Gesamtsituation der Mannschaft

Moin,

unterm Strich ist es gleich, ob von dem gesammelten Geld der Fans und  aller Mitglieder (auch Verantwortliche der GF) die Finanzlöcher bei Werder gestopft werden oder dieses in die Mannschaft fließt, wenn denn mögliche erzielte Ablösen für das jeweilige andere "Sorgenkind" verwendet werden, denke ich.
Wichtig ist, dass Werder seine Schulden abbaut, um wieder "vernünftig" investieren zu können. Allerdings bedarf es dafür nicht nur einer "schwarzen Null", sondern die "Finanzspritze" müsste deutlich drüber liegen, um nicht bei einer neuen Spielerinvestition gleich wieder ins Minus zu rutschen.
So oder so sind es jedenfalls überwiegend selbstgemachte Leiden, die Werder seit ca. 15 Jahren das Leben in der Bundesliga erschweren.
 
Moin,

unterm Strich ist es gleich, ob von dem gesammelten Geld der Fans und  aller Mitglieder (auch Verantwortliche der GF) die Finanzlöcher bei Werder gestopft werden oder dieses in die Mannschaft fließt, wenn denn mögliche erzielte Ablösen für das jeweilige andere "Sorgenkind" verwendet werden, denke ich.
Wichtig ist, dass Werder seine Schulden abbaut, um wieder "vernünftig" investieren zu können. Allerdings bedarf es dafür nicht nur einer "schwarzen Null", sondern die "Finanzspritze" müsste deutlich drüber liegen, um nicht bei einer neuen Spielerinvestition gleich wieder ins Minus zu rutschen.
So oder so sind es jedenfalls überwiegend selbstgemachte Leiden, die Werder seit ca. 15 Jahren das Leben in der Bundesliga erschweren.
Vor allen Dingen bedarf es dafür die richtigen Leute und die sehe ich bei Werder 0,0.
Sie haben alle durch die Bank bewiesen, dass sie es nicht können.
Schade, dass ich kein Scheich bin.
:mrgreen:

Ich würde den Verein sofort kaufen und aussortieren.
 
Vor allen Dingen bedarf es dafür die richtigen Leute und die sehe ich bei Werder 0,0.
Sie haben alle durch die Bank bewiesen, dass sie es nicht können.
Schade, dass ich kein Scheich bin.
:mrgreen:

Ich würde den Verein sofort kaufen und aussortieren.
100% Zustimmung die Geschäftsführung Sport als erstes und den schlafmützigen Aufsichtsrat wäre danach dran:) Hess Grunewald, der sich zum Aufsichtsratsvorsitzender erstmals sich schön bezahlen lassen hat, geht jetzt Gott sei Dank.
 
So, heute geht’s los. Vielleicht bin ich auch zu pessimistisch, aber wenn ich mir die anderen Kandidaten beim Kampf um den Klassenerhalt anschaue, dann wird mir Angst und Bange um Werder. Sehe wirklich bei allen anderen mehr spielerische Klarheit, mehr Leidenschaft, mehr Spaß am Fußball und am zocken als bei uns. Der Trainer ist, wenn überhaupt, maximal Durchschitt. Wirkt für mich als wenn er voher seine Antworten auswendig lernt, Authenzität ist was anderes. Von Duchschnitt kann man bei unserem Managment nicht mehr sprechen…Das ist absolute Kreisklasse. Die Mannschaft? Wo soll du da anfangen? Hatte ich schon mal geschrieben: Von welchem Spieler würde ich mir aus der derzeitigen Mannschaft ein Trikot kaufen? Von absolut keinem! Völlig zusammengewürfelte Truppe, bei denen man das Gefühl hat, dass es eigentlich egal ist ob man absteigt oder nicht, völlig seelenlos. Wenn wir ne geile Saison spielen laufen wir auf Platz 15 ein. Und wenn ich sage geile Saison mit Platz 15, wird es es trotzdem ein grausames gezocke sein, wo man sich irgendwie die Punkte zusammen kickt. Also egal wie es kommt, zum anschauen absolute Katastrophe.
Ich lasse mich gerne eines besseren belehren und hoffe inständig das ich falsch liege, aber mein Kopf, mein Bauch und mein Herz sagen mir leider was anderes. Also mal schauen was da heute und nächsten Wochen passiert. Gut Kick!
 
Ich widerspreche dir ,
Ich glaube Sie planen diese Saison so gut Sie können aber nachhaltig arbeiten können Sie einfach nicht wei die finanziellen Mittel anscheinend fehlen.
Sie holen zwei gestandene Offensivspieler(Lücke , Dinkci) für Ume deren Platz nächste Saison wieder besetzt werden muss . Die Verteidiger auf Aussen werden uns egal wer kommt nächste Saison auch wieder beschäftigen und auch die Innenverteidigung wird im nächsten Sommertransferfenster wieder Thema.
Sollte man Mbangula abgeben und deswegen Ibrahimovic leihen hätte man eine weitere Baustelle die man mit ins nächste Jahr nimmt. Zudem ein Eingeständnis das man falsch lag bei der Verpflichtung von Mbangula zumal man wohl ein kleines Minusgeschäft macht , was man so hört.

Wie soll sich so eine Truppe finden die über Jahre eingespielt immer besser wird , so wie wir es mit der Wernertruppe hatten .

Wenn ich das Wort Umbruch höre , letztes Jahr und dieses Jahr , dann kommt mir gerade mein Kaffee hoch .
Wie willst du denn mit diversen Zeitarbeitern (Leihe) einen Umbruch hinkriegen.
Du drehst dich doch wie ein Hamster im Rad

Und da kommen wir zu meinem Widerspruch.
Die sportliche Leitung versucht ihr möglichstes um eine schlagkräftige Truppe zusammen zu stellen
Aber die Granten oben (HhG, Filbry ,Aufsichtsrat) sollen uns gemeinen Fan mal erzählen wie man so Nachhaltigkeit aufbaut und was Sie sich denn für die Saison für eine Verbesserung vorstellen um endlich Nachhaltig arbeiten zu können??
Das sollte mal ein Journalist fragen .

Eigentlich können Sie nur hoffen das der zusammengewürfelte Haufen überperformt und die europäischen Plätze erreicht wobei das ja bei unserer finanziellen Lage schon fast CL sein muss.Utopisch

Möglichkeit zwei wäre endlich nen Sponsor oder Mäzen an Land ziehen der hier 50 Millionen reinpumpt .

Hier hat mal einer geschrieben jeder soll 100 Euro bezahlen als Werderfan oder Mitglied um damit die Finanzlöcher zu stopfen. Vielleicht wäre das mal eine Faninitiative wert .Ich wäre dabei.
Für einen Profi Fußballverein Geld Spenden ist mit Abstand das Dümmste was man machen kann!
Der ganze Profi- Fussball ist durch und durch verdorben. Ich sehe den Fussball als Unterhaltung und unterstütze den SV Werder wegen seinen Gemeinnützigen Tätigkeiten. Die überbezahlten Fussballer oder Funktionäre bewerte ich nach ihrer Leistung bin aber kein Fan von denen.
 
Ich hätte wirklich gerne etwas Positives geschrieben, aber was Freiburg freundlicherweise unterließ, werden Leipzig, Köln, Augsburg und Dortmund nachholen.

Schlimm zu sehen war, mit welcher Leichtigkeit die Freiburger das Spiel dominiert haben und die gehören noch nicht einmal zu den Großen der Bundesliga.

Leider haben wir noch immer keinen Stürmer verpflichtet, aber morgen ist auch noch ein Tag.

Reis hat für einen Neuling ganz ordentlich gespielt, aber ohne Stage ist das Mittelfeld deutlich zu schwach aufgestellt.

Eine weitere Saison ohne den Blick nach oben hat begonnen, wer gibt eigentlich noch freiwillig Geld für die Spiele aus.
 
Bei Werder Bremen wird das Wort „Kontinuität“ bekanntlich gerne bemüht. Und tatsächlich: Auf die Kontinuität kann man sich verlassen. Nur leider auf eine, die seit Jahren zuverlässig überwiegend in die falsche Richtung marschiert.

Auch am ersten Spieltag der neuen Saison 26/27 präsentierte Werder wieder den bewährten Modus Operandi: ein paar Minuten lang den Eindruck erwecken, man könne tatsächlich halbwegs vernünftigen, erstligatauglichen Fußball spielen. und anschließend mit einer erstaunlichen Konsequenz alles dafür tun, diesen Eindruck möglichst schnell wieder in die Tonne zu treten.

Heute beim SC Freiburg wurde aus dem bekannten Muster diesmal gleich die Deluxe-Version. Nach 55 Minuten stand es 4:0. Vier Gegentore in fünfundfünfzig Minuten Saisonauftakt. Wenn man nach einem solchen Start noch nach positiven Kontinuitäten sucht, muss man vermutlich schon sehr genau hinschauen.

Oder besser: wegschauen.

Denn Werder war heute nicht einfach nur der schwächere Gegner. Werder ließ sich über weite Strecken regelrecht abkochen, und half mit kaum noch zählbaren Indisponiertheiten kräftig mit. Fehler hier, Unordnung dort, mangelnde Konsequenz vorne, erschreckende Anfälligkeit hinten. Freiburg musste für diesen Vorsprung offenbar nicht einmal über sich hinauswachsen. Es reichte, auf die nächsten Bremer Fehler zu warten. Und diese kamen zuverlässig wie jedes Jahr am 31.12. im TV der "Silvesterpunsch" mit Ekel Alfred und "Dinner for One".

Natürlich darf die Verletztenliste als Erklärung nicht fehlen. Schließlich ist es ein geradezu beruhigender Reflex im Fußball, eine Niederlage zunächst einmal auf all jene zu schieben, die gar nicht auf dem Platz stehen konnten. Nur: Wenn der Kader bei einigen Ausfällen derart auseinanderfällt, sagt das eben auch etwas über die Qualität und Tiefe dieses Kaders aus. Und wenn ausgerechnet die muskulären Verletzungen erneut derart gehäuft auftreten, sollte man vielleicht nicht ausschließlich von Pech sprechen. Die Parallelen zum Herbst und Winter der Saison 2019/20 sind jedenfalls unangenehm auffällig. Seinerzeit wurden diese Verletzungen sehr lange nur als schicksalhafte Begleiterscheinung betrachtet.

Der erste Spieltag ist damit zumindest schon einmal erfolgreich absolviert; erfolgreich in dem Sinne, trotz dieser 4:1-Abreibung am ersten Spieltag nicht gleich wieder auf einem direkten Abstiegsplatz zu stehen. Werder hat heute eindrucksvoll bewiesen, dass man sich auch in einer neuen Saison auf die alten Probleme verlassen kann. Chapeau!
 
Schwaches Spiel, die Deffensive hat heute nicht stattgefunden, besser gesagt, sie waren im Falsxhen Moment Gedanklich nicht bei der Sache.

Punktuell gab es dennoch gute Ansätze. Die ersten 10 Min. waren ganz ok. Wenn man einer der ersten Chancen genutzt hätte, wäre das Spiel deutlich in eine andere verlaufen. Trotzdem erinnert mich das ganze leider an die letzte Saison. Absolut kein Fortschritt.

Der Trainer sollte die beiden Freien Tage nach Niederlagen streichen, dann hat man etwas mehr Zeit die Richtigen Sachen Trainieren. Vorallem mal wie man sich bewegt.
 
Jetzt hat man noch zwei Tage Zeit die Qualität des Kaders zu verbessern.
Wird schwierig werden die Liga zu halten.
Schmettgens nicht Bundesligareif .Deman im unteren Drittel der Bundesligalinksverteidiger .Pieper und Fritz meilenweit entfernt einen guten Spielaufbau zu gestalten. Füllkrug verstolpert wie Boniface die Bälle .Itten und Musah sind da ganz klar weiter , wieso sieht das der Trainer nicht ? Von Paul fange ich gar nicht erst an .Mit Mbangula hätte es auch nicht schlechter laufen können aber wieso sollten wir auch Qualität im Kader behalten wenn wir eh wenig davon haben.

Entweder jetzt wird die Goldschatulle angerührt oder wir gehen in die zweite Liga und das Spiel kann nicht mal Eisbär schön reden.

In der zweiten Hälfte der zweiten Hälfte haben wir auf 3er Kette umgestellt, denke das muss unser System sein .Lange Bälle nach vorn ,dann zweite Bälle erobern und Torchancen kreieren. Was anderes kannst du mit der Mannschaft nicht spielen.
 
Schwaches Spiel, die Deffensive hat heute nicht stattgefunden, besser gesagt, sie waren im Falsxhen Moment Gedanklich nicht bei der Sache.

Punktuell gab es dennoch gute Ansätze. Die ersten 10 Min. waren ganz ok. Wenn man einer der ersten Chancen genutzt hätte, wäre das Spiel deutlich in eine andere verlaufen. Trotzdem erinnert mich das ganze leider an die letzte Saison. Absolut kein Fortschritt.

Der Trainer sollte die beiden Freien Tage nach Niederlagen streichen, dann hat man etwas mehr Zeit die Richtigen Sachen Trainieren. Vorallem mal wie man sich bewegt.
Welche Chancen
 
Die WM hat eigentlich gezeigt, wie man mit einfachsten Mitteln erfolgreich sein kann. Du brauchst Mentalität, also den Willen "Dein" Tor zu verteidigen. Etwas wovon unsere Spieler wohl noch nie 'was gehört haben.
Die Basics müssen passen, über 10 Meter unfallfrei einen Pass spielen können, Standards, Kondition & Körperlichkeit.
Und gerade was Kondition angeht, habe ich bei unserem Trainer große Bedenken.
Wenn stimmt, was man so lesen kann, war das letzte Saison in Düsseldorf ein Baustein für seine Entlassung.
Am schlimmsten finde ich aber, dass der HSV jetzt wohl zwei Neue namhafte Verpflichtungen eingetütet hat - zum kotzen.
 
Moin,
nichts anderes erwartet und somit auch nicht enttäuscht worden, so möchte ich von meiner Seite aus das Spiel analysieren.
Freiburg ist mit einer homogenen, bereits eingespielten und mit einem über die Jahre Top abgestimmten Kader in dieses Spiel gestartet.

Werder hingegen, ist mit einem komplett zusammengewürfelten, nach wie vor viel zu großen, sich völlig neu findenden, verletzungsgeplagten Kader angetreten, bei dem auch noch am Vortag sich mit Jens Stage die Säule dieser Mannschaft langzeitverletzt hat und so sah das Spiel dann auch aus und Freiburg ist völlig zurecht als hoher Sieger vom Platz gegangen.

Dieses ganze Chaos beruht auf einer sportlichen Inkompetenz in der Führungsebene, darüber wurde in der Vergangenheit aber genug diskutiert, über das Duo Fritzmeyer wurde alles gesagt und ich möchte hier nur einwenig auf die schwere Gesamtsituation, die hier zusammengestellt wurde eingehen.

Also, nach der schlimmen Leihspieler Flut im letzten Jahr, war doch klar, dass es einen größeren Personalumbruch geben wird in diesem Sommer.

Man reagierte relativ zügig mit ersten Transfermöglichkeiten, um zunächst mal die geschundenen Werdergmüter einwenig zu beruhigen.

Was dabei aber nie erkennbar war bis heute ist eine Transferstrategie, die auf eine bestimmte Spielidee abgestimmt wurde, da es ja auch kein stabiles Mannschaftsgefüge mehr gab, in den Vorbereitungsspielen war bereits dieser unfertige Istzustand des Kaders und der nicht vorhandenen Spielidee klar zu sehen, bereits gegen Auxerre wurde dieser extrem deutlich, so dass die Vereinsführung agieren musste und Reis, Dinkci und Füllkrug wieder als Chancen geholt haben, die Großbaustelle RV ist hierbei bis heute nicht geschlossen worden, stattdessen ist man im Hintergrund ja an einem neuen LV dran, dann kamen auch noch Gerüchte vom Njinmah und Mbangula auf, die man versucht aubzugeben, Lynen war nie richtig fit in der Saison Vorbereitung.

Hier muss man ganz klar sagen, der Fitness Zustand und die enormen Verletzungen sind für eine Bundesligamannschaft erschreckend anzusehen, auch hier ist ein gefährliches sportliches Defizit für jeden ersichtlich.

Es ist schon bitter in welchem Gesamtzustand sich die Mannschaft aktuell zum Saisonstart befindet.

Die Kadergröße konnte nie gezielt verkleinert werden, da Altlasten keine Abnehmer finden.

Jetzt kommt der lange Stageausfall hinzu...

Was haben wir bislang gehört was nur Gerüchteweise noch im Gespärch ist und war...

Moussa Ndiaye als LV Leihe mit KO (bei Transfermarkt als verletzt gekennzeichnet!)
Youri Regeer DM als Stageersatz seit heute im Gespräch Leihe mit KO (bei Transfermarkt als verletzt gekennzeichnet!)
Arthur RV (bei Transfermakrt als verletzt gekennzeichnet!)

Arijon Ibrahimovic Linksaußen vermutlich bei Mbangula Abgang
Puertas 8er als Stageersatz bei Verkauf angedacht


...meine Meinung aktuell, was für ein völlig chaotischer, hausgemachter sportlicher wirklich schlimmer Zustand zum jetzigen Zeitpunkt.

Von Erevbeagie, der in meinen Augen als einer der Vorbereitungsgewinner gilt und heute nicht mal eingewechselt wurde möchte ich hier nicht mehr groß eingehen.

Ich warte jetzt die letzten Tage der Transferphase ab, was das nur werden soll und mach mir erstmal Gedanken, wie wir es hinbekommen, diese Mannschaft schnellstmöglicht mental und spielerisch zu stabilisieren, um schnellstmöglich einen ansatzweise durchdachten Fussball mit den vorhandenen Spielermaterial auf den Platz zu bringen.

Also, in der aktuellen Personalsituation baue ich das Spielsystem defensiv um auf eine 3er Kette, ja ihr habt richtig gehört, ich hasse die 3er Kette, aber in dieser Situation mit dem zum heutigen Stand vorhandenen Personal baue ich um auf die 3er Kette mit Doppelsturm, das sieht dann so aus mit Erevbenagie auf der rechten Außenbahn.

Wer hier noch zu beachten wäre ist Dinkci, der z.B. sowohl für Lücke, oder Chucki in diesem System spielen kann!!!

l
 
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armes werder - erst das fiasko mit stage, der zwar zwangsläufig bleiben muß und zum dank nun einige wochen fehlen wird, und dann diese pleite heute in freiburg, wo sie lt kicker völlig chancenlos waren - na ja, viel erwarten wir ja ohnehin nicht!
 
Aus dem Kicker:
Für Füllkrug ist klar, dass man zwar "eine Mannschaft mit einer gewissen Qualität" beisammen hat, bei der "aber die Connections und die Automatismen noch nicht so da sind. Das bringt es mit sich, wenn du bei einem Verein spielst, der Jahr für Jahr versucht, Spieler zu entwickeln.
In Freiburg habe man Lehrgeld bezahlt. "Wir sind gut reingekommen, die Abläufe haben in den ersten zehn Minuten gepasst. Dann verändert so ein unglückliches Gegentor das ganze Spiel und leider haben wir danach ein, zweimal abreißen lassen und kassieren die Tore. Das passiert, heute war ein Tag zum Lernen", so der 33-Jährige, der unter dem Strich die Niederlage dennoch "nicht so negativ" sieht. Jetzt gelte es, "so schnell wie möglich Automatismen - besonders gegen den Ball - auf den Platz zu bringen, dann werden auch bessere Ergebnisse kommen".
„Automatismen fehlen“, „Connections müssen noch entstehen“, „eine Mannschaft mit Qualität“, „Lehrgeld bezahlt“, „gegen den Ball müssen wir uns verbessern“ – man könnte meinen, es handle sich um ein frisch gegründetes Projekt und nicht um die gleiche Platte, die bei Werder Bremen seit ca. 15 Jahren oft aufgelegt wird.

Das Bemerkenswerte ist ja nicht, dass eine Mannschaft nach einem Umbruch Zeit braucht. Das ist völlig normal. Bemerkenswert ist, dass sich bei Werder seit Jahren nach Niederlagen immer wieder exakt dieselben oder zumindest ähnliche Floskeln die Klinke in die Hand geben, und die angeblich daraus gezogenen Lehren offenbar regelmäßig oft "vergessen" sind.

„Heute war ein Tag zum Lernen.“ Schön. Nur: Wann beginnt bei Werder endlich einmal der Lerneffekt?

Denn irgendwann ist Schluss mit „Automatismen entwickeln“, „Lehrgeld zahlen“ und „bessere Ergebnisse werden kommen“. Wenn dieselben Erklärungen über Jahre und Jahrzehnte hinweg immer wieder bemüht werden, ohne dass sich nachhaltig etwas verbessert, sind es keine Lernprozesse mehr. Dann ist es eine Dauerschleife.

Bei Werder wird mittlerweile nicht mehr nur Fußball gespielt, sondern vor allem an der nächsten Erklärung gearbeitet, warum der Fußball noch nicht funktioniert.

Und das eigentlich Erschreckende: Selbst die Ausreden haben längst mehr Automatismen als die Mannschaft.
 
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