen. Wenn diese ihren Job nicht mehr ausüben können, dann leben sie den Rest des Lebens an der gesellschaftlichen und finanziellen Armutsgrenze. Sebastian Deisler hat ein viel größeres Umfeld das ihm Beiseite steht. Er kann sich professionelle Hilfe leisten, die besten Ärzte und Heilanstalten.

Der andere Punkt,Herr Deisler tritt genau 2 Tage vor Veröffentlichung seines Buches aus seinem Schatten zurück in die Öffentlichkeit, in die Medien. Genau dorthin wo er nie wieder hinwollte und dieses Umfeld ihn erst zerbrechen ließ. So hängt er wie ein Häufchen Elend im SternTV Sessel unter dem Deckmantel, dass er auf die Probleme von Depressiven hinweisen möchte.

Entweder ist er wirklich nur Instrument für den Verlag, dann hätte er 0,0 dazugelernt, oder er ist selbst der Instrumentenspieler und nutz seine Bekanntheit in der Öffentlichkeit aus.

Ich wüßte hunderte von Menschen mehr die hier einen Tread und Taschentücher-reichende User verdient hätten.

:tnx::tnx::tnx:
Deinen kpl. Beitrag kann ich zu 100% unterschreiben!

Die "Akte Deisler" verkommt immer mehr zu einer Posse.
Geht sein Mitgefühl mit seinen Leidensgenossen denn wenigstens so weit, daß der Erlös seines zweifelhaften Buches ihnen zugute kommt?
 
@k33k
Schön, dass du noch mal einen ausführlichen Beitrag geschrieben hast, da dich jetzt wohl auch ein paar mehr Leute verstehen. Anhand der ersten Reaktionen konnte man ja erkennen, dass nicht alle wissen worauf du hinaus möchtest. Ich teile deine Meinung zu 100% was das Thema Deisler betrifft und dachte mir schon, was du mit deinem ersten Beitrag ausdrücken wolltest.

Ich habe mal mit einem Kollegen zusammengearbeitet, der unter Depressionen litt. Und der konnte es sich nicht leisten einfach mal ne Auszeit zu nehmen, da er finanziell von der Arbeit abhängig war. Das ist, wie du schon gut beschrieben hast, bei Deisler eben nicht der Fall und daher hält sich mein Mitleid für ihn doch sehr stark in Grenzen.
 
also hat nur die allerärmste sau der welt mitleid/mitgefühl verdient? denn dahin führt deine argumentation. solange es schlimmer geht, ists ja nicht so schlimm!? ich finde nicht, dass man anhand von vergleichen festmachen sollte, welche gefühle man vernünftigerweise (schließt sich das nicht ohnehin aus?) für einen menschen entwickeln sollte.
psychische krankheiten können sicherlich aus den verschiedensten umständen hervorgehen und gerade daher sollte man wohl hinterfragen ob ein positiver finanzieller aspekt generell als abmilderung in der betrachtung der kraft dieser krankheiten dienen sollte.
letztlich haben sich nicht gerade wenige große künstler oder persönlichkeiten selbst zerstört oder selbst umgebracht...onwohl das finanzielle sicherlich kein problem darstellte.

:tnx::tnx::tnx:

Bin absolut Deiner Meinung. Man sollte es doch mal so sehen, dass eine Veröffentlichung eines Buches über eine hinterhältige Volkskrankheit die noch nicht richtig erforscht, geschweige denn einen entscheidenden Durchbruch in der Bekämpfung vorzuweisen hat, eine gute Sache ist. Wenn dieses Buch von einer Person geschrieben wurde die jahrelang in der Öffentlichkeit stand, umso besser. Denn dieser Person hören einfach mehr Menschen zu. Was der Kontostand mit dieser Krankheit zu tun haben soll ist mir schleierhaft. Denn Geld nützt da gar nichts. Dieser Umgang mit seinen Gefühlen und der Gang an die Öffentlichkeit verdient meine Hochachtung!

Depressive Menschen haben vor allem neben der eigentlichen Krankheit ein weiteres, vielleicht sogar schwerwiegenderes Problem. Die fehlende Akzeptanz/Toleranz durch die Mitmenschen. Man sieht ja schließlich nix, keinen Ausschlag, keine röchelnde Lunge oder was weiss ich. Sie ist äußerlich unsichtbar. Es wird dem Betreffenden nur ein "sonderbares Verhalten" attestiert mit dem Ergebnis dass dieser Mensch von seiner Umwelt mehr und mehr isoliert wird.

Antidepressiva sind übrigens nichts anderes als kaputtmachende Bomben von Medikamenten, die die Krankheit erträglicher machen sollen indem sie die Stimmung künstlich hochhalten und verschleiern. Heilen tun die Dinger nicht. Im Gegenteil, sie belasten den Kreislauf sowie das Nervensystem aufs Derbste. Da könnt ich mir ja gleich Ecstacy einwerfen. Antidepressiva sind mMn Ausdruck der Hilflosigkeit um diese Krankheit herum.
 
was ich hier bei deisler nicht verstehe ist folgendes ..

bei jauch sagte er: für mich steht oben der spass am spiel und nicht das geld

darauf sagte er das in münchen der druck durch die öffentlichkeit zu hoch war und es sei normal das man in münchen in der öffentlichkeit steht und druck hat und darauf hatte er keine lust..

da frage ich mich .. wieso ist er dann dahin gewechselt ?
 
Was der Kontostand mit dieser Krankheit zu tun haben soll ist mir schleierhaft. Denn Geld nützt da gar nichts.

Ein hypothetisches Beispiel: Du musst dich einweisen lassen, weil du psychisch krank bist. Bei Therapieerfolg bist du nach 6 Monaten geheilt. Wenn du wieder entlassen wirst, hast du allerdings keinen Job mehr, keine finanzielle Absicherung, musst zudem deine Wohnung aufgeben weil du dir diese nicht mehr leisten kannst. Lässt du dich mit diesem Wissen einweisen?
 
was ich hier bei deisler nicht verstehe ist folgendes ..

bei jauch sagte er: für mich steht oben der spass am spiel und nicht das geld

darauf sagte er das in münchen der druck durch die öffentlichkeit zu hoch war und es sei normal das man in münchen in der öffentlichkeit steht und druck hat und darauf hatte er keine lust..

da frage ich mich .. wieso ist er dann dahin gewechselt ?

Na, das konnte er doch vorher nicht wissen ;) :lol:
 
Die Lamoryanz Deislers geht mir persönlich auf den Keks. Wer hat ihn gezwungen, Profi Fußballer zu werden? Wenn ihm die Spielfreude abhanden gekommen ist (unter dem Druck von 20 Mio) hätte er zu den Amateuren gehen sollen. Im übrigen scheint er ja noch Antidepressiva zu nehmen.

Gerade er hatte diverse Wahlmöglichkeiten, jetzt die Schuld nur anderen zu geben, ist billig.

Wenns wirtschaftlich vorteilhaft scheint, hat er ja kein Problem mit seiner angeb. Medienenscheue. Wer das alles glaubt wird selig.

dazu muss man weder selig sein, noch es werden. depression ist sicher ein hochsensibles und für die betroffenen oft auch ein schwieriges thema. ich glaube nicht, dass es deisler unbedingt leicht gefallen ist damit an die öffentlichkeit zu gehen. aber vielleicht hat er ja den drang sich dieser zu erklären...nach allen spekulationen über ihn; fühlt sich bereit ein letztes mal an die öffentlichkeit zu gehen. natürlich kann man dem ganzen skeptisch gegenüber stehen. ich finde aber, dass man es sich mit zu schnellen vorverurteilungen zu einfach macht und den hochkomplexen wirkungen solch einer krankheit und deren verarbeitung nicht gerecht wird.
solltest du im übrigen den ausführungen deislers aufmerksam gefolgt sein, wüsstest du, dass seine depressionen ihren ursprung nicht im profi-fußball finden, sondern dass er sich ursprünglich in den profi-fußball flüchten wollte mitsamt der psychischen krankheit, was diese dann aber letztlich nur weiter genährt hat. ich glaube auch nicht, dass es so einfach ist einen weg den man eingeschlagen hat zu verlassen...selbst wenn es rational gesehen das beste ist, was man tun kann. menschliche handlungen basieren nunmal nicht ausschließlich auf vernunft. letztlich hat er ja aber dann doch seine fußballerkarriere aufgegeben. das sollte übrigens auch in frage stellen, ob es ihm bei seinem buch nun wirklich nur um geld geht, denn davon hätte er in der fußballbranche sicherlich mehr verdienen können. die wäre wirtschaftlich vorteilhafter gewesen.
zu dem anderen punkt: ich habe das buch nicht gelesen, weiß also nicht ob er die schuld wirklich AUSSCHLIEßLICH bei anderen sucht. wenn dem so ist, wäre das natürlich eine höchst fragwürdige auffassung der dinge und ich könnte den ärger über den mangel an selbstkritik/selbstreflektion schon verstehen. seine verbitterung über manche charaktereigenschaften des profigeschäfts ist für mich aber ebenso verständlich. und natürlich kann man es als naiv bezeichnen sich dann blauäugig darauf einzulassen, aber diese entscheidung hat er eben auch als kind gefällt.
ich habe wirklich kein problem damit wenn man dem ganzen skeptisch und kritisch gegenüber steht, nur empfinde ich vorverurteilungen in dem fall recht billig und unfair, gerade wenn man bedenkt, dass keiner hier näheren kontakt zum menschen deisler und dessen innenleben hat oder hatte.

Ich habe mal mit einem Kollegen zusammengearbeitet, der unter Depressionen litt. Und der konnte es sich nicht leisten einfach mal ne Auszeit zu nehmen, da er finanziell von der Arbeit abhängig war. Das ist, wie du schon gut beschrieben hast, bei Deisler eben nicht der Fall und daher hält sich mein Mitleid für ihn doch sehr stark in Grenzen.

was meiner meinung nach nicht unbedingt ein nachteil ist...denn gerade der rückzug von der arbeit kann natürlich auch gefährlich sein, denn es ist oft auch der rückzug von jeglichen sozialen kontakten und jeglichen tätigkeiten außerhalb der krankheit ganz hin zu sich selbst und der eigenen depression. selbst wenn der betroffene sich das in dem moment evtl. wünscht, ist es wohl nicht immer das beste bzw. gesündeste.

bei jauch sagte er: für mich steht oben der spass am spiel und nicht das geld

darauf sagte er das in münchen der druck durch die öffentlichkeit zu hoch war und es sei normal das man in münchen in der öffentlichkeit steht und druck hat und darauf hatte er keine lust..

da frage ich mich .. wieso ist er dann dahin gewechselt ?

auch das hat er ja beantwortet im 11freunde interview...er glaubte sich unter den ganzen anderen stars ein wenig verstecken zu können, ein bisschen weniger verantwortung übernehmen zu müssen. was sich dann als fehleinschätzung herausstellte.
ob man ihm das so glaubt oder nicht ist eine andere sache...aber die antwort auf deine frage hat er schon geliefert!
 
was meiner meinung nach nicht unbedingt ein nachteil ist...denn gerade der rückzug von der arbeit kann natürlich auch gefährlich sein, denn es ist oft auch der rückzug von jeglichen sozialen kontakten und jeglichen tätigkeiten außerhalb der krankheit ganz hin zu sich selbst und der eigenen depression. selbst wenn der betroffene sich das in dem moment evtl. wünscht, ist es wohl nicht immer das beste bzw. gesündeste.

Wenn die Arbeit und der damit verbundene Druck die Krankheit aber schlimmer macht, die Finanzierung des eigenen Lebens allerdings davon abhängig ist, dann ist es ein Teufelskreis aus dem man nicht kommen kann, obwohl es für die eigene Gesundheit das Beste wäre.
 
Wenn die Arbeit und der damit verbundene Druck die Krankheit aber schlimmer macht, die Finanzierung des eigenen Lebens allerdings davon abhängig ist, dann ist es ein Teufelskreis aus dem man nicht kommen kann, obwohl es für die eigene Gesundheit das Beste wäre.

das ist natürlich richtig. wenn die depression mit der arbeit unmittelbar zusammenhängt und von ihr intensiv genährt wird, dann ist die möglichkeit diese verlassen zu können schon sehr wichtig. das kommt eben auf den jeweiligen fall an...es ging mir ja nur darum, dass die aussage nicht generell gelten kann.
 
stimmt er könnte das buch schliesslich umsonst zum mitnehmen anbieten und für jeden noch einen hunderter oben drauf damit auch ja niemand mehr in depressionen verfällt,weil geld alles ist und glücklich macht.
 
stimmt er könnte das buch schliesslich umsonst zum mitnehmen anbieten und für jeden noch einen hunderter oben drauf damit auch ja niemand mehr in depressionen verfällt,weil geld alles ist und glücklich macht.

Wenn man etwas nicht verstanden hat, dann sollte man sich diese Beiträge sparen.

Aber hast schon Recht. Mein Kollege war es scheiß egal, dass er nach der Theraphie quasi auf der Straße gesessen hätte und pleite wäre. Alleine beim Gedanken daran waren seine Depressionen schon direkt weg. Man man man.
 
speziell war dieser beitrag garnicht gegen dich gerichtet sondern gegen die leute die scheinbar meinen das eine unterschrift bei den bayern oder ein üppiges hangeld vor depressionen schützt.
bzw.man für dieses geld eben mit den ständigen belagerungen und drucksituationen zu leben hat.
Ausserdem denke ich das dieses thema viel öfter auf den tisch kommen sollte,denn wenn wir mal ehrlich sin ist es doch verpönt darüber zu sprechen.
Es ist gut das prominente diesen weg gehen,denn so wird vielleicht irgendwann auch mal in unteren und mittleren arbeitsschichten akzeptiert das depressionen keine pauschalausrede für "null bock" ist sondern ein ernstzunehmendes problem,was in den nächsten jahren aufgrund der derzeitigen situation massiv zunehmen wird.
 
Ich denke mal das damals der Wechsel von Deisler weg von der hertha zu den Bayern auch zu früh war. Hätte ihn gerne bei Werder gesehen. Naja er war immer in sympatieträger und einer meiner lieblingsspieler. Schade das er es nicht gepackt hat.
 
Ein hypothetisches Beispiel: Du musst dich einweisen lassen, weil du psychisch krank bist. Bei Therapieerfolg bist du nach 6 Monaten geheilt. Wenn du wieder entlassen wirst, hast du allerdings keinen Job mehr, keine finanzielle Absicherung, musst zudem deine Wohnung aufgeben weil du dir diese nicht mehr leisten kannst. Lässt du dich mit diesem Wissen einweisen?

Nein, das ist sicherlich schwierig. Da geb ich Dir Recht. Das Geld welches er verdient hat ist eine Absicherung. Und was das rein Finanzielle angeht, braucht er sich keine Sorgen zu machen. Ich hab mich in diesem Punkt wohl auch schlecht ausgedrückt. Mir ging es eher darum dass er angeblich kein Mitleid verdient weil er Geld hat. Er hat dadurch zwar mehr Möglichkeiten als der Durchschnittsbürger, aber die Krankheit ist ja dennoch existent. Und ob sie geheilt werden kann ist eben trotz seiner Möglichkeiten fraglich.

Mir tut er halt leid, denn ich mag ihn.
 
Ich finde, das ganze verkommt jetzt ein wenig zu einer Neiddiskussion. Und das gefällt mir nicht.

Klar hat er mit seinem Buch jetzt Geld verdient, und muss sich über seine Zukunft keine Sorgen machen. Und klar ist auch, dass viele Millionen Menschen an Depressionen leiden (Volkskrankheit), die auch unsere Mitleid verdienten.

Ihm das zu neiden oder vorzuwerfen, verstehe ich nicht. Er hat sich den ganzen Mist von der Seele geschrieben, und hilft vielleicht sogar dadurch anderen, die in ähnlicher Situation sind.

Ich bin auch nicht der Meinung, dass man nach einer 6-monatigen Therapie seinen Arbeitsplatz sofort verlieren muss. Zumindest in solchen Betrieben nicht, die noch funktionierende Betriebsräte oder Mitarbeitervertretungen haben. (Werden leider auch immer seltener, ich weiß!). Das Schreckgespenst - Job weg, Wohnung weg, alles weg- , ist meiner Meinung nach zu düster gemalt.

Was mich am ganzen stört (und ich wiederhole mich jetzt), ist der Umgang damit in unserer leistungsorientierten Gesellschaft mit dem Profifußball als einem Teil davon.

Wer Schwäche zeigt, hat schon verloren. Und im schlimmsten Fall wird so einem noch weibisches Verhalten unterstellt: "Deislerin" war wohl sein Spitzname!! :stirn:
 
Was ich damals schlimm fand, waren seine "regelmäßigen" Knieverletzungen. Jeder, der schon mal das Knie kaputt hatte, weiß, was für eine Qual das immer wieder ist, zurückzukommen.
 
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