Horst Steffen (z. Zt. vereinslos)

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Aber wozu? Der Kader ist stark. Weiß gar nicht worüber wir da diskutieren. Was will man denn noch alles holen? Mit diesem Kader ist Europa möglich. Das ist völlig ausreichend für unsere Ansprüche. Man müsste diese Qualität nur mal auf den Platz bringen. Aber das ist die Aufgabe des Trainers. Wir wissen doch, dass die Spieler es können.
Dem Kader fehlt es an Qualität im MF. Es kommt doch nicht von ungefähr, dass kaum Bälle vorne ankommen.
 
Dem Kader fehlt es an Qualität im MF. Es kommt doch nicht von ungefähr, dass kaum Bälle vorne ankommen.
Das hat nur wenig mit der Qualität im Mittelfeld zu tun. Wir haben dort mit Stage und Lynen zwei gesetzte Spieler. Je nach System bleiben zwei oder drei Positionen übrig. Und dort sind wir mit Schmid, Mbangula und Puertas schon sehr ausreichend besetzt, Njinmah und Grüll als Alternativen. Das Dumme ist nur, dass Schmid, Mbangula und Puertas bisher alle nie richtig eingesetzt wurden. Steffen hat da ein komisches Verständnis von Spielaufbau und den Fähigkeiten dieser Spieler.
 
Dem Kader fehlt es an Qualität im MF. Es kommt doch nicht von ungefähr, dass kaum Bälle vorne ankommen.
Sicher ist das auch ein Qualitätsproblem, wir berauben uns mit dieser 3er Kette allerdings hinten drin aber nun wieder eines weiteren Spielers weiter vorne in der Offensive und wir erobern immer wieder Bälle, spielen aber über viel zu viele Stationen erst hinten rum, so dass sich der Gegner immer wieder hinter den Ball viel zu schnell positionieren kann, wir schalten nach vorne gedanklich viel zu langsam und powern mit mehreren Spielern nicht gezielt in die Tiefe nach Balleroberung, das dauert bei uns alles viel zu lange, hinzu kommen die ständigen blinden Fehlpässe, die mangelnde Übersicht, siehe Njinmah Kopf unten und somit sind wir von der ganzen Spielidee, Laufbereitschaft im Umschaltspiel zu langsam, auch im Kopf, da ist die Mannschaft überhaupt nicht ansatzweise clever oder spritzig genug und das ohne Doppel oder Dreifachbelastung.
Es gibt kein Standardkonzept, keine gefährlichen Freistossschützen, keine Kopfballungeheuer bei Ecken in der Box.
Das ist in großen Teilen einfach zu Konzeptlos.

Hinzu kommt, der Kader wurde extrem spät zusammengestellt, viele Invaliden geholt wie Boniface und Wöber. Im Sommer wird dann wieder ein neuer Kader in großen Teilen zusammengewürfelt werden, wie soll da etwas Gescheites stetig aufgebaut werden, wenn ständig diese Unruhe in unserem Kaderkonstrukt ist.

Wer stellt diesen Kader mit der Qualität zusammen und kennt gewisse Transfer Leihmöglichkeiten noch nicht mal.

In dieser Kurzanalyse ist schon sehr viel wahre Erkenntnis drin:

 
Zuletzt bearbeitet:
Alles in Allem hilft die größte Qualität gar nichts, wenn das Konzept nicht da ist. Das wurde ja alles schon lang und breit durchgekaut.

Die Grundtugenden des Fußballs sind Laufbereitschaft, Stellungsspiel, Umschaltspiel, Zweikampfverhalten und Laufwege. Das hat alles nichts mit Qualität zu tun. Dazu sollte jeder Bundesligaspieler in der Lage sein. Ich würde sogar sagen, das sind Dinge, zu denen jeder Fußballer in der Lage sein sollte mit entsprechender Fitness.

Um diese Grundtugenden abzurufen, bedarf es drei Dingen:
1. intrinsische Motivation
2. extrinsische Motivation
3. Ein Konzept und entsprechendes Training des Trainers

Von all diesen Tugenden beherrscht unsere Mannschaft Zweikampfverhalten und ich würde auch sagen, dass sie bis zu einem gewissen Grad Laufbereitschaft hat, die aber mit schwindendem Selbstvertrauen schnell weniger wird.
Umschaltspiel, Stellungsspiel und Laufwege sind quasi gar nicht vorhanden.

Dazu fehlt es an einem klaren Offensivkonzept. Steffens Konzept scheint zu sein, dass die Spieler einfach nur bei Balleroberung schnell nach vorne spielen oder den Ball im Pressing vorne erobern und schnell auf den Stürmer zu bringen. Das hat gegen den BVB gut geklappt, weil der unheimlich schlampig gespielt hat und uns viel Platz gelassen hat bis zur 60. Minute.


Dazu kommt Steffens fehlendes Coaching im Spiel, also Taktikänderungen und Wechsel, was eigentlich beides komplett nicht stattfindet.
 
Sicher ist das auch ein Qualitätsproblem, wir berauben uns mit dieser 3er Kette allerdings hinten drin aber nun wieder eines weiteren Spielers weiter vorne in der Offensive und wir erobern immer wieder Bälle, spielen aber über viel zu viele Stationen erst hinten rum, so dass sich der Gegner immer wieder hinter den Ball viel zu schnell positionieren kann, wir schalten nach vorne gedanklich viel zu langsam und powern mit mehreren Spielern nicht gezielt in die Tiefe nach Balleroberung, das dauert bei uns alles viel zu lange, hinzu kommen die ständigen blinden Fehlpässe, die mangelnde Übersicht, siehe Njinmah Kopf unten und somit sind wir von der ganzen Spielidee, Laufbereitschaft im Umschaltspiel zu langsam, auch im Kopf, da ist die Mannschaft überhaupt nicht ansatzweise clever oder spritzig genug und das ohne Doppel oder Dreifachbelastung.
Es gibt kein Standardkonzept, keine gefährlichen Freistossschützen, keine Kopfballungeheuer bei Ecken in der Box.
Das ist in großen Teilen einfach zu Konzeptlos.

Hinzu kommt, der Kader wurde extrem spät zusammengestellt, viele Invaliden geholt wie Boniface und Wöber. Im Sommer wird dann wieder ein neuer Kader in großen Teilen zusammengewürfelt werden, wie soll da etwas gescheites stetig aufgebaut werden, wenn ständig diese Unruhe in unserem Kaderkonstrukt ist.

Wer stellt diesen Kader mit der Qualität zusammen und kennt gewisse Transfer Leihmöglichkeiten noch nicht mal.

In dieser Kurzanalyse ist schon sehr viel wahre Erkenntnis drin:


MMn trifft er den Nagel auf den Kopf.
Diese Gemengelage von Entscheidungsfehlern und Inkompetenz bei der sportlichen Führung samt abweichen vom eigenen
herausgestellten Konzept ist/kann uns in den 3. Abstieg führen. Dies ist aber eben in Bremen nicht neu. Das war unter Werner
so, wie auch unter Kohfeldt (wobei der noch ordentlich mitgerührt hat). Werner und Steffen spielen mMn hier nur eine
untergeordnete Rolle. Ja, sie trugen/tragen mMn nur eine Teilschuld.
Allerdings was hier einige User über HS ablassen entbehrt jeglicher fachlicher Grundlage. Was man HS mMn vorwerfen kann ist,
dass er zu lange an der Personalie MF festgehalten hat. Er hätte nicht auf die 4er-Kette verzichten müssen. Coulibaly hätte auch
seine Spielpraxis auf LIV in der Folge machen und sich mit Schmidt batteln können. Der Kader ist auf 4er-Kette zusammengestellt
und somit auf das 4-2-3-1 ausgerichtet.
Was nicht geklappt hat ist, dass wir bisher vorne keinen Boxspieler entwickeln konnten bzw. Boniface ne Nullnummer aufgrund
der nicht vorhandenen Finanzen war. Das muss sich Scouting samt Zweigestirn zuschreiben.
Dieser ganze Bullshit HS hat kein Konzept, stellt die Leute falsch auf, stimmt nur bedingt. RS kennt das System und die Anforderungen.
Er kennt auch die OM-Rolle. Ich hatte bereits geschrieben, selbst die MS-Rolle hat er besser ausgefüllt. RS ist weit von seiner Form
entfernt und dies schon in der letzten RR. Puertas, ist ein angestammter ZM/OM, keiner konnte ihn nach seinem Wüstenaufenthalt einschätzen. Einsätze hat er ja bekommen. MMn hätte HS Schmid ne Pause gönnen sollen, um sich ein genaues Bild von CP/OM zu machen.
Warum wir kein MF-Spiel haben, ganz einfach, weil die Spieler dort nicht die Leistungen abrufen, zu denen sie im Stande waren.
Personalie Mbangula ist mMn bisher auch enttäuschend und nicht weiler auf falschen Positionen spielt, nein, weil er zu sehr abtaucht
bzw. auch enttäuschende Leistungen auf seiner angestammten Positionen gebracht hat.
Was hier einige User alles so wissen was der Trainer so trainiert ist atemberaubend.
Hier kannste gar nicht auf alles antworten was für ein unsachgemäßes Geschwafel als Analyse ausgewiesen wird.
 
Personalie Mbangula ist mMn bisher auch enttäuschend und nicht weiler auf falschen Positionen spielt, nein, weil er zu sehr abtaucht
bzw. auch enttäuschende Leistungen auf seiner angestammten Positionen gebracht hat.
Mbangula hat gerade mal 720 Minuten Einsatzzeit, davon stellenweise als Linksverteidiger aufgestellt und vom Trainer ohne Vertrauen bedacht, und ist trotzdem zweitbester Torschütze und zusammen mit Schmid und Stage mit je 6 Scorerpunkten unser bester Scorer (Schmid hat mit mehr als doppelt so vielen Einsatzminuten genauso viele Scorer). Er war also an einem Drittel unser Tore beteiligt. Klar, lass den Spieler mal draußen, wir haben ja genügend andere, die dafür Tore/Vorlagen machen und in der Offensive gezeigt haben, was sie drauf haben... NICHT!

Der ist 21, natürlich sind da auch richtige Schrottspiele dabei und natürlich taucht der auch mal ab, zumal wenn der Rest der Mannschaft nicht gut spielt. Außerdem ist er in einem neuen Verein, neues Land und wie gesagt, erst 21 Jahre alt, da erwarte ich nicht, dass er jetzt sofort zum Leader wird. Und er ist auch nicht DER Überspieler, aber technisch find ich das, für das was wir sonst so haben, schon ein Upgrade. Und geb dem mal das Vertrauen, was Coulibaly genossen hat. Stattdessen wird der von Steffen demontiert, muss stellenweise Außen-Verteidiger spielen und wird als einer der wenigen (vielleicht sogar als der Einzige) zur Halbzeit ausgewechselt, weil er schlecht spielt.
 
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Was hier einige User alles so wissen was der Trainer so trainiert ist atemberaubend.
Hier kannste gar nicht auf alles antworten was für ein unsachgemäßes Geschwafel als Analyse ausgewiesen wird.
Eigentlich bist Du mir recht sympathisch, aber manchmal hilft auch ein Blick in den Spiegel, um wieder ein bisschen Bodenhaftung zu bekommen. *zwinker*

Keine Ahnung, wie nah Du an den Verantwortlichen dran bist, aber manchmal kommst Du mir ein bisschen Oberlehrerhaft, wie der "dicke Toni" rüber. Nichts für ungut! *beer*
 
Mbangula hat gerade mal 720 Minuten Einsatzzeit, davon stellenweise als Linksverteidiger aufgestellt und vom Trainer ohne Vertrauen bedacht, und ist trotzdem zweitbester Torschütze und zusammen mit Schmid und Stage mit je 6 Scorerpunkten unser bester Scorer (Schmid hat mit mehr als doppelt so vielen Einsatzminuten genauso viele Scorer). Er war also an einem Drittel unser Tore beteiligt. Klar, lass den Spieler mal draußen, wir haben ja genügend andere, die dafür Tore/Vorlagen machen und in der Offensive gezeigt haben, was sie drauf haben... NICHT!

Der ist 21, natürlich sind da auch richtige Schrottspiele dabei und natürlich taucht der auch mal ab, zumal wenn der Rest der Mannschaft nicht gut spielt. Außerdem ist er in einem neuen Verein, neues Land und wie gesagt, erst 21 Jahre alt, da erwarte ich nicht, dass er jetzt sofort zum Leader wird. Und er ist auch nicht DER Überspieler, aber technisch find ich das, für das was wir sonst so haben, schon ein Upgrade. Und geb dem mal das Vertrauen, was Coulibaly genossen hat. Stattdessen wird der von Steffen demontiert, muss stellenweise Außen-Verteidiger spielen und wird als einer der wenigen (vielleicht sogar als der Einzige) zur Halbzeit ausgewechselt, weil er schlecht spielt.
Schade, dass der "danke- Smilie" weg ist.
DANKE!!!!
 
Der Gedanke kam mir auch schon. Die Funktion als Bundesligatrainer hat er sich wahrscheinlich auch nicht so schwierig vorgestellt. Vielleicht kommt er in der nächsten Zeit auch zu der Erkenntnis, dass die 1. Bundesliga, selbst im beschaulichen Bremen, doch eine Nummer zu groß für ihn ist.
 
Alles in Allem hilft die größte Qualität gar nichts, wenn das Konzept nicht da ist. Das wurde ja alles schon lang und breit durchgekaut.

Die Grundtugenden des Fußballs sind Laufbereitschaft, Stellungsspiel, Umschaltspiel, Zweikampfverhalten und Laufwege. Das hat alles nichts mit Qualität zu tun. Dazu sollte jeder Bundesligaspieler in der Lage sein. Ich würde sogar sagen, das sind Dinge, zu denen jeder Fußballer in der Lage sein sollte mit entsprechender Fitness.

Um diese Grundtugenden abzurufen, bedarf es drei Dingen:
1. intrinsische Motivation
2. extrinsische Motivation
3. Ein Konzept und entsprechendes Training des Trainers

Von all diesen Tugenden beherrscht unsere Mannschaft Zweikampfverhalten und ich würde auch sagen, dass sie bis zu einem gewissen Grad Laufbereitschaft hat, die aber mit schwindendem Selbstvertrauen schnell weniger wird.
Umschaltspiel, Stellungsspiel und Laufwege sind quasi gar nicht vorhanden.

Dazu fehlt es an einem klaren Offensivkonzept. Steffens Konzept scheint zu sein, dass die Spieler einfach nur bei Balleroberung schnell nach vorne spielen oder den Ball im Pressing vorne erobern und schnell auf den Stürmer zu bringen. Das hat gegen den BVB gut geklappt, weil der unheimlich schlampig gespielt hat und uns viel Platz gelassen hat bis zur 60. Minute.


Dazu kommt Steffens fehlendes Coaching im Spiel, also Taktikänderungen und Wechsel, was eigentlich beides komplett nicht stattfindet.
Und wir wissen beide das 2. in diesem Verein nicht existent ist....
 
Zuerst habe ich auch gedacht, oh er will schnell spielen nach vorn. Spielerisch sah der Ansatz gut aus. Hatte gedacht endlich mal ein schnelles Spiel bei Bremen, leider ging diese Spielart nicht auf. Vorne schnell aber keine Tor (oder zu wenig) und Hinten zu langsam und ungeordnet. Möchte gern mal wieder einen überzeugenen Sieg sehen so mit mehr Toren von Werder, ein 3:0 oder so. Aber bleibt wohl diese Season nur ein Traum.
Sagte nicht Otto einmal zu seinen Spielern: " Wenn wir ein Tor mehr schiessen als unser Gegner, werden wir wohl auch das Spiel gewinnen."
Wüsche mir aber mal wieder mehr Tore (von Bremen und nicht vom Gegner) und keine Unentschieden Spiel die danach wieder hoch gelobt werden. (Hurra, wir haben einen Punkt geholt). "Mist!"
Es darf nicht zuspät gehandelt werden.
 
Der Gedanke kam mir auch schon. Die Funktion als Bundesligatrainer hat er sich wahrscheinlich auch nicht so schwierig vorgestellt. Vielleicht kommt er in der nächsten Zeit auch zu der Erkenntnis, dass die 1. Bundesliga, selbst im beschaulichen Bremen, doch eine Nummer zu groß für ihn ist.
Liegt aber sicher mehr an der Krise.
Nach der guten Zeit geht es nun um Abstiegskampf.Das zehrt an den Kräften und Nerven , egal in welcher Liga.

Nur das öffentliche Interesse ist in der Bundesliga höher.
 
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