Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Ich glaube eher, dass FKs "Wissen" sich in der Theorie gut anhört, in der Praxis aber einfach nicht funktioniert.

Umso mehr seine Spielweise entschlüsselt war und die Ergebnisse ausblieben, desto großspuriger wurden seine Ankündigungen, die Diskrepanz war zum Ende hin gigantisch.

Kohfeldt war in seiner Bremer Zeit der geborene Selbstdarsteller, aber dass er mit seinen Fähigkeiten, die Realität zu verklären und in ein vermeintlich postives Licht zu rücken einen 1A Pressesprecher abgeben würde hat er mit dir gemeinsam :top:
Ist im Grunde doch genau das was ich sage. Er konnte gut reden und die Welt erklären, was er sagte, hatte eigentlich immer Hand und Fuß. Auf dem Platz hat man dann aber nichts davon gesehen. Da folgte dann eine Woche später derselbe durschaubare Einheitsbrei wie vorher.
 
Auch wenn ich überzeugt bin, dass mit Werder-Fans im Rücken mehr als 1 Punkt aus den letzten 10 Spielen 20/21 herausgesprungen wäre.
Vielleicht. Aber dagegen spricht, dass Werder in jenen Jahren auch mit Publikum sehr oft heimschwach war. 19/20 z.B. holte Werder bis zum Lockdown trotz eigener Fans im Rücken nur 5 Punkte aus 11 Heimspielen - inkl. der desaströsen 0:5-Heimpleite gegen Mainz, durch der den letzten grün-weiß bebrillten Werder-Fans klar geworden sein musste, dass die Grün-Weißen sich im freien Fall befanden. Nach dem Lockdown waren es bis zum Saisonende immerhin 4 Punkte aus den restlichen 6 Heimspielen - auch kein Ruhmesblatt, aber längst kein Indiz dafür, dass es jener oder der darauf folgenden Saison 20/21 mit Fans im Rücken besser gelaufen wäre.
 
Ist im Grunde doch genau das was ich sage.
Wenn jemand eine wenig erfolgsversprechende Taktik + Spielphilosophie lehrt und diese mit Worthülsen bis zum bitteren Ende verteidigt, wie kann man dann zu dem Schluss kommen, dass seine Aussagen Hand und Fuß hatten? :denk: Deine Auffassung, dass man ihm fachlich nichts vorwerfen kann teile ich nichtmal im Ansatz.
 
Dennoch ist nicht auszuschließen, dass Corona einen gewissen Anteil hatte. Selbst wenn es nur ein Sieg am Ende gewesen wäre, den uns unsere Fans gebracht hätten. Ohne Fans fehlt halt was. Zudem hat uns Corona halt finanziell ziemlich reingerissen, weil wir just zu der Zeit voll ins Risiko gegangen sind.
 
Wenn jemand eine wenig erfolgsversprechende Taktik + Spielphilosophie lehrt und diese mit Worthülsen bis zum bitteren Ende verteidigt, wie kann man dann zu dem Schluss kommen, dass seine Aussagen Hand und Fuß hatten? :denk: Deine Auffassung, dass man ihm fachlich nichts vorwerfen kann teile ich nichtmal im Ansatz.
Ich beziehe mich vor allem auf seine Analysen zu Fehlerursachen nach den Spielen. Diese waren in meinen Augen immer absolut schlüssig und korrekt. Darum liebte ich die PKs. Vielleicht ist "fachlich nichts vorwerfen" ungenau gewesen. Theorie und Praxis.
 
Ich beziehe mich vor allem auf seine Analysen zu Fehlerursachen nach den Spielen. Diese waren in meinen Augen immer absolut schlüssig und korrekt. Darum liebte ich die PKs. Vielleicht ist "fachlich nichts vorwerfen" ungenau gewesen. Theorie und Praxis.
Wow, gerade das würde ich ihm als erstes vorwerfen, da hatte man teilweise das Gefühl er hat Bundesliga Classics geschaut als das aktuelle Werderspiel.
Das war echt zum Fremdschämen teilweise.
 
ich glaube @*Eisbaer* , @liam1899 & Co. wollen darauf hinaus, dass der fehlende Support der Fans Werder härter getroffen hat als andere Vereine.

Im Endeffekt ist es aber müßig darüber zu diskutieren, wir sind damals hochverdient abgestiegen.

Richtig, zumal dieser Corona-keine-Fans-Faktor eh nicht verifizierbar ist - und somit mMn nur dazu taugt, um damit die Versäumnisse im eigenen Verein relativieren zu wollen. Wäre seinerzeit in Düsseldorf vermutlich ähnlich gewesen, aber dort wurde am bzw. nach dem letzten Spieltag 19/20 wohl der 1.FC Köln zum Sündenbock, weil dieser sich von Werder, trotz fehlender Unterstützung der Werder-Fans in dieser für Grün-Weißen immens wichtigen Partie (!), im Weserstadion mit 6:1 abschlachten ließ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Du siehst aber schon den Unterschied zwischen Behauptungen und "Ich denke..." oder "Ich glaube"? Ich jedenfalls wähle da mit Bedacht und hier habe ich nichts fest behauptet.

Meine Feststellung betreffend anfänglicher Behauptungen und späterer Relativierung bezog sich auf viele deine Post die du hier verfasst.
In dem von mir zitierten Post "glaubst du zunächst nicht, dass er wirklich Teile der Mannschaft gegen sich hat" Mit dem folgenden Satz
triffst du eine Feststellung, was in dem Zusammenhang den Schluss zulässt, dass du etwas gehört hast (von wem auch immer) was
meiner Feststellung/Behauptung entgegensteht. Außerdem hätte deine Formulierung, im Wissen von anderen Informationen, als ich sie habe,
nicht eher lauten sollen wie, "Nach meinen Informationen weiß ich, dass Kohfeldt die Kabine nicht verloren hat."

Du: "Wenn du da mehr weißt... Deckt sich zumindest nicht mit dem, was ich so gehört habe."
Im Wissen um meine Informationen gibt es eh keine Zweifel was ich hier schreibe und schreiben kann.

Vielleicht wäre es gut für dich deine Quellen mal deutlich zu hinterfragen oder einer entsprechenden Wertigkeit unterwerfen.
 
Ist im Grunde doch genau das was ich sage. Er konnte gut reden und die Welt erklären, was er sagte, hatte eigentlich immer Hand und Fuß. Auf dem Platz hat man dann aber nichts davon gesehen. Da folgte dann eine Woche später derselbe durschaubare Einheitsbrei wie vorher.
Was schreibst du da :facepalm:. Hand und Fuß, man er hat soviele Versprechungen gemacht die alle nicht eingetroffen sind. Er ist und bleibt ein Dampfplauderer.
 
Den anderen Vereinen fehlten die Fans auch...
Es geht ja auch nicht um eine Benachteiligung, sondern darum, dass unser Support, gerade im Saisonendspurt häufig den einen oder anderen Punkt ausgemacht hat. Und zwei Punkte mehr wären Relegation gewesen. Ist nicht so abwegig anzunehmen, dass wir ohne Corona dringeblieben wären, wenn auch unverdient. Das steht ja nicht zur Debatte.
 
Was schreibst du da :facepalm:. Hand und Fuß, man er hat soviele Versprechungen gemacht die alle nicht eingetroffen sind. Er ist und bleibt ein Dampfplauderer.
Wie schon gesagt, Theorie und Praxis. Während du und viele andere Fans Aussagen und Taten als eine Sache betrachten, betrachte ich beides getrennt voneinander. Das muss auch keiner teilen. Kann verstehen, dass viele das als "Dampfplaudern" ansehen.
 
Ich beziehe mich vor allem auf seine Analysen zu Fehlerursachen nach den Spielen. Diese waren in meinen Augen immer absolut schlüssig und korrekt. ...

Moin,
Ich gehöre ja hier nicht zu den Vielschreibern, aber manchmal - wie in diesem Fall - muss man sich doch mal "zu Wort" melden.

Wenn die Fehleranalysen und Schlussfolgerungen von FK - in Deinen Augen - immer schlüssig und korrekt waren, warum hat er dann diese festgestellten Fehler in der/den nächsten Spielvorbereitung/en nicht behoben?
Woche für Woche stellte FK bei den Pressekonferenzen nach den Spielen fest, dass es wieder nicht gereicht hat und man den Gegner durch eigene/wiederkehrende Fehler/Handlungen zum Kontern und Toreschiessen einlud.
 
Es geht ja auch nicht um eine Benachteiligung, sondern darum, dass unser Support, gerade im Saisonendspurt häufig den einen oder anderen Punkt ausgemacht hat.
Dürfte bei dem einen oder anderen Club wohl nicht anders gewesen sein, oder?

Bzw. war es kein Ding der Unmöglichkeit, auch ohne Publikum im Saisonendspurt erforderliche Punkte zu holen. So stand z.B. in unserer Abstiegssaison Arminia Bielefeld nach dem 27. ST mit 23 Punkten auf Platz 17. Dennoch holten die Ostwestfalen aus den verbliebenen 3 Geister-Heimspielen 7 von 9 möglichen Punkten und konnten somit doch noch den Kopf aus der Abstiegsschlinge ziehen.
 
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