Gesamtsituation der Mannschaft

Werder hat sich entschieden, nachdem man sah wie viel Geld man mit Nick Woltemade hätte machen können, verstärkt auf die Jugend zu bauen. Das ist aber ein Trugschluss, denn Spieler wie Nick kann man nicht willkürlich häufig reproduzieren, um über dieses simple Konzept genügend Geld schöpfen zu können. Das ist nicht planbar und was will man damit erreichen, wenn man letztendlich diese Spieler nur teuer weiterverkaufen möchte, um die entstandene Finanzierungslücke schliessen zu können. Vielleicht gelingt es die Finanzen damit zu verbessern, aber eine gute Mannschaft wächst daraus nicht.
Blödsinn, Werder hat das sicher, und das weißte selber, nicht erst vor ein paar Monaten erkannt, das junge Toptalente Geld bringen....echt ne absurde Aussage. dazu haben wir eine gute Mannschaft, die seit Jahren wenig Angstschweiß auf die Haut der Fans treibt, sondern sich allen Widrigkeiten zum Trotz, eher an Europa, als am Abstieg orientiert. Was eine ERFOLGSGESCHICHTE, seit dem Abstieg - eigentlich Geil, wenn man mal drüber nachdenkt. Wenn wir jetzt noch nach zig zig Jahren sogar mal wieder die Bayern schlagen, wäre das ja schon ein Ausrufezeichen. mist 2024 war ja auch schon geil. Und dieses simple Konzept, fahren alle, außer die Top10 der Welt und einige Scheichclubs. Alle dumm - Werder superdumm da mitzumachen. Es ist die einzige Möglichkeit bei 50-1 ür Vereine wie Werder, um überhaupt in Liga 1 bestehen zu können. Machs wie Herta baue mit 400 Mio ne schlagkräftige Truppe zusammen...die Bayern zittern schon.
 
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Blödsinn, Werder hat das sicher, und das weißte selber, nicht erst vor ein paar Monaten erkannt, das junge Toptalente Geld bringen....echt ne absurde Aussage. dazu haben wir eine gute Mannschaft, die seit Jahren wenig Angstschweiß auf die Haut der Fans treibt, sondern sich allen Widrigkeiten zum Trotz, eher an Europa, als am Abstieg orientiert. Was eine ERFOLGSGESCHICHTE, seit dem Abstieg - eigentlich Geil, wenn man mal drüber nachdenkt. Wenn wir jetzt noch nach zig zig Jahren sogar mal wieder die Bayern schlagen, wäre das ja schon ein Ausrufezeichen. mist 2024 war ja auch schon geil. Und dieses simple Konzept, fahren alle, außer die Top10 der Welt und einige Scheichclubs. Alle dumm - Werder superdumm da mitzumachen. Es ist die einzige Möglichkeit bei 50-1 ür Vereine wie Werder, um überhaupt in Liga 1 bestehen zu können. Machs wie Herta baue mit 400 Mio ne schlagkräftige Truppe zusammen...die Bayern zittern schon.

Blödsinn ist, wenn man eine andere Aussage als absurd bezeichnet, aber keine Fakten oder gar ein Beispiel nennt, das Deine Behauptung belegt.

Fakt ist, dass es seit des Verkaufs von Mezut Özel an Real Madrid (2010) für 18 Millionen EUR, kein Talent gefördert und entsprechend weiterverkauft werden konnte. Lag es am Mangel an Talenten, war man nicht fähig Talente zu fördern oder war man zu dumm (siehe Woltemade) antizipieren zu können, was für ein Juwel übersehen wurde.

Fakten, aber Du kannst ja Deinen besten Freund ChatGPT fragen, der hilft Dir ganz bestimmt weiter. Dich beim Denken zu unterstützen.
 
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Na, wenn das mal nicht reine Spekulation ist.
Sätze, die so etwas wie 'Fakt ist...' beinhalten, bestehen oft gar nicht aus Fakten.
Und Fakt war mal ein Waschmittel, aber das nur nebenbei.

Wenig subtil Dein kleiner "Einwurf" zum Thema, Du hättest zum Thema beitragen können, hälst Dich aber lieber mit einer offensichtlichen und sprachgebräuchlichen Abkürzung auf.

Meine Fakten sind verifizierbar, Du hingegen wolltest nur clever erscheinen und hattest nicht vor, mich zu widerlegen.
 
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Blödsinn ist, wenn man eine andere Aussage als absurd bezeichnet, aber keine Fakten oder gar ein Beispiel nennt, das Deine Behauptung belegt.

Fakt ist, dass es seit des Verkaufs von Mezut Özel an Real Madrid (2010) für 18 Millionen EUR, kein Talent gefördert und entsprechend weiterverkauft werden konnte. Lag es am Mangel an Talenten, war man nicht fähig Talente zu fördern oder war man zu dumm (siehe Woltemade) antizipieren zu können, was für ein Juwel übersehen wurde.

Fakten, aber Du kannst ja Deinen besten Freund ChatGPT fragen, der hilft Dir ganz bestimmt weiter. Dich beim Denken zu unterstützen.
Hm, stimmt nicht so ganz. Maxi Eggestein, Ilja Gruev, Josh Sargent wären Beispiele, auch wenn die jetzt keine 18 Mio. gebracht haben. Sargent aber immerhin 8. Beide mussten aber leider aufgrund des Abstiegs verkauft werden. Sie hätten mehr gebracht, wären wir nicht abgestiegen. Doof gelaufen.
 
Fakten, wenn Sachverhalte wahr sind, Tatsachen heißen sie dann.

"Mangel an Talenten, war man nicht fähig Talente zu fördern oder war man zu dumm (siehe Woltemade) antizipieren..."

sind Vermutungen oder Überlegungen.
Aber eigentlich spielt es auch keine Rolle,
Meinungen braucht man nicht verifizieren,
man kann ihnen zustimmen oder es lassen...
zu klären ist es schwer, war es bei Woltemade Steffen, der ihn gepuscht hat oder der Wechsel oder einfach die Zeit oder die Spielpraxis oder ...
ich weiß nicht, ob es Aussagen von Woltemade dazu gibt.
Viele sehr gute Spieler werden auch von den Plastikclubs abgegriffen, siehe Asselani....
 
Hm, stimmt nicht so ganz. Maxi Eggestein, Ilja Gruev, Josh Sargent wären Beispiele, auch wenn die jetzt keine 18 Mio. gebracht haben. Sargent aber immerhin 8. Beide mussten aber leider aufgrund des Abstiegs verkauft werden. Sie hätten mehr gebracht, wären wir nicht abgestiegen. Doof gelaufen.

Eggestein sollte auch nicht verkauft werden, sondern ging, als Werder in die 2. Liga Abstieg für 5 Millionen nach Freiburg. Sargent liegt in der Mitte, wurde nicht wirklich in Bremen ausgebildet, brachte aber 11 Millionen, was eine ordentliche Summe für ihn war. Bei Gruev lief es ähnlich wie bei Eggestein, er war Eigengewächs und wechselte nach Leeds für 6 Millionen.

Wir reden doch über große Summen die Werder wirklich weiter bringen sollen und aus der eigenen Talentschmiede stammen. Kandidaten für so etwas wären Coulibaly und Backhaus, aber danach müssten sofort wieder neue Jugendspieler in ähnlicher Qualität nachrücken, um diesen Weg gehen zu können. Würde man also jeweils "nur" 6 Millionen erzielen können, würde sich das nicht auszahlen, es müssten Beträge Richtung 15 Millionen und mehr dabei herauskommen.

Bisher hat mich die Transferpolitik und die dabei erzielen Erlöse der letzten Jahre nicht gerade vom Hocker gerissen. Kann Werder verhandeln ?
 
Eggestein sollte auch nicht verkauft werden, sondern ging, als Werder in die 2. Liga Abstieg für 5 Millionen nach Freiburg. Sargent liegt in der Mitte, wurde nicht wirklich in Bremen ausgebildet, brachte aber 11 Millionen, was eine ordentliche Summe für ihn war. Bei Gruev lief es ähnlich wie bei Eggestein, er war Eigengewächs und wechselte nach Leeds für 6 Millionen.

Wir reden doch über große Summen die Werder wirklich weiter bringen sollen und aus der eigenen Talentschmiede stammen. Kandidaten für so etwas wären Coulibaly und Backhaus, aber danach müssten sofort wieder neue Jugendspieler in ähnlicher Qualität nachrücken, um diesen Weg gehen zu können. Würde man also jeweils "nur" 6 Millionen erzielen können, würde sich das nicht auszahlen, es müssten Beträge Richtung 15 Millionen und mehr dabei herauskommen.

Bisher hat mich die Transferpolitik und die dabei erzielen Erlöse der letzten Jahre nicht gerade vom Hocker gerissen. Kann Werder verhandeln ?
Diese drei Talente hätten solche Summen erreicht, wären wir nicht abgestiegen. Darum ging es mir. Alle drei wurden aus finanziellem Zwang verkauft (Gruev nach dem Aufstieg, weil unbedingt Geld in die Kassen musste, ähnlich Lücke). Also auch wenn wir solche Summen nach Özil nicht mehr erreicht haben über Talente, es gab das Potenzial dazu durchaus.

Generell muss man da aber auch sagen, dass wir seit Özil fast kontinuierlich im Abstiegskampf waren. Keine sonderlich gute Voraussetzung, um Talente zu fördern.
 
Thema Eigengewächse, welcher Verein der Bundesliga bringt denn übermäßig Talente hervor (ich meine das Thema hatten wir auch schon), da ist Schalke zu nennen und die Bayern tatsächlich auch zuletzt, dann wird es aber auch schon verdammt eng.
Sicher da fällt mal in Gladbach so ein Reitz vom Baum oder in Freiburg mal Einer aber das ist doch schon eine Seltenheit, hier ist das mMn auch nicht anders, Coulibaly mal, damals Nick, denke das ist normal in der Liga.
 
Diese drei Talente hätten solche Summen erreicht, wären wir nicht abgestiegen. Darum ging es mir. Alle drei wurden aus finanziellem Zwang verkauft (Gruev nach dem Aufstieg, weil unbedingt Geld in die Kassen musste, ähnlich Lücke). Also auch wenn wir solche Summen nach Özil nicht mehr erreicht haben über Talente, es gab das Potenzial dazu durchaus.

Generell muss man da aber auch sagen, dass wir seit Özil fast kontinuierlich im Abstiegskampf waren. Keine sonderlich gute Voraussetzung, um Talente zu fördern.

Die 18 Millionen für Özil wurden 2010 erzielt, nach heutigen Maßstäben wäre das 3 oder 4fache anzusetzen, davon sind die anderen Erlöse meilenweit entfernt.

Eggesteins Stern war schon wieder am sinken und Gruev wurde von Werner auf die Bank gesetzt, um ihm Groß vorzuziehen. In dieser Konstellation war man froh, die 6 Millionen erhalten zu haben, mehr wäre niemals möglich gewesen und ganz ehrlich, so talentiert war er nun wirklich nicht.

Nochmals zurück zum Ausgangspunkt. Werder muss Transfererlöse erzielen, da das Eigenkapital erheblich gesunken und Verluste von 34 Millionen Euro angehäuft wurden. Da der ordentliche Geschäftsbetrieb das nicht hergiebt, sind hohe Summe zu erzielen, was zuletzt versäumt wurde und die Gläubiger nicht wirklich friedlich gestimmt haben können. Wenn man also eine Talentschmiede plant die auch ihren Namen verdient, müssen jede Saison 2 - 3 verkaufbare Spieler in die Mannschaft integriert und zeitnah verkauft werden. Nimmt man die 34 Millionen Verlust bezogen auf 6 Saisons, müsste man ca. 6 Millionen pro Saison erzielen (Kostensteigerungen lasse ich bewußt aussen vor), nur um den eigenen Kapitaldienst senken zu können. Damit ließe sich jedoch kein neuer Spieler für die eigene Mannschaft verpflichten oder Rücklagen für die Anleihe schaffen.

Da es unmöglich sein dürfte, die Transfererlöse so präzise Saison für Saison planen zu können, muss man bei Werder Wege gehen, wie es z.B. Gladbach erst gemacht hat.
 
Die 18 Millionen für Özil wurden 2010 erzielt, nach heutigen Maßstäben wäre das 3 oder 4fache anzusetzen, davon sind die anderen Erlöse meilenweit entfernt.

Eggesteins Stern war schon wieder am sinken und Gruev wurde von Werner auf die Bank gesetzt, um ihm Groß vorzuziehen. In dieser Konstellation war man froh, die 6 Millionen erhalten zu haben, mehr wäre niemals möglich gewesen und ganz ehrlich, so talentiert war er nun wirklich nicht.
Sehe ich etwas anders. Eggestein hat sich in der Bundesliga etabliert. Der Stern sank eher, weil der Werder-Stern sank. Glaube nicht, dass wir 18 Mio. für ihn hätten bekommen können, aber durchaus 15, wenn wir uns weiter oben festgesetzt hätten.

Gruev wurde von Werner nicht auf die Bank gesetzt, um Groß spielen zu lassen. Das war eher ein Hin und Her. Werner war ja sogar ein Förderer von Gruev. Leider werden wir nie erfahren, wo Gruev hätte landen können, weil er ja abrupt verkauft werden musste. Gilt z.B. ja auch für Schmiddi. Bricht mir immer noch das Herz.

Und Sargent haben wir als 17jährigen (?) aus den USA geholt, massiv gefördert und hat dann echt angezogen vor dem Abstieg. Wäre er in Liga 2 nicht verkauft worden, der wäre richtig durchgestartet. Schade eigentlich, aber wir brauchten die Kohle.


Aber lassen wir das. Das Kernproblem war die sportliche Talfahrt. Wir hatten immer Talente und es wurde auch versucht, diese richtig hochzuziehen. Im ständigen Abstiegskampf war das unmöglich. Das war ja auch ein Problem bei Woltemade. Ole Werner war am Ende nicht der richtige Trainer für diesen Talente-Weg und das soll Steffen nun regeln. Scheint zumindest finanziell aufzugehen, da er die Talente fördert. Sportlich, nun ja. Warten wir es ab.
 
Die 18 Millionen für Özil wurden 2010 erzielt, nach heutigen Maßstäben wäre das 3 oder 4fache anzusetzen, davon sind die anderen Erlöse meilenweit entfernt.

Eggesteins Stern war schon wieder am sinken und Gruev wurde von Werner auf die Bank gesetzt, um ihm Groß vorzuziehen. In dieser Konstellation war man froh, die 6 Millionen erhalten zu haben, mehr wäre niemals möglich gewesen und ganz ehrlich, so talentiert war er nun wirklich nicht.

Nochmals zurück zum Ausgangspunkt. Werder muss Transfererlöse erzielen, da das Eigenkapital erheblich gesunken und Verluste von 34 Millionen Euro angehäuft wurden. Da der ordentliche Geschäftsbetrieb das nicht hergiebt, sind hohe Summe zu erzielen, was zuletzt versäumt wurde und die Gläubiger nicht wirklich friedlich gestimmt haben können. Wenn man also eine Talentschmiede plant die auch ihren Namen verdient, müssen jede Saison 2 - 3 verkaufbare Spieler in die Mannschaft integriert und zeitnah verkauft werden. Nimmt man die 34 Millionen Verlust bezogen auf 6 Saisons, müsste man ca. 6 Millionen pro Saison erzielen (Kostensteigerungen lasse ich bewußt aussen vor), nur um den eigenen Kapitaldienst senken zu können. Damit ließe sich jedoch kein neuer Spieler für die eigene Mannschaft verpflichten oder Rücklagen für die Anleihe schaffen.

Da es unmöglich sein dürfte, die Transfererlöse so präzise Saison für Saison planen zu können, muss man bei Werder Wege gehen, wie es z.B. Gladbach erst gemacht hat.
Mourinho hat sich damals kaputtgelacht, wie günstig, ja billig der war!
 
Eggestein sollte auch nicht verkauft werden, sondern ging, als Werder in die 2. Liga Abstieg für 5 Millionen nach Freiburg. Sargent liegt in der Mitte, wurde nicht wirklich in Bremen ausgebildet, brachte aber 11 Millionen, was eine ordentliche Summe für ihn war. Bei Gruev lief es ähnlich wie bei Eggestein, er war Eigengewächs und wechselte nach Leeds für 6 Millionen.

Wir reden doch über große Summen die Werder wirklich weiter bringen sollen und aus der eigenen Talentschmiede stammen. Kandidaten für so etwas wären Coulibaly und Backhaus, aber danach müssten sofort wieder neue Jugendspieler in ähnlicher Qualität nachrücken, um diesen Weg gehen zu können. Würde man also jeweils "nur" 6 Millionen erzielen können, würde sich das nicht auszahlen, es müssten Beträge Richtung 15 Millionen und mehr dabei herauskommen.

Bisher hat mich die Transferpolitik und die dabei erzielen Erlöse der letzten Jahre nicht gerade vom Hocker gerissen. Kann Werder verhandeln ?
Coulibaly kommt nicht aus unser Talentschmiede sondern wurde von 2017 - 2024 beim HSV ausgebildet und wechselte erst letzte Saison von der U 19 des HSV zu uns.
Aber gut , man kann natürlich sagen das er bei uns den Sprung von der Jugend zu den Profis geschafft hat.
Weiß auch nicht ob nicht ein Großteil der Ausbildungsentschädigung im Falle eines Verkaufs nach Hamburg gehen würde ?

Gleiches gilt für Covic,der bei Hertha ausgebildet wurde.( hat jetzt nichts mit deinem Post zu tun ),sondern ganz allgemein.

Bei beiden Spielern wird oft von " unseren Talenten " gesprochen,stimmt aber eben nicht ganz.Sie schaffen vielleicht bei uns den Sprung,was gut ist.Aber der Großteil der Ausbildung fand nicht bei Werder statt.
 
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Coulibaly kommt nicht aus unser Talentschmiede sondern wurde von 2017 - 2024 beim HSV ausgebildet und wechselte erst letzte Saison von der U 19 des HSV zu uns.
Aber gut , man kann natürlich sagen das er bei uns den Sprung von der Jugend zu den Profis geschafft hat.
Weiß auch nicht ob nicht ein Großteil der Ausbildungsentschädigung im Falle eines Verkaufs nach Hamburg gehen würde ?

Gleiches gilt für Covic,der bei Hertha ausgebildet wurde.( hat jetzt nichts mit deinem Post zu tun ),sondern ganz allgemein.

Bei beiden Spielern wird oft von " unseren Talenten " gesprochen,stimmt aber eben nicht ganz.Sie schaffen vielleicht bei uns den Sprung,was gut ist.Aber den Großteil der Ausbildung fand nicht bei Werder statt.

Ja, so 100%ig kann man das nicht trennen, irgendwie gibt es immer schon einen Verein, der vorher Zeit und Geld in einen Spieler investiert hat.

Zuletzt stand im WK, Werder sei am BVB-Talent Duranville interessiert. Eigentlich beim BVB ausgebildet, 19 Jahre und natürlich hofft man bei Werder, dasselbe wie mit Coulibaly & Backhaus zu erreichen, in die 1. Mannschaft integrieren und möglichst bald mit sattem Gewinn zu verkaufen. Das neue Modell lautet also, junge Spieler ausbilden oder abwerben, ins kalte Wasser werfen und möglichst Geld einsammeln. Leuchtet ein, aber was hat das noch mit damit zu tun, eigentlich ein Fußballverein zu sein, der sportlich erfolgreich sein möchte ?

 
Ich denke jeder von uns und auch die Geschäftsführung weiß, dass wir Transfer-Erlöse benötigen.
Ob jetzt jemand wie früher M.Veljkovic für kleines Geld kommt und dann Geld bringt (was er nicht hat) oder ein eigenes Talent ist, das dürfte doch egal sein. Da war für mich auch der Ein- und Verkauf von J.Vestergaard ein guter Deal.
Wie oben beschrieben hat uns der rechtzeitige Verkauf von M.Rashica, unser Abstieg und dann noch Corona einiges "gekostet". Davor, der Stadionumbau - aber das ist eine andere "Baustelle".
Alles in allem ist es doch seit dem Wiederaufstieg gut gelaufen. Erinnere nur an Schalke 04, die als Meister mit uns rauf sind.

Eine andere Frage die mich umtreibt ist unser Kaderplaner.
Im Forum Johannes Jahns, schaut keiner mehr rein. Kann diesen Job nicht P.Niemeyer mitmachen? Auch wenn Verpflichtungen nicht seine einsame Entscheidung sind, aber Spieler wie J.Malatini, I.Hansen-Aaroen, K.Topp oder S. Alvero, ( N.Keita? / O.Deman?) . . . . .
 
Gar nix. Ist leider die Fußballwelt heutzutage. Man kann nur hoffen, dass nebenbei auch mal sportlicher Erfolg dabei herumkommt. In erster Linie geht es ums Überleben.
Wenn du dir z.B. die erfolgreichen Epochen von Werder in Erinnerung rufst oder die letzten knapp 10 Jahren von Eintracht Frankfurt und vor allem SC Freiburg betrachtest, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass mit einer zielführenden Förderung von jungen Spielern auch sportlicher Erfolg einhergehen kann. Sei es dadurch, dass diese Talente irgendwann Stammspieler oder mit so hohen Transferüberschüssen verkauft werden, dass bei Neuverpflichtungen auch mal in Regale gegriffen werden kann, die für das eigentliche Budget zu hoch hängen.
 
Wenn du dir z.B. die erfolgreichen Epochen von Werder in Erinnerung rufst oder die letzten knapp 10 Jahren von Eintracht Frankfurt und vor allem SC Freiburg betrachtest, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass mit einer zielführenden Förderung von jungen Spielern auch sportlicher Erfolg einhergehen kann. Sei es dadurch, dass diese Talente irgendwann Stammspieler oder mit so hohen Transferüberschüssen verkauft werden, dass bei Neuverpflichtungen auch mal in Regale gegriffen werden kann, die für das eigentliche Budget zu hoch hängen.
Das war nicht, was ich meinte. Die oberste Priorität bei Clubs wie Werder ist die finanzielle Stabilität. Der sportliche Erfolg wird untergeordnet und wird erst zur Priorität, wenn die Finanzen stabil sind.
 
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