17 - Marco Grüll

Junge, Junge, was ist denn hier los?
Naja zum Thema, ich hoffe er wird sich bei uns mit Highlights auf dem grünen Rasen bekannt machen, anstatt mit solchen negativen Äußerungen. so etwas ist einfach fehlt am Platz hier bei uns.
Einen zweiten Marco Arnautovic, der mehr neben, als auf dem Platz auffällt, obwohl er fussballerisch so viel drauf hat, den brauchen wir hier in Bremen nicht. Und die fussballerischen Qualitäten sind bei ihm zumindest in Österreich ja schon mal richtig gut. Also Marco Grüll Fussboll nix oanners Bittschön...
 
Nicht alles, was hinkt ist auch ein (passender) Vergleich. :)
Gleichgeschlechtlich lebende und liebende Menschen sind gesamtgesellschaftlich (nicht nur in D) oftmals Anfeindungen, andernorts auch Verfolgung ausgesetzt, die bis zum Tode führen kann. Den Anhängern der St. Ellinger droht doch höchstens Spott und Mitleid.
Klingt eher nach 'Äpfel mit Tomaten' vergleichen.
Schon richtig. Dennoch bleibt es ein Fangesang und in diesem Kontext ist die Unterstellung einer Gesinnung, die die von dir genannten Greueltaten rechtfertigt, sehr weit hergeholt. So weit, dass man sich von der anderen Seite draufgeschaut schon auch fragen kann, ob das so viel besser ist als der Gesang selbst. Es ist schon ein Unterschied, ob so eine Aussage Teil eines Fangesangs ist oder Teil des Parteitags einer rechtspopulistischen Partei.

Btw: Ab einem gewissen Punkt schadet diese Hypersensibilisierung bzgl. Minderheiten der Integration selbiger mehr als dass sie hilft.
 
...und deswegen ist es weniger 'falsch' bzw. moralisch verwerflich?
Wenn also im Sport Menschen die anders leben als manche der Fans, Spieler und Funktionäre, dann ist es - deiner Feststellung folgend - in Ordnung, die Angst vor und Ablehnung von solcher Art der Lebensführung als Abwertung (was m.E. ein sehr schwacher Begriff ist) zum Ausdruck zu bringen?
Interessant. Du reihst dich also in die Schlange der Verharmloser ein, wie es scheint.
 
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Jemandem anhand eines verunglimpfenden Fangesangs eine radikale Gesinnung zu unterstellen

Das hat niemand gemacht. Was aber gemacht wurde, ist den Gesang als solchen inhaltlich zu relativieren. Die typische Reaktion von Leuten die sich ertappt fühlen. So wie sich Leute sich empört aufregen wenn man sie auf eine Bemerkung aufmerksam macht, die rassistisch ist. Das passiert jedem von uns und macht uns nicht zu Rassisten, aber manche akzeptieren halt nicht mal, dass eine gewisse Aussage nicht geht. Und im vorliegenden Fall ist es eben Homophobie, für die sich ja auch entschuldigt wurde. Thema beendet. Naja, fast ;)
 
Das meint er nicht, glaub ich.
Sicher ist Rassismus, Sexismus und Unterdrückung von Minderheiten Scheisse, das weiß er sicher auch, da gibt es auch kenn wenn und aber.
Es wird aber mittlerweile zuviel und, da gebe ich ihm Recht kämpfen irgendwelche Leute, die damit gar nix an der Birne haben sollte im Namen dieser teils unterdrückten Minderheiten ungefragt für sie, wo es teilweise auch einfach Quatsch ist.
Satire darf Alles, wenn da jemand sich über die lustig macht, kommt natürlich immer auf die Art und Weise an, finde ich das gut und richtig.
Mir ist die Gesellschaft zu politisch korrekt geworden und das nervt mich auch.


Wo ich das Gefühl für mich habe, hier läuft was falsch, werde ich immer meinen Mund aufmachen und meine Meinung sagen!!

Ich kann nicht nur zugucken, das sollte keiner, wenn für sein oder ihr Empfinden Unrecht geschieht. Und für mein Empfinden war dieser Kommentar von boon falsch und nicht hinnehmbar.

Sich gegen Unrecht zu wehren ist nie falsch und nie zu viel.
 
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Wo ich das Gefühl für mich habe, hier läuft was falsch, werde ich immer meinen Mund aufmachen und meine Meinung sagen!!

Ich kann nicht nur zugucken, das sollte keiner, wenn für sein oder ihr Empfinden Unrecht geschieht. Und für mein Empfinden war dieser Kommentar von boon falsch und nicht hinnehmbar.

Sich gegen Unrecht zu wehren ist nie falsch und nie zu viel.
Alles gut!:top:
 
Das hat niemand gemacht. Was aber gemacht wurde, ist den Gesang als solchen inhaltlich zu relativieren. Die typische Reaktion von Leuten die sich ertappt fühlen. So wie sich Leute sich empört aufregen wenn man sie auf eine Bemerkung aufmerksam macht, die rassistisch ist. Das passiert jedem von uns und macht uns nicht zu Rassisten, aber manche akzeptieren halt nicht mal, dass eine gewisse Aussage nicht geht. Und im vorliegenden Fall ist es eben Homophobie, für die sich ja auch entschuldigt wurde. Thema beendet. Naja, fast ;)

Unabhängig vom Inhalt spielt der Kontext, in dem er geäußert wurde, immer eine Rolle.

...und deswegen ist es weniger 'falsch' bzw. moralisch verwerflich?
Wenn also im Sport Menschen die anders leben als manche der Fans, Spieler und Funktionäre, dann ist es - deiner Feststellung folgend - in Ordnung, die Angst vor und Ablehnung von solcher Art der Lebensführung als Abwertung (was m.E. ein sehr schwacher Begriff ist) zum Ausdruck zu bringen?
Interessant. Du reihst dich also in die Schlange der Verharmloser ein, wie es scheint.

Das ist m. E. klassische Schwarz-Weiß-Malerei inkl. undifferenzierter Vermischung der Themen.

Das Thema hier ist doch gar nicht, ob der Fangesang ok ist oder nicht. Natürlich ist er das nicht. Aber was interessiert uns der Fangesang eines österreichischen Vereins im Marco Grüll-Thread? Hier geht es doch um was ganz anderes, nämlich um die Frage, ob das Aussprechen der betreffenden Zeile des Spielers unter Berücksichtigung des Rahmens, in dem es stattgefunden hat, nämlich einem Fangesang, ausreicht, um ihm eine radikale Gesinnung anzulasten. Und hier ist meine Antwort ganz klar: Nein, das reicht beiweitem nicht aus. Wenn ihr das anders seht und euch das bereits ausreicht oder das für euch bereits Verharmlosung ist, ist das natürlich euer gutes Recht
 
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Man kann auch als alter weißer Mann einfach kein Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) sein, sollte man mal versuchen. Kann nicht so schwer sein.
 
Das solltest Du eigentlich nirgendwo tun...
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Warum sollte ich auch?
Okay so eine hat mir mal im Urlaub Geld abgezogen :D
 
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